Hallo Nachdenker,
zuerst wollte ich ausdrücklich darauf hinweisen, daß es mir bei der ersten Zeile nicht unbedingt um das Komma ging. So penibel bin ich dann doch nicht. Aber jemand mit Abi sollte schon wissen, wann man "das" mit s und wann mit ss bzw. ß schreibt.
Von deinen Äußerungen, daß du hier keine überarbeitete Version anfügen bzw. die alte editieren möchtest, war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Schließlich ist das der Sinn dieses Unternehmens hier: man stellt etwas vor, lernt aus seinen Fehlern, überarbeitet es ... Und was soll bitte dieser Hinweis auf "Zombieland"? Das hier ist weder eine Fernsehserie, noch wird dieses Etikett uns und unseren Besuchern gerecht.
Zentrales Thema des Gedichtes ist die Einsamkeit und der dringend bestehende Wunsch, das die Außenwelt, die Umgebung, die eigene Einsamkeit nachvollziehen, mitfühlen, sich in sie hineinversetzen kann.
Einsamkeit habe ich wohl als zentrales Thema erkennen können, aber das zweite, der Wunsch, daß die Außenwelt sich einfühlt in die Welt des Einsamen und Verständnis zeigt, habe ich nicht darin wiederfinden können. Insofern stehen hier Intention und Ergebnis im Widerspruch. Es geht zwar entfernt um Wünsche und Hoffnungen, aber diese bleiben vage und unbestimmt und die "Außenwelt" als Bezugspunkt des Wünschens und Wartens kommt in dem Gedicht meiner Meinung nach überhaupt nicht vor -- abgesehen von der Schnee-Sonne-Metapher, die mir erst jetzt verständlich geworden ist.
Es ist ein Thema, was mich angeht, wie du überrascht feststellen wirst, aber jeder hat ja seine Leichen im Keller
Das überrascht mich dann tatsächlich: dich geht Einsamkeit etwas an -- obwohl du in einer Beziehung lebst? Aber nun gut, wir wollen die Leichen im Keller nicht durch unser Gelächter aufwecken, zu welchem Zwecke wir uns nach unten begeben haben. Gehen wir die Treppe hoch, vergessen wir nicht das Licht auszumachen und schauen wir nach, ob draußen die Sonne scheint oder ob der verkorkste Sommer zurückgekehrt ist. :-p
Nachdenkliche Grüße,
El -neuerdingsleichtzuüberraschen- Mundo
"Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung." (Heinrich Heine)