Aloa Razor,
Aloa Ede,
Zitat:
Du darfst ehrlich drauf vertrauen, dass sich hier Leute tummeln, die Textanalyse seit dem Deutsch Leistungskurs betreiben, Germanistikstudenten,... Generell freue ich mich, wenn gebildete Personen auf meine Beiträge antworten und es dann zu einem Meinungsaustausch kommt. Leider (oder zum Glück?) habe ich keine Möglichkeit, den tatsächlichen Bildungsstand meines Gegenübers zu überprüfen (Jeder könnte sein Profil mit schönen Namen schmücken, ohne je ein Werk von dem Autor gelesen zu haben). Also bleibt mir als zuverlässiger Indikator nur das hier geschriebene Wort. Auf dieser Basis schätze ich meinen Gesprächspartner ein. Welchen akademischen Rang er nun wirklich bekleidet ist mir eigentlich nicht so wichtig. Außerdem ist ein akademischer Rang keine Garantie für eine konstruktive Konversation. Eine sog. „akademische Analysekompetenz“ muss auch erst mal durch eine schöne Textanalyse bewiesen werden

. Ansonsten steht diese Kompetenz nur auf einem Blatt Papier.
Zusammenfassend gesagt: Die Kompetenz einer Person zeigt sich meiner Meinung nach nur in der Qualität seines Textbeitrages. Sicherlich fragst du dich dann, warum ich in meinem letzten Beitrag überhaupt die Schule/Uni ins Spiel gebracht habe. Nun, ich wollte lediglich zeigen, dass die „allgemeinen Regeln“, die ich erwähnte, nicht meine persönliche Kreation sind.
Zitat:
Natürlich KANNST Du eine Inhaltsanalyse anfragen..Ich möchte dir nun zeigen, warum ich eine bestimmte (analysierende) Reaktion erwartet habe.
Wie schon treffend bemerkt, klingt meine Parabel im ersten, d.h. wörtlichen Sinn unlogisch.
...Die Schutzreaktion der Mutter ist notwendig und natürlich. Ein Junge weis mit 10 Jahren schon, dass ein Sprung in ein Lagerfeuer schmerzhaft ist...
An diesem Punkt könnte man einen Schlussstrich ziehen. Die Parabel macht keinen Sinn, sie enthält zu viele Adjektive, ist somit stilistisch angreifbar. Wahrscheinlich handelt es sich schlicht um einen missratenen Versuch.
Von anderen Autoren (z.B. Kafka) wissen wir aber, dass ein Text nicht notwendig auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen muss. Bestes Beispiel: Eine wörtliche Interpretation von Kafkas „Prozeß“ ist meiner Meinung nach schwierig. Warum gestehen wir dann nicht auch dieser Parabel weitere Bedeutungsebenen zu? Wie sind diese nun aber zu erschließen? Wir sehen die Handlung an sich einfach als größtenteils allegorisch und versuchen sie zu deuten. Ich habe auf eine solche Vorgehensweise in meinen Kommentaren erklärend hingewiesen. Warum sollte man sich aber die Arbeit machen....
.... wenn noch so viel Kafka unanalysiert im Schrank steht?Ich habe diesen Text verfasst und in einem Literatur-Forum publiziert. Literatur ist ein wirklich großes Wort, seine Schwester

heißt Interpretation. Viele literarische Werke muss mann analytisch-interpretierend erschließen (ein Beispiel folgt weiter unten). Diese Grundregeln sind in einem Literatur-Forum natürlich bekannt, weshalb ich sie hier nicht „auszutreten“ brauche.
Aus diesem Grund kann ich meiner Meinung nach auch eine genauere Betrachtung verlangen.
Zitat:
Aber, wenn ich dieses Forum richtig beurteile, gehen die meisten hier zunächst einmal nicht davon aus, dass es das ist, was Du willst.Um es einmal anders auszudrücken: Ich will, dass man versucht meine Parabel durch eine Deutung zu verstehen.
Zitat:
Du meinst, das Ziel wurde verfehlt? Konkret - passivisch verschleiert immer so schön - Ede und ich hätten das jeweilige Ziel verfehlt. Nun ja - ich kann nicht für Ede sprechen, aber was glaubst Du denn, was mein Ziel war? Im folgenden Satz meines Beitrages, auf den du dich beziehst, habe ich deutlich gemacht, dass ich von einer geltenden Richtlinie aus dem Bereich Schule/Uni spreche (Zitat:
Form- und Stilkritik ist wichtig und angebracht, wenn dies aber auf Kosten der inhaltlichen Stellungnahme geht, wurde meiner Meinung nach das Ziel verfehlt. Das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern allgemeine Regel einer Textanalyse in der Schule und auch an der Uni ). Überträgt man diese Richtlinie 1:1 auf unsere Diskussion, so ist eine solche Formulierung gerechtfertigt. Sicherlich muss man sich in diesem Forum nicht streng an universitäres Reglement halten (das Gegenteil wäre schrecklich

). Doch ein paar grundlegende Strukturen finde ich durchaus sinnvoll. Auf der anderen Seite möchte ich mich bei unserer zentralen Streitfrage, nämlich der Frage nach dem Verhältnis von Inhalt zu Form, nicht hinter staubigen Regelwerken verstecken, sondern meinen Standpunkt argumentativ erläutern.
Zitat:
Die Form wird stets unterschätzt.Da stimme ich dir vorbehaltlos zu. Die Form ist wichtig, sie entscheidet oftmals darüber, ob ein Werk gelesen wird oder nicht. Ein wirklich gutes Werk zeichnet sich durch eine vollendete Form und hervorragenden Inhalt aus.
Zitat:
Wenn wir unsere Leser langweilen, weil wir keine Dramaturgie aufbauen können, sind wir selbst Schuld, wenn die Botschaft in unserem Text keinen interessiert.Natürlich soll sich kein Leser langweilen, doch welcher Leser ist gemeint? Die Frage nach der Zielgruppe eines Werkes halte ich hierbei für äußerst wichtig. Jede Zielgruppe hat verschiedene Vorstellungen von „langweilig“ oder „spannend“. Einige Zielgruppen „konsumieren“ Literatur mit dem Ziel der Unterhaltung, andere wünschen sich eine Kombination aus Unterhaltung und „lehrreichen Inhalten“. Für eine dritte Gruppe ist der unterhaltende Aspekt eher sekundär, bzw. sie lassen sich von „lehrreichen Inhalten“ unterhalten

.
Allein diese doch recht grobe Differenzierung zeigt, dass man je nach Zielgruppe die Gewichtung von Form und Inhalt anders beurteilen muss. So ist z.B. bei unterhaltender Literatur die erste Seite enorm wichtig. Oftmals wird die erste Seite gelesen, um auf der Basis dieser Leseerfahrung zu beurteilen, ob das Buch lesenwert ist. Die weiteren Seiten mögen auch noch so formvollendet und lehrreich sein, wenn die erste Seite nicht anspricht, wird der Rest nicht gelesen. Folgerichtig haben also hier Form und Stil klar Priorität.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Zielgruppe einen großen Einfluss auf das
Inhalt-Form Verhältnis hat. Ich möchte hier nicht falsch verstanden werden: Die gerade aufgezeigt Dreiteilung der Zielgruppen ist nicht wertend sondern rein deskriptiv gemeint.
Grundsätzlich halte ich eine zu starke Orientierung an den Wünschen der Mehrheit für schädlich. Möchte ich z.B. ein Buch über Kindererziehung schreiben, so erreiche ich bestimmt mehr Menschen, wenn ich in meinem ersten Kapitel den Zeugungsvorgang plastisch beschreibe

. Möchte ich aber gezielt eine bestimmte Gruppe ansprechen, so schrecke ich damit gleichzeitig zwei weitere Gruppen ab. Ein sachlich-nüchterner Stil kann auch als zäh und zu trocken, also als langweilig empfunden werden. Ein lockerer Stil versetzt mit lustigen Anekdoten kann begeistern wie auch abschrecken. Ein guter Autor sollte meiner Meinung nach einen persönlichen Stil entwickeln und ihm dann treu bleiben.
Zitat:
...in gewisser Weise ist sie sogar wichtiger als der Inhalt. Denn sie ist das Handwerkszeug, das wir wählen, um uns auszudrücken.Um deine Metapher aufzugreifen: Mein Handwerkszeug ist kein Selbstzweck, sondern es soll mir bei der Produktion helfen bzw. die Produktion ermöglichen. Ein Tischler möchte einen Tisch produzieren, also gebraucht er sein Werkzeug. Der Tisch wird nicht produziert, um die Werkzeuge zu gebrauchen. Natürlich sind die Werkzeuge sehr wichtig, denn ohne Werkzeug gibt’s keinen Tisch! Sind deshalb aber die Werkzeuge wichtiger als der Tisch? Wenn ich Texte verfasse, sehe ich mich ungern als Handwerker, weshalb mir dieser Vergleich auch nicht sonderlich gefällt.
Weshalb bin ich Autor und nicht Komponist oder Maler? Alle 3 Berufsgruppen haben doch eines gemeinsam, sie vermitteln. Eine Frühlingswiese wird vom Autor in Worten dargestellt, der Maler benutzt die Leinwand und der Komponist die Noten. Alle versuchen eine möglichst intensive Erlebniswelt zu vermitteln. Sie benutzen „lediglich“ andere Medien. Natürlich ist der tatsächliche Unterschied sehr groß, die Zielsetzung aber (wenn wir beim Beispiel der Frühlingswiese bleiben) ist dieselbe. Keine der genannten Berufsgruppen beschreibt eine Frühlingswiese nur um sein Medium zu benutzen.
Man könnte meine Hauptaussage auch so formulieren: Eine gute Form ist ein Grunderfordernis jedes Textes, somit ist sie wirklich wichtig. Betrachtet man jedoch das Verhältnis zum Inhalt, so muss man den Inhalt als eigentlichen Zweck sehen. Somit hat der Inhalt Priorität.
Obige Frage konnte ich auch so beantworten: Ich persönlich benutze das Medium Wort aus einem Grund, der deinem Argument Nr.3 ähnelt. Mir liegt dieses Medium, ich fühle mich sozusagen in ihm „zu Hause“.
Zitat:
Mit Inhaltsanalysen dagegen tue ich mich schwerer. Denn Inhaltsanalyse ist - viel mehr als Stilkritik - reine Meinung. Wenn du mich fragst, ist eine Inhaltsanalyse der eigentlich spannende Teil einer Textanalyse.
Außerdem bilden Inhalt und Form eine verwobene Einheit, sodass eine genaue Formanalyse Rückschlüsse auf inhaltliche Fragen zulässt.
Doch warum bist du der Meinung, dass eine Stilkritik keine reine Meinung ist? Wenn man die einzelnen Epochen vergleicht, so gibt es eine Unmenge an Schreibstilen/Formvarianten allein in der deutschen Sprache. Bezieht man noch andere Länder oder Kontinente mit ein, kann man leicht den Überblick verlieren. In Anbetracht einer solchen Vielzahl halte ich es für unmöglich, objektiv über einen bestimmten Stil zu urteilen. Du und Ede, ihr seid der Meinung, dass meine Parabel zu viele Adjektive enthält. Während unserer Konversation kam ich zu dem Ergebnis, dass ich mich eurer Meinung anschließen kann. Eine arabischer Dichter vergangener Jahrhunderte bedient sich einer sehr blumigen Sprache. Er wäre vielleicht der Meinung, dass viel zu wenig Adjektive gebraucht wurden.
Ich bin der Meinung

, dass wir letztendlich nur über Meinungen sprechen. Ich bin dieser Meinung, du jener, dich berührt der Stil, mir gefällt er nicht. Manchmal erscheint es sinnvoll, eine Meinung zu ändern, ein anderes Mal überzeugen wir jemanden. Das ist natürlich nicht abwertend gemeint, schließlich haben wir ja alle bestimme Gründe für unsere Ansichten.
Diskutieren wir über eine bestimmte Form, so haben wir im Bereich der Grammatik ein festes Regelwerk. Wir können feststellen, dass gegen dieses Regelwerk verstoßen wurde. Welche objektiv richtige Aussage können wir aber darüber hinaus machen?
Trotzdem denke ich, dass ein Meinungsaustausch sehr wichtig ist. Warum? Es soll ja vorkommen, dass es verschiedene Meinungen zu einem Thema gibt (dieses „Gespräch“ ist ein Beispiel dafür). In so einem Fall versucht jeder seine Meinung zu erläutern. Jeder ist also gezwungen, seine Meinung mit Argumenten zu belegen und diese 1. zu formulieren und 2. kritisch zu überdenken. Oftmals ist man von seiner Meinung so eingenommen, dass man andere Meinungen vorschnell aburteilt. Ein kritischer Meinungsaustausch ist sehr nützlich, er bewahrt einen vor einer zu eindimensionalen Sicht und hilft bei einer Selbstüberprüfung. Wird ein Gespräch produktiv geführt, ist man in der Lage seinen Standpunkt gegebenenfalls zu korrigieren. So kann es zu einer langsamen Annäherung kommen. Eine sog. Synthese rundet unseren Standpunkt ab und erweitert unseren Horizont. Dann kann man wirklich sagen:
"schön, dass wir mal drüber geredet haben!" . Auch wenn man letztendlich seine Meinung beibehält, profitiert jeder von einem solchen Gedankenaustausch.
Zitat:
...der den Regen als Fruchtbarkeit deutete und einen Regenmantel folgerichtig als... na... genau: als Kondom. Leute, die Botschaften hören, landen üblicherweise im Irrenhaus. Leute, die überall Botschaften lesen, dürfen statt dessen unterrichten.Du sprichst hier ein heikles Thema an. Ähnliche Schlussfolgerungen wie die deines ehemaligen Lehrers sind mir schon in tiefenpsychologischen Interpretationen begegnet. So werden Märchen, Mythen und Sagen mit Vorliebe von Psychologen freudscher oder jungscher Schule gedeutet. Zugegeben, manche Deutungsansätze erscheinen wirklich abwegig. Ich persönlich habe mich näher mit der Tiefenpsychologie C.G. Jungs beschäftigt.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sein Ansatz plausibel und nachvollziehbar ist. Das hat mich auch Respekt vor den „Irren“ gelehrt, schließlich sind wir (die Gesunden) im Prinzip nur weniger krank als die geistig Kranken. Doch das ist ein anderes (strittiges) Thema...
Um wieder zu unserem eigentlichen Thema zurückzukommen:
Zitat:
Selbstverständlich kann es sein, dass ein Autor eine Botschaft vermitteln will. Dann macht er allerdings einen Fehler, wenn es einer Analyse bedarf, um sie zu finden. Wenn seine Botschaft so verdammt wichtig ist, soll er sie nicht verstecken. Eine durchaus plausible Meinung. Ich möchte jetzt aber begründen, warum diese Vorgabe (Inhalte nicht verstecken) keinen Regelcharakter haben kann. Die deutsche Literaturgeschichte hat nämlich auch Werke hervorgebracht, die man zurecht bedeutend nennt, die aber deiner obigen Aussage widersprechen. Ein Beispiel: Effi Briest von Theodor Fontane. Dieses Werk ist definitiv nicht eines meiner Lieblingswerke, es passt aber in unsere Diskussion, weshalb ich hier darauf eingehen will. Das Werk beginnt mit einer nüchternen (architektonischen) Beschreibung des Elternhauses der Familie Briest.
Auf den ersten Blick erkennt man hier nur die Beschreibung des Hauses, des Gartens und der umliegenden Landschaft. Effi Briest schaukelt und wechselt einen scheinbar unbedeutenden Satz mit der Mutter. Nichts aufregendes also. Aus einem Kommentar von Fontane wissen wir aber, dass die ersten Seiten seines Werkes die komplette Exposition samt einem Ausblick auf die später zentrale Problematik enthalten. Spätestens hier also verabschieden wir uns von einem wörtlichen Verständnis und gehen zu einer Deutung über.
Diesen Stil behält Fontane das ganze Werk über bei. Viele Zusammenhänge muss sich der Leser selber erschließen. Wichtige Ereignisse (wie z.B. die Affäre Effis) werden erdzählerisch überhaupt nicht dargestellt, es findet sich höchstens die Spur einer Andeutung. Ein Motiv (Bild eines Chinesen) tritt immer wieder ohne direkt ersichtlichen Grund auf. Dem Leser bleibt die Beantwortung der Frage nach der Bedeutung des Chinesen überlassen. Das Werk ist voll von Andeutungen, Motiven und versteckten Konflikten. Der Leser avanciert teilweise zum Detektiv, der der Handlung auf der Spur ist. Das ist für meinen Geschmack zu viel des Versteckspiels. Die Schüler, die sich damit befassen müssen/mussten tun mir aufrichtig leid. Auf jeden Fall beweist das Werk aber, dass man es grundsätzlich nicht als Fehler bezeichnen kann, wenn eine Botschaft in indirekter (versteckter) Form vermittelt wird. Es gibt natürlich elegantere und leserfreundlichere Schreibstile, durch die ein Autor eine Botschaft indirekt vermitteln kann.
Zitat:
....und da kommen wir schon in den unsicheren Bereich - vielleicht kann ich davon ja gar nicht ausgehen...Ich glaube, dass hier das eigentliche Problem liegt, wenn es explizit um meinen Text geht.
Schon fast gezwungen, verlässt der Leser auf dem Weg zu einem Verständnis die wörtliche Bedeutungsebene. Hier besteht natürlich eine große Unsicherheit, wie das Zitat beweist. Diese Unsicherheit ist auch vollkommen angebracht, denn aufgrund der doch wenigen Information kann ich überhaupt nicht sicher sein. Als Autor nehme ich den Leser symbolisch nicht an die Hand, sonder schmeiße ihn sozusagen ins kalte Wasser. Ich finde aber, dass das Wasser nicht zu kalt ist, d.h. dass sich trotzdem eine schlüssige Interpretation finden lässt.
Ein zentrales Motiv hierbei ist die Flamme. Sie soll eine Gefahr darstellen, die von Johannes als solche nicht erkannt wird. Zudem fasziniert die Flamme Johannes, sie erscheint ihm als interessant. Die Mutter übernimmt eine vermittelnde Rolle, sie versucht Johannes vor der Gefahr zu schützen. Mir geht es nun darum, die Methode dieser „Vermittlung“ zu kritisieren. Die Mutter schafft es nicht, die Flammen als Gefahr zu „enttarnen“, sondern sie beschränkt sich auf ein dogmatisches Verbot. Als direkte Reaktion auf die Stimme (des Über-Ichs

) stürzt sich Johannes in die Flammen. Hiermit wollte ich eine Protestreaktion veranschaulichen.
Nun, vielleicht habe ich dem Leser zuviel zugemutet, vielleicht sollte ich ein wenig mehr sagen. Zuerst warte ich, ob sich hier nicht noch jemand äußern möchte (der sich nicht von den seitenlangen Kommentaren abschrecken lässt

). Wahrscheinlich werde ich die Meinung einiger Bekannter einholen. Dann kann ich das hoffentlich besser beurteilen.
Noch ein paar abschließende Bemerkungen:
Bei anderen Gelegenheiten habe ich die Erfahrung gemacht, dass es im Gespräch über Literatur nützlich ist, sich möglichst genau auszudrücken. Das versuche ich auch hier. Zugegeben, ich habe nicht viele Beiträge gelesen bevor ich Meinen veröffentlicht habe. Vielleicht habe ich den Ton hier nicht richtig getroffen. Aber : „Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern!“
Du hast erwähnt, das du u.a. mit Texten dein Geld verdienst. Mich würde interessieren, was genau du machst. Heutzutage mit Texten (ausreichend) Geld zu verdienen ist sicherlich der Traum jedes Hobbyautors, oftmals bleib es aber beim träumen. Selbst Kafka war hauptberuflich Jurist.
Noch einen Satz zu dir Ede: Deine Kritikpunkte überschneiden sich z.T. mit denen von Razor.
Daher ist dieser Beitrag auch als Antwort auf deinen Kommentar gedacht. Ich finde es gut, dass du hier deine persönliche Note mit einbringst. Schließlich leisten drei Gehirne mehr als zwei

.
mfg
andres