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Verlassen

Verfasst: 02.12.2010, 21:02
von Daydreamer
Tränen laufen mir übers Gesicht,
doch du machst mir weiter Vorwürfe.
Ich sitze auf dem Boden, meine Augen sind geschwollen, und ich ­flehe dich an bei mir zu bleiben.
Doch meine Emotionen lassen dich kalt, du packst deine Sachen und schreist mich weiterhin an.
Ich versuche dich fest zu halten, als du die Wohnung verlassen willst, und bitte dich es dir noch einmal zu überlegen.
Aber du stößt mich zurück und verlässt ohne ein weiteres Wort die Wohnung.
Jetzt bin ich allein,
allein in der Wohnung,
allein mit meinem Schmerz.
Weil du mich verlassen hast.
Verlassen wegen einer Anderen.

Re: Verlassen

Verfasst: 02.12.2010, 21:46
von riemsche
nun ich kenn den grund, die andere meinung, den ernst der lage nicht. es _auch im übertragenen sinn_ so raus zu lassen halte ich erstmal für sehr sinnvoll und eine form mutiger aufarbeitung. zu text und möglicher verdichtung .... nö mach ich so nicht. mach Du :-) weiter. bist hier ja nicht alleine und _sprech aus erfahrung_ save und gut aufgehoben.


kopfHoch und willkommen
riemsche

Re: Verlassen

Verfasst: 05.12.2010, 14:18
von Perry
Hallo Daydreamer,
eine dramatische Situation, die du hier erzählst. Riemsche hat es schon angedeutet, hier würde eine Verdichtung sicher mehr lyrischen Anspruch reinbringen. Mir wäre es ein Anliegen, die Geschichte auch etwas in die Tiefe zu treiben, sprich ein wenig die Ursachen für dieses Verlassen anzudeuten, damit das Bild nicht im Beschreiben der Situation bzw. der Gefühlslage verharrt.
LG
Perry