Krieg
Verfasst: 23.01.2013, 20:03
Krieg
hat ja jeder so seine Probleme...
Abgespritzter Wahnsinn heult durch die leergefegten Straßen,
der nun ewigen Nacht,
die wieder heraufbeschworen scheint.
Mörderische Blitze die Szenerie erhellen.
Schöpferhirne welch Wunder vollbracht...
Ein nicht einsam verirrter Granatsplitter, so groß wie ein
gefallener Hundertmarkschein, nur dicker, nur noch härter,
dringt absolut achtlos durch die
Bauchdecke einer werdenden Mutter,
zerfetzt den Embryo...
und beim verlassen der Körper...
das Rückrad der gesamten Menschheit.
Schweißnass gefaltete Männerhände.
Gefaltete Kinderhände, von Göttlichen Augen, traurig betrachtet...
zittrig gemacht.
Sterben und sterben lassen... fernab ... locker vollbracht.
Da stirbt der Körper, hier stirbt der Kopf... des einen Wesens.
Welche Anwandlung kosmischer Perversionen hat sich uns nur
ausgedacht, wer bitte hat dieses Sterben, durch Leben,
erst möglich gemacht?
Kalt wird mir, alle Eiszeit der Erde fluidiert in meinem Kopf...
und nebenbei die gnadenlosen Trivialitäten des Alltags,
die stündlich nebensächlicher werden.
Eisüberzogen.
Eine Armee von guten Gefühlen,
brutal kaltgemacht. Eigenes Verkühlen.
Und weit weg von hier? - alle tot,
die Eltern im Bombentrichter begraben,
der Bruder weit weg vom zu schützenden Heim.
Wenn es da überhaupt etwas zu begraben gegeben hat.
Sie sagten was von "Volltreffer".
Und er sitzt da, den röchelnden, blutsabbernden Knaben im Arm,
die geliebte Frau, rumpflos vor seinen Füßen stückelt.
Keine Hände mehr, die sie zum Gebet falten könnte,
keine Augen die zum Himmel aufschauen.
"Aber... wo sind die Hände...
die ihn noch gestern so liebevoll umkosten,
durch seine Haare streiften. Wo der Mund, die Augen,
die lustig süßen Ohren, das zarte Haar. Der geliebte Mensch?
Die Menschlichkeit?"
Die Menschlichkeit ist hier... jetzt...deutlicher den je,
und lebt sich vollends aus!
"Wo ist seine Vergangenheit.
Was war vor dem Blut, dem apokalyptischen Szenario?"
Er war ihr nachgegangen,
nachgeschlichen, hatte sie zu Küssen
versucht. "Wo ist der Mund?" Hat ihr an die Brust gegriffen und
die Beine zu streicheln versucht...
nur Trauer und Ekel bleibt übrig.
Es herrscht der hässliche Tod.
Der Knabe hatte aufgehört zu bluten, lag jetzt still und ruhig.
Zu still, zu ruhig.
Im Norden pocht der Konsumständer,
onanieren schweinefressende Gleichgesichter
ihren Alltag ins Arschloch der Schöpfung.
Ringsum Chaos,
Auflösung hinter wohlgeschminkten
geschmacklosen Fassaden.
Angst, hässliche Angst knistert.
Und wird gedämpft, gedämpft.... Mitleid tut gut
U.N Januar 91
hat ja jeder so seine Probleme...
Abgespritzter Wahnsinn heult durch die leergefegten Straßen,
der nun ewigen Nacht,
die wieder heraufbeschworen scheint.
Mörderische Blitze die Szenerie erhellen.
Schöpferhirne welch Wunder vollbracht...
Ein nicht einsam verirrter Granatsplitter, so groß wie ein
gefallener Hundertmarkschein, nur dicker, nur noch härter,
dringt absolut achtlos durch die
Bauchdecke einer werdenden Mutter,
zerfetzt den Embryo...
und beim verlassen der Körper...
das Rückrad der gesamten Menschheit.
Schweißnass gefaltete Männerhände.
Gefaltete Kinderhände, von Göttlichen Augen, traurig betrachtet...
zittrig gemacht.
Sterben und sterben lassen... fernab ... locker vollbracht.
Da stirbt der Körper, hier stirbt der Kopf... des einen Wesens.
Welche Anwandlung kosmischer Perversionen hat sich uns nur
ausgedacht, wer bitte hat dieses Sterben, durch Leben,
erst möglich gemacht?
Kalt wird mir, alle Eiszeit der Erde fluidiert in meinem Kopf...
und nebenbei die gnadenlosen Trivialitäten des Alltags,
die stündlich nebensächlicher werden.
Eisüberzogen.
Eine Armee von guten Gefühlen,
brutal kaltgemacht. Eigenes Verkühlen.
Und weit weg von hier? - alle tot,
die Eltern im Bombentrichter begraben,
der Bruder weit weg vom zu schützenden Heim.
Wenn es da überhaupt etwas zu begraben gegeben hat.
Sie sagten was von "Volltreffer".
Und er sitzt da, den röchelnden, blutsabbernden Knaben im Arm,
die geliebte Frau, rumpflos vor seinen Füßen stückelt.
Keine Hände mehr, die sie zum Gebet falten könnte,
keine Augen die zum Himmel aufschauen.
"Aber... wo sind die Hände...
die ihn noch gestern so liebevoll umkosten,
durch seine Haare streiften. Wo der Mund, die Augen,
die lustig süßen Ohren, das zarte Haar. Der geliebte Mensch?
Die Menschlichkeit?"
Die Menschlichkeit ist hier... jetzt...deutlicher den je,
und lebt sich vollends aus!
"Wo ist seine Vergangenheit.
Was war vor dem Blut, dem apokalyptischen Szenario?"
Er war ihr nachgegangen,
nachgeschlichen, hatte sie zu Küssen
versucht. "Wo ist der Mund?" Hat ihr an die Brust gegriffen und
die Beine zu streicheln versucht...
nur Trauer und Ekel bleibt übrig.
Es herrscht der hässliche Tod.
Der Knabe hatte aufgehört zu bluten, lag jetzt still und ruhig.
Zu still, zu ruhig.
Im Norden pocht der Konsumständer,
onanieren schweinefressende Gleichgesichter
ihren Alltag ins Arschloch der Schöpfung.
Ringsum Chaos,
Auflösung hinter wohlgeschminkten
geschmacklosen Fassaden.
Angst, hässliche Angst knistert.
Und wird gedämpft, gedämpft.... Mitleid tut gut
U.N Januar 91
gefällt mir. die wut. allerdings bedienst du dich phasenweise einer -sagen wir mal ausgelutscht abwertenden_ ausdrucksweise, die diese wut in aussage schwächt. abiz raffen feilen und ein paar adjektive übergrübeln tät mE auch noch gut aaaaaandererseits könnt man´s ruhig so auf die direkte stehenlassen. sich gedanken machen. und selber auf die kreative wütend werden .... danke.