Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

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Patina
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 12.10.2004, 20:53

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Strokkur
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Strokkur » 13.10.2004, 18:04

Hi Patina

Ich habs jetzt bis zum Ende gelesen und der zweite Teil gefällt mir viel besser als der erste.

Ich finds toll wie du darstellst wie Simone langsam.... gestört (ist das politisch korrekt?) wird und wie sich die beiden immer nähre kommen.

Sorry das ich jetzt auch was negatives sagen muss, aber ich perönlich mag die Telefongespräche mit Angelika und ihrer Mutter nicht, ich finde es klingt irgendwie so seltsam. Ich denke nicht das man so über ein sterbendes einem sehr nahe stehendes Familienmitglied redet.

Ich wollte sicher noch irgendetwas sagen, aber jetzt fällt es mir nicht mehr ein ;-)
..vielleicht später ;-)

schönen tag noch

PS: GZSZ spielt es immer noch? Zum Glück bin ich ausgewandert !!

PSS (Oder PPS): Was ist die Haupstadt von Schwaben/bzw. wo spielt die Geschichte/wohnst du dort?
Also...

Patina
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 14.10.2004, 12:54

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Fee » 14.10.2004, 14:49

Hi Patina,
ich bin noch nicht dazu gekommen, den neusten Teil zu lesen, aber ich habe es fest vor. Ich will auf jeden Fall am Ball bleiben, bei mir geht's nur gerade drunter und drüber, aber das kennt man ja ;-)
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"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 14.10.2004, 15:51

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Fee » 14.10.2004, 15:53

:-D :-D :-D
"Ich kann nicht mit dir spielen", sagte der Fuchs. "Ich bin noch nicht gezähmt!"

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 16.10.2004, 20:06

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Edekire
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Edekire » 16.10.2004, 20:27

Eigentlcih finde ich längere texte im internet gar nicht schlcht-so eine art fortsetzungsroman halt.
Mir macht es spass das zu lesen, weil es für mich sehr flüssig und zugänglich klingt.

was ich so finde:

die Wohnung, die ich mitbenützen sollte, war die einer Künstlerin. Ich empfand sofort eine Art unsichtbares Band zwischen uns. Sie sagte mir dann auch gleich zu und übergab mir den Wohnungsschlüssel

den satz finde ich unnütz, eher schade. das wird ja ohnehin später klar. so eine bindung einfach so zu benennen. ich weiß nicht so, das macht das nicht spürbar. ist ja auch an der stelle nicht notwendig oder? das eine schrifstellerin sich vermutlich bei einer künstlerin wohlfühlen könnte ergibt ja auch so sinn.
Eine ruhige CD, die gleichzeitig auch Urängste einebnete
ich finde urängste einebnen hört sich seltsam an. warum unbdeingt ur? das ist nicht unbedingt ein kritikpunkt ich bin nur darüber gestolpert weil es mir komisch vorkommt das jemand sowas über eine cd denken könnte. ängste schon ab urangst klingt für mich sehr psychologisch.
Sie fühlte sich überhaupt nicht seltsam bei diesen Gedanken, im Gegenteil, sie steigerte sich in diesen Größenwahn direkt hinein.

den letzten zusatz finde ich übermäßig erklärend. das es größenwahn ist, das ist dem leser ja schon klar, natürlich. ich finde es schmälert die wirklung des ganzen absatzen es dann zu erwähenen.
das gleiche denke ich über:
-sie glaubte immer noch fest daran, daß er es war, den sie gesehen hatte-

es macht es ein bisschen offensichtlicher und dadurch vieleicht einfacher zu lesen, entfernt aber für mich den leser von Simone.

Bis beide ermüdet in ihr Bett wankten. Simone lag noch lange wach. Sie war doch nicht müde und konnte nicht schlafen.

es gibt vieleicht einen gewissen unterschied zwischen ermüdet und müde aber ich glaube nicht das der groß genug ist um das nicht irgenwie unlogisch klingen zu lassen. Sie wankt ermüdet ins beet und ist dann nicht müde, so dass sie noch 2 mal aufsteht. klingt nen bissl komisch finde ich.

jetzt bin ich durch und ich hatte beim ersten lesen eine merkwürdige wortwiederholung die ich jetzt natürlich nicht wiedergefunden habe. hmpf. naja, dann kanns nicht so störend gewesen sein.

grundsätzlich noch fidne ich es nich ganz so günstig das die beide so ne vorliebe für wein haben. vieleicht wäre es günstiger wenn nur eine von beiden wein tränke. ich habe so den eindruck deine figuren trinken gerne wein :-D
ich war auch noch im jl deshalb, wenn auch nicht so lange.
ist aber nicht so wesenlich.

alles liebe
ich hoffe davon war irgendwas hilfreich

edekire
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Fee » 16.10.2004, 20:51

Hallo Patina,
so, jetzt warst du zwar schneller als ich, aber trotzdem noch mein Kommentar zum letzten Teil.
Also insgesamt hat er mir gut gefallen und mich irgendwie gefesselt. Es gab aber auch ein paar Abschnitte, die mir nicht so gefallen haben.
Z.B. der Abschnitt über den Einkauf bei Aldi, den fand ich richtig schlecht. Ist mir einfach zu Klischeeüberladen!!! Dass nur Türkenfamilien bei Aldi die Regale leer kaufen, stimmt doch einfach nicht mehr. Das macht heute auch die Arztfamilie, weils einfach billiger ist. Also ehrlich, ich würde den ganzen Abschnitt verwerfen.
Genauso den Abschnitt über die Vorabendsendungen. Ist einfach zu abgedroschen. Versuch doch, so was rauszuhalten.
Und übrigens: es heißt Single, nicht Singel!
Sie nippte kurz an ihrem Wein, dann stand sie auf und empfing Angelikas Hüfte von hinten.

Den Satz finde ich auch sehr komisch. Jemandes Hüften empfangen? Hört sich für mich sehr seltsam an.

Und das Gespräch:
„Sie war wie ein Ersatzpapa für mich.“
„Du hattest keinen Vater?“
„Nö, der hat sich davongemacht, als ich noch klein war. Bin bei meiner Mutter und Tante Hanna aufgewachsen.“

Das wurde etwas weiter vorne doch ganz ähnlich schon mal geführt, oder?

Ständig dachte sie an Angelika. Würde sie eine erneute Enttäuschung in ihrem Leben bedeuten?

Den letzten Satz verstehe ich irgendwie nicht. Wenn das eine Andeutung auf das sein soll, was noch passieren wird, dann musst du das irgendwie deutlicher machen. So kann der Leser ja nicht nachvollziehen, warum Simone für Angelika eine Enttäuschung sein sollte.

Und noch was generelles: Ich mag das in Romanen nicht so besonders, so Sachen wie
Google doch mal bei ebay
Und Bezüge zu aktuellen Fernsehprogrammen usw. Aber das ist einfach meine Meinung.

Ich finde es wirklich ganz gut, falls das hier einen anderen Eindruck erwecken sollte.
Hoffe, es hilft dir ein bisschen.
Liebe Grüße
Fee
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Strokkur » 16.10.2004, 22:12

Hi Patina!

Mir gefällt dein Roman (das wird es doch, oder?) immer besser und ich bin schon so richtig gespannt wie es weiter geht. Ich mag deinen Stil und auch die Art wie du Charaktere zeigst, vor allem schaffst du es toll zwischen Simone und Angelika zu wechseln, ohne das es unglaubwürdig wird oder sich die beiden zu ähnlich werden.

Nachmittags biertrinkend vor dem Rechner sitzend! Das kam ihr selten unter.


Hast du nicht früher gesagt, das Angelika immer trinken muss, sonst kann sie nicht schreiben? Vielleicht irre ich mich ja auch (ich bin seeehhr chaotisch ;)) und falls das so ist entschuldige ich mich schon im voraus.

Jetzt werd ich etwas kleinlich aber ich kanns mir einfach nicht verkneifen :-)), Zuerst trinkt Angelika ein Glas Bier, nach dem Gespräch mit ihrer Mutter plötzlich eine Flasche Bier. ;-)

Außerdem gefällt es mir irgendwie nicht, das du ständig Bandnamen und Markennamen, wi zum Beispiel "Sie ging zu McDonalds, kaufte sich einen Royal TS" (weiß nicht obs wirklich ein Royal TS war) oder "Sie ging zu Media Markt und suchte eine CD von den New Radicals.

Ich mag besonders die Szene wo Simone die Bücher aus dem Fenster wirft, aber ist es nicht irgendwie unrealistisch das sie nur literarische Klassiker aus dem Fenster wirft , denn kaum ein deutscher/eine deutsche hat wohl nur solche weltberühmten Bücher zu Hause. Irgendwie ist es auch unrealistisch das Angelika genau in dem Moment heimkommt in dem Simone durchdreht (kann man das sagen?...Ich verlerne schon meine Muttersprache ;)), aber ich denke das geht wohl nicht anders.

Ihre Gedanken gingen soweit, daß sie eine Spionin war, die mit zwei Seiten agieren musste. Die gute Seite ....


Den Satz finde ich zu übertrieben, ich finde das zeigt ihre "Verrücktheit" zu früh zu deutlich, aber vielleicht ist es ja gar nicht zu früh....

Das Begräbnis von Tante Hanna finde ich sehr schön. Also ich meine die Szene ist dir sehr gut gelungen und wirkt sehr authentisch, und hat ihre ganz eigene und besondere Traurigkeit die von Angelika übermittelt wird.

Aber werden den in Deutschland die Menschen schon nach 3 Tagen begraben? In Ö-reich z.B. werden die Menschen erst nach 7-10 Tagen begraben, während Begräbnisse in Grönland einen Tage nach dem Tod stattfinden.

Außerdem: seit wann zitieren katholische Priester Kant? Aus reinem Interrese : Bist du katholisch?

Allles in allem gefällt mir dein Roman jedenfalls sehr gut und ich wünsche dir noch viel Glück beim weoiterschreiben ;-)

Also dann schönen Tag noch (jetzt muss ich einkaufen bevor der Supermarkt zusperrt, bäääh)
Also...

Patina
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 17.10.2004, 12:02

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Edekire » 17.10.2004, 22:01

Ob das wie bog brother schauen ist kann ich absolut gar nicht beurteilen, ich habe nie auch nur eine einzige folge gesehen. Ich guck eigentlich kein fernsehen. :-D ich bin zu ungeduldig. Ich schaffe es nicht so lange da einfach nur sitzen zu bleiben und nichts zu tun :-D ich bin ein bisschen übermäßig quirlig sozusagen. Ich muss sagen ich lese eigentlich auch keine fortsetztungromane-wollte nur sagen das mich das nicht stört. Ich fände es jetzt nur gemien wenn du das projekt aus unerfindlichen gründen an den nagel hängen würdest-da müsste ich protestieren. Erst anfüttern und dann hängen lassen gilt nicht ;-)

Da du bist mir beim letzten mal zuvor gekommen bist beim posten muss ich jetzt noch noch den rest nachholen.
Ein paar kleinigkeiten die ich so finde:

Das Bier war schon leer. Simone seufzte. Sie holte sich ein weiteres. Nachmittags biertrinkend vor dem Rechner sitzend!

muss das nicht angelika sein? *verwirrtsei*

Sie nahm das Zeug, eine Armvoll und warf sie Simone direkt vor die Füße.

ähm, auch da oder nicht?

Bei Oma hatte sie weinen nicht können

irgenwie seltsame wortstellung. Etwas altmodisch meine ich. Fällt für mich etwas raus.

In Erinnerung sind Angelika noch die blauen Zungen der Kinder.

mir kommt die zeit etwas komisch vor.

Bei diesen Worten nahm es sie beide weg.

ist das nicht eher umgangssprache? Ich habe das so noch nie gehört und ich finde es klingt in einem roman schon etwas merkwürdig.

So noch etwas ein bisschen allgemeineres. Die teile die angelika selber schreibt gefallen mir im prinzip sehr gut. Aber irgendwie finde ich sie auch etwas schade. Die machen nämlich sehr deutlich das sich angelika dieses „unsichtbaren bandes“ sehr bewusst ist. Das schadet meiner meinung nach der Subtilität (gibt’s das wort? Sieht komisch aus...) das finde ich etwas schade. Ich will hier nicht für eine streichung plädieren, sondern ich fände es besser wenn angelika den romanfiguren andere namen geben würde. Und vielleicht einige der ganz offensichtlichen parallelitäten, wie das die eine bei der anderen zur untermiete wohnt rausnehmen. Das ist, wie ich denke, eine art wink mit dem zaunpfahl der nicht notwendig ist und ist für die beziehung der roman in roman frauen ja nicht wesentlich. Ich hoffe ich habe mich jetzt in irgendeiner form verständlich ausgedrückt...

Hm, ich will ja nicht zu krittelig klingen, deshalb: mir gefällt die beerdigung auch. :-)

ich hoffe ich habe jetzt niemanden wiederholt, habe nicht noch mal nachgelesen...
Lg
edekire
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 18.10.2004, 12:33

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Strokkur » 18.10.2004, 17:10

Ich hoffe nur es gibt ein happy end :-D

(in der zwischenzeit hast du mich dazu gebracht während meines forum aufenthalts öfter zum Texte Forum runter zu scrollen und zu schauen ob es Neuigkeiten von Simone und Angelika aus Schwaben gibt ;-) 9

scönen tag noch

barabra
Also...

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Re: Mit dem Rücken zur Wand (Romananfang)

Beitragvon Patina » 18.10.2004, 19:53

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