Hallo Vanessa!
Schön, dass Du zurück gekommen bist

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Ich weiss nur nicht was ich dazu schreiben soll. Denn besonders tallentiert bin ich nicht was Dichten etc. betrifft. Ich setz mich meist einfach mal vor den PC und schreibe dass, was mir gerade in den Sinn kommt. Aber ich denke mir dabei nichts, wenn ich es schreibe.
Na ja, aber irgend einen Grund muss es ja schon haben, dass Du Deine Gedankenfetzen danach nicht löschst, sondern sogar in Foren zur Diskussion stellst, oder? Wenn Du das, was Dir so durch den Kof schießt, aufschreibst, notierst Du Eingebungen. Das ist ganz normal, das machen viele Autorinnen und Autoren (ich selbst notiere erst nach einiger Zeit die Gedankenfetzen, die übrig bleiben - ich gehe davon aus, dass die, die ich vergessen habe, es nicht wert waren.)
Die Frage ist - was machst Du mit diesen kurzen Stücken? Das, was Du unten geschrieben hast, ist für sich natürlich ziemlich unoriginell. Die Welt kommt einem sinnlos und dunkel vor, man verliebt sich, plötzlich scheint alles schön zu sein. Das mag für das Individuum neu sein, kollektiv ist das eine sich immer wiederholende Erfahrung. Dashalb auch die... sagen wir mal irritierten Reaktionen hier. Wir fragen uns eben - Ja? Und?
Wenn Du mit Deinem Gedankenfragment etwas anfangen möchstest böte sich - zum Beispiel - eine Geschichte an (Ich sage das, weil ich selbst Geschichten schreibe. Ebenso könnte man sich ein Gedicht, ein Lied, ein Bild, eine Skulptur, einen Tanz etc., etc., dazu vorstellen. Es ist so roh, das alles und nichts möglich ist.) Für eine Geschichte hast Du ein ich ("...erlebte ICH viel"), also eine Hauptfigur, erste Handlungsrudimente und sogar einen roten Faden (Suche nach dem Licht), Fragen, die Du an Deine Figur stellen kannst (Wer ist das? Wieso sieht sie alles dunkel? Wieso reicht - bei so langer Suche - simple Verliebtheit aus, um die Weltsicht zu ändern?) und aus denen Du mehr Fleisch für die Geschichte ziehen kannst. Das ist - wie gesagt - nicht gerade neu und originell. Aber andererseits gibt es keine wirklich neuen Plots. Es kommt darauf an, was Du daraus machst.
Ach ja, und übrigens:
Und bitte beachtet meine Rechtschreibefehler nicht. Ich weiss, mein Deutsch ist katastrophal. Aber schliesslich bin ich auch Schweizerin
Wo kämen wir dann da hin? Kritik soll doch auch Hilfe sein, da wäre es doch unfair, über Rechtschreibung hinweg zu gehen. Wir haben hier echte Experten für sowas. Ich habe mal einen sehr, sehr langen Text eingestellt, über mehrere Wochen, und Flocke zum Beispiel war immer pünktlich zur Stelle, mir meine miese Rechtschreibung um die Ohren zu hauen, Fehler für Fehler. Und ich bin ihr dankbar dafür. :kiss:
Als Schweizerin hast Du natürlich eine bessere Entschuldigung als ich. Dennoch - wenn Du Hochdeutsch schreibst, solltest Du auch Rechtschreibfehler im Hochdeutschen bekämpfen.
Ein sehr guter Freund von mir - auch Deutscher - arbeitet übrigens als Journalist in der Schweiz. Er sagt immer, dass die schweizer Redaktionen gerne Deutsche anstellen, weil so wenige Schweizer gutes Hochdeutsch schreiben. Ich weiss ja nicht, ob Du vor oder nach dem Eintritt ins Berufsleben stehst, aber wenn das noch bevorsteht: Stil und Grammatik im Hochdeutschen sind bei Dir ziemlich in Ordnung (kleine Fehler macht jeder, die kann man korrigieren) und soooo mies ist die Rechtschreibung doch auch nicht. Vielleicht ist da ja eine Marktlücke für Dich?
