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windmühle

Verfasst: 08.10.2010, 15:37
von Perry
noch stelle ich mich in den wind
auch wenn mein rad ächzt,
zähne sich im drehkranz sperren.

noch lohnt es sich leinen zu flicken,
wenn böen sie zerreißen,
streben zu erneuern, wenn sie brechen.

doch bald werde ich das korn
nicht mehr mahlen können,
dann werden vögel meine flügel sein.

Re: windmühle

Verfasst: 08.10.2010, 19:32
von espressonist
frage mich welche realität dahinter steckt-- was du wirklich erlebt gesehen gedacht hast-- denn so wirklich verstehe ich das bild- wenn es eines ist- ist...vor allem den letzten satz- welcher wie mir scheint doch der ichtigste ist...???- help

Re: windmühle

Verfasst: 09.10.2010, 06:39
von riemsche
das in aussicht stellende /bald/ in der letzten strophe ist mir bei aller gebrechlichkeit zuviel der vorsehung :-) möglicherweise bringt meine umstrukturierung wieder wat durcheinand. aber probieren tu ich´s ...
doch ewig werde ich
das korn nicht mahlen können
vögel werden mir dann flügel sein

lGv riemsche

Re: windmühle

Verfasst: 11.10.2010, 22:49
von Perry
Hallo espressionist,
es steckt so etwas wie Lebenserfahrung hinter dem Bildvergleich. Der Mensch stellt sich dem Wind des Lebens, bis er am Ende seiner Kraft ist, hofft, dass ihm dann noch genügend Kraft für die Flügel seiner Seele bleibt.
Ich hoffe, das du damit etewas anfangen kannst.
Danke für dein Interesse und LG
Perry

Hallo riemsche,
das "bald" ist mehr eine Befürchtung als eine Vorsehung. ;-)
Ob mir das "ewig" besser gefällt kann ich nicht sagen, aber ich denk gern darüber nach.
Danke für deine Anregung und LG
Perry

Re: windmühle

Verfasst: 12.10.2010, 21:16
von riemsche
befürchtung? hmm .... verstehe. seltsames ding, dass fürchten sanft und sehen die härte ist. gut, dann denk ich mir das ewig

doch bald werde ich
das korn nicht mahlen können
vögel werden mir dann flügel sein

ich denk, so isses auch wieder Deins :-)

lGr