Hallo Edekire,
danke für dein kritisches Hinterfragen.
Ich denke, einige deiner Fragen lassen sich mit der Intention meines Schreibens erklären.
Ich reflektiere gerne meine Fantasie bzw. mein Empfinden an Naturbildern. Da werden dann schon mal in sich verhakte Weißdornkronen zu in der Brunft kämpfenden Hirschen. Dass es keine reine Betrachtung ist, könnte man -soweit man will- an der Interaktion des Betrachters erkennen:
"erst wollte ich trennend eingreifen,
genoss dann aber das standbild
natürlichen kräftespiels."
Was das Mahnmal anbelangt, gibt es sicher mehrere Deutungen, meine ging in Richtung, immer einen gewissen Anstand wahren, dann gibt es weniger Konflikte. Womit auch deine Feststellung
"schließlich erinnert dich etwas natürliches, bäume, wind an etwas wiederum natürliches,"
widerlegt wäre, denn es sind auch Übertragungen auf menschliche Verhaltensweisen denkbar.
Nicht dass ich konstruktive Hinweise nicht schätze, aber mit Hinweisen wie
"ich glaube du solltest vielleicht nochmal ansetzen um deinen eindruck zu verschärfen und damit dem leser sichrbarer zu machen"
triffst du nicht meine Intention, denn ich schreibe nicht, um etwas "sichtbarer" zu machen, sondern um Vorlagen zu machen, die der Leser dann nutzen kann oder nicht.
Was das "stelzend" anbelangt, ist das mein komprimierter und karger Schreibstil und deshalb nicht verhandelbar.
Ich hoffe, du betrachtest meine Reaktion jetzt nicht als kritikresistent, vielmehr glaube ich, dass wir lyrisch wohl (zu) verschieden gestrickt sind.
LG
Perry
Hallo Kastell,
danke für deine Sicht, auch wenn sie mir wenig hilft.
Ob ich ein Verfechter von Böen bin, weiß ich nicht. Ich schreibe auch über die Resistance ohne ein Widerstandskämpfer zu sein.
LG
Perry