Meine Energie, verbraucht.
Meine Kraft, am Ende.
Meine Motivation, nicht auffindbar.
Meine Willenskraft, geschwächt.
Zeit für mich, nicht vorhanden.
Entkräftet
Re: Entkräftet
/am Ende/ sagt alles. warum dann die energie/kraft motivation/willen+kraftverschwendung. wiederholung, die bestärkt, ist das eine. schwächung einer aussage durch befundsplittung die andere. die´s hier mMn nicht braucht. an was es mangelt, steht dann ja deutlich. ganz am schluss kommst du zur sache. warum also dann das weh und ach in vier punkten davor? wenns eh an zeit fehlt .... (:-)) möglicherweise wärs bei mir ein
am ende
bin ich wer
hat zeit für mich
geworden. völlig am boden kanns doch nur mehr aufwärts gehen
lGr
am ende
bin ich wer
hat zeit für mich
geworden. völlig am boden kanns doch nur mehr aufwärts gehen
lGr
Re: Entkräftet
hallo riemsche!
danke fürs lesen und antworten
natürlich kann man dass ganze auch kürzer ausdrucken
ich hab halt versucht wirklich die betonung draufzusetzen, aber danke für deinen vorschlag, in gekürzter variante, gefällt mir auch sehr gut
lieben gruß
calimera
danke fürs lesen und antworten
natürlich kann man dass ganze auch kürzer ausdrucken
ich hab halt versucht wirklich die betonung draufzusetzen, aber danke für deinen vorschlag, in gekürzter variante, gefällt mir auch sehr gutlieben gruß
calimera
Re: Entkräftet
nun dann versuch ichs mal mit verschärfter betonung, weniger ego, das /kraft/doppel raus - und das M bleibt trotzdem (:->))
Meine Energie verbraucht.
Mit meiner Kraft am Ende.
Motivation, wo ist sie hin?
Mein Wille, schwächelt.
Zeit für mich, keine.
lGr
Meine Energie verbraucht.
Mit meiner Kraft am Ende.
Motivation, wo ist sie hin?
Mein Wille, schwächelt.
Zeit für mich, keine.
lGr
Re: Entkräftet
heyy riemsche!
diese variation gefällt mir wirklich gut, besonders die frage nach der motivation finde ich gut
danke nochmals fürs überlegen und lesen
lieben gruß
calimera
diese variation gefällt mir wirklich gut, besonders die frage nach der motivation finde ich gut
danke nochmals fürs überlegen und lesen
lieben gruß
calimera
Re: Entkräftet
Hallo Calimero,
solche Kurzeindrücke lyrisch anspruchsvoll einzufangen ist wirkloch schwer. Eine Möglichkeit ist dabei das Wort bzw. Lautspiel wiedu es mit den gleichen Wortanfängen gemacht hast.
Riemsches Vorschlag gefällt mir auch,ich würde nur die zweite Zeile weglassen, weil sie keinen neuen Aspekt bringt (Energie ist mit Kraft gleichzusetzen).
Woran ich auch noch arbeitenm würde ist die Schlussaussage.
Was ist gemeint, andere haben keine Zeit für mich, oder ich habe nicht genügend Zeit, um meinen Energieaufbau zu kümmern.
Ich tendiere zu letzterem, weil ja auch sonst keine anderen im Spiel sind.
Mein Vorschlag wär deshalb insgesamt:
Meine Energie verbraucht.
Motivation, wo bist du hin?
Mein Wille schwächelt.
Zeit zum Regenerieren,
wo bist du geblieben?
LG
Perry
solche Kurzeindrücke lyrisch anspruchsvoll einzufangen ist wirkloch schwer. Eine Möglichkeit ist dabei das Wort bzw. Lautspiel wiedu es mit den gleichen Wortanfängen gemacht hast.
Riemsches Vorschlag gefällt mir auch,ich würde nur die zweite Zeile weglassen, weil sie keinen neuen Aspekt bringt (Energie ist mit Kraft gleichzusetzen).
Woran ich auch noch arbeitenm würde ist die Schlussaussage.
Was ist gemeint, andere haben keine Zeit für mich, oder ich habe nicht genügend Zeit, um meinen Energieaufbau zu kümmern.
Ich tendiere zu letzterem, weil ja auch sonst keine anderen im Spiel sind.
Mein Vorschlag wär deshalb insgesamt:
Meine Energie verbraucht.
Motivation, wo bist du hin?
Mein Wille schwächelt.
Zeit zum Regenerieren,
wo bist du geblieben?
LG
Perry
Re: Entkräftet
hihi, wär ja mal spannend wie viele versionen man aus so einem kurzen noch machen kann (bub, du kannst bäcker, schreiner, anwalt werden, aber lass doch das ballett sein!)
----
Der Raum trinkt mir das Herz aus
als würde sehen schon
alles beanspruchen
grade noch, hier bleiben
warten
ob du kommst
----
Ich hab ganz dreist mal den Weltschmerzkater samt den vielen "ichaberichundichguckdochmal" rausgenommen.
Denke mal, dass das arg Ansichtssache ist.
Gehe d'accord mit riemsches vorschlag & perrys anmerkung bzgl. kraft und energie, wobei ich eher den satz über kraft drinne gelassen hätte.
trotzdem will ich doch mal sagen,
dass ich mich immer ein wenig schwer tue mit dem pathos des leidens, obwohl er so authentischer (unreflektiert, unpoetisch, stumpf, sichimmerwiederholend in einer litanei des schwachsinns) ist, als hübsch schön semantisch zurechtgeflext auf abwechslung.
4-M-Zeilen hintereinander sind ziemlich hart (für mich), da macht bei mir sofort alles dicht. Ab Zeile zwei überspringe ich das erste Wort und fahr mir nur noch den Rest rein.
Und wie oben gesagt, genau das ist ja dieser authentische Pathos, wenn Freunde kommen, die es offensichtlich böse verrotzt haben mit der alten und sich dann aber als die gebeutelten, ausgenutzten, armen säue geben, die doch ihr letztes hemd nur für einen letzten anruf (ruf sie doch an - aber sie hat gesagt ich soll mich nie nie mehr melden - ja, und?) geben würden & im allgemeinen die beschissenen sind - und das alles 5x von vorne (wobei ein satz genügen würde)
Mit meiner Kraft am Ende.
würde dann doch eigentlich langen & den rest kennt man ja von sich selbst und den anderen. (ah, ja, is wieder kurz vor weihnachten) - könnte man dann denken und wüsste bescheid.
so.
tut mir leid, da bist du jetzt einer generellen kritik / denke bzgl. der formulierungen zum opfer gefallen.
aber auch nur, weil riemsche und perry so lieb waren
da darf ich mal hintenreinhaken, ohne gleich das forum in verruf zu bringen.
liebe grüße
ps:
"kraft versackt im denken
wo ich schleifen ziehe
alles konzentriert
auf etwas, das nichts ist
und nur verschluckt."
"wo ich bin, bin ich nicht
höre meinen mund
anklage sprechen
gegen das
was mein herz"
usw. - das sind keine änderungsvorschläge, nur kleine schlenker nach links und rechts.
um noch mal meine perspektive auszuloten & vielleicht deine ein wenig anzuregen, es ist immer wichtig seine eigenen texte aus vielen warten lesen zu können
kann man das, kann man sie auch so schreiben. und der trotz in ihren erhalt, sinkt ein wenig. oder das ego, das in ihnen steckt.
davon ist glaube ich, kaum jemand frei - aber wer sich bemüht, macht oft sehr schnell, sehr große sprünge.
(um doch nochmal konstruktiv nachzuhaken)
----
Der Raum trinkt mir das Herz aus
als würde sehen schon
alles beanspruchen
grade noch, hier bleiben
warten
ob du kommst
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Ich hab ganz dreist mal den Weltschmerzkater samt den vielen "ichaberichundichguckdochmal" rausgenommen.
Denke mal, dass das arg Ansichtssache ist.
Gehe d'accord mit riemsches vorschlag & perrys anmerkung bzgl. kraft und energie, wobei ich eher den satz über kraft drinne gelassen hätte.
trotzdem will ich doch mal sagen,
dass ich mich immer ein wenig schwer tue mit dem pathos des leidens, obwohl er so authentischer (unreflektiert, unpoetisch, stumpf, sichimmerwiederholend in einer litanei des schwachsinns) ist, als hübsch schön semantisch zurechtgeflext auf abwechslung.
4-M-Zeilen hintereinander sind ziemlich hart (für mich), da macht bei mir sofort alles dicht. Ab Zeile zwei überspringe ich das erste Wort und fahr mir nur noch den Rest rein.
Und wie oben gesagt, genau das ist ja dieser authentische Pathos, wenn Freunde kommen, die es offensichtlich böse verrotzt haben mit der alten und sich dann aber als die gebeutelten, ausgenutzten, armen säue geben, die doch ihr letztes hemd nur für einen letzten anruf (ruf sie doch an - aber sie hat gesagt ich soll mich nie nie mehr melden - ja, und?) geben würden & im allgemeinen die beschissenen sind - und das alles 5x von vorne (wobei ein satz genügen würde)
Mit meiner Kraft am Ende.
würde dann doch eigentlich langen & den rest kennt man ja von sich selbst und den anderen. (ah, ja, is wieder kurz vor weihnachten) - könnte man dann denken und wüsste bescheid.
so.
tut mir leid, da bist du jetzt einer generellen kritik / denke bzgl. der formulierungen zum opfer gefallen.
aber auch nur, weil riemsche und perry so lieb waren
da darf ich mal hintenreinhaken, ohne gleich das forum in verruf zu bringen.liebe grüße
ps:
"kraft versackt im denken
wo ich schleifen ziehe
alles konzentriert
auf etwas, das nichts ist
und nur verschluckt."
"wo ich bin, bin ich nicht
höre meinen mund
anklage sprechen
gegen das
was mein herz"
usw. - das sind keine änderungsvorschläge, nur kleine schlenker nach links und rechts.
um noch mal meine perspektive auszuloten & vielleicht deine ein wenig anzuregen, es ist immer wichtig seine eigenen texte aus vielen warten lesen zu können
kann man das, kann man sie auch so schreiben. und der trotz in ihren erhalt, sinkt ein wenig. oder das ego, das in ihnen steckt.
davon ist glaube ich, kaum jemand frei - aber wer sich bemüht, macht oft sehr schnell, sehr große sprünge.
(um doch nochmal konstruktiv nachzuhaken)
Re: Entkräftet
schon ins eierschalenhütchen zurückgezogen? (:->)) das, was du hier mit 5zeilen bei offiziellen 3 von uns geschafft hast, ist doch schon mal ein guter anfang 

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