In der Kirche steppte der (Genital-)Bär!
Verfasst: 30.07.2003, 02:30
Guten Tag! Heute will ich euch von meinem kürzlich begangenen Kirchenbesuch berichten. Alles fing damit an das ich eines frühen Sonntag-Morgens einfach nicht mehr schlafen konnte. Ich saß also einige Zeit gelangweilt in meinem Zimmer herum, normalerweise hätte ich mir in einem solchen Moment an meinem Lustmolch herum gespielt, doch es wollte sich einfach keine Erregung bei mir einstellen. Plötzlich hatte ich eine himmlische Eingebung, Gott sprach zu mir und machte mich darauf aufmerksam das um neun Uhr der sonntägliche Gottesdienst statt findet. Ob Gott wirklich zu mir gesprochen hatte oder die Drogen vom Vorabend noch etwas nachwirkten, kann ich heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Ich kam mir jedenfalls vor wie George Bush, der ja bekanntlich auch des öfteren mal ein Schwätzchen mit dem lieben Gott hält.
Jedenfalls war ich von der Idee die Kirche zu besuchen mehr als angetan. Immerhin hatte ich den Tempel Gottes seit meinem achten Lebensjahr nicht mehr von innen gesehen. Aber mich einfach so auf eine dieser kleinen unbequemen Holzbänke zu knien war mir etwas zu albern, deshalb fasste ich den Entschluss in der Kirche mal richtig die Sau rauszulassen. Da das alleine aber auch nicht das Wahre ist, wollte ich versuchen die anderen Kirchengänger in mein Vorhaben zu involvieren. Einfach so wird das aber nicht zu machen sein, darüber war ich mir im Klaren. Deshalb traf ich noch einige Vorbereitung die den Erfolg meines Vorhabens sichern sollten, genügend Zeit hatte ich nämlich noch, es waren noch satte drei Stunden bis die Kirchenuhr neun mal schlagen wird.
Ich baute also eine riesige Tüte, für die ich fast meine gesamten Hanf-Vorräte opferte, holte alle vorhandenen alkoholischen Getränke aus dem Keller und machte mich mit dem restlichen Hanf auf den Weg zur Küche, wo ich damit begann Hanf-Hostien anzufertigen. Ich war von meinen Back-Künsten selbst beeindruckt, meine Hostien glichen den kirchlichen wirklich bis ins letzte Detail. Außerdem nahm ich noch weiteres Zubehör mit, was genau das werdet ihr noch früh genug erfahren.
Dann machte ich mich mit meinen Utensilien auf den Weg zur Kirche. Die alkoholischen Getränke deponierte ich in einem fahrbaren Kühlschrank, der mit Solarenergie betrieben wird, auf dem Hof des Kirchengeländes. Dann schritt ich in die Kirche, die noch menschenleer war. Ich sah mich einige Sekunden um zu sehen was man aus dieser jämmerlich gestalteten Bruchbude noch herausholen könnte. Ich machte mich erst mal daran die ganzen Kreuze richtig an die Wand zu hängen. Unglaublich – die hingen tatsächlich alle richtig herum, wenn ich den Idioten erwische der das verbrochen hat, werd ich ihn grün und blau schlagen. Danach holte ich meine kleinen Freund heraus und onanierte in das Waschbecken, in dem sich das Weihwasser befindet, damit sich die Gäste, die später hier erscheinen werden, auch was richtiges auf die Stirn reiben können. Als nächste machte ich mich auf den Weg zum Altar, wo der Pfarrer später seine Büttenrede halten wird. Ich nahm den mit Wein gefüllten Kelch an mich, entleerte ihn und füllte ihn daraufhin mit Natursekt, damit der Pfarrer auch mal was anderes in seinen Gaumen ejakulieren kann. Immer nur Wein wird ja auf Dauer auch langweilig.
Plötzlich hörte ich ein seltsames Geräusch. Ich war doch nicht der einzige Mensch der sich in der Kirche aufhielt. Oben auf dem Podest machte sich ein langhaariger Hippie breit und fing damit an die Orgel zu stimmen. Ich schlich mich die Treppe hoch und schlug ihn tot.
Dann holte ich meine Anlage, samt den zugehörigen 15 Boxen, die ich von zuhause mitgebracht hatte, aus meinem Auto und baute sie da auf wo sich normalerweise die Orgel befindet, welche ich kurzerhand zur Seite geräumt hatte. Als nächstes ging ich wieder zurück zum Auto und kramte ein Leuchtschrift-Schild mit der Aufschrift „****t euch ihr Penner und spielt Gitarre“ hervor. Dieses brachte ich an der Kirchenwand an, auf der alle sogenannten Heiligen abgebildet waren. Wenn die Leuchtschrift ausgestellt ist, ist das Schild quasi unsichtbar, aber nachher wenn ich es anschalten werde, wird diese Aktion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Knaller und die Leute werden laut applaudieren, dachte ich mir.
Nachdem ich die Vorbereitungen in der Kirche abgeschlossen hatte, beschloss ich mal hinter die Kulissen zu schauen, wo sich normalerweise der Pfarrer aufhalten dürfte. Dort angekommen sah ich den Pfarrer auch schon, wie er damit beschäftigt war den heiligen Penis des gekreuzigten Jesus Christus zu schlecken, was für einen Pfarrer ja nichts außergewöhnliches ist. Da die Stimme Gottes so in seine Prozedur vertieft war, das ich keine Angst haben musste das er mich bemerken könnte, schnappte ich mir die, am Kleiderständer hängende, Pfarrerskutte und schnitt mit einer Schere ein großes Loch an der Stelle hinein, wo sich beim Anlegen der Kutte des Pfarrers Hinterteil befinden wird. Zu guter letzt tauschte ich die Hostien noch gegen mein Hanf-Gebäck aus, damit nachher auch etwas Stimmung aufkommen kann.
Dann war es schließlich kurz vor neun und ich bemerkte das die ersten Gläubigen am Kircheneingang angekommen waren. Ich rannte schnell die Treppe hoch und versteckte mich, um mir das Treiben erst mal aus der Ferne anzusehen.
Wenig später hatte sich die Kirche auch schon mit einigen, zum Grossteil ganz in schwarz gekleideten alten Menschen, gefüllt und der Pfarrer kam aus seiner Lustkammer hervor gekrochen und bewegte seinen Arsch (der dank des Loches in voller Pracht zu sehen war) zum Altar. Dann folgte das übliche Gelaber, welches ich hier nicht wiedergeben will, da es mir schlicht und ergreifend zu primitiv ist. Da die Zeit einfach nicht rumgehen wollte, rief ich gelegentlich Sprüche wie „Wenn ich dir so zuhöre wünschte ich das ich ein Hörgerät besitzen würde, das man abschalten kann“ oder „Deine Mutter kann übrigens wieder bei uns putzen kommen, der Schmuck wurde doch nicht von ihr geklaut“ durch die Lautsprecher, was unter den Kirchenbesuchern für ziemliche Aufregung sorgte. Aber es wusste ja keiner das ich diese Sprüche in den Raum ejakuliert hatte.
Dann kam endlich der Moment auf den ich gewartet hatte. Das Gesocks bewegte sich in Richtung Altar um die heiligen Hostien zu verspeisen. Auf dem Rückweg zur Kirchenbank konnte ich schon erkennen wie die Wirkung bei den meisten Leuten bereits einsetzte und sie sich nur mit Mühe zurück auf ihren Sitz schleppen konnten. Als Alle wieder Platz genommen hatten erhob der Pfarrer schließlich seinen Kelch und trank ihn wie üblich auf Ex aus. Seine Gesichtsmuskeln fingen wild an zu zucken und er musste sich mit beidem Armen auf dem Altar aufstützen um nicht umzukippen. Nun war es an der Zeit den fahrbaren Kühlschrank herein zu bringen, die bekifften Greise waren bestimmt durstig, dachte ich mir. Und ich hatte Recht. Kurz nachdem ich den Kühlschrank in die Kirche gewuchtet hatte, stürzten sich die frommen Schäflein auch schon wie Karnickel auf die Bier-, Wodka- und Schnapsflaschen. Wenig später ging die Luzie ab im Gotteshaus. Es war an der Zeit das Festlein zu starten. Ich ging wieder auf den Podest, holte ein weißes Kostüm und einen langen, weißen Klebebart aus meinem Rucksack. Dann schnappte ich mir noch meinen Riesenjoint und legte meine „Eye of the Tiger“ CD in die Anlage, da ich dieses Lied zu meiner Einzugsmelodie machen wollte. Die vollgedröhnten alten Leute drehten ruckartig ihren Kopf in Richtung des Podestes, wo die Musik her kam.
Ich riss den Joint in die Luft, schritt die Treppe in den Kirchesaal hinunter und sprach mir lauter Stimme „Darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten, ich bin Gott und als Belohnung für meine treuen Fans habe ich euch die Pilgertüte des Papstes mitgebracht“. Die Masse jubelte mir zu und ich steckte feierlich die Pilgertüte in Brand. Die Gläubigen bildeten in bester Kiffer-Manier einen Sitzkreis und reichten die Tüte herum. Ich drückte noch Jedem eine Flasche Bier in die Hand und ging wieder auf den Podest. Ich wartete bis der Pöbel die Tüte vollständig inhaliert hatte, dann stellte ich mich an das Geländer, streckte die Arme in Richtung Himmel und schrie „Möge das Fest beginnen“. Dann entfernte ich die „Eye of the Tiger“ CD aus dem Cd-Player, legte die „Loco Live“ von den Ramones auf und sprang über das Geländer in die unten stehende Menschenmenge. Das war ein Stage-Diver-Stund der seines gleichen sucht, sag ich euch, in der Kirche steppte wahrhaftig der Bär. Die alten Greise fingen an mit Bierflaschen um sich zu schmeißen und dermaßen Headbanging zu betreiben, das ich bei Einigen fast schon Angst hatte das ihnen jeden Augenblick ihre eingerosteten Halswirbel brechen würden. Ich knipste das Leuchtschild an, zeigte auf die Kirchendecke und sagte „da seht ihr auch den Stern von Bethlehem“. Im Drogenrausch erwiderte mir die Menge mit „Jaaa Gott, wir sehen ihn“. „Lasset ihn uns den Weg weisen“ sprach ich und wir starteten ein Polonaise quer durch den Kirchesaal. Bei der Statue der Jungfrau Maria blieben wir stehen und ich sprach „Oha – sieht ganz so aus als wäre der heilige Geist impotent geworden, ich glaube wir müssen der Maria ihre Jungfräulichkeit stehlen, sonst wird das heute nix mehr mit der Geburt von Jesus“. Ich machte mich nackig, brachte die Statue zu Fall und begann mich an ihr zu befriedigen, was von der Armee Gottes mit wildem Beifall begleitet wurde. Als ich meinen heiligen Samen über Maria vergossen hatte, riss ich ihr den Kopf von den Schultern und sprach „betrachtet das als Symbol für die sexuelle Befreiung – liebt euch und zwar hier und jetzt“. Die alten Greise zögerten nicht lange und rissen sich die Klamotten vom Leib. Aber wer würde es auch schon wagen Gott zu wiedersprechen...
Wie die Karnickel wälzten sich die alten Lüstlinge auf dem Boden herum, eine ganz versaute alte Dame fesselte ihren Gatten sogar auf dem heiligen Altar (unter dem der bewusstlose Pfarrer lag), spielte mit ihm die Kreuzigung Jesus Christus nach und betrieb Trash-Talk der übelsten Sorte mit ihm, wie ich ihn in meinem Leben noch nie zuvor gehört hatte. Als mir das Treiben dann doch etwas zu bunt wurde, rief ich „OK, Schluss jetzt mit den perversen Spielchen, hebt euch lieber noch ein paar Fantasien für zu Hause auf“. Dann ging ich wieder auf den Podest und legte etwas Musik der härteren Art auf, Raised Fist um genau zu sein. Ich stürzte mich wieder ins Getümmel, entfernte mich aber gleich wieder, der Pogo war mir irgendwie doch ein paar Nummern zu heftig und ich schaute mir das Treiben lieber mit etwas Sicherheitsabstand aus der Ferne an. Etwas derartiges hatte ich noch nicht gesehen, ein Punk-Konzert ist der reinste Witz gegen das was die Gläubigen hier veranstalteten. Selbst der Pfarrer, der Mittlerweile wieder zu sich gekommen war, konnte sich dem Treiben nicht entziehen. Er stand mittlerweile oben auf dem Podest, grölte die Liedtexte mit und spielte Luftgitarre das man das Knacksen der Gelenke bis hier unten hin wahrnehmen konnte.
Als die Chaoten dann auch noch damit anfingen zu randalieren und den gesamten Kirchensaal auseinander zu nehmen beschloss ich doch lieber heimzugehen, das war wirklich eine Nummer zu Krass für mich, was hier abging.
Daheim angekommen legte ich mich zufrieden in mein Bett und war stolz darauf ein paar gescheiterte Existenzen doch noch zum Guten bekehrt zu haben.
Jedenfalls war ich von der Idee die Kirche zu besuchen mehr als angetan. Immerhin hatte ich den Tempel Gottes seit meinem achten Lebensjahr nicht mehr von innen gesehen. Aber mich einfach so auf eine dieser kleinen unbequemen Holzbänke zu knien war mir etwas zu albern, deshalb fasste ich den Entschluss in der Kirche mal richtig die Sau rauszulassen. Da das alleine aber auch nicht das Wahre ist, wollte ich versuchen die anderen Kirchengänger in mein Vorhaben zu involvieren. Einfach so wird das aber nicht zu machen sein, darüber war ich mir im Klaren. Deshalb traf ich noch einige Vorbereitung die den Erfolg meines Vorhabens sichern sollten, genügend Zeit hatte ich nämlich noch, es waren noch satte drei Stunden bis die Kirchenuhr neun mal schlagen wird.
Ich baute also eine riesige Tüte, für die ich fast meine gesamten Hanf-Vorräte opferte, holte alle vorhandenen alkoholischen Getränke aus dem Keller und machte mich mit dem restlichen Hanf auf den Weg zur Küche, wo ich damit begann Hanf-Hostien anzufertigen. Ich war von meinen Back-Künsten selbst beeindruckt, meine Hostien glichen den kirchlichen wirklich bis ins letzte Detail. Außerdem nahm ich noch weiteres Zubehör mit, was genau das werdet ihr noch früh genug erfahren.
Dann machte ich mich mit meinen Utensilien auf den Weg zur Kirche. Die alkoholischen Getränke deponierte ich in einem fahrbaren Kühlschrank, der mit Solarenergie betrieben wird, auf dem Hof des Kirchengeländes. Dann schritt ich in die Kirche, die noch menschenleer war. Ich sah mich einige Sekunden um zu sehen was man aus dieser jämmerlich gestalteten Bruchbude noch herausholen könnte. Ich machte mich erst mal daran die ganzen Kreuze richtig an die Wand zu hängen. Unglaublich – die hingen tatsächlich alle richtig herum, wenn ich den Idioten erwische der das verbrochen hat, werd ich ihn grün und blau schlagen. Danach holte ich meine kleinen Freund heraus und onanierte in das Waschbecken, in dem sich das Weihwasser befindet, damit sich die Gäste, die später hier erscheinen werden, auch was richtiges auf die Stirn reiben können. Als nächste machte ich mich auf den Weg zum Altar, wo der Pfarrer später seine Büttenrede halten wird. Ich nahm den mit Wein gefüllten Kelch an mich, entleerte ihn und füllte ihn daraufhin mit Natursekt, damit der Pfarrer auch mal was anderes in seinen Gaumen ejakulieren kann. Immer nur Wein wird ja auf Dauer auch langweilig.
Plötzlich hörte ich ein seltsames Geräusch. Ich war doch nicht der einzige Mensch der sich in der Kirche aufhielt. Oben auf dem Podest machte sich ein langhaariger Hippie breit und fing damit an die Orgel zu stimmen. Ich schlich mich die Treppe hoch und schlug ihn tot.
Dann holte ich meine Anlage, samt den zugehörigen 15 Boxen, die ich von zuhause mitgebracht hatte, aus meinem Auto und baute sie da auf wo sich normalerweise die Orgel befindet, welche ich kurzerhand zur Seite geräumt hatte. Als nächstes ging ich wieder zurück zum Auto und kramte ein Leuchtschrift-Schild mit der Aufschrift „****t euch ihr Penner und spielt Gitarre“ hervor. Dieses brachte ich an der Kirchenwand an, auf der alle sogenannten Heiligen abgebildet waren. Wenn die Leuchtschrift ausgestellt ist, ist das Schild quasi unsichtbar, aber nachher wenn ich es anschalten werde, wird diese Aktion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Knaller und die Leute werden laut applaudieren, dachte ich mir.
Nachdem ich die Vorbereitungen in der Kirche abgeschlossen hatte, beschloss ich mal hinter die Kulissen zu schauen, wo sich normalerweise der Pfarrer aufhalten dürfte. Dort angekommen sah ich den Pfarrer auch schon, wie er damit beschäftigt war den heiligen Penis des gekreuzigten Jesus Christus zu schlecken, was für einen Pfarrer ja nichts außergewöhnliches ist. Da die Stimme Gottes so in seine Prozedur vertieft war, das ich keine Angst haben musste das er mich bemerken könnte, schnappte ich mir die, am Kleiderständer hängende, Pfarrerskutte und schnitt mit einer Schere ein großes Loch an der Stelle hinein, wo sich beim Anlegen der Kutte des Pfarrers Hinterteil befinden wird. Zu guter letzt tauschte ich die Hostien noch gegen mein Hanf-Gebäck aus, damit nachher auch etwas Stimmung aufkommen kann.
Dann war es schließlich kurz vor neun und ich bemerkte das die ersten Gläubigen am Kircheneingang angekommen waren. Ich rannte schnell die Treppe hoch und versteckte mich, um mir das Treiben erst mal aus der Ferne anzusehen.
Wenig später hatte sich die Kirche auch schon mit einigen, zum Grossteil ganz in schwarz gekleideten alten Menschen, gefüllt und der Pfarrer kam aus seiner Lustkammer hervor gekrochen und bewegte seinen Arsch (der dank des Loches in voller Pracht zu sehen war) zum Altar. Dann folgte das übliche Gelaber, welches ich hier nicht wiedergeben will, da es mir schlicht und ergreifend zu primitiv ist. Da die Zeit einfach nicht rumgehen wollte, rief ich gelegentlich Sprüche wie „Wenn ich dir so zuhöre wünschte ich das ich ein Hörgerät besitzen würde, das man abschalten kann“ oder „Deine Mutter kann übrigens wieder bei uns putzen kommen, der Schmuck wurde doch nicht von ihr geklaut“ durch die Lautsprecher, was unter den Kirchenbesuchern für ziemliche Aufregung sorgte. Aber es wusste ja keiner das ich diese Sprüche in den Raum ejakuliert hatte.
Dann kam endlich der Moment auf den ich gewartet hatte. Das Gesocks bewegte sich in Richtung Altar um die heiligen Hostien zu verspeisen. Auf dem Rückweg zur Kirchenbank konnte ich schon erkennen wie die Wirkung bei den meisten Leuten bereits einsetzte und sie sich nur mit Mühe zurück auf ihren Sitz schleppen konnten. Als Alle wieder Platz genommen hatten erhob der Pfarrer schließlich seinen Kelch und trank ihn wie üblich auf Ex aus. Seine Gesichtsmuskeln fingen wild an zu zucken und er musste sich mit beidem Armen auf dem Altar aufstützen um nicht umzukippen. Nun war es an der Zeit den fahrbaren Kühlschrank herein zu bringen, die bekifften Greise waren bestimmt durstig, dachte ich mir. Und ich hatte Recht. Kurz nachdem ich den Kühlschrank in die Kirche gewuchtet hatte, stürzten sich die frommen Schäflein auch schon wie Karnickel auf die Bier-, Wodka- und Schnapsflaschen. Wenig später ging die Luzie ab im Gotteshaus. Es war an der Zeit das Festlein zu starten. Ich ging wieder auf den Podest, holte ein weißes Kostüm und einen langen, weißen Klebebart aus meinem Rucksack. Dann schnappte ich mir noch meinen Riesenjoint und legte meine „Eye of the Tiger“ CD in die Anlage, da ich dieses Lied zu meiner Einzugsmelodie machen wollte. Die vollgedröhnten alten Leute drehten ruckartig ihren Kopf in Richtung des Podestes, wo die Musik her kam.
Ich riss den Joint in die Luft, schritt die Treppe in den Kirchesaal hinunter und sprach mir lauter Stimme „Darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten, ich bin Gott und als Belohnung für meine treuen Fans habe ich euch die Pilgertüte des Papstes mitgebracht“. Die Masse jubelte mir zu und ich steckte feierlich die Pilgertüte in Brand. Die Gläubigen bildeten in bester Kiffer-Manier einen Sitzkreis und reichten die Tüte herum. Ich drückte noch Jedem eine Flasche Bier in die Hand und ging wieder auf den Podest. Ich wartete bis der Pöbel die Tüte vollständig inhaliert hatte, dann stellte ich mich an das Geländer, streckte die Arme in Richtung Himmel und schrie „Möge das Fest beginnen“. Dann entfernte ich die „Eye of the Tiger“ CD aus dem Cd-Player, legte die „Loco Live“ von den Ramones auf und sprang über das Geländer in die unten stehende Menschenmenge. Das war ein Stage-Diver-Stund der seines gleichen sucht, sag ich euch, in der Kirche steppte wahrhaftig der Bär. Die alten Greise fingen an mit Bierflaschen um sich zu schmeißen und dermaßen Headbanging zu betreiben, das ich bei Einigen fast schon Angst hatte das ihnen jeden Augenblick ihre eingerosteten Halswirbel brechen würden. Ich knipste das Leuchtschild an, zeigte auf die Kirchendecke und sagte „da seht ihr auch den Stern von Bethlehem“. Im Drogenrausch erwiderte mir die Menge mit „Jaaa Gott, wir sehen ihn“. „Lasset ihn uns den Weg weisen“ sprach ich und wir starteten ein Polonaise quer durch den Kirchesaal. Bei der Statue der Jungfrau Maria blieben wir stehen und ich sprach „Oha – sieht ganz so aus als wäre der heilige Geist impotent geworden, ich glaube wir müssen der Maria ihre Jungfräulichkeit stehlen, sonst wird das heute nix mehr mit der Geburt von Jesus“. Ich machte mich nackig, brachte die Statue zu Fall und begann mich an ihr zu befriedigen, was von der Armee Gottes mit wildem Beifall begleitet wurde. Als ich meinen heiligen Samen über Maria vergossen hatte, riss ich ihr den Kopf von den Schultern und sprach „betrachtet das als Symbol für die sexuelle Befreiung – liebt euch und zwar hier und jetzt“. Die alten Greise zögerten nicht lange und rissen sich die Klamotten vom Leib. Aber wer würde es auch schon wagen Gott zu wiedersprechen...
Wie die Karnickel wälzten sich die alten Lüstlinge auf dem Boden herum, eine ganz versaute alte Dame fesselte ihren Gatten sogar auf dem heiligen Altar (unter dem der bewusstlose Pfarrer lag), spielte mit ihm die Kreuzigung Jesus Christus nach und betrieb Trash-Talk der übelsten Sorte mit ihm, wie ich ihn in meinem Leben noch nie zuvor gehört hatte. Als mir das Treiben dann doch etwas zu bunt wurde, rief ich „OK, Schluss jetzt mit den perversen Spielchen, hebt euch lieber noch ein paar Fantasien für zu Hause auf“. Dann ging ich wieder auf den Podest und legte etwas Musik der härteren Art auf, Raised Fist um genau zu sein. Ich stürzte mich wieder ins Getümmel, entfernte mich aber gleich wieder, der Pogo war mir irgendwie doch ein paar Nummern zu heftig und ich schaute mir das Treiben lieber mit etwas Sicherheitsabstand aus der Ferne an. Etwas derartiges hatte ich noch nicht gesehen, ein Punk-Konzert ist der reinste Witz gegen das was die Gläubigen hier veranstalteten. Selbst der Pfarrer, der Mittlerweile wieder zu sich gekommen war, konnte sich dem Treiben nicht entziehen. Er stand mittlerweile oben auf dem Podest, grölte die Liedtexte mit und spielte Luftgitarre das man das Knacksen der Gelenke bis hier unten hin wahrnehmen konnte.
Als die Chaoten dann auch noch damit anfingen zu randalieren und den gesamten Kirchensaal auseinander zu nehmen beschloss ich doch lieber heimzugehen, das war wirklich eine Nummer zu Krass für mich, was hier abging.
Daheim angekommen legte ich mich zufrieden in mein Bett und war stolz darauf ein paar gescheiterte Existenzen doch noch zum Guten bekehrt zu haben.