hallo perry,

der text ist mir ein bisschen fern, irgendwie komme ich der person nicht recht nahe (mag auch daran liegen, das mir nichts ferner ist als autos)
sprachlich dachte ich in der zweiten strophe vll. lieber
"im tunnelblick" statt im "tunnel des blicks", das ist so ein bisschen hölzern und hat so ein hauch von kitsch, ich weiß es hebt die dopplung autotunnel, blicktunnel hervor, aber ich glaube das ist nicht notwendig, der leser denk das auch so mit.
nur mal so als gedanke
ansonsten stolpere ich über die letzt zeile. ich weiß einfach nicht recht was das notitzbuch da soll. schließlich lebt er für die gräusche, die sowieso unnotierbar sind und das öffnet so eine tür in eine richtung, die ich im text sonst nirgendwo finde. die zeile scheint einfach nicht dazu zu gehören. ich fände auch das ende
"eines tages ging er
alle kennzeichen im kopf"
irgendwie stärker. das ist mehr so als würde er die tür hinter sich offen lassen und dann fände ich es auch passend das dann die letzte strophe ein zeile weniger hat. so eine art leerzeile am ende zum etwas hindenken.
schöne grüße
edekire