Wurzeln
Verfasst: 29.04.2014, 14:57
Noch ein Gedichtchen über Berlin,
vielleicht wird’s eine Elegie,
voll Sehnsucht, voller Ironie -
die Weltstadt ist mir nicht ganz grün.
Sie ist mein Alles und mein Nichts,
sie ist mir Lebensort und Halt.
Ich kenne ihre Nachtgestalt
beim Flirren des Laternenlichts.
Wo man wer ist, hat man nur Geld,
wo nachts man keine Sterne sieht
wo das verschämte Elend blüht -
den Vers der einen Stadt der Welt.
vielleicht wird’s eine Elegie,
voll Sehnsucht, voller Ironie -
die Weltstadt ist mir nicht ganz grün.
Sie ist mein Alles und mein Nichts,
sie ist mir Lebensort und Halt.
Ich kenne ihre Nachtgestalt
beim Flirren des Laternenlichts.
Wo man wer ist, hat man nur Geld,
wo nachts man keine Sterne sieht
wo das verschämte Elend blüht -
den Vers der einen Stadt der Welt.