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Abstände

Verfasst: 07.08.2011, 14:06
von vimana
Unter Seinesgleichen
fühlt sich der Reiche
ebenso arm
wie der Bettler
vor seiner Haustür.

www.wendelschaefer.de

Re: Abstände

Verfasst: 08.08.2011, 19:50
von Perry
Hallo vimana,
ich denke, hier handelt es sich um einen Aphorismus. Wobei der Vergleich für mich etwas hinkt.
Ein Reicher unter Reichen fühlt sich nicht arm, sondern als Gleicher unter Gleichen.
Ein Bettler vor der Tür eines Reichen fühlt sich dagegen arm, auch wenn er sich vielleicht geistig reicher wähnt. ;-)
Hier sähe ich einen Ansatz den Text zu einem "Gedicht" weiterzuentwickeln.
LG
Perry

Re: Abstände

Verfasst: 08.08.2011, 21:52
von riemsche
fühlt sich der reiche unter seinesgleichen überhaupt? gönnt man ihm die dafür nötigen verschnaufpausen? und ich bezweifle, dass sich ein bettler an bonziger haustür arm fühlt. möglicherweise ist er es. gut möglich, dass er unter seinesgleichen genau das gegenteil behauptet (:->)) in dem sinn vielleicht: arm ist der reiche allein ohne seinesgleichen bis der bettler klingelt
lGr