*erstmalschnief* ich wollte doch ......
Aber ok, also meine Stille, ich habe das mal angesehen ! Und bin auch zu einem Ergnis gekommen (man mag es nicht glauben ... !)
Also dann wolle ma mal !
Telekoleg 217 - Silentiums Gedicht "Versteinerung"
Also was du versuchst zu sagen, ist ganz und gar nicht kitschig, ich finde es wirklich schön ! Mir ward beim 2 und 3 und 4 und 5 mal Lesen ganz Warm ums Herz. ich mag das. Schmetterlinge, und so (geflügelte Wesen an die Macht ! *g*)
Aber .... !
Ich habe es mehr Mals lautgelesen, und ich finde, es stockt manchmal.
Ein Flügel streift zart dein Gesicht.
'Zart' ist schon kitschig, und ich kann mir nicht helfen, hier bremst mich das 'zart' aus .. Perhaps streichen ?
das schaudert kurz noch und verharrt
Setz mal ein stilitisches Komma nach 'noch'. Das liest sich nur gut, wenn da ne Pause ist, sonst nehm das 'noch' raus. Wenn das 'noch' darin ist, wirkt es wirklich wie "jetzt noch leben und gleich nicht mehr". Es wirkt gewaltsam auf mich, so als würde die Katze .. Und das ist ja nun nicht der Fall, oder ?
Deine zweite Zusatzstrophe würde ich auch net nehmen.
Deine erste ist mir zu suspekt :
Dein Herz ist Kalk, der sich verfing,
und deine Haut bleicht marmorfahl.
Doch bettet sich der Schmetterling
auf deiner Iris aus Opal.
Kalk, der sich verfing ? heaven, what's that ?
Haut bleicht mamarofahl ? Wird denn nicht eigentlich etwas gebleicht, und ist dann verwaschen ? KA ...
Aber das stört mich nur in der grade genannten Zusatzstrophe, im Orginal ist es gut. Den flieder würde ich lassen, du hast ja in jeder strophe Natur drin, kick das hier nicht ruas ! Du verlierst sonst den Zusammenhang ..
Axo noch was :
und Beinchen krabbeln deine Hand.
Stille, nein. das Beinchen ist gut, aber krabbeln ? Da macht sich mir ein seltsames Bild auf, krabbeln errinert mich an Kleinkinder. Streicheln ?
und Beinchen streicheln deine Hand. ?
Dh. bleibe bei den orginal Strophen ...
Aber sonst, finde ich es gut, silentium ! Du weckst in mir das starre Bild vom DU, dass "sieht" wie Donau (warum gerade die ?) und und Trauerweide erstarren. Und dann wird dem Leser klar, dass er selbst erstarrt ist. Erst glaubt er, er würde sich auch bewegen können, und dann merkt er : auch er ist nur eine Puppe, die stock und steif den Schmetterling eine Heimat für seine Eier seien muss ... Silentium, dass ist gut ! Das hat viel Tiefe - finde ich ...
@razor :
Versteht eigentlich jemand mein Geschwafel?
Das machst du in letzer Zeit gerne, oder ? In meinem Texte-Thread schmeist du auch nur so um dich mit Loben und dazupassenden Worten ....
greetz
v o g e l
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.