Ich bin

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ernstblumenstein
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Ich bin

Beitragvon ernstblumenstein » 24.05.2012, 16:37

Ich bin nicht
aus dieser Zeit.

Ich bin
aus einer früheren
aus einer sperrigeren
einfacheren
wie die
in der ich
heute lebe.

Ich komm
aus einer anderen Zeit.

2012

riemsche
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Re: Ich bin

Beitragvon riemsche » 24.05.2012, 20:37

kommt drauf an, wie du die zeit siehst. auf die intergalaktische reichen der ganzen menschheit minuten (:->)) dennoch les ich in deinem text ne menge was mich anspricht. mag ihn. noch ein paar gedanken, die mir durch den kopf gehen:
Ich bin nicht
aus dieser Zeit
ist dir dieses /Ich bin nicht/ nur wegen der gegenüberstellung im finale wichtig ... oder von der ersten idee her doch eher die ecke /Ich bin nicht aus/ ? dann wär /dieser Zeit/ die antwort ... eine frage im umbruch, wenn du so willst.
aus einer sperrigeren
aber einfacheren
hier ist das wörtchen /aber/ möglicherweise entbehrlich. /einfacheren/ für sich stehen lassen, ist ersichtlich einfacher. der leser könnte sich ein und oder aber denken.
als die
hier denk ich mir zugunsten sprachmelodie ein /wie/ statt dem /als/ . zwei /a/ hats davor am zeilenanfang. /wie die/ klingt weich. in meiner darstellung dir hoffentlich nicht unverständlich.
Ich bin
zwei worte die gern kontrovers behandelt werden. passt aber und würde trotz der nicht-gegenüberstellung mit dem beginn nicht an wirkung verlieren.
sodala. ausgegrübelt. und ja, ich finds schön, dass wir bei dir mittlerweile beim aktuellen angekommen sind :-) tönt irgendwie befreiter, oder?
lGriemsche

ernstblumenstein
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Re: Ich bin

Beitragvon ernstblumenstein » 04.06.2012, 14:39

Hallo riemsche,
Danke für deine Hilfestellung, die mir immer etwas Kopfzerbrechen bereitet,
sie richtig zu deuten. Folgenden zwei deiner Gedanken kann ich folgen:
1. "aber" weglassen. Könnte einfacher sein - leuchtet mir ein - kann ich weglassen. Frage: Muss es einfacher sein?
Ich könnte mir auch vorstellen, "aus einer" sperr....... wegzulassen und das "aber" zu behalten. Hm!?
2. "als die" durch "wie die" ersetzen, dein Argument, dass es weicher tönt, überzeugt mich. Werde ich ändern!

Deine erste Bemerkung "Ich bin nicht - Gegenüberstellung/Finale - Idee/Ecke - bis Umbruch/wenn du so willst"
verstehe ich nicht richtig. Erklär mir das bitte nochmals anders.
Ich danke dir für deine Gedanken und "Blumen" zu meinem Text. Joh, es bizeli schoh. LG Ernst

riemsche
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Re: Ich bin

Beitragvon riemsche » 05.06.2012, 20:03

ernstblumenstein hat geschrieben:. "aber" weglassen. Könnte einfacher sein - leuchtet mir ein - kann ich weglassen. Frage: Muss es einfacher sein?
Ich könnte mir auch vorstellen, "aus einer" sperr....... wegzulassen und das "aber" zu behalten. Hm!?

mit /einfacheren/ separierst du bereits. deswegen wär nach meinem gefühl das /aber/ entbehrlich. aber isja dein text. also mach doch bitte, was du willst (:->))
ernstblumenstein hat geschrieben:Deine erste Bemerkung "Ich bin nicht - Gegenüberstellung/Finale - Idee/Ecke - bis Umbruch/wenn du so willst"
verstehe ich nicht richtig. Erklär mir das bitte nochmals anders.

mach ich doch gern. wenn ich die form betrachte sehe ich ein /Ich bin nicht - aus dieser Zeit/ am anfang und ein /Ich bin - aus einer anderen Zeit./ zum schluss. das mit dem sein oder nicht sein meine ich mit gegenüberstellung. die so wie ich meine, in der form auch angestrebt wurde. eine veränderung der ersten zeile in /ich bin nicht aus/ lässt an fortsetzung mehr spielraum. /dieser Zeit/ in der zweiten zeile wäre sozusagen dann auch vom zeilenumbruch her sichtbar eine mögliche antwort. für mich als leser alles nur eine frage von mehr freiraum hinter einer zeile oder nicht. für den Ernst wieder mal Deine entscheidung :-)
lGriemsche


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