riemsche hat geschrieben:mensch da war ich 14 und im stadtkino stand sowas ( veränderung einer sichtweise? ) nie aufm spielplan. Peter schrieb zwar das nette stück show me theWay und konnte mit der gitarre bauchreden aber mit Hollis hatte er soviel ich weiß nix am hut
mir fehlt die _wahrscheinlich ziemlich tricky oder auch überraschend einfach zu bewerkstellende_ facette, dass der plot des erzählers nichts mit dem bild, dass da momentan am burnen ist, zu tun hat. was möglicherweise in worten so einiges verändern dürfte. darum auch keine textarbeit.
lGriemsche
ja..
dieser bruch ist clever
denn im ersten bild geht man noch krampfhaft auf die suche nach seinen hinweisen (und wird in vielen fällen fündig)
man GLAUBT ihm, will ihm auch glauben
und plötzlich
noch während er spricht, bricht man mit dem glauben
er löst die beziehung von sprache und motiv auf
und hebt den betrachter kurz aus der betörenden stimmung dieser (wirklich wundervollen) bilder in kombination mit diesen (wirklich wundervollen) erzählungen
heraus, zwingt ihn sich zu orientieren.. aufzuwachen
.. zu verstehen oder zumindest auf die suche nach verständnis zu gehen..
bevor dann der eigentliche modus operandi verstanden wird und der betrachter sich darauf einstellt.
starkes ding.
übrigens hat die criterion collection eine wahre frampton orgie veröffentlicht in der u.a. das video mit einem so wundervollen kontrast und so starkem klang aufbereitet wurde, dass einem wirklich die spucke wegbleibt.
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ich habe diesen part nicht einfließen lassen
denn
- dieser aspekt ist ein filmischer, den frampton.. wie in jedem kurzfilm.. eingebaut hat um bewusst auf das medium zu referrieren (wie es üblich ist, bei jenen künstlern, die ein medium nicht aufgrund von bequemlichkeiten sondern um des mediums willen verwenden.. die kunstkritik behandelt das bis heute viel zu verkürzt)
allein aufgrund dieser tatsache wäre es m.E. falsch ein literarisches mimikri diesem kunstgriff gegenüber zu versuchen,
mich hat der skulpturale aspekt interessiert,
diese fluxus-skulptur, die ihren wortwörtlichen zenit in dem moment erreicht, in dem das motiv verschwindet
und der träger nicht mehr funktion bedient..
sondern selbst kunst wird.
ein magischer moment, den ich bar jeder beschreibung empfinde / der text von mir ist höchstens eine indexikalische notiz gegen das vergessen.. mehr bringe ich nicht zustande bzw. höher ist mein anspruch nicht -
das mag,
so hoffe ich, für manchen betrachter
etwas anderes sein.
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schön übrigens, dass du auf die suche gegangen bist (:
schon in diesem Zuge Stan Brakhage angesehen?
http://www.youtube.com/watch?v=IyrJGbGq8WE