Guten Abend, Herr Glaukos!
Glaukos hat geschrieben:... schön, dass alles heute viel "globaler" ist als noch vor zehn jahren
Ich sehe sehr wohl die Vorteile der Globalisierung, die Vernetzung, die Mobilität, die zunehmende Bewegung und die Metrokultur.
Aber ich sehe darin auch eine Gleichmacherei, wirtschaftlich gesehen eine Korrelation von Risiken, einen Verlust von Diversität, von Andersartigem, von Alternativen. Ich hätte nicht nur gern eine Alternative zum globalen Markt, sondern eintausend. Parallelwelten. Schattenwirtschaften.
Glaukos hat geschrieben:dennoch denke ich, das ist erst ein windlein, kein sturm.
Dito. Lesen Sie das Gedicht einfach als Wunschgebet, Self fulfilling prophecy, Antiutopie, Sonntagsmärchen, inneres Unbehagen oder so.
Glaukos hat geschrieben:wer vermag die frage "wie wollen wir (menschen) leben?" wirklich im detail zu beantworten?
Fragen Sie mich?
Glaukos hat geschrieben:die frage, ob man nicht auch den leutchen in armen ländern helfen müsste - wird mir bei diesen kampagnen in der "ersten welt" zu wenig gestellt ...
Sehe ich ähnlich, aber da es eine globale Krise ist, betrifft Sie auch alle.
Glaukos hat geschrieben:kurzum, ein KONZEPT sehe ich nirgends. ich meine eine alternative.
sturm allein hilft da wenig; er verwüstet höchstens ...
Ja, auch diese Ansicht teile ich. Allerdings glaube ich, dass sich viele Menschen der wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen noch nicht im Klaren sind. Wie sollen wir das wissen, wenn Experten und Politiker es nicht wissen? Und gerade das Fehlen einer Alternative, einer "strukturellen" Antwort, macht mir persönlich am meisten Angst. Eine Krise des Geldes, die von der Politik mit immer mehr Geld beantwortet wird, kommt mir geradezu absurd vor.
Glaukos hat geschrieben:ich persönlich wäre für etwas mehr strategie und struktur...
Tja, vielleicht brauchen wir einfach einen guten Algorithmus... let's call Google!
@PerryPerry hat geschrieben:Allerdings finde ich die märchenhaft anmutende Aufbereitung eher schwach.
Die Zeiten, wo Bilder wie... noch jemanden vom Hocker gerissen haben sind längst in den Antiquariaten der Buchhandlungen verschwunden.
Danke, für ihre offene Meinung! Bitte bleiben Sie auf Ihrem Hocker sitzen.
Besten Gruß,
H. Eiter