... muss das sein ... ?!
[… Elda]
Hallo. Ich bin’s, Vaginastrauchvogel. Ja, Vaginastrauchvogel ist mein Name. Aber die Meisten, nennen mich einfach nur Vogel.
Ich soll erzählen, was ich sehe. Ich sehe nämlich viel, sehr viel. Manchmal, sehe ich das Richtige, aber manchmal sehe ich auch Dinge, die ich lieber nicht gesehen hätte. Aber das tut wohl jeder.
… Was ich genau sehe? Hm, ich sehe die Fremden. Die Fremden sind so was wie, … hm … schwer beschreibbar – sie sind eine Art für sich.
Die Fremden, sie lassen sich leiten, von anderen Fremden, aber auch von dem, was sie Gefühl nennen. Sie machen alles unglaublich kompliziert – manchmal jedenfalls. Ja, die Fremden, ich sehe ihnen eigentlich bei so vielem zu, doch ... ein konkretes Beispiel für ihr Handeln … oh, das ist schwer! Sie tun so vieles! Sie sind in so vielen unterschiedlichen Tätigkeiten verstrickt, eine Aufzählung von allem wäre zu groß. Aber … Ich kann es ja versuchen – zumindest einen kleinen Teil davon zu berichten … Schließlich ist es meine Aufgabe zu erzählen, was ich sehe.
Wo fange ich am besten an?
Am Anfang? Nein, dieser liegt wohl schon zu lange zurück; ich sehe den Fremden schon so unglaublich lang zu … Ich werde wohl einfach irgendwo anfangen, an einem Tag, der sehr in meiner Erinnerung hängt – wobei natürlich vieles in meinem Gedächtnis ist, denn wie soll ich von etwas berichten, das ich sah – es aber gar nicht mehr weiß?
Ich glaube, es war der Tag, den die Fremden „Montag“ schimpfen. Die Fremden geben jeglichem und allem einen Namen! „Montag“. Es ist ein seltsames Wort. Das klingt wie, wie „Mond“. Dieses runde weiße Ding, das da über den Fremden hängt und auf sie scheint, weil irgendetwas anderes auf die Scheibe scheint. Verwirrend, oder?
Also, mal überlegen, was habe ich gesehen.
Sonnenaufgang. Regen – also Wasser, was von oben nach unten fällt! – mancher Orts. Busse.
Der Fremde, der mir so in Erinnerung geblieben ist, er fuhr in einem Bus. Er stand, kein Sitzplatz war für ihn da. Der Fremde fuhr mit so vielen anderen von einem Dorf zu einem anderem. Ich weiß nicht warum ich immer auf ihn sah. Der Fremde hatte langes, hellbraunes fast blondes Haar. Es wippte in der Kurve immer mit. Mit einer zarten unverletzten Hand hielt der Fremde sich an einer schwarzen metallenen Stange fest, drückte mal fester, stemmte mal weniger sein geringes Gewicht dagegen um besseren Halt zu haben.
Und ich habe die ganze Zeit nur auf das Haar geschaut, und auf dieses Händchen.
Und ich weiß nicht warum.
Irgendwo, an einem anderen Ort, stiegen all die Fremden aus, sie drängelten. Auch der Fremde stieg aus. Draußen auf der Straße konnte ich den Fremden dann von oben bis unten sehen. Ein Mädchen. Ja, ich glaube, Mädchen nennt man diese Fremden, die Röcke und Kleider tragen dürfen. Dieses Mädchen trug ein Kleid, ein weißes, unter dem Mantel schimmerten am Ende einige Rüschen hervor. Die Stiefel, die bis zur Hälfte zwischen Fuß und Knie reichten, und danach weiße zarte Haut – wie eben die Hand – erblicken ließen, hatten die gleiche Farbe wie die Rüschen, und waren mit einer dunkellilafarbenen Schleife und wieder weiten Rüschen abgeschlossen.
Das Mädchen spannte einen … Wie nennen es die Fremden noch gleich? Schirm? .. Einen Schirm auf, um nicht nass zu werden.
Sie ging in die gleiche Richtung wie die anderen Fremden. Und ich sah ihnen allen nach – und besonders aber dieser Fremden, diesem Mädchen.
Das Mädchen, ich weiß es nicht, und vielleicht wiederhole ich mich, ich unterbreche mich so oft selbst – aber ich blickte immer wieder auf dieses Mädchen, wie es mit ihrem nun offenem Mantel und wehendem Kleid durch die Gänge eines Hauses irrte, in einen Raum stolperte und freudig dann ein paar Fremde begrüßte. Und das Mädchen, sie, sie lachte so dabei, sie hatte diesen fröhlichen Gesichtsausdruck.
Für die Fremden ist es Fröhlichkeit, wenn sich die Mundwinkel so verziehen, so aufeinander gepresst sind, oder auseinander stehen, dass man die weißen Zähne sehen kann, und die Wangen sich heben und der Fremde dann vielleicht auch noch lacht, und dann glänzen manchmal die Augen auch so, und der Blick wird dann ganz weich, und … Aber … Fröhlich ..
Das Mädchen legte die Tasche auf den Tisch und sah die anderen Fremden an.
„Hm, also irgendwie … Sarah, mach doch mal das Fenster auf.“
Das Mädchen grinste und ging schon selbst Richtung Fenster.
„Es ist jedes Mal das gleiche mit der kleinen.“
„Genau.“
Das waren zwei andere Mädchen. Sie trugen aber Hosen. Blaue. Wie man sie nennt, weiß ich nicht. Sie lachten auch
„Kaum betritt Elda den Raum, schon werden die Fenster aufgerissen.“
Elda .. Elda hieß dieser Fremde also? Dieses Mädchen hieß Elda?
Ich sah ihr nach. Genauso wie vorher. Sie öffnete das Fenster, streckte den Kopf heraus, und ihr Haar wehte ins Gesicht. Ich sah ihre großen Augen, sie strich sich die Strähnen weg, ihre Augen waren braun, ihre ganze Haut, sie war überall so zart, schien so weich. Ihre Arme waren bis zum Ellenbogen frei ... – wann hatte sie den Mantel ausgezogen?
Ich hatte es gar nicht mitbekommen, jetzt auf einmal sah ich ganzes Kleid als sie sich zurück in die Mitte des Raumes begab, ihr großer aufgebauschter Rüschenrock und ihr Haar wippten bei jeder Bewegung …
„Und wie sie wieder lacht!“
„Ja, das ist halt unsere Elda!“
Noch ein Fremder kam in den Raum. Er, ein ... ein Junge ... hob die Hand, warum? Wollte er jemanden hauen? Ihm ins Gesicht schlagen? … Manchmal verstehe ich die Fremden nicht, sie machen so viele Dinge, die ich nicht verstehe – weiß ich zu wenig? Sehe ich zu wenig? ... Oder … Oder aber sehe ich das falsch, wollte der Fremde niemanden hauen? Sondern ... grüßen?
„Elda? Also, ich find `s toll, dass sie lacht und lacht und lacht – sie ist wenigstens keiner von diesen Brummbroilern, die nur so grimmig und blind durch die Weltgeschichte rennen und nichts an sich ran lassen. Mit Elda bin ich gern zusammen – deshalb ist sie ja auch mein süßes kleines Elda.“
Der Fremde lachte, legte die Hand um Eldas schmale Schultern. Und sie, sie, sie verzog die Mundwinkel ein wenig nach oben, ihre leicht erröteten Wangen hoben sich ein wenig, und ... Ich glaube, die Fremden nennen das Lächeln.
Es sah schön aus. Es passte zu ihr, … Elda.
„Sag, warum hast du denn heute dieses Kleid an? Habe ich was verpasst?“
„Na ja, ich mag das Kleid halt, und heute Abend gehe ich mit meinem Vater essen, er holt mich nachher ab, und dann habe ja keine Zeit mich umzuziehen und er meinte, ich solle doch mal wieder dieses Kleid anziehen …“
„Das der sich noch traut, mit dir zu reden ...“ Der Junge unterbrach Elda, und genauso tat sie es bei ihm – legte sie ihm den Finger auf den Mund. Ihr Finger lag auf seinem Mund!
„Es ist mein Vater – und wir gehen essen – mehr nicht …“
„Man, Elda …“
Elda drehte sich aber um, sie ging zu ihrem Platz, griff einige Bücher aus ihrer Tasche. Ihr Kopf war so gesengt, die braunen Augen nach unten sehend. Ich weiß nicht warum. Ich verstehe auch das Gespräch zwischen dem Jungem und dem Mädchen, ihr, Elda, nicht. Ich verstand es damals nicht, und heute verstehe ich es noch immer nicht …
Und ich sah sie an, sie saß auf ihrem Stuhl, die Beine zusammen, der Rock ordentlich in Falten gelegt, und blätterte in einem Heft, lass hier Handschrift und da ein Papier mit eckigen schwarzen Buchstaben. Die anderen? Was die anderen Fremden taten? Das, … das weiß ich nicht. Ich sah nur auf sie, auf Elda.
Einmal sah ich hoch, da war der Raum schon fast voll, alle Stühle besetzt. Selbst der Tisch, der irgendwie einzeln in der Mitte des Raumes vor einem großen weißen glänzenden Brett an der Wand stand, auf ihm waren Stifte und Blätter verstreut. Der große Fremde sah zu Tür, dort hing die … die ... Uhr… Es sind Ziffern darauf. Die Fremden brauchen das um zu wissen, wann sie etwas tun dürfen. Die Uhr zeigte mit dem langen schwarzen Zeiger auf … 5 und der andere kurze schwarze: 4.
„Hm, gut, meine Damen und Herren, es ist Zeit – auch, wenn die Uhr uns wieder mal was anderes vorgaukelt!“
„Da sind bestimmt wieder die Uhrenachsen kaputt?!“
„Warum denn schon wieder die Uhrenachsen? Vielleicht hängen die Zeiger?“
„Ihr Deppen, die Batterien sind alle!“
„Nein, ich sag’s euch – es sind die Achsen! Das haben sie erst gestern wieder im TV gebracht – bei der Bluebird Clock AG sind unheimlich viele Uhren davon betroffen. Sie wollen sogar wieder welche zurücknehmen!“
„Ach, so ’n Quatsch!“
Die Fremden finden an zu reden, einer lauter als der andere, und jeder wollte etwas sagen, jeder! Und dann lachte Elda einmal auf, sie grinste und sagte:
„Mensch, Leute, das ist doch nun auch egal. Fangen wir an, sonst haben wir wieder nicht genügend Zeit --“ Sie blickte auf den großen Fremden, zwinkerte ihm so gar zu. Aber es war nicht ein freundschaftliches Zwinkern. Ich glaube, die Fremden nennen es „Ironie“. Die anderen Fremden lachten.
„Gut, dann lassen Sie uns endlich beginnen. Der Uhr wird ihr rechtes geschehen – schließlich brauchen wir doch unsere Zeit, nicht wahr, Elda?“ Seine Stimme hob sich seltsam.
Elda nickte, senkte dann aber den Kopf und rollte unbemerkt die Augen – nur ich habe es mit bekommen … Ich habe es gesehen.
Und ich habe sie angesehen. Die ganze Zeit. Wie sie sich durch die Haare mit dem Bleistift fuhr. Wie sie etwas nieder schrieb. Wie sie die Beine bewegte, und dann den Rock wieder glatt strich. Die anderen? Keine Ahnung, ich ... ich weiß wieder nicht. Sie redeten, wenn sie gefragt wurden, genauso wie Elda. Tauschten aber auch mal diese und jede Kleinigkeit aus ...
Und irgendwann stand sie dann alle auf, die Fremden sagen immer „Pause“ dazu. Manche Fremden zogen sich ihre Jacken an, gingen hinaus, andere sortierten Blätter, redeten.
Elda ging zu ein paar anderen Fremden, der Junge war auch dabei, sie hatte ein Stück Gebäck in der Hand.
„Oh, das schaut ja lecker aus, Elda – krieg ich da ein Stückchen ab?“
„Magst du?“
„Ja!“
Das Mädchen biss ein kleines Stückchen ab, kaute genüsslich.
„Oh, das ist gut!“
Auch die anderen probierten – so lange bis Elda nur noch einen Happen hatte. Das habe ich schon des Öfteren gesehen, hier und dort macht man es ähnlich, so viele Fremde teilen ihr Gebäck, ihre Stifte, ihre Kleider, ihre ... fast alles teilen sie!
„Schmeckt gut, nicht wahr? Habe ich beim Monsterkonditor gekauft.“
„Kein Wunder, dass es so gut ist!“
„Elda ...“
Der Junge zog Elda zaghaft am Handgelenk zu sich.
„Und du willst heute da wirklich hingehen?“
„Was meinst …?“
„Zu deinem Vater. Willst du da wirklich zu dem Essen mitgehen?“
Er sah sie an. Und Elda sah sie an. Und ich sah Elda an. Dann ihn und dann wieder Elda. Die Augen des Jungen, sie glänzen so, sein Gesicht sah so hart aus, unbeweglich.
„Was er dir mit dir gemacht hat … Und da gehst du noch mit ihm essen? Warum? Warum lässt du dir das bieten? Dieser Kerl gehört hinter Schloss und Riegel! Er verdient dich nicht – weder als Tochter noch …!“
Er stockte und blickte Elda weiter mit seinen harten Augen an. Er hielt sie noch immer am Handgelenk fest.
„Es ist nur ein Essen. Nur ein Essen ...“
„Das war es beim letzten Mal auch! Und davor auch, und davor?! Immer sagst du mir, es wäre ein Essen. Machst du das freiwillig mit ihm? Und dann kommst du wieder zu mir und heulst mich voll. ‚Er hat das und das gewollt, und das musste ich machen, und es war so widerlich und … bla bla bla’ Und ich soll dann wieder deine blauen Flecke auf deinem Rücken einfach so akzeptieren? Das kann ich nicht!“
Er schrie sie an. Seine Stimme war so laut. Sein Mund stand offen.
Ich sah Elda. Sie war zurückgewichen
„.. Ich …“
Der Mann trat wieder an seinen Tisch.
„Meine Damen und Heeren, wir wollen fortfahren!“
Elda ging zu ihrem Stuhl und setzte sich, wie die anderen auch.
Der Man redete, erzählte etwas, lies die Fremden in den Büchern blättern, sie etwas aufschreiben. Diesmal sah ich die anderen ganz genau – doch was meinte der Junge, als er sagte: „Machst du das freiwillig mit ihm?“ Was meinte er?
Er sah immer wieder zu ihr, auf ihr rot geflecktes Gesicht. Sie sah noch immer so zart aus, aber ihr Gesicht – so mit Flecken durchzogen. Sie wischte sich ständig die Augen …
„Zum nächsten Mal, schreiben Sie bitte ein Lesetagebuch zu allen Kapiteln.“
Die Fremden sprangen auf.
Sie riefen durcheinander. Ich verstand sehr wenig, es war zu laut für meine Ohren, sie liefen von Tisch zu Tisch, manche verließen den Raum, nahmen auch ihre Sachen mit, andere blieben hier, setzten sich nur auf einen anderen Platz.
Elda zog ihren Mantel über. Sie fuhr sich in den Nacken um ihre so langen Haare aus dem Kragen zu holen. Ihr Gesicht hatte wieder eine normale Farbe …
„Elda ... “ Der Junge rief nach ihr. „Warte mal kurz ...“
Und Elda?
Sie stürzte hinaus. Sie rannte über den Flur. Ihr Rock, ihr Mantel bauschten sich auf. Sie rief nicht einmal Entschuldigung, als sie jemanden schubste. Sie rannte aus der Tür, auf den Hof, auf die andere Straßenseite zum Park.
Erst dort blieb sie stehen. Sie stützte ihre Hand gegen einen Baum. Sie atmete so schwer … Sog soviel Luft ein, pustete so viel Luft aus, so langsam, so tief in den Magen, so unendlich schwer …
Und dann ging sie weiter … Immer durch den Park. Ich sah ihr nach. Ich glaube, ich hielt immer mehr Abstand von ihr … Sie schien mir auf einmal anders … Elda ... Ihr Blick war auf den Boden gesenkt, ihre Haare hingen schlapp an ihr herunter, ihr Mantel, ihr Rock, sie wippten nur ein kleinwenig mit bei jedem Schritt … Bei jedem Schritt …
Wie lange sie im Park umher ging, zwischen den Büschen, den großen Bäumen, wie lange sie ihre Stiefel in den Boden trat, weiß ich nicht. Manchmal blickte sie zu dem großen Gebäude zurück, dann aber wieder auf den Boden … – Was tat sie da? Warum tat sie es? Sie lief einfach nur von hier nach dort …
Es fiel mir schwer ... Ich konnte nur zusehen, ich durfte nicht eingreifen. Was aber hätte ich getan, wenn ich gekonnt hätte? Nichts … Ich kenne die Fremden zu wenig. Ich kenne sie zu wenig. Ich habe noch immer zu wenig gesehen, ich kann nicht einmal sagen, warum dieses Mädchen, Elda, dort lief ... Warum sie in diesem Park auf und ab ging, während ich nur zusehen durfte … Und irgendwann lief wieder ins Gebäude.
Auf dem Flur stand der Junge. Sie lief direkt auf ihn zu. Ich kann mich nicht erinnern, wie sie lief, ob schnell, ob langsam, ob sie ihn ansah, oder nicht ... Seltsam, dass ich so etwas vergesse …
„Elda … ich … es ...“
Er sah sie an. Seine Augen waren nicht hart, so wie vorher in dem Raum.
Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter, bewegte ihn nach rechts und links …
„Wie …?!“
„Du musst dich nicht entschuldigen.“ Sie sah herauf, sah ihn an.
Erst jetzt fiel mir auf, wie oft sie sich ansahen, wie oft sich ihre Blicke trafen ... Meine Blicke jedoch, meine Blicke hat nie jemand gesehen, gespürt …
„Mir muss es Leid tun. Ich“, ihre Augen, sie waren so groß, sie .. Ich sah Elda an, wie sie da in den Armen dieses Jungen auf dem Flur stand und er sie dann an sich drückte, ihren Kopf an seine Brust legte …
„.. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Wenn ich nicht zum Essen gehe, dann ... zahlt er vielleicht nichts mehr, dann kann ich es mir nicht mehr leisten hier auf die Schule zu gehen, hier zu meinen Freunden, dann kann ich nicht mehr …“
„Schon okay ...“ Seine Arme schlangen sich immer fester um sie. Er drückte seine Hand über ihrer Hüfte in den Mantel, ich konnte seine Fingerknochen ganz genau sehen.
„Ich .. Du bist mein bester Freund. Ich … Ich dachte immer, dass es so gut ist und dada ... da … da ..“
Er drückte sie vorsichtig weg, legte seine Hände um ihr Gesicht und zog es leicht nach oben.
„Da.. Da. Da … ja, genau, mein kleiner Dadastreuner!“ Er lächelte sie an.
„Du bist gemein ...“ Ihre Stimme klang so zaghaft, gar gebrochen.
„Vertraust du mir?“ Er zog sie wieder an sich …
Mit einem Male liefen unglaublich viele Fremde an den beiden vorbei. Sie schrieen und kreischten, unterhielten sich … Warum sind die Fremden immer so laut?
Elda und der Junge?
Sie standen da.
Zwar versperrten mir die anderen Fremden immer wieder die Sicht. Doch sie standen da, er hielt sie fest, und sie ruhte an ihm. Ihr Mund bewegte sich einwenig, ich konnte aber nicht hören, was sie sagte …
Wie sie da standen, das sehe ich immer wieder vor meinen Augen. Ich kenne ihre Antwort auf des Jungen Frage nicht, aber … Aber ich glaube, dass es eine Antwort war, die beide glücklich machte. Glück ... Danach streben die Fremden. Sie streben nach einem Gefühl. Nach etwas, was sie nicht greifen können. Nach etwas, was unfassbar ist. Etwas was einfach nur ein Gespinst ihres Kopfes ist. Doch sie streben danach und wollen daran glauben.
Ich sehe sie immer wieder. Dieses wunderschöne Mädchen. Wie sie lächelte.
Wie Elda doch am Anfang lächelte, ihre weiße Haut, die die Stange im Bus umfasste, wie ihr Rock, ihr Mantel wehte, als sie durch den Flur ging …
Zusammen mit dem Jungen stieg sie später in ein Auto ein. Der Fremde, der vorne saß, protestierte erst. Aber Elda und der Junge stiegen gemeinsam ein, er hielt ihre Hand, als sie redete … Sie fuhren los. Auch daran kann ich mich gut erinnern, wie der Wagen die Straße hinunter fuhr. Diesmal sah ich ihnen nur nach. Nichts weiter. Sah ihnen nur nach, dachte daran, wie sie ihm Flur gestanden hatten, wie alle Fremden an ihnen vorbei liefen, und sie standen nur da, er hielt sie umarmt ..
Ich weiß nicht, warum ich diese Geschichte erzählt habe.
Nie wieder habe ich einen Fremden gesehen, der Elda glich, und auch keinen, der jemals so gehandelt hat, wie der Junge, der sie ihm Flur festhielt.
Ich werde weiterhin sehen. Manches werde ich schön finden, manches wird schrecklich sein. Ich werde immer die Fremden betrachten, wie sie handeln, wie sie Dinge tun, die ich nicht verstehe. Aber nichts werde ich jemals weniger verstehen als das Handeln dieser beiden Fremden. Auf vieles weiß ich eine Antwort, für vieles weiß ich eine Erklärung. Ich kann manchmal sagen, dass die Fremden erkrankt sind, dass sie sich nicht fühlen. Ich kann erklären, was manche ihrer Worte bedeuten, weiß, dass Mond dieses Runde Ding ist, weiß dass Neurosenbowlen, nur ein Sinneszustand sind, wenn man nichts mehr erkennt, nicht weiß was man tun soll, wenn … Doch … Doch ich kann nicht erklären, warum ich Elda und den Jungen „glücklich“ schimpfen würde. Warum ich das von ihnen sagen würde, als sie da auf dem Flur standen, sie in seinen Armen …
Was ist „glücklich sein“ überhaupt?
Ich weiß es nicht. Nie hat es mir jemand gesagt. Und nie wird es mir jemand sagen ... Denn ich bin nur Vaginastrauchvogel, und die meisten nennen mich einfach nur Vogel. Doch was Glück ist, wissen auch sie nicht … Das weiß niemand … Außer vielleicht Elda und der Junge, diese zwei Fremden, die im Flur verschlungen da standen und lächelten …
[... Elda]
[... Elda]
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: [... Elda]
... muss das sein ... ?!
Um mit den Worten Beethovens zu antworten:
Ja, es muss sein.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: [... Elda]
Aber auch nur wiederstrebend. Nächste Frage : Was soll das ? : * //
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
Re: [... Elda]
Ist doch klar - da keiner den Umweg über Cento nimmt, habt ihr so eine viel direktere Möglichkeit, Eure Geschichten lesen und besprechen zu lassen.
O You who turn the wheel and look to windward,
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
Re: [... Elda]
Eigentlich gefällt mir der Text. Sicher haben die beiden klugen Herren recht die auch auf seinen Schwächen hinweisen, aber ich finde ihn trotzdem interessant. eigentlich würde es ich interessieren was aus de text werden könnte wenn ein wenig Zeit zum reifen hätte und du ihn wirklich überarbeiten würdest.
Es ist etwas sehr seltsames daran. Ich halte das Thema für eines der schwierigsten überhaupt und sicherlich ganz besonders in Verbindung mit einer eher lustige Aufgabe, wie wir sie hier gehabt haben.
Trotzdem finde ich das Thema gar nicht schlecht gewählt und das liegt an dem Wort.
Vaginastrauchvogel ist ein äußerst merkwürdiges Wort. Ich kann das sehr bestätigen, denn mein erster Versuch einen ebenfalls eher realistischen Prosatext zu produzieren habe ich auch mit diesem Wort angefangen. Es setzt sich schon so seltsam zusammen: Vogel, da assoziiert man ja eher etwas niedlichen, hübsches, vielleicht sogar etwas wie frei und fliegen. Wenn man es verlängert zu Strauchvogel ist es schon zerrupft. Es nimmt dem Vogel schon die Idee von Zugvogel, es ist nur noch in zerrupfter Strauchvogel. Nun bringt die letzte Erweiterung zu „Vaginastrauchvogel“ automatisch etwas Vulgäres mit hinein. Wenn man das also addiert, etwas hübsches, eher unschuldiges, etwas zerrupftes, etwas vulgäres, scheint das Thema Missbrauch geradezu zwingend, es ergibt sich einfach.
Gleichzeitig wirkt das Wort albern. Es ist so unsinnig und absonderlich zusammengewürfelt. Das ist, obwohl das Wort das Thema so erzwingt, vollkommen unpassend. Das war es auch was mich dazu gebracht hat den Versuch aufzugeben und das zu produzieren was ich im Endeffekt auch eingereicht habe.
Ich weiß nicht ob das von Interesse ist aber so weit bin ich damit gediehen:
Vaginastrauchvogel blieb ein zusammengesetztes wort, ein zusammengesetzter name für sie. Ich will mal ein vogel sein hatte sie gesagt, doch das geht nicht meinte der mann, das ist kitsch, das bleibt kitsch, wer will das nicht, ohnehin. Bin ich ein strauchvogel dem der winter warm genug geworden ist, wollte sie sagen, denn nach süden fliegen durfte sie ihm nicht vorträumen. Das ist kitsch würde er sagen und recht haben wir immer.
Der mann brachte ihr auch sachen mit, manchmal, süßigkeiten wie für ein kleines mädchen. Er hatte sie aufschreiben lassen was sie mochte, und gab ihr dann marzipan wenn er ihr zeigen wollte, dass sie ihm nichts war und Nugat für schöne nächte. Gern hatte sie denn mann wenn er traurig war dann waren seine haare weich genug um drüber zu streichen. Er lachte aber lieber, besonders über sie, weil sie ihn doch selber einlud, was sollte sie auch sonst tun. An besonderen tagen wickelte er das marzipan in die falsche silberfolie und lachte weil sie es ihm vor die füße spie. Schlug noch mit dem lappen in ihr gesicht, ungezogenes mädchen, mach weg. Er wusste er konnte mit seinen wörtern über sie tanzen, nannte er das helle Zeug rotznugat, bis sie das richtige nicht mehr essen konnte. Sie hätte da gerne die Liste geändert, aber änderungen waren bei ihm nicht vorgesehen.
Sie versuchte ihn zu ignorieren, aber zu strafe nahm er den Strauchvogel wieder auf, klebte das Vagina vorne an, das bist du ja für mich, schlug noch zur seite aus, jetzt ist es zumindest orginell. Da kam sie zu spät vom einkaufen zurück und vergaß den wein den sie hätte kaufen sollen.
Das er nichts sagte, lies ihre angst wachsen. „du willst....
also man könnte jetzt behaupten ich hätte mitten im Satz aufgehört.....
Ich könnte also sagen das ich auch finde das der Vogel die Worte sehr gut eingesetzt hat. Schon alleine, weil sich der Text irgendwie aus ihnen ergibt.
lg
frl. ede
Es ist etwas sehr seltsames daran. Ich halte das Thema für eines der schwierigsten überhaupt und sicherlich ganz besonders in Verbindung mit einer eher lustige Aufgabe, wie wir sie hier gehabt haben.
Trotzdem finde ich das Thema gar nicht schlecht gewählt und das liegt an dem Wort.
Vaginastrauchvogel ist ein äußerst merkwürdiges Wort. Ich kann das sehr bestätigen, denn mein erster Versuch einen ebenfalls eher realistischen Prosatext zu produzieren habe ich auch mit diesem Wort angefangen. Es setzt sich schon so seltsam zusammen: Vogel, da assoziiert man ja eher etwas niedlichen, hübsches, vielleicht sogar etwas wie frei und fliegen. Wenn man es verlängert zu Strauchvogel ist es schon zerrupft. Es nimmt dem Vogel schon die Idee von Zugvogel, es ist nur noch in zerrupfter Strauchvogel. Nun bringt die letzte Erweiterung zu „Vaginastrauchvogel“ automatisch etwas Vulgäres mit hinein. Wenn man das also addiert, etwas hübsches, eher unschuldiges, etwas zerrupftes, etwas vulgäres, scheint das Thema Missbrauch geradezu zwingend, es ergibt sich einfach.
Gleichzeitig wirkt das Wort albern. Es ist so unsinnig und absonderlich zusammengewürfelt. Das ist, obwohl das Wort das Thema so erzwingt, vollkommen unpassend. Das war es auch was mich dazu gebracht hat den Versuch aufzugeben und das zu produzieren was ich im Endeffekt auch eingereicht habe.
Ich weiß nicht ob das von Interesse ist aber so weit bin ich damit gediehen:
Vaginastrauchvogel blieb ein zusammengesetztes wort, ein zusammengesetzter name für sie. Ich will mal ein vogel sein hatte sie gesagt, doch das geht nicht meinte der mann, das ist kitsch, das bleibt kitsch, wer will das nicht, ohnehin. Bin ich ein strauchvogel dem der winter warm genug geworden ist, wollte sie sagen, denn nach süden fliegen durfte sie ihm nicht vorträumen. Das ist kitsch würde er sagen und recht haben wir immer.
Der mann brachte ihr auch sachen mit, manchmal, süßigkeiten wie für ein kleines mädchen. Er hatte sie aufschreiben lassen was sie mochte, und gab ihr dann marzipan wenn er ihr zeigen wollte, dass sie ihm nichts war und Nugat für schöne nächte. Gern hatte sie denn mann wenn er traurig war dann waren seine haare weich genug um drüber zu streichen. Er lachte aber lieber, besonders über sie, weil sie ihn doch selber einlud, was sollte sie auch sonst tun. An besonderen tagen wickelte er das marzipan in die falsche silberfolie und lachte weil sie es ihm vor die füße spie. Schlug noch mit dem lappen in ihr gesicht, ungezogenes mädchen, mach weg. Er wusste er konnte mit seinen wörtern über sie tanzen, nannte er das helle Zeug rotznugat, bis sie das richtige nicht mehr essen konnte. Sie hätte da gerne die Liste geändert, aber änderungen waren bei ihm nicht vorgesehen.
Sie versuchte ihn zu ignorieren, aber zu strafe nahm er den Strauchvogel wieder auf, klebte das Vagina vorne an, das bist du ja für mich, schlug noch zur seite aus, jetzt ist es zumindest orginell. Da kam sie zu spät vom einkaufen zurück und vergaß den wein den sie hätte kaufen sollen.
Das er nichts sagte, lies ihre angst wachsen. „du willst....
also man könnte jetzt behaupten ich hätte mitten im Satz aufgehört.....
Ich könnte also sagen das ich auch finde das der Vogel die Worte sehr gut eingesetzt hat. Schon alleine, weil sich der Text irgendwie aus ihnen ergibt.
lg
frl. ede
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
sarah kane
sarah kane
Re: [... Elda]
Um mit den Worten Beethovens zu antworten:
Ja, es muss sein.![]()
Da hat einer wohl zu viel Kundera gelesen?!
Re: [... Elda]
Er hat.
Und er freut sich, dass er da nicht der einzige ist.
@Frl. Ede
Deine Betrachtungen zu dem Text von kv. finde ich sehr interessant -- so habe ich das überhaupt noch nicht gesehen. Tja, vielleicht hättest Du besser in der Jury gesessen. Obwohl -- dann hätten wir ja nicht diese schöne Ballade bekommen.
Und er freut sich, dass er da nicht der einzige ist.
@Frl. Ede
Deine Betrachtungen zu dem Text von kv. finde ich sehr interessant -- so habe ich das überhaupt noch nicht gesehen. Tja, vielleicht hättest Du besser in der Jury gesessen. Obwohl -- dann hätten wir ja nicht diese schöne Ballade bekommen.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: [... Elda]
Hi, Vögelchen
hallo in die Runde.
Also, ich weiß, ehrlich gesagt, nicht so recht, was ich von dem Text halten soll. Sehr gewöhnungsbedürftige Form, ich finde es etwas schwierig zu lesen, so wie es dieser VSV erzählt...
Gut, ihr habt in der Beurteilung geschrieben, dass es quasi wie ein Manga in Worten ist, vielleicht finde ich es deshalb etwas seltsam. Da hat man ja sonst nur Bilder.
Das Thema ist ein Ernstes und in dieser seiner Form hier gut angepackt und durchgehalten, finde ich. Es wird nicht so aufdringlich betroffen machend in Szene gesetzt. Kann auch sein, dass das an der Erzählweise des Vogels liegt, der einfach zu wenig über Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen weiß.
Wo ich gleich beim nächsten wäre. Was soll dieser Vogel bedeuten? O.k. das Wort war Teil der Vorgaben, aber an sich, die Figur, sollte doch auch irgendeine Bedeutung haben? Hier steht er jetzt da als der Kommentator eines Geschehens, dass er sowenig versteht wie den Mond oder Busse. Also, wer bitte nimmt so einen als Beobachter? Wenn hier Menschen schon in allen Lebenslagen "überwacht" werden sollen, warum dann nicht von einem, na sagen wir mal, Profi?
Na ja, insgesamt sag ich mal eher: ja. Wobei Ede nicht unrecht hat, wenn sie sagt, der Text braucht noch etwas Zeit zum Reifen...
Lieber Gruß
Flocke
hallo in die Runde.
Also, ich weiß, ehrlich gesagt, nicht so recht, was ich von dem Text halten soll. Sehr gewöhnungsbedürftige Form, ich finde es etwas schwierig zu lesen, so wie es dieser VSV erzählt...
Gut, ihr habt in der Beurteilung geschrieben, dass es quasi wie ein Manga in Worten ist, vielleicht finde ich es deshalb etwas seltsam. Da hat man ja sonst nur Bilder.
Das Thema ist ein Ernstes und in dieser seiner Form hier gut angepackt und durchgehalten, finde ich. Es wird nicht so aufdringlich betroffen machend in Szene gesetzt. Kann auch sein, dass das an der Erzählweise des Vogels liegt, der einfach zu wenig über Menschen und zwischenmenschlichen Beziehungen weiß.
Wo ich gleich beim nächsten wäre. Was soll dieser Vogel bedeuten? O.k. das Wort war Teil der Vorgaben, aber an sich, die Figur, sollte doch auch irgendeine Bedeutung haben? Hier steht er jetzt da als der Kommentator eines Geschehens, dass er sowenig versteht wie den Mond oder Busse. Also, wer bitte nimmt so einen als Beobachter? Wenn hier Menschen schon in allen Lebenslagen "überwacht" werden sollen, warum dann nicht von einem, na sagen wir mal, Profi?
Na ja, insgesamt sag ich mal eher: ja. Wobei Ede nicht unrecht hat, wenn sie sagt, der Text braucht noch etwas Zeit zum Reifen...
Lieber Gruß
Flocke
...Der den Wind kennt / besser als alle Bücher / den Baum / frag nach Wahrheit...
Re: [... Elda]
*seufz* Hallo ihrs
Soll ich ehrlich sein, der Text stinkt mich im moment ziemlich an, müsste ich nicht jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Schule damit arbeiten, wäre es sicher nich so schlimm, da ich aber ihn für eine Kunstarbteit verarbeiten will/muss/etc bleibt mir ja nichts anderes über ...
Im Comic gehen Symbole Hand in Hand. Symbole sind schon allein die Panels (in denen die Bilder stehen ^^). Sicher sind Bilder (also jetz die richtigen reinen Bilder, keine Symbole an sich) sehr wichtig, und auf ihnen liegt das Grundmerk, (es gibt Panelverbindungen, in dennen es weiter keinen Text gibt, hängt mit der gewünschten Induktion durch den Leser zusammen ...) aber der Text spielt auch keine Unwesentliche Rolle, denn oft wird der wahre Kontext (das was uns der Schreiber sagen mag), erst dadurch deutlich (Bildunterstützende Wirkung des Textes)
Ich mag jetz auch nich zu ausführlich werden, zumal ich gar nicht alles im Kopf habe, was da alles zugehört, aber man kann den Comic nicht stirkt auf Bilder reduziren.
Der Comic ist laienhaft gesagt, eine Mittelschiene zwischen Malerei und Literatur.
Genug geredet
Liebe Grüße,
kleinervogel
Soll ich ehrlich sein, der Text stinkt mich im moment ziemlich an, müsste ich nicht jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in der Schule damit arbeiten, wäre es sicher nich so schlimm, da ich aber ihn für eine Kunstarbteit verarbeiten will/muss/etc bleibt mir ja nichts anderes über ...
Flocken, ich muss dich berichtigen. Hauptsächlich aus dem Grund, dass ich mich im Mom mit Comic-theorie beschäftige und sonst auch einige Mangas lese ... Ein Comic (ein Manga is an sich ja nichts anderes), is grob gesagt, eine zu räumliche Sequezenen angeordnetet Information, die durch bildliche oder andere Zeichen (Symbole) auch eine ästhetische Wirkung beim Betrachter erzeugen kann. So oder so ungefähr wäre eine Defenition.Gut, ihr habt in der Beurteilung geschrieben, dass es quasi wie ein Manga in Worten ist, vielleicht finde ich es deshalb etwas seltsam. Da hat man ja sonst nur Bilder.
Im Comic gehen Symbole Hand in Hand. Symbole sind schon allein die Panels (in denen die Bilder stehen ^^). Sicher sind Bilder (also jetz die richtigen reinen Bilder, keine Symbole an sich) sehr wichtig, und auf ihnen liegt das Grundmerk, (es gibt Panelverbindungen, in dennen es weiter keinen Text gibt, hängt mit der gewünschten Induktion durch den Leser zusammen ...) aber der Text spielt auch keine Unwesentliche Rolle, denn oft wird der wahre Kontext (das was uns der Schreiber sagen mag), erst dadurch deutlich (Bildunterstützende Wirkung des Textes)
Ich mag jetz auch nich zu ausführlich werden, zumal ich gar nicht alles im Kopf habe, was da alles zugehört, aber man kann den Comic nicht stirkt auf Bilder reduziren.
Der Comic ist laienhaft gesagt, eine Mittelschiene zwischen Malerei und Literatur.
Genug geredet
Liebe Grüße,
kleinervogel
Mein Ich ist ein Pfogel aus Metall, doch Du hast ihn berührt und beschützt.
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