hihi, wär ja mal spannend wie viele versionen man aus so einem kurzen noch machen kann (bub, du kannst bäcker, schreiner, anwalt werden, aber lass doch das ballett sein!)
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Der Raum trinkt mir das Herz aus
als würde sehen schon
alles beanspruchen
grade noch, hier bleiben
warten
ob du kommst
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Ich hab ganz dreist mal den Weltschmerzkater samt den vielen "ichaberichundichguckdochmal" rausgenommen.
Denke mal, dass das arg Ansichtssache ist.
Gehe d'accord mit riemsches vorschlag & perrys anmerkung bzgl. kraft und energie, wobei ich eher den satz über kraft drinne gelassen hätte.
trotzdem will ich doch mal sagen,
dass ich mich immer ein wenig schwer tue mit dem pathos des leidens, obwohl er so authentischer (unreflektiert, unpoetisch, stumpf, sichimmerwiederholend in einer litanei des schwachsinns) ist, als hübsch schön semantisch zurechtgeflext auf abwechslung.
4-M-Zeilen hintereinander sind ziemlich hart (für mich), da macht bei mir sofort alles dicht. Ab Zeile zwei überspringe ich das erste Wort und fahr mir nur noch den Rest rein.
Und wie oben gesagt, genau das ist ja dieser authentische Pathos, wenn Freunde kommen, die es offensichtlich böse verrotzt haben mit der alten und sich dann aber als die gebeutelten, ausgenutzten, armen säue geben, die doch ihr letztes hemd nur für einen letzten anruf (ruf sie doch an - aber sie hat gesagt ich soll mich nie nie mehr melden - ja, und?) geben würden & im allgemeinen die beschissenen sind - und das alles 5x von vorne (wobei ein satz genügen würde)
Mit meiner Kraft am Ende.
würde dann doch eigentlich langen & den rest kennt man ja von sich selbst und den anderen. (ah, ja, is wieder kurz vor weihnachten) - könnte man dann denken und wüsste bescheid.
so.
tut mir leid, da bist du jetzt einer generellen kritik / denke bzgl. der formulierungen zum opfer gefallen.
aber auch nur, weil riemsche und perry so lieb waren

da darf ich mal hintenreinhaken, ohne gleich das forum in verruf zu bringen.
liebe grüße
ps:
"kraft versackt im denken
wo ich schleifen ziehe
alles konzentriert
auf etwas, das nichts ist
und nur verschluckt."
"wo ich bin, bin ich nicht
höre meinen mund
anklage sprechen
gegen das
was mein herz"
usw. - das sind keine änderungsvorschläge, nur kleine schlenker nach links und rechts.
um noch mal meine perspektive auszuloten & vielleicht deine ein wenig anzuregen, es ist immer wichtig seine eigenen texte aus vielen warten lesen zu können
kann man das, kann man sie auch so schreiben. und der trotz in ihren erhalt, sinkt ein wenig. oder das ego, das in ihnen steckt.
davon ist glaube ich, kaum jemand frei - aber wer sich bemüht, macht oft sehr schnell, sehr große sprünge.
(um doch nochmal konstruktiv nachzuhaken)