Die Schatulle

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Fitnat
Prometheus
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Die Schatulle

Beitragvon Fitnat » 28.09.2005, 11:12

Hallo ihr Lieben ich und meine Tochter haben gemeinsam eine Horrorkomödie Kurzgeschichte gestartet erste Teil ist mit einige Rechtschreibfehlern (die sich bei unsere Deustchkenntnisse nicht vermeiden läst) fertig.

Teil.2 wird noch geschrieben. Wenn eine von euch die Mühe macht es zu lesen, bitte schreibt uns was du denkst :-)


Die Schatulle



Als Faik bey in das Bosboruser Auktionshaus herein kam, bemerkte er sofort die kleine Schatulle.
Sie stand neben einen Massiven Antik Spiegel der zwischen zwei Nachtkommoden aus der siebziger angelehnt war.
Sie war aus Kirsche Massiv mit Metallbeschläge. Ihr Schlüsselschild war sehr stark von dem Rost angegriffen. Und es sah so aus als ob lange Jahre Niemand den Deckel öffnen vermochte. Aber der schreckliche Angriffe von der Seite des Bösen Rosts, oder den fresssüchtigen Holzwürmern konnten ihren schönen Osmanischen Verzierrungen nicht verunstalten. Sie sah alt aus. Ja sie war alt, aber trotzdem, oder gerade deswegen wirkte sie so Edel. Und so Stolz stand sie da wie eine Schmuckschatulle aus dem Reich der Sultanen.

Faik bey wusste nicht mehr genau wann seine Antik-Tick angefangen hat. Es musste unmittelbar nach dem sein Frau gestorben war und er in die Rente ging, gewesen sein. Damals wusste er nicht was er mit so viel Zeit anfangen sollte.
Seine ehemalige Kollegen hatten ihn ab und zu, zum Fischen verführen wollen aber Fischen langweilte ihn nur noch mehr.

Es war eine jener Nieselwettertag, in denen er nicht zu wissen glaubte warum er überhaupt noch leben sollte. Er war alt und verbraucht. Seine Rheuma gekrankten Gelenke schmerzte bis ins Knochenmarkt. Und seine Kater Berduş war wieder mal flüchtig. Er suchte in den Nachbarstrassen nach ihn, und in den Nachbarstrassen von den Nachbarstrassen.

Als er auf ein alt Griechisches Stadthaus den Anhang las, „heute 16.00 Versteigerung. Auktionshaus Antik&Kitsch“ dachte er, er könnte es mal ansehen wie es so ist wenn er mal starb und sein Möbelkram dann in so eine Auktion geplündert wird. Genau so war seine Antik-Tick angefangen, wie er immer dazu sagte. Plötzlich errinerte er sich wieder an alle Einzelheiten.


Ohne die Schatulle aus dem Augen zu lassen, schlich er sich zu den Ersten reihe hin. Tastend fand er einen Stuhl und setzte sich mit der halben Pobacke hin.
´Es würde so gut im Wohnzimmer auf dem Sideboard unter dem Regal mit meiner Weckersammlung passen.´ Dachte er entzückt.
Darin könnte er die Schlüsseln von seiner Blechspielzeugsammlung oder seiner Ordensammlung aufbewahren. Nein! Dafür war sie sicherlich zu klein. Aber wie währe mit dem Briefmarken die er weder Zeit noch Lust hatte sie ins Album zu sortieren.
Ja, er musste unbedingt diese Schatulle haben. Heute hatte er auch frisch seine Monatliche Rente erhalten; was für ein Zufall. Jetzt konnte er diese Schatulle ohne Wimpernzucken nach Lust und Laune ersteigern.

Es war endlich so weit. Nach einige Porzellan Geschirr und Silberbestecke, kam der Auktionator tatsächlich zu der Schatulle. Er zeigte sie und sprach.
Seine gewöhnliche Vertreter stimme hatte plötzlich eine Wende genommen. Er schrie nicht mehr wie verrückt, sondern er sprach mäßig. Ja, fast leise.
Nach dem er das Holz und die Material von den Beschlägen, sowie der Jahrgang, Herkunft und das Antikwert erklärte, blieb er einige Sekunden stumm. Das Publikum die fast den Atem angehalten hatten um den Auktionator zu verstehen, wurden allmählich unruhig.
Nun wurde er plötzlich wieder lauter und fuhr mit seinem gewöhnlichen Ton weiter.
„Leider kam die Schatulle zu uns in Geschlossenen zustand ohne Schlüssel.
Hätten wir einen geeigneten Schlüssel nachmachen lassen und es damit geöffnet, währe es dann eine angriff an die Originalität der Schatulle und somit hätte sie auch von ihren Antikwert verlieren. Darum haben wir sie so gelassen wie wir sie bekommen haben.

Meine Damen und Herren, das heißt, ich weiß nicht was in diesem Schatulle drinnen ist. Wer diese Schatulle ersteigert, bekommt auch ihren Inhalt mit. Es könnte aber auch sein das die Schatulle leer ist. Um eventuelle Enttäuschungen aus zuschlissen, sollten sie, sie als eine leere Schatulle betrachten und ihr Wert nicht übersteigen. Als sicherheits- gründen wollte ich jegliche Ansprüche in dieser Hinsicht vor Zeugen ausschlissen; Nur damit ich das gesagt habe.“

Faik bey zog seine Augenbrauen hoch und pustete ungeduldig in die Luft. „Gott oh Gott, zieht er es aber in die Länge“ flüsterte er zu sein Nachbarn. Neugier und Aufregung zerrte seine Nerven. An seiner Lippen zuckte eine Stelle unübersehbar. Während er an seinem Stuhl hin und her wackelte, hob er kurz seine rechte Hand hoch an seinem Schulterbereich und lies sie sofort wieder nieder. Er sah aus wie ein Erstklasslerschüler der aufs Klo gehen wollte, aber sich nicht abmelden traute.

Die Versteigerung fing mit 3 Million Türkischen Lira an. „Fünf!“, Sagte einer von den hinteren reihen. „Zehn!“, „Zwölf!“ ...´Was für eine Geschwindigkeit?´, dachte sich Faik bey. Scheinbar hatte die alte Schatulle noch mehr Interessenten.
Sein Gefühl sagte ihm, falls er es schnappen wollte, musste er sich beeilen. Offensichtlich hatte der Geheime Inhalt der Schatulle eine starke Anziehungskraft auf dem mitbietenden.

Als das Wort „Achtzehn!“ Aus Faik bey heraus kam, rief der Erstbietende schon gleich „Zwanzig!“ , zu.

„Zwanzig? Ist doch eine lächerliche Summe. Kommen sie meine Herren, wer bietet meeeehr?!“ Schrie der Auktionator zwischendrein.
„Fünfzig!“ , rief Faik bey, wehrend er seine geschwitzte Handinnenfläche an seinem Hosenbein putzte.

„ Jawohl! So ist schon besser... Fünfzig! Wer bietet meeeehr? ! Zum ersten...“

„Einundfünfzig!“

Faik bey bekam Aufeinmahl ein kurzes Bauchstechen. Der hintere Mitbieter tastete offenbar seine Budgetgrenzen. Faik bey wand sich nach hinten und schrie, „zweiundfünfzig!“ Wehrend er mit seinem hochgehobenen Augenbrauen zu den vorbietenden blickte und somit auch ihm den Krieg erklärte. Und zu gleich hatte er innerlich sein Höchstlimit auf fünfundfünfzig aufgestockt. Falls sein Gegner mehr als fünfundfünfzig bieten sollte, wollte er so vernünftig sein und aufhören mit zubieten.

Als ob der vorbietende Faik bey´s Gedanken gelesen hätte, erhob er rasch den Betrag auf Sechzigmillionen. Der Auktionator griff sofort ein. „Endlich ein Mitbürger der von antik eine Ahnung hat!“ „Sechsundsechzig!“ Sagte eine Fremde stimme von der hinteren reihe. Faik bey´s Preislimit blieb mittlerweile sehr weit zurück. Ab dem Zeitpunkt sollte er sich eigentlich zurückhalten und den Ablauf der Auktion nur noch als ein Außenstehender beobachten. Aber seine Innere Stimme sagte ihm ständig, ´Du musst diese Schatulle haben`. „Siehibzig!“, Sagte er hustend, als ob eine Fischgräte in seiner Luftröhre steckengeblieben ist.
Als sein Erstgegner gleich darauf fünfundsiebzig rief, wusste er von seinem Ton schon, das er ebenfalls sein Preislimit weit überschritten hatte.

Und somit schlug Faik bey mit seiner letzten Kraft zu. „Achtzig!“ Falls nicht noch ein Verrückter dazwischen kommt, gehörte die Schatulle ihm. Kommenden Monat musste er zwar seine Gürtel bisschen enger schnallen, aber das war ihm wert, den er erinnerte sich nicht, was er sich in letzte Zeit so sehr wie diese Schatulle gewünscht hätte.

„Achtziiig! Zum ersteeen, zum zweiteeen, zum dritteeen!“

Nach Heimweg entlang sah Faik bey seine Schatulle mit verliebten Augen.
In seinem Kopf klangten der Hammerschläge immer noch so laut. „Zum ersteeen, zum zweiteeen, zum dritteeen!" Tock, tock, tock!!! Die Schatulle gehörte von nun an den Faik bey. Niemand konnte sie ihm wegnehmen. Nach dem er erleichtert in die Luft pustete, fing er an über ihre eventuellen Inhalt Kopf zu machen. Bis er seine drei Zimmer Wohnung erreichte, träumte er von der Schmuck oder Geld die er in der Schatulle vermutete.
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"

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Re: Die Schatulle

Beitragvon Edekire » 04.10.2005, 22:58

Liebe Fitnat, Liebe Michelle

Ich werde eure Geschichte korrigieren und ein paar Formulierungen kommentieren. Einfach Rechtschreibfehler und Beugungsfehler und so was ändere ich einfach und markiere es nicht




Als Faik bey in das Bosboruser Auktionshaus [herein] (muss nicht sein, wird schon durch das in ausgesagt, geht aber) kam, bemerkte er sofort die kleine Schatulle.
Sie stand neben einen massiven Antik(en) Spiegel der zwischen zwei Nachtkommoden aus den Siebzigern angelehnt war.
Sie war aus Kirsche Massiv (wortwiederhohlung massiv, besser: Kirschholz) mit Metallbeschlägen. Ihr Schlüsselschild (seltsames Wort, aber hübsch, ich weiß gar nicht wie man so was wirklich nennt) war sehr stark vom Rost angegriffen. (Wozu der Punkt?) Und es sah so aus als ob lange Jahre Niemand den Deckel öffnen vermochte. (das geht nicht so, entweder: zu öffnen vermocht hatte, das ist aber umständlich und altmodisch, außerdem klingt es Perspektivisch falsch, das kann er nicht wissen. Besser: geöffnet hatte.
Aber der schreckliche Angriffe von der Seite des Bösen Rosts (ich würde an der Stelle das schrecklich und böse rausselektieren, das klingt einfach lustig, der böse Rost :-D und so ist es ja nicht gemeint. Vielleicht: Aber alle Angriffe durch den Rost, oder die fresssüchtigen Holzwürmer konnten ihren schönen Osmanischen Verzierrungen nicht verunstalten. Sie sah alt aus. Ja sie war alt, aber trotzdem, oder gerade deswegen wirkte sie so Edel. Und so Stolz stand sie da wie eine Schmuckschatulle aus dem Reich der Sultanen.

Faik bey wusste nicht mehr genau wann seine Antik-Tick (Wechsel der Sprachebene, Tick klingt komisch, da noch eher faible oder besser Vorliebe für Antiquitäten) angefangen hatte. Es musste unmittelbar nach dem sein Frau gestorben war und er in die Rente ging, gewesen sein. Damals wusste er nicht was er mit so viel Zeit anfangen sollte.
Seine ehemaligen Kollegen hatten ihn ab und zu, zum Fischen verführen (verführen hat doch ein sehr wenig Fisch - mäßige Konnotation, vll. Einfach mitnehmen wollen) wollen aber Fischen langweilte ihn nur noch mehr (nur noch mehr eher streichen, ist aber nicht falsch).

Es war einer jener Nieselwettertage, in denen er nicht zu wissen glaubte warum er überhaupt noch leben sollte (warum nicht einfach nicht wusste? Da wusste er das doch wirklich nicht, schließlich hatte er nichts zu tun) . Er war alt und verbraucht. Seine Rheuma erkrankten Gelenke schmerzte bis ins Knochenmark. Und seine Kater Berduş war wieder mal flüchtig. Er suchte in den Nachbarstrassen nach ihn, und in den Nachbarstrassen von den Nachbarstrassen.

Als er an einem alt Griechischen Stadthaus den Aushang las, „heute 16.00 Uhr Versteigerung. Auktionshaus Antik&Kitsch“ dachte er, er könnte mal ansehen wie es so ist, wenn er (mal wordwiederholung, streichen?) starb und sein Möbelkram (vll. Besser Möbel) dann in so eine Auktion geplündert wurde. Genau so hatte sein Antik-Tick (Siehe oben) angefangen, wie er immer dazu sagte (Oh, den satz solltet ihr vielleicht oben auch bringen, dann klingt das nicht so seltsam, dann könnt ihr den Tick auch drinlassen). Plötzlich erinnerte er sich wieder an alle Einzelheiten.


Ohne die Schatulle aus den Augen zu lassen, schlich er sich zu den ersten Reihen (oder zur ersten Reihe) (hin, nicht notwendig). Tastend fand er einen Stuhl und setzte sich mit der halben Pobacke hin. (Warum denn tastend? Ist es dunkel?)
’Sie würde so gut im Wohnzimmer auf das Sideboard unter dem Regal mit meiner Weckersammlung passen.´ Dachte er entzückt.
Darin könnte er die Schlüssel von seiner Blechspielzeugsammlung oder seine[r] (weg, wenn die Ordensammlung kein Schlüssel hat) Ordensammlung aufbewahren. Nein! Dafür war sie sicherlich zu klein. Aber wie wäre es mit den Briefmarken, für die er weder die Zeit noch Lust hatte sie ins Album zu sortieren.
Ja, er musste unbedingt diese Schatulle haben. Heute hatte er auch frisch seine monatliche Rente erhalten; was für ein Zufall. Jetzt konnte er diese Schatulle ohne Wimpernzucken nach Lust und Laune ersteigern.

Es war endlich so weit. Nach einigem Porzellan, Geschirr und Silberbestecken, kam der Auktionator (Puh, ich glaube nicht das das so heißt, ich weiß das Wort aber nicht) tatsächlich zu der Schatulle. Er zeigte sie und sprach.
Seine gewöhnliche Vertreter Stimme hatte plötzlich eine Wende genommen(Stimmen können eigentlich nicht wenden: vll. Hatte sich plötzlich verändert). Er schrie nicht mehr wie verrückt, sondern er sprach mäßig, ja, fast leise.
Nach dem er das Holz und das Material der Beschlägen, sowie den Jahrgang, Herkunft und den Antikwert erklärte hatte, blieb er einige Sekunden stumm. Das Publikum das fast den Atem angehalten hatte um den Auktionator zu verstehen, wurden allmählich unruhig.
Nun wurde er plötzlich wieder lauter und fuhr in seinem gewöhnlichen Ton fort.
„Leider kam die Schatulle zu uns in Geschlossenen zustand ohne Schlüssel.
Hätten wir einen geeigneten Schlüssel nachmachen lassen und sie damit geöffnet, wäre es ein Angriff an die Originalität der Schatulle und somit hätte sie auch von ihren Antikwert verlieren. Darum haben wir sie so gelassen wie wir sie bekommen haben.

Meine Damen und Herren, das heißt, ich weiß nicht was in dieser Schatulle drinnen ist. Wer diese Schatulle ersteigert, bekommt auch ihren Inhalt mit. Es könnte aber auch sein das die Schatulle leer ist. Um eventuelle Enttäuschungen aus zuschlissen, sollten sie, sie als eine leere Schatulle betrachten und ihren Wert nicht übersteigen(überschätzen eher). Aus Sicherheitsgründen wollte ich jegliche Ansprüche in dieser Hinsicht vor Zeugen ausschlissen; Nur damit ich das gesagt habe.“

Faik bey zog seine Augenbrauen hoch und pustete ungeduldig in die Luft. „Gott oh Gott, zieht er es aber in die Länge“ flüsterte er seinem Nachbarn zu. Neugier und Aufregung zerrten an seinen Nerven. An seiner Lippen zuckte eine Stelle unübersehbar( geht das, die Lippe zuckt, aber eine Stelle?). Während er auf seinem Stuhl hin und her wackelte, hob er kurz seine rechte Hand hoch an seinen Schulterbereich und lies sie sofort wieder nieder(eher:sinken). Er sah aus wie ein Erstklässlerschüler der aufs Klo gehen wollte, aber sich nicht zu melden traute.

Die Versteigerung fing mit 3 Million Türkischen Lira an. „Fünf!“, Sagte einer von den hinteren Reihen. „Zehn!“, „Zwölf!“ ...´Was für eine Geschwindigkeit?´, dachte sich Faik bey. Scheinbar hatte die alte Schatulle noch mehr Interessenten.
Sein Gefühl sagte ihm, falls er es schnappen wollte, musste er sich beeilen. Offensichtlich hatte der geheime Inhalt der Schatulle eine starke Anziehungskraft auf die mitbietenden.

Als das Wort „Achtzehn!“ Aus Faik bey heraus kam, rief der Erstbietende schon gleich „Zwanzig!“ ,.

„Zwanzig? Ist doch eine lächerliche Summe. Kommen sie meine Herren, wer bietet meeeehr?!“ Schrie der Auktionator zwischendrin.
„Fünfzig!“ , rief Faik bey, wehrend er seine verschwitzte Hand[innen]fläche an seinem Hosenbein putzte.

„ Jawohl! So ist schon besser... Fünfzig! Wer bietet meeeehr? ! Zum ersten...“

„Einundfünfzig!“

Faik bey bekam Aufeinmahl ein kurzes Bauchstechen. Der hintere Mitbieter tastete offenbar nach seiner Budgetgrenze. Faik bey wand sich nach hinten und schrie, „zweiundfünfzig!“ Während er mit hochgezogenen Augenbrauen zu den vorbietenden (ich glaube es heißt Letztbietenden) blickte und somit auch ihnen den Krieg erklärte. Und zu gleich hatte er innerlich sein Höchstlimit(hm dopplelt, limit heißt doch das höchste oder?) auf fünfundfünfzig aufgestockt. Falls sein Gegner mehr als fünfundfünfzig bieten sollte, wollte er so vernünftig sein und aufhören mit zubieten.

Als ob der vorbietende Faik bey´s Gedanken gelesen hätte, erhob er rasch den Betrag auf Sechzigmillionen. Der Auktionator griff sofort ein. „Endlich ein Mitbürger der von Antiquitäten [eine] (nicht nötig) Ahnung hat!“ „Sechsundsechzig!“ Sagte eine fremde Stimme aus der hinteren Reihe. Faik bey´s Preislimit blieb mittlerweile sehr weit zurück. Ab dem (diesem ginge auch) Zeitpunkt hätte er sich eigentlich zurückhalten und den Ablauf der Auktion nur noch als ein Außenstehender beobachten sollen. Aber seine innere Stimme sagte ihm ständig, ´Du musst diese Schatulle haben`. „Siehibzig!(Absicht?)“, Sagte er hustend, als ob eine Fischgräte in seiner Luftröhre steckengeblieben wäre.
Als sein Erstgegner gleich darauf fünfundsiebzig rief, hörte er an seinem Ton schon, das er ebenfalls sein Preislimit weit überschritten hatte.

Und somit schlug Faik bey mit seiner letzten Kraft zu. „Achtzig!“ Falls nicht noch ein Verrückter dazwischen käme, gehörte die Schatulle ihm. Kommenden Monat musste er zwar seinen Gürtel ein bisschen enger schnallen, aber das war es ihm wert, den er erinnerte sich nicht, was er sich in letzte Zeit so sehr wie diese Schatulle gewünscht hätte.

„Achtziiig! Zum ersteeen, zum zweiteeen, zum dritteeen!“

(eher: den ganzen Heimweg lang betrachtete) Heimweg entlang sah Faik bey seine Schatulle mit verliebten Augen.
In seinem Kopf klangen die Hammerschläge immer noch so laut. „Zum ersteeen, zum zweiteeen, zum dritteeen!" Tock, tock, tock!!! Die Schatulle gehörte von nun an den Faik bey. Niemand konnte sie ihm wegnehmen. Nach dem er erleichtert in die Luft gepustet hatte, fing er an sich über ihren eventuellen Inhalt [Kopf zu machen](das sagen nur die Berlin, sich eine Kopf machen: eher: nachzudenken). Bis er seine drei Zimmer Wohnung erreichte, träumte er von dem Schmuck oder dem Geld, das er in der Schatulle vermutete.


Puh

Es sind, wie ich denke noch einige Zeichensetzngsfehler drin, ich übersehe auch rechtschreibfehler gut, aber ist bestimmt richtiger als vorher :-)
Ich hoffe es hilft
Liebe GRüße

Edekire
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
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Re: Die Schatulle

Beitragvon Hamburger » 05.10.2005, 10:08

Hallo Fitnat, hallo Michelle,


Wenn eine von euch die Mühe macht es zu lesen, bitte schreibt uns was du denkst ;-)


Mach ich gerne. Also diese Kurzgeschichte soll ja eine "Horrorkomödie" sein. Dieser erste Teil wirkt auf mich insgesamt lustig, aber der "Horror" fehlt noch komplett. Das ist aber noch nicht weiter schlimm, da es ja erst der erste Teil ist.

Meine Lieblingsstelle bisher...


Als er auf ein alt Griechisches Stadthaus den Anhang las, „heute 16.00 Versteigerung. Auktionshaus Antik&Kitsch“ dachte er, er könnte es mal ansehen wie es so ist wenn er mal starb und sein Möbelkram dann in so eine Auktion geplündert wird.


...ist diese hier. Ist ein sehr origineller Grund eine Auktion zu besuchen und durch das Wort "Möbelkram" wirkt das einfach noch witziger. :-)

Gut finde ich auch den Auktionator, der erst sagt die Bietenden sollten den Wert der Schatulle nicht überschätzen und sie dann zu immer neuen Höchstgeboten treibt.

Ein allgemeines Problem vielleicht: Manchmal beschreibt ihr etwas ungelenk und es kann sein, dass ihr die Stelle gar nicht witzig meint. Sie ist es aber durch eure Beschreibung dann doch. Beispiel...


Es war eine jener Nieselwettertag, in denen er nicht zu wissen glaubte warum er überhaupt noch leben sollte. Er war alt und verbraucht. Seine Rheuma gekrankten Gelenke schmerzte bis ins Knochenmarkt. Und seine Kater Berduş war wieder mal flüchtig. Er suchte in den Nachbarstrassen nach ihn, und in den Nachbarstrassen von den Nachbarstrassen.


Das könnte sehr traurig wirken, aber der Satz...


Und seine Kater Berduş war wieder mal flüchtig.


...klingt eher lustig. Das klingt als würde Kater Berdus alle paar Tage auf der Flucht sein. Vielleicht weil er es bei Faik bey nicht aushält und er einen Grund hat ständig abzuhauen, der alte Schlawiner ;-) ("flüchtig" ist sowieso ein Wort dass besser zu einem Verbrecher passt der nicht gefunden werden will als zu einer entlaufenen Katze.)

Wenn hier traurige Stimmung transportiert werden soll (wie im übrigen Absatz) müsste es eher heißen: "Und sein Kater Berdus war entlaufen", oder so ähnlich.

Wenn ihr einen Witz auf die Kosten des armen alten Faik bey machen wolltet, dann war es ein fieser, aber guter Witz :-D

Bin gespannt auf Teil 2.

Liebe Grüße,

Ham
"If it's a hit? - Yeah, that's me! If it's a miss? - Yeah, that's me!" (Robert Palmer)

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Re: Die Schatulle

Beitragvon Fitnat » 06.10.2005, 14:29

recht herzlichen dank für den super überarbeitung und super ideen. ich werde es sofort verbessern und ich hoffe nechste woche poste ich noch ein teil wenn wir so weit sind.

hamburger danke für den tip mit der wort "flüchtig" ich habe nicht dies gemeint, klar es sollte "wieder mal weg" heisen das der kater eben eine streuner ist. :-) ja, grusseln tun wir erst wenn faik bey den inhalt heraus bekommt und auf die sache nach ging ;-) mehr dazu später.

es grüßt euch herzlichts :thanx:
fitnat und die nachwuchs rechtschreibmonster michelle ]:-)
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
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Re: Die Schatulle

Beitragvon Hamburger » 06.10.2005, 14:41

Hallo Fitnat,

also wenn es darum geht, dass der Kater ein Streuner ist und du den armen Faik bey trotzdem ein bisschen veralbern willst, dann behalte "flüchtig" bei. Dann denkt man Faik bey ist so ein schrecklicher Mensch, dass der Kater ständig flieht :-D

Wenn es nur darum geht, dass der Kater ein Streuner ist, dann...hmmm..."wieder mal weg" klingt nicht so toll, wie wäre es dann mit "streunerte mal wieder herum" oder so ?-(

Liebe Grüße,

Ham
"If it's a hit? - Yeah, that's me! If it's a miss? - Yeah, that's me!" (Robert Palmer)


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