Von großen und kleinen Vögeln

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andres
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Re: Von großen und kleinen Vögeln

Beitragvon andres » 26.02.2008, 12:40

Nein, es handelt sich nicht um ein erkenntnistheoretisches Stück im engeren Sinne. Ursprünglich ging es mir darum, einige Momentreflexionen festzuhalten. Da es aber eben „nur“ Momentreflexionen sind, wollte ich gleichzeitig die Perspektivität der Bilder betonen und sie letztendlich auf ein sog. „sicheres“ Bild ( „zum Fressen nach unten“) zurückführen.

Die Assoziationen zu dem Sehapparat sind eigentlich recht treffend: Maschine, Mechanik, vielleicht fehlerhafte Mechanik in der Maschine oder umgekehrt...Aus dem Kontext ergibt sich meines Erachtens, dass es sich um nicht ganz buchstäbliche Bilder handelt, weshalb der Sehapparat nicht unbedingt auf ein Augenleiden oder eine Augenprothese á la Luke Skywalker hinweist. Sondern: Kann das literarische Ich bei aller Anstrengung vielleicht doch nicht richtig sehen bzw. erkennen? (Dieser Ansatz findet sich auch im letzten Satz... )

Eine Anomalie im Wortbild oder von mir aus auch ein Stolperstein ist es. Und ob sich das ganze lohnt, ist eine gute Frage...(Bestenfalls (?) sieht der Leser hier einen Hinweis auf die unübertroffene kantische Wortästhetik )




Und ganz generell gesagt: Jeder Kommentar zu einem Text ist hilfreich, der eine mehr, der andere weniger. Guter Wind für flinke Finger und spontane Stimmen! ....(Wobei wir ja seit kurzem wissen, dass man hier doch nicht alles schreiben darf/kann. KGB is watching you! Der Arm der Sitte und des Gesetzes ruht niemals! Law and Order und in der Wahlkabine CDU, jäää!!! :-D )
werden.

KaRe
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Re: Von großen und kleinen Vögeln

Beitragvon KaRe » 26.02.2008, 15:00

sicher, aus dem Kontext heraus ergibt sich ein anderer Zusammenhang - das ist es ja. Das Wort passt da nicht rein, weil es nicht in den Zusammenhang passt. Ich muss den Zusammenhang verstehen, um den Sinn des Wortes zu verstehen. Sollte es nicht umgekehrt sein? Das Wort sollte doch auf den Zusammenhang hinweisen, und nicht davon weg.
es wäre gar nicht so schön ohne mäntelchen, wenn man keines hätte


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