Monolog
Verfasst: 15.07.2003, 09:27
Monolog
Sie stand an eine Hauswand gelehnt, eine Hand tief in ihrer Manteltasche vergraben. In der anderen Hand hielt sie eine Zigarette, deren Rauch sie noch vor wenigen Augenblicken geräuschvoll eingezogen und wieder in die kalte Nachtluft geblasen hatte. Ein leichter Wind trug den Rauch davon, ließ ihn in der Luft verwehen.Der selbe Wind trug eine kleine Feder vor ihre Füße. Sie senkte den Blick, ohne ohne dabei den Kopf großartig zu bewegen.Die Feder war wirklich klein, doch mit ihrem weiß hob sie sich von der grauen Stadt ab, wie ein Blitz vom Nachthimmel. Sie wackelte ein wenig hin und her und drohte davon zu fliegen, in einer flinken Bewegung bückte sich die Frau und hob sie mit zwei Fingern auf. Sie hielt sie gegen den grauen Himmel und betrachtete sie, in diesem Moment nahm der Wind ein wenig an Intensität zu, so dass die kleine Feder zwischen ihren Fingern zitterte wie ein kleines Kind. Um sie herum konnte man die üblichen Geräusche einer Stadt hören, entfernte, hastige Schritte..vobeifahrende Autos...eine Frau die mit ihrem Sohn schimpfte. Von all dem bekam sie nichts mit, schaute nur stumm auf die Feder und lauschte dem Wind, der ihr zärtlich das Haar zerzauste. Plötzlich hörte man Reifen quietschen und jemand hupte. Und ja, irgendwo ganz weit weg nahm sie dies wahr, doch nichts hätte sie in diesem Moment dazu bewegen können in die Richtung des Hupens zu blicken, wie sie es nomalerweise getan hätte. Und obwohl sie noch immer die Feder ansah, war es nicht mehr diese welcher ihre Aufmerksamkeit galt.Sie lauschte nur noch dem Wind, hörte sein Flüstern, fühlte sein Ziehen und Schieben. Lauter als alles andere schien er ihr, drohte über ihr zusammen zu brechen. Sie öffnete die Finger, die kleine Feder erhob erhob sich mit dem Wind in die Luft, machte einige Wirbel über ihrem Kopf und wurde davon getragen. Mit ihr ging auch der Wind. Die Frau blickte den Beiden nach wie sie über die Straße, an den Häusern vorbei eilten und die Feder schließlich vor den Füßen eines Kindes auf dem Boden zum Liegen kam. Das Kind war stehen geblieben, hatte die Feder aufgehoben und betrachtete sie dann. der Wind zerzauste ihr Haar.
Ein leichtes Lächeln umspielte die Lippen der jungen Frau.."Wer hören will, muss schweigen können..." wisperte sie, ließ den abgebrannten Zigarettenstummel fallen und ging nach Hause...
Chia
Sie stand an eine Hauswand gelehnt, eine Hand tief in ihrer Manteltasche vergraben. In der anderen Hand hielt sie eine Zigarette, deren Rauch sie noch vor wenigen Augenblicken geräuschvoll eingezogen und wieder in die kalte Nachtluft geblasen hatte. Ein leichter Wind trug den Rauch davon, ließ ihn in der Luft verwehen.Der selbe Wind trug eine kleine Feder vor ihre Füße. Sie senkte den Blick, ohne ohne dabei den Kopf großartig zu bewegen.Die Feder war wirklich klein, doch mit ihrem weiß hob sie sich von der grauen Stadt ab, wie ein Blitz vom Nachthimmel. Sie wackelte ein wenig hin und her und drohte davon zu fliegen, in einer flinken Bewegung bückte sich die Frau und hob sie mit zwei Fingern auf. Sie hielt sie gegen den grauen Himmel und betrachtete sie, in diesem Moment nahm der Wind ein wenig an Intensität zu, so dass die kleine Feder zwischen ihren Fingern zitterte wie ein kleines Kind. Um sie herum konnte man die üblichen Geräusche einer Stadt hören, entfernte, hastige Schritte..vobeifahrende Autos...eine Frau die mit ihrem Sohn schimpfte. Von all dem bekam sie nichts mit, schaute nur stumm auf die Feder und lauschte dem Wind, der ihr zärtlich das Haar zerzauste. Plötzlich hörte man Reifen quietschen und jemand hupte. Und ja, irgendwo ganz weit weg nahm sie dies wahr, doch nichts hätte sie in diesem Moment dazu bewegen können in die Richtung des Hupens zu blicken, wie sie es nomalerweise getan hätte. Und obwohl sie noch immer die Feder ansah, war es nicht mehr diese welcher ihre Aufmerksamkeit galt.Sie lauschte nur noch dem Wind, hörte sein Flüstern, fühlte sein Ziehen und Schieben. Lauter als alles andere schien er ihr, drohte über ihr zusammen zu brechen. Sie öffnete die Finger, die kleine Feder erhob erhob sich mit dem Wind in die Luft, machte einige Wirbel über ihrem Kopf und wurde davon getragen. Mit ihr ging auch der Wind. Die Frau blickte den Beiden nach wie sie über die Straße, an den Häusern vorbei eilten und die Feder schließlich vor den Füßen eines Kindes auf dem Boden zum Liegen kam. Das Kind war stehen geblieben, hatte die Feder aufgehoben und betrachtete sie dann. der Wind zerzauste ihr Haar.
Ein leichtes Lächeln umspielte die Lippen der jungen Frau.."Wer hören will, muss schweigen können..." wisperte sie, ließ den abgebrannten Zigarettenstummel fallen und ging nach Hause...
Chia