Hallo, liebe Edelkire,
Hallo lieber Perry,
Ich danke Euch für eure Anregungen. Ich versuche, euch beiden etwas
Licht ! in meine damalige Gedankenwelt zu bringen.
1.
Strophe: Hier sprach ich die neu aufkommende, tonangebende Gesellschaftsklasse an, wie sie sich damals gab und nach meinem
Gutdünken schon vom normalen Volk abgehoben hat. Ich war keineswegs neidisch auf diese Leute, profitierte ich doch selber auch
vom wirtschaftlichen Aufschwung jener Zeit. Aber ich hatte 1968 schon ein ungutes Gefühl, was die Entwicklung dieser Classe politique
angeht. Dies versuchte ich mit den ganz wenig Zeilen zu beschreiben.
2.
Strophe: Hier versuchte ich die Arbeiterklasse zu beschreiben (gezeichnete Gesichter = verbrauchte, müde Gesichter) ! Ja, jetzt merke
ich, dass
ich selber "in der Luft" hänge, was den Zusammenhang zwischen "gezeichnete Gesichter (Arbeiter) zu Licht-Schatten-Nichts" betrifft,
respektive wie ich ihn überhaupt verständlicher beschreiben könnte.
Fazit: Edelkire fragt zu Recht nach dem Sinn in der 2. Strophe, es stimmt, es ist kein Zusammenhang vorhanden. Perry sucht zu Recht nach
der Sinn-Verbindung zwischen der 1. und 2. Strophe! Tja, ich habe das Gedicht seinerzeit aus reinen Emotionen geschrieben ohne jegliche
Ueberlegungen, wie ich sie jetzt auf Grund eurer berechtigten Anregungen mir stellen muss. Eine sehr schwierige Korrektur für mich. Ich
werde es versuchen. Danke für weitere Anregungen.
Herzliche Grüsse an euch beide. Ernst. (
http://ernstblumenstein.wordpress.com)