Das Seil
Verfasst: 11.03.2005, 16:14
Ich möchte es so lassen, ich möchte immer, wie ein Kind die Beine über die Leine geschlagen lassen und schwingen bis die Struktur des Teppichs verschwimmt zu einem Einzelbraun. Wenn dann meine Ohren das Rauschen der Muscheln in meinen kopf gedrängt haben, will ich versuchen hinaufzuhangeln. Heruntersehen von oben ist die beste Perspektive. Für mich muss das sein, ich werde zu balancieren versuchen und bevor ich falle schnell die Schnur greifen. Das will ich, ich falle nicht, aber ich merke das Schwingen ist das Schönste.
Dann kann ich nicht sehen, das in der hinteren Ecke die Baussteine sich stapeln. Sie verziehen sich zu Klecksen in bunt. Vielleicht soll ich hochbauen, sie verkleben, eine Treppe hinauf?
Ich frage nicht nach ob dies ein Bauklotzhaus ist. Ich kann ja die Tapete sehen, Raufaser.
Unter mir liegen die zukünftigen Bücher. Die alten hängen an Seidenfäden von der Decke herab ich kann sie greifen und an ihnen höher klettern. Möglicherweise hängen sie durch Löcher hinein, vielleicht ich bin noch nie an Steine gestoßen, Holzklötze oder Granit.
Das Rauschen schmerzt bald, wie eine Kopfmeer im Sturm. Beim Balanceakt kann ich sehen wie die vorgetretenen Linien meine vormals hängenden Hände unter die Haut verblassen. Das restliche Rauschen liegt nur noch hinter der Stirn, vielleicht falle ich, sobald es verblasst. Ich will es nicht. Ich wünschte ich könnte immer nur schwingen, maschinenhaft.
Jetzt kann ich links die Schaufel erkennen, ist nicht die Kruste des Bodens durchbrochen? Graben soll ich. Einen Tunnel, einen Weg. Vielleicht noch die Wände verkleiden mit den Klötzen. Vielleicht noch die Decke stützen mit den Stapeln von Büchern.
Ich will doch bleiben, in der Schwebe, den Kopf nach unten.
Hast du gefragt ob das Seil hält?
Hast du gefragt ob die Wand trägt?
Hast du gefragt ob nicht langsam der Kopfsturm den Sand aus den Ohren weht um sich unten zu Dünen zu formen bis der Kopf an die Kuppe schlägt.
Dann kann ich nicht sehen, das in der hinteren Ecke die Baussteine sich stapeln. Sie verziehen sich zu Klecksen in bunt. Vielleicht soll ich hochbauen, sie verkleben, eine Treppe hinauf?
Ich frage nicht nach ob dies ein Bauklotzhaus ist. Ich kann ja die Tapete sehen, Raufaser.
Unter mir liegen die zukünftigen Bücher. Die alten hängen an Seidenfäden von der Decke herab ich kann sie greifen und an ihnen höher klettern. Möglicherweise hängen sie durch Löcher hinein, vielleicht ich bin noch nie an Steine gestoßen, Holzklötze oder Granit.
Das Rauschen schmerzt bald, wie eine Kopfmeer im Sturm. Beim Balanceakt kann ich sehen wie die vorgetretenen Linien meine vormals hängenden Hände unter die Haut verblassen. Das restliche Rauschen liegt nur noch hinter der Stirn, vielleicht falle ich, sobald es verblasst. Ich will es nicht. Ich wünschte ich könnte immer nur schwingen, maschinenhaft.
Jetzt kann ich links die Schaufel erkennen, ist nicht die Kruste des Bodens durchbrochen? Graben soll ich. Einen Tunnel, einen Weg. Vielleicht noch die Wände verkleiden mit den Klötzen. Vielleicht noch die Decke stützen mit den Stapeln von Büchern.
Ich will doch bleiben, in der Schwebe, den Kopf nach unten.
Hast du gefragt ob das Seil hält?
Hast du gefragt ob die Wand trägt?
Hast du gefragt ob nicht langsam der Kopfsturm den Sand aus den Ohren weht um sich unten zu Dünen zu formen bis der Kopf an die Kuppe schlägt.