Hallo riemsche,
na da hangelst du dich aber mal wieder (zu) sehr an der realen Bildebene entlang und anscheinend noch dazu "eigenerfahrungsgemäß" negativ besetzt.
Geschmacksreste bezieht sich auf das, was vom Tag im Mund zurückgeblieben ist. Ich denke doch, dass du den Ausdruck "ich habe einen faden Geschmack im Mund" kennst.
Was du für ein Mundwasser benutzt (wenn überhaupt) weiß ich nicht, meines verspricht jedenfalls frischen Meeresbrisengeschmack und wenn die Realität nicht hält was die Werbung verspricht, kann man sich diese ja schön träumen.
Der eigentliche "Gag" des Textes sollte ja auch erst in der dritten Strophe zünden, in der der "stumme Diener", behängt mit Klamotten, wartet diese wieder loszuwerden.
Falls du nach einer übertragenen Aussage suchen solltest, so könnte man sie in der Erkenntnis finden, dass Rituale uns helfen den Übergang zwischen Real- und Wunschwelt leichter zu finden. In letzterer kennst du dich ja gut aus.
LG
Perry