I c h behüte deinen S c h l a f

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vogel
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I c h behüte deinen S c h l a f

Beitragvon vogel » 11.02.2006, 20:22

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Ich behüte deinen Schlaf


Ich liege in deinem Bett. Das erste Mal. Würde ich meinen Kopf nach rechts drehen, könnte ich deine schwarzen Haare sehen, die kurz vor deinen geschlossenen Augen enden. Du hast extra für mich das zweite Paar roter Bettwäsche herausgeholt. Nur für mich. Ich bin wohl schnell eingeschlafen, war so müde. Ich erinnere mich, dass ich deine Hand festhielt und hoffte, ich würde sie heute Nacht nicht mehr loslassen. Dein Körper war zu mir gedreht, du hast mir direkt ins Ohr gepustet. Ich sagte: „Schlaf gut.“ „Träum was Schönes.“
Und erst jetzt, kurz nachdem du deine Hand weggezogen hast, schlage ich die Augen wieder auf. Mein Blick schweift an der Wand herauf, und bleibt doch an dir hängen. Deine Augen sind noch immer geschlossen. Deine Hand, die noch meine zarten Abdrücke zeigt, liegt auf deiner Brust. Sie geht kräftig rauf und runter. Du pustest die Luft in den Raum, in dem du und ich liegen. Es ist meine erste Nacht in deinem Bett und ich kann nicht schlafen. Ich drehe mich auf die andere Seite, weg von dir. Ich hoffe, dein schweres Atmen zu überhören und drücke meinen Augenlider zusammen.
Ich öffne sie, und blicke auf die gegenüberliegende Wand, sie ist weiß. Kurze gelbe Lichtstreifen erhellen ihre Farbe, wenn ein Auto vorbeifährt. Langsam schiebe ich mein rechtes Bein unter deine Decke, streiche vorsichtig über deine Waden. Du atmest langsamer.
Ein Lächeln huscht über meine Lippen. Ich berühre deinen Fuß, lasse meine Augen zufallen. Ich rücke ein Stück näher an dich heran. Ich lasse von dir ab, und versuche selbst ruhig zu atmen. Ich drehe mich wieder zu dir, ich liege unter meiner eigenen Decke. Ich sehe, wie deine Lider zucken. Du scheinst unruhig.
Ich lege meine Hand auf deine Wangen. Du reagierst nicht. Vorsichtig streiche ich über dein Gesicht. Schon oft habe ich das gemacht. Ich weiß, du magst es, wenn ich von deiner Stirn zur Nase laufe, deine Ohren entlangfahre und auf deinem Oberkörper tanze. Und ich weiß, dass du das spürst, auch wenn du schläfst. Ich ziehe deine Decke über mich, rutsche noch näher an dich heran. Meine Hand ruht auf deiner Brust, die sich langsam hebt und senkt. Dein Atem berührt sanft meine Wange.
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.

KamikazeSpatz
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Re: I c h behüte deinen S c h l a f

Beitragvon KamikazeSpatz » 12.02.2006, 10:27

.. ich habe es grade meiner anverwandten gezeigt .. ich weiß es ist keine objektive / konstruktive kritik, bitte entschuldige ..

[09:21] selfish ICH: boa....das ist ja....wow
[09:21] selfish ICH: wahnsinn
[09:21] selfish ICH: *keine worte find*
[09:21] selfish ICH: das ist toll
[09:21] selfish ICH: ganz ehrlich...sag ihr das es wirklich gut ist
[09:21] selfish ICH: man....wahnsinn
[09:21] selfish ICH: ehrlich....wow
[09:22] selfish ICH: sie hat eine tolle art zu schreiben ... gefällt mir
[09:22] KamikazeSpatz: =)
[09:23] selfish ICH: =)
[09:23] selfish ICH: ganz ehrlich....

mög
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Re: I c h behüte deinen S c h l a f

Beitragvon mög » 12.02.2006, 20:53

Muss Liebe schön sein..
Man müsste das System seiner Widersprüche finden, indem man ruhig wird. Wenn man die Gitterstäbe _sähe_, hätte man den Himmel dazwischen gewonnen. (Elias Canetti)


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