Hinter dem Eisberg
Verfasst: 12.10.2004, 17:57
Hi alle!
Ich habe eine Idee für einen Roman und auch schon einen Plot geschrieben, nun fände ich es sehr nett, wenn ihr mir sagen önntet ob man aus dem etwas machen kann oder ob es für den Müll ist (Das ist mein erster Vetsuch etwas längeres zu schreiben). Ist es eigentlich zu unrealistisch?
Es beginnt alles mit dem Mord an zwei Teenagern, Estrid Petersen und Adam Heilmann. Sie wurden an einem beliebten Treffpunkt für Liebespaare mit einem Stein erschlagen, und alles sieht nach einem Eifersuchtsdrama aus, doch die "neue" im Polizeiquartier Uka Lyberth glaubt nicht an diese Theorie und beginnt den weltweit erfolgreichen Schlauchboothersteller Ejnar Immanuelsen in dessen Fabrik die ermordete Estrid als Sekretärin gearbeitet hatte, zu verdächtigen, bis dieser plötzlich mit seiner Familie nach einem Ausflug auf dem grönländischen Inlandeis verschwindet und nie wieder gesehen wird. Während alle anderen sich damit abfinden, dass es wohl ein Unfall war, versucht Uka die Hintergründe zu beleuchten und wird deshalb plötzlich bedroht. Kurz nach dem verschwinden von Ejnar Immanuelsen gesteht plötzlich eine 20-jährige aus dem Dorf den Mord an den beiden, sie sagt aus, das Adam Heilmann nach einem Streit Estrid ermordet hatte, woraufhin sie als zufällige Zeugin auch sein Opfer hätte werden sollen, doch sie hatte ihm die "Waffe" aus der Hand nehmen und ihn töten können. Sie wäre nicht früher zur Polizei gegangen, da sie Angst hatte das man ihr nicht glauben würde. Anfangs denkt Uka, das die anderen doch recht hatten, und der Fall nun gelöst ist, doch dann spielt ihr der dänische Reporter Jorgen Moller Informationen zu, die Zweifel verursachen, ob die Aussage des jungen Mädchens auch der Wahrheit entsprechen. Uka versucht einen Durchsuchungsbefehl für Immanuelsens Fabrik zu bekommen, doch der Polizeichef verneint, also brechen sie und der Jorgen in die Fabrik ein, und finden heraus das er eine Woche vor ihrem Tod unheimlich viel Geld an Estrid Petersen gezahlt hatte, genauso wie, das Immanuelsen sich Privat 3 Tage vor dem Mord mit einer "Frau aus Boston" wie er in seinem Kalender schrieb traf, die am Vormittag nach dem Mord mit der ersten Maschine aus Grönland wieder abreiste. Außerdem gibt es seltsame und vor allem sehr hohe Geldüberweisungen von einem gewissen JK aus Kopenhagen. Uka gibt diese Informationen an ihren Kollegen Vilhelm Franken weiter doch er nimmt sie nicht ernst, sondern sagt nur, dass sie lieber besser aufpassen sollte, in was sie sich einlässt, denn sie unterschätze diese ganze Angelegenheit. Und am selben Tag wird ihr das klar. Jorgen Moller lädt sie auf ein Abendessen ein, und als sie sich gerade frischmacht, bricht eine vermummte Gestalt in ihr Haus ein und versucht zuerst sie zu erschießen, und als Uka es daraufhin schafft sie zu entwaffnen will sie Uka erwürgen, doch Uka schafft es den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Während ihr Kollege nach diesem Überfall beginnt Uka glauben zu schenken tut es der Polizeichef als gewöhnlichen Einbruch ab, auch wenn es in Ilulissat in den letzten 10 Jahren nur 6 Einbrüche gab. Auch die Romanze zwischen Jorgen und Uka entwickelt sich weiter, während Ukas Kollege die beiden zunehmend unterstützt, und bald ist auch er vollkommen von der Sache eingenommen. Er muss einfach herausfinden was geschah. Am 9.September ruft Vilhelm Uka sehr früh morgens an, und sagt dass sie so schnell wie möglich ins Polizeipräsisidium kommen müsse, denn er habe die Lösung gefunden. Uka beeilt sich auf das Polizeipräsidium, doch dort ist er nicht. Sie wartet noch zwanzig Minuten, und geht dann zu ihm nach Hause. Das Licht ist in seinem Haus an, doch niemand öffnet die Tür. Uka läutet sich die Finger wund, bis sie schließlich beschließt sich gewaltsam zutritt zu verschaffen. Dort findet sie ihn nackt im Badezimmer. Tot. Der Polizeichef Knud Sommer sagt, Vilhelm sei beim Duschen ausgerutscht und habe sich das Genick gebrochen, doch Uka glaubt an keinen Zufall. Was tat er überhaupt zu Hause? Am Abend kehrt Uka nach Hause und stößt auf eine Nachricht von ihrem Kollegen als sie ihren Posteingang checkt. Die Nachricht konnte nicht fertiggestellt werden, bricht mitten im Satz ab, weggeschickt, 6 Minuten nach dem er sie anrief, 33 Minuten bevor sie ihn tot auffand. Er schreibt, dass sie Jan Keyn retten muss, obwohl er der schuldige ist. Dann schreibt er, dass er sich jetzt verabschieden muss. Uka geht sofort zu Jorgen, da sie sich keine Hilfe von dem Sommer erwartet, doch auch er ist ratlos. Sollen sie nach Dänemark fliegen, um den Finanzminister zu retten? Die beiden beschließen erstmal ein paar Tage abzuwarten, und dann erst etwas zu tun. Doch das sollte anders kommen. Am Abend telefoniert Uka mit ihrer Schwester Helene, die mit ihrem Mann auf der nahe gelegenen Disko Insel/Qequatarsuiaq, in Ukas Geburtstadt Qeqetarsuaq lebt. Nach ein bisschen Smalltalk erzählt Helene das sie von ihrem Mann, der in dem noblen Iglu Hotel Ilulissats, dem Hotel Arctic arbeitet gehört hat, das der Finanzminister Jan Keyn mit seiner Familie einen Besuch Ilulissat einen Besuch abstatten will. Uka ist entsetzt und fragt sofort wann das sein soll. Als sie erfährt, das Jan Keyn schon Morgen kommen will alarmiert sie sofort Jorgen, und die beiden fragen am Jakobshavn Lufthavn, dem Flughafen Ilulissats nach wann Jan Keyn kommen würde, doch man gibt ihnen keine Antwort. Am nächsten Morgen erfahren sie dann doch, wann Jan Keyns Flug ankommt, und sie beeilen sich zum Flughafen, doch als sie dort ankommen ertönt ein Schuss. Jan Keyn wurde erschossen bevor er die Landebahn verlassen konnte. Uka versucht nun, den Knud Sommer davon zu überzeugen, das ihre und Jorgens Theorie war ist, doch der Polizeichef tut so, als hätte er keine Zeit ihr zuzuhören, und beschwört sie nur dicht zu halten und vor allem sich von der Presse abzuschalten. Am späten Nachmittag trifft die Presse aus der ganzen Welt ein. Aus Deutschland, Italien, Kanada, den USA, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Spanien, sogar aus Russland, China Japan oder Indien findet sich Presse ein, um von dem Tod des dänischen Finanzministers Jan Keyn zu berichten. Warum er überhaupt an einem Montag, einem ganz normalen Arbeitstag um 10:35 Kopenhagener Zeit einen Flug nach Grönland genommen hatte ist der Presse das zweitgrößte Rätsel. Aber das interessanteste ist: Wer hat Jan Keyn ermordet? Abends haben der Polizeichef und Uka einen Riesenstreit. Sie wirft ihm vor, dass er Daten verschweigt, während er ihr vorwirft paranoid und nicht für den Job als Polizistin geeignet zu sein. Wutentbrannt kündigt Uka am selben Abend und verlässt das Polizeipräsidium. Das unvorstellbare geschieht am nächsten Morgen, dem 11.September 2001 dieselbe vermummte Gestalt, die schon vor einer Woche eingebrochen hat, überfällt Uka wieder. Sie versucht Uka zu töten, und schießt ihr dabei in die Schulter, doch als sie zum finalen Kopfschuss ansetzt macht Uka ihr klar, das sie das große Geheimnis kennt, und zwar nicht nur sie. Daraufhin holt die vermummte Person Isolierband um Uka zu fesseln und mitzunehmen. Uka nutzt die Gelegenheit und verständigt Jorgen. Er kann rechtzeitig kommen um Uka zu retten und sorgt dafür, dass die vermummte Person verhaftet wird. Die vermummte Person, ihr Name war Geraldine Howard, aus Boston, zeigt sich sogar geständig. Doch die Regierung machte Druck auf Ilulissat und Ilulissat machte Druck auf Knud Sommer. Geraldine Howard wurde noch am selben Tag freigelassen, unter der Bedingung, dass sie nie etwas erzählen würde. Auch das Mädchen aus dem Dorf wird freigelassen, Man sagt man habe die Auflösung für den Mord an Estrid Petersen und Adam Heilmann vor zwei Wochen gefunden: Adam habe Estrid im Streit ermordet, und sei dann weggelaufen, woraufhin er ausgerutscht sei, und tödlich gestürzt sei. Kurz darauf verbreitete man die Lüge man habe die Leichen von Ejnar Immanuelsen und seiner Familie gefunden. Ejnar und seine Familie seien bei einem Unfall mit dem Hundeschlitten ums Leben gekommen, der Schlittenfahrer habe sich verirrt und sei erfroren. Ziemlich unrealistisch Anfang September. Jan Keyns Tod wurde offiziell nie geklärt. Jorgen Moller kehrte zurück nach Dänemark, während Uka einen Kredit aufnahm, und eine Bäckerei in Ilulissat eröffnete. Knud Sommer wurde nach Tassilaq versetzt und in Ilulissat gibt es heute völlig andere Polizisten. Alles schien wieder in Ordnung. Uka hatte sich damit abgefunden, das sie nie Licht in die Morde des Sommers und Herbstes bringen würde, als sie Anfang Dezember, während den Verhandlungen um einen Kredit für ihre Bäckerei einen Brief aus Kanada erhielt. Er stammte von Geraldine Brown, der Frau aus Boston. Sie schrieb ,dass es ihr leid tue, was sie angerichtet habe, und sich endlich alles von der Seele reden wollte, und schrieb daraufhin, was letzten Sommer geschehen war. Mitte Mai hatte Estrid Petersen begonnen als Ejnar Immanuelsens Sekretärin zu arbeiten, und fiel von Anfang an durch ihre Neugierigkeit auf, was Immanuelsen leider nicht ernst genug nahm, und so fand sie etwa Anfang Juli heraus das irgendetwas mit dem Finanzhaushalt von Immanuelsens Schlauchbooten nicht stimmte. Nach längeren Nachforschungen stieß sie Mitte Juli auf des Rätsels Lösung. Ejnar Immanuelsen hatte von einem Freund, dessen Tochter bei dem dänischen Finanzminister Jan Keyn arbeitete Ende 1999 gehört, dass sein Kind von diversen Steuerhinterziehungen des Finanzministers sprach, woraufhin der profitgierige Jan Keyn mitbekommen hatte das es sich bei diesen diversen Steuerbetrügen um Millionenbeträge für das Unternehmen des Finanzministers handelte. Immanuelsen packte die Gelegenheit beim Schopf, und begann Keyn Anfang 2000 zu erpressen. Estrid die das herausgefunden hatte war sich nicht sicher, ob sie zur Presse gehen sollte oder nicht und beschloss dann etwas mehr Informationen zu sammeln. Anfang August wurde Immanuelsen das klar. Er drohte zuerst Estrid zu entlassen, dann schickte er ihr Morddrohungen, du als er bemerkte, dass das sie noch mehr ermutigte die Informationen zu veröffentlichen bot er ihr Mitte August eine riesige Geldsumme an, um sie daran zu hindern, doch als sie auch darauf nicht einstieg wendete Immanuelsen sich an den Korrupten Polizisten von Ilulissat, Vilhelm Franken. Er sollte das Problem aus der Welt schaffen. Doch natürlich war der sanfte Vilhelm dazu nicht fähig und wendete sich an einen ehemaligen Herstedvester-Häftling der seinen Bruder in Amerika benachrichtigte, welcher sich dann an Geraldine wandte. Sie flog nach Ilulissat, tötete Estrid und Adam und kehrte nach Boston zurück. Alle waren zufrieden. Doch irgendwie erfuhr Jan Keyn von der Sache und auch er wendete sich an Vilhelm. Diesmal sollte er Immanuelsen aus dem Verkehr ziehen. Wenn möglich etwas dezenter als die neugierige Sekretärin. Wieder wandte sich Vilhelm an den Herstedvester-Häftling, der die Sache diesmal mit Vergnügen selbst in die Hand nahm. Jan Keyn versprach auch einem jungem Mädchen aus dem Dorf 10 Millionen Kronen wenn sie die Schuld auf sich nahm, und behauptete, dass sie höchstens ein Jahr ins Gefängnis kommen würde. Dann wurden Uka und Jorgen zu neugierig und Geraldine Howard wurde wieder nach Ilulissat gerufen. In der Zwischenzeit hatte Vilhelm so getan als würde er Uka und Jorgen unterstützen um herauszufinden wie viel die beiden wussten. Als Geraldine in Ilulissat ankam brachte Vilhelm es nicht übers Herz Uka einfach so sterben zu lassen, und wollte Geraldine „abbestellen“, doch sie war in der Zwischenzeit selbst ängstlich geworden, und wollte befürchtete das alles ans Licht kam, also musste Vilhelm, der sie daran hinderte Uka loszuwerden aus dem Weg geräumt werden. Nach diesem Mord hatten Jan Keyn und Geraldine einen Streit und Keyn drohte ihr. Es ist nicht klug einer Mörderin zu drohen. Keyn flog nach Ilulissat um die Sache zu regeln, und bezahlte für seine Drohungen mit dem Leben. Nun waren nur noch Uka und Jorgen lästige Mitwisser, die Geraldine beseitigen musste. Doch Uka kam ihr dazwischen. Sie wurde verhaftet, jedoch sehr bald wieder freigelassen.
Uka wusste das dieser Brief nichts bewies. Sie hätte ihn auch fälschen können. Sie resignierte und vergas die ganze Sache.
Seltsam was alles geschehen war, nur weil der Freund eines Großindustriellen auf einer Weihnachtsfeier von den krummen Geschäften des Finanzministers erzählt hatte.
Ich habe eine Idee für einen Roman und auch schon einen Plot geschrieben, nun fände ich es sehr nett, wenn ihr mir sagen önntet ob man aus dem etwas machen kann oder ob es für den Müll ist (Das ist mein erster Vetsuch etwas längeres zu schreiben). Ist es eigentlich zu unrealistisch?
Es beginnt alles mit dem Mord an zwei Teenagern, Estrid Petersen und Adam Heilmann. Sie wurden an einem beliebten Treffpunkt für Liebespaare mit einem Stein erschlagen, und alles sieht nach einem Eifersuchtsdrama aus, doch die "neue" im Polizeiquartier Uka Lyberth glaubt nicht an diese Theorie und beginnt den weltweit erfolgreichen Schlauchboothersteller Ejnar Immanuelsen in dessen Fabrik die ermordete Estrid als Sekretärin gearbeitet hatte, zu verdächtigen, bis dieser plötzlich mit seiner Familie nach einem Ausflug auf dem grönländischen Inlandeis verschwindet und nie wieder gesehen wird. Während alle anderen sich damit abfinden, dass es wohl ein Unfall war, versucht Uka die Hintergründe zu beleuchten und wird deshalb plötzlich bedroht. Kurz nach dem verschwinden von Ejnar Immanuelsen gesteht plötzlich eine 20-jährige aus dem Dorf den Mord an den beiden, sie sagt aus, das Adam Heilmann nach einem Streit Estrid ermordet hatte, woraufhin sie als zufällige Zeugin auch sein Opfer hätte werden sollen, doch sie hatte ihm die "Waffe" aus der Hand nehmen und ihn töten können. Sie wäre nicht früher zur Polizei gegangen, da sie Angst hatte das man ihr nicht glauben würde. Anfangs denkt Uka, das die anderen doch recht hatten, und der Fall nun gelöst ist, doch dann spielt ihr der dänische Reporter Jorgen Moller Informationen zu, die Zweifel verursachen, ob die Aussage des jungen Mädchens auch der Wahrheit entsprechen. Uka versucht einen Durchsuchungsbefehl für Immanuelsens Fabrik zu bekommen, doch der Polizeichef verneint, also brechen sie und der Jorgen in die Fabrik ein, und finden heraus das er eine Woche vor ihrem Tod unheimlich viel Geld an Estrid Petersen gezahlt hatte, genauso wie, das Immanuelsen sich Privat 3 Tage vor dem Mord mit einer "Frau aus Boston" wie er in seinem Kalender schrieb traf, die am Vormittag nach dem Mord mit der ersten Maschine aus Grönland wieder abreiste. Außerdem gibt es seltsame und vor allem sehr hohe Geldüberweisungen von einem gewissen JK aus Kopenhagen. Uka gibt diese Informationen an ihren Kollegen Vilhelm Franken weiter doch er nimmt sie nicht ernst, sondern sagt nur, dass sie lieber besser aufpassen sollte, in was sie sich einlässt, denn sie unterschätze diese ganze Angelegenheit. Und am selben Tag wird ihr das klar. Jorgen Moller lädt sie auf ein Abendessen ein, und als sie sich gerade frischmacht, bricht eine vermummte Gestalt in ihr Haus ein und versucht zuerst sie zu erschießen, und als Uka es daraufhin schafft sie zu entwaffnen will sie Uka erwürgen, doch Uka schafft es den Angreifer in die Flucht zu schlagen. Während ihr Kollege nach diesem Überfall beginnt Uka glauben zu schenken tut es der Polizeichef als gewöhnlichen Einbruch ab, auch wenn es in Ilulissat in den letzten 10 Jahren nur 6 Einbrüche gab. Auch die Romanze zwischen Jorgen und Uka entwickelt sich weiter, während Ukas Kollege die beiden zunehmend unterstützt, und bald ist auch er vollkommen von der Sache eingenommen. Er muss einfach herausfinden was geschah. Am 9.September ruft Vilhelm Uka sehr früh morgens an, und sagt dass sie so schnell wie möglich ins Polizeipräsisidium kommen müsse, denn er habe die Lösung gefunden. Uka beeilt sich auf das Polizeipräsidium, doch dort ist er nicht. Sie wartet noch zwanzig Minuten, und geht dann zu ihm nach Hause. Das Licht ist in seinem Haus an, doch niemand öffnet die Tür. Uka läutet sich die Finger wund, bis sie schließlich beschließt sich gewaltsam zutritt zu verschaffen. Dort findet sie ihn nackt im Badezimmer. Tot. Der Polizeichef Knud Sommer sagt, Vilhelm sei beim Duschen ausgerutscht und habe sich das Genick gebrochen, doch Uka glaubt an keinen Zufall. Was tat er überhaupt zu Hause? Am Abend kehrt Uka nach Hause und stößt auf eine Nachricht von ihrem Kollegen als sie ihren Posteingang checkt. Die Nachricht konnte nicht fertiggestellt werden, bricht mitten im Satz ab, weggeschickt, 6 Minuten nach dem er sie anrief, 33 Minuten bevor sie ihn tot auffand. Er schreibt, dass sie Jan Keyn retten muss, obwohl er der schuldige ist. Dann schreibt er, dass er sich jetzt verabschieden muss. Uka geht sofort zu Jorgen, da sie sich keine Hilfe von dem Sommer erwartet, doch auch er ist ratlos. Sollen sie nach Dänemark fliegen, um den Finanzminister zu retten? Die beiden beschließen erstmal ein paar Tage abzuwarten, und dann erst etwas zu tun. Doch das sollte anders kommen. Am Abend telefoniert Uka mit ihrer Schwester Helene, die mit ihrem Mann auf der nahe gelegenen Disko Insel/Qequatarsuiaq, in Ukas Geburtstadt Qeqetarsuaq lebt. Nach ein bisschen Smalltalk erzählt Helene das sie von ihrem Mann, der in dem noblen Iglu Hotel Ilulissats, dem Hotel Arctic arbeitet gehört hat, das der Finanzminister Jan Keyn mit seiner Familie einen Besuch Ilulissat einen Besuch abstatten will. Uka ist entsetzt und fragt sofort wann das sein soll. Als sie erfährt, das Jan Keyn schon Morgen kommen will alarmiert sie sofort Jorgen, und die beiden fragen am Jakobshavn Lufthavn, dem Flughafen Ilulissats nach wann Jan Keyn kommen würde, doch man gibt ihnen keine Antwort. Am nächsten Morgen erfahren sie dann doch, wann Jan Keyns Flug ankommt, und sie beeilen sich zum Flughafen, doch als sie dort ankommen ertönt ein Schuss. Jan Keyn wurde erschossen bevor er die Landebahn verlassen konnte. Uka versucht nun, den Knud Sommer davon zu überzeugen, das ihre und Jorgens Theorie war ist, doch der Polizeichef tut so, als hätte er keine Zeit ihr zuzuhören, und beschwört sie nur dicht zu halten und vor allem sich von der Presse abzuschalten. Am späten Nachmittag trifft die Presse aus der ganzen Welt ein. Aus Deutschland, Italien, Kanada, den USA, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Spanien, sogar aus Russland, China Japan oder Indien findet sich Presse ein, um von dem Tod des dänischen Finanzministers Jan Keyn zu berichten. Warum er überhaupt an einem Montag, einem ganz normalen Arbeitstag um 10:35 Kopenhagener Zeit einen Flug nach Grönland genommen hatte ist der Presse das zweitgrößte Rätsel. Aber das interessanteste ist: Wer hat Jan Keyn ermordet? Abends haben der Polizeichef und Uka einen Riesenstreit. Sie wirft ihm vor, dass er Daten verschweigt, während er ihr vorwirft paranoid und nicht für den Job als Polizistin geeignet zu sein. Wutentbrannt kündigt Uka am selben Abend und verlässt das Polizeipräsidium. Das unvorstellbare geschieht am nächsten Morgen, dem 11.September 2001 dieselbe vermummte Gestalt, die schon vor einer Woche eingebrochen hat, überfällt Uka wieder. Sie versucht Uka zu töten, und schießt ihr dabei in die Schulter, doch als sie zum finalen Kopfschuss ansetzt macht Uka ihr klar, das sie das große Geheimnis kennt, und zwar nicht nur sie. Daraufhin holt die vermummte Person Isolierband um Uka zu fesseln und mitzunehmen. Uka nutzt die Gelegenheit und verständigt Jorgen. Er kann rechtzeitig kommen um Uka zu retten und sorgt dafür, dass die vermummte Person verhaftet wird. Die vermummte Person, ihr Name war Geraldine Howard, aus Boston, zeigt sich sogar geständig. Doch die Regierung machte Druck auf Ilulissat und Ilulissat machte Druck auf Knud Sommer. Geraldine Howard wurde noch am selben Tag freigelassen, unter der Bedingung, dass sie nie etwas erzählen würde. Auch das Mädchen aus dem Dorf wird freigelassen, Man sagt man habe die Auflösung für den Mord an Estrid Petersen und Adam Heilmann vor zwei Wochen gefunden: Adam habe Estrid im Streit ermordet, und sei dann weggelaufen, woraufhin er ausgerutscht sei, und tödlich gestürzt sei. Kurz darauf verbreitete man die Lüge man habe die Leichen von Ejnar Immanuelsen und seiner Familie gefunden. Ejnar und seine Familie seien bei einem Unfall mit dem Hundeschlitten ums Leben gekommen, der Schlittenfahrer habe sich verirrt und sei erfroren. Ziemlich unrealistisch Anfang September. Jan Keyns Tod wurde offiziell nie geklärt. Jorgen Moller kehrte zurück nach Dänemark, während Uka einen Kredit aufnahm, und eine Bäckerei in Ilulissat eröffnete. Knud Sommer wurde nach Tassilaq versetzt und in Ilulissat gibt es heute völlig andere Polizisten. Alles schien wieder in Ordnung. Uka hatte sich damit abgefunden, das sie nie Licht in die Morde des Sommers und Herbstes bringen würde, als sie Anfang Dezember, während den Verhandlungen um einen Kredit für ihre Bäckerei einen Brief aus Kanada erhielt. Er stammte von Geraldine Brown, der Frau aus Boston. Sie schrieb ,dass es ihr leid tue, was sie angerichtet habe, und sich endlich alles von der Seele reden wollte, und schrieb daraufhin, was letzten Sommer geschehen war. Mitte Mai hatte Estrid Petersen begonnen als Ejnar Immanuelsens Sekretärin zu arbeiten, und fiel von Anfang an durch ihre Neugierigkeit auf, was Immanuelsen leider nicht ernst genug nahm, und so fand sie etwa Anfang Juli heraus das irgendetwas mit dem Finanzhaushalt von Immanuelsens Schlauchbooten nicht stimmte. Nach längeren Nachforschungen stieß sie Mitte Juli auf des Rätsels Lösung. Ejnar Immanuelsen hatte von einem Freund, dessen Tochter bei dem dänischen Finanzminister Jan Keyn arbeitete Ende 1999 gehört, dass sein Kind von diversen Steuerhinterziehungen des Finanzministers sprach, woraufhin der profitgierige Jan Keyn mitbekommen hatte das es sich bei diesen diversen Steuerbetrügen um Millionenbeträge für das Unternehmen des Finanzministers handelte. Immanuelsen packte die Gelegenheit beim Schopf, und begann Keyn Anfang 2000 zu erpressen. Estrid die das herausgefunden hatte war sich nicht sicher, ob sie zur Presse gehen sollte oder nicht und beschloss dann etwas mehr Informationen zu sammeln. Anfang August wurde Immanuelsen das klar. Er drohte zuerst Estrid zu entlassen, dann schickte er ihr Morddrohungen, du als er bemerkte, dass das sie noch mehr ermutigte die Informationen zu veröffentlichen bot er ihr Mitte August eine riesige Geldsumme an, um sie daran zu hindern, doch als sie auch darauf nicht einstieg wendete Immanuelsen sich an den Korrupten Polizisten von Ilulissat, Vilhelm Franken. Er sollte das Problem aus der Welt schaffen. Doch natürlich war der sanfte Vilhelm dazu nicht fähig und wendete sich an einen ehemaligen Herstedvester-Häftling der seinen Bruder in Amerika benachrichtigte, welcher sich dann an Geraldine wandte. Sie flog nach Ilulissat, tötete Estrid und Adam und kehrte nach Boston zurück. Alle waren zufrieden. Doch irgendwie erfuhr Jan Keyn von der Sache und auch er wendete sich an Vilhelm. Diesmal sollte er Immanuelsen aus dem Verkehr ziehen. Wenn möglich etwas dezenter als die neugierige Sekretärin. Wieder wandte sich Vilhelm an den Herstedvester-Häftling, der die Sache diesmal mit Vergnügen selbst in die Hand nahm. Jan Keyn versprach auch einem jungem Mädchen aus dem Dorf 10 Millionen Kronen wenn sie die Schuld auf sich nahm, und behauptete, dass sie höchstens ein Jahr ins Gefängnis kommen würde. Dann wurden Uka und Jorgen zu neugierig und Geraldine Howard wurde wieder nach Ilulissat gerufen. In der Zwischenzeit hatte Vilhelm so getan als würde er Uka und Jorgen unterstützen um herauszufinden wie viel die beiden wussten. Als Geraldine in Ilulissat ankam brachte Vilhelm es nicht übers Herz Uka einfach so sterben zu lassen, und wollte Geraldine „abbestellen“, doch sie war in der Zwischenzeit selbst ängstlich geworden, und wollte befürchtete das alles ans Licht kam, also musste Vilhelm, der sie daran hinderte Uka loszuwerden aus dem Weg geräumt werden. Nach diesem Mord hatten Jan Keyn und Geraldine einen Streit und Keyn drohte ihr. Es ist nicht klug einer Mörderin zu drohen. Keyn flog nach Ilulissat um die Sache zu regeln, und bezahlte für seine Drohungen mit dem Leben. Nun waren nur noch Uka und Jorgen lästige Mitwisser, die Geraldine beseitigen musste. Doch Uka kam ihr dazwischen. Sie wurde verhaftet, jedoch sehr bald wieder freigelassen.
Uka wusste das dieser Brief nichts bewies. Sie hätte ihn auch fälschen können. Sie resignierte und vergas die ganze Sache.
Seltsam was alles geschehen war, nur weil der Freund eines Großindustriellen auf einer Weihnachtsfeier von den krummen Geschäften des Finanzministers erzählt hatte.