Seite 1 von 1

Mißgeschick

Verfasst: 05.12.2011, 05:09
von Hugenottentitte
Unvermutet in die Quere
kam der grünen Heckenschere
eines frommen Knaben Haupt.

Eben noch gesund und heile,
splittert Mark in Windeseile;
viel fragiler, als man glaubt.

Wo der Schneiden Stahl sich lümmelt
blutet Fleisch fatal verstümmelt.
Tor, wer sich in Obhut wähnt!

Kein Gewissen, wenig Reue.
Unbedingter Handwerkstreue
opfert Obi ungezähnt.

Stumm entweicht des Kindes Seele
seiner unbedachten Kehle,
was den Unglücksfall nicht schönt.

Unter angesagten Drogen
wär sie aus dem Arsch geflogen.
Cooool ... jedoch bei Gott verpönt.



Nix darf man.

Re: Mißgeschick

Verfasst: 05.12.2011, 05:40
von shuya
ah an die story erinner ich mich ;)

haha, ja gut!

Re: Mißgeschick

Verfasst: 05.12.2011, 18:33
von Perry
Hallo H...,
erinnert mit an Edward mit den Scherenhänden, auch wenn ein Kinderhals wohl kaum von einer "Obi-Heckenschere" abgetrennt werden kann.
Ich denke, es stand auch mehr das Spiel mit dem Makaberen im Vordergrund, sodass sich die Plausibilität getrost hinter dem Reimzaun ducken darf. ;-)
Blutverschmierte Grüße
Perry

Re: Mißgeschick

Verfasst: 05.12.2011, 21:19
von riemsche
entweicht die seele der kehle, weil sichs auf dort gut reimt? sind nicht alle kinder fromm? nur kleine meinungsverschiedenheiten, gibts immer, nicht weiter schlimm (:->))
wo´s glaub ich noch abiz hakt, ist die erste in der dritten strophe. /sich lümmelt/ funktioniert nicht. in deiner tonart vielleicht: wo der Stahl gar schneidig lümmelt ..?
lGr