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Polaroid 600

Verfasst: 12.11.2011, 16:21
von shuya
ich hatte es schon mal irgendwo hier veröffentlicht, aber nie einen eigenen artikel dafür aufgemacht.
zum anlass, dass das ding jetzt in der frankfurter bibliothek des zeitgenößischen gedichts (was ein sperriger titel für diese reihe.) veröffentlicht wird
dachte ich, ich kram das mal ins licht (:


Polaroid 600

es bleibt das gefühl
der schwere meiner worte
wie ein echo, in den handflächen
alles bedürfnis verprellt, bin ich hohl
geworden für das wollen
rauscht nur abstrahiert
mein ich in alles sagen
erzählt, zwischen plappernden
vögeln und
kissenfalten
von meiner zungenwurzel
und wie sie mir das herz austrinkt.

(liegend lauschen/die entfernung wie eingelassen/in das knistern
deiner stimme/sie hängt mir wie ein anker um den hals)

Re: Polaroid 600

Verfasst: 12.11.2011, 19:44
von Näherungsweise
shuya hat geschrieben:zum anlass, dass das ding jetzt in der frankfurter bibliothek des zeitgenößischen gedichts (was ein sperriger titel für diese reihe.) veröffentlicht wird

glückwunsch! :ja:

gedicht mag ich. bis auf die klammer.

Re: Polaroid 600

Verfasst: 15.11.2011, 23:40
von riemsche
es belibt das gefühl ...
... wie sie mir das herz austrinkt
mag ich und das dazwischen empfindet wohl jedermann für sich allein abiz anders. dennoch glaube ich zu wissen, was du meinst. der grund dafür hat bis zur klammer stil :-) toitoitoi
lGr