Frauen, Schwule, Übelkeit

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Sick Steve
Orpheus
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Frauen, Schwule, Übelkeit

Beitragvon Sick Steve » 08.08.2003, 15:49

Howdy,

ich will nicht nur andere kritisieren, sondern auch Gelegenheit zur Revanche geben. Nur ein Hinweis vorweg: Wer mich kennt, der weiss, dass ich den folgenden Text nicht ernst meine. Aber es wird so viel über hässliche, alte Männer gehetzt, da kamen mir folgende Gedanken :-D :

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Neulich saß ich im Garten eines guten Freundes und verbrachte dort den Abend. Es war sein 38. Geburtstag, und es waren eine Menge Leute mittleren Alters anwesend; Arbeitskollegen, die ich größtenteils nicht kannte. Während ich nun dort saß, beobachtete und mir nach und nach das erste halbe Dutzend Kölsch vom Fass genehmigte, verquickten sich auf einmal in meinem Gehirn einige Fragen, die mich bis zu diesem Zeitpunkt stets unabhängig von einander beschäftigt hatten, zu einem verbundenen Fragenkomplex – ich erkannte in einem Augenblick höchster Wahrnehmungsfähigkeit, dass diese Fragen ursächlich zusammengehören und miteinander verwoben sind, und dass es eine gemeinsame Antwort auf sie gibt. Diese Fragen lauten:
Warum wollen Frauen ab einem gewissen Alter um jeden Preis heiraten?
Warum werden immer mehr Männer schwul?
Warum muß man vom Saufen kotzen?

Zugegeben, auf den ersten Blick haben diese drei Fragen nichts miteinander zu tun. Das habe ich immer geglaubt und hätte es wohl auch weiterhin getan, wäre nicht dieser Abend mit seinen Ausblicken und diesem Moment völliger, absoluter Erkenntnis gewesen.

Die Wahrheit ist: Es gibt einfach einen Zeitpunkt, an dem es für Männer schlicht besser wäre, schwul zu werden. Und das hat mit dem Grund zu tun, aus dem Frauen ab einem gewissen Alter unbedingt heiraten möchten. Die Erkenntnis, die ich gewann, war in groben Worten diese:
Während Männer auch im höheren Alter noch gut aussehen – einige Exemplare ausgenommen, die irgendwann unterhalb der Brustwarzen nach vorne zu wachsen beginnen – sehen Frauen nur als junge Mädchen gut aus. Die Phase ihres guten Aussehens erstreckt sich etwa auf den Zeitraum zwischen 16 bis 20 Jahren, in manchen Fällen bis 25, wenn’s gut läuft. Danach: Schicht! Mal ehrlich: Hintern oder Gesicht – eins von beiden ist bei Frauen über 25 in aller Regel defekt, in manchen Fällen das eine nicht vom anderen zu unterscheiden. Das ist einfach genetisch bedingt. Der weibliche Körper hat eine deutlich geringere Halbwertzeit als der männliche, welcher mit den Jahren durch markante Falten und das prächtige, silberne Körperhaar an Charackter und Ausdruck gewinnt. Der weibliche Körper hingegen gewinnt an – Haut!
Sie meinen, ich pauschalisiere? Sie meinen, eine Frau mit sportlichen Ambitionen behält auch mit 30 einen schönen Körper? Sie meinen, Sport hilft? Tut mir leid, falsch! Tatsache ist: Sport hilft Frauen gar nichts. Es mag einen trügerischen, optischen Effekt geben, solange sie ihre Kleider anbehalten, zugegeben. Doch wenn, im Freibad oder sonstwo, die Hüllen fallen, offenbart es sich, dass die Haut, die die schlanken Beine bedeckt, doch ein wenig zu groß ist für das Gewebe darunter; es offenbaren sich die kleinen Grübchen, die nach einer Zitrusfrucht benannt sind, die blau-violetten Krampfadern und – die Hämatome!
Denn Frauen sind Hämatom-Magneten. Mit 18 etwa fängt das an. Zu diesem Zeitpunkt beginnt der weibliche Körper, auf unerwartete Kontakte mit Hämatomen zu reagieren. Erst ist es ein Stoßen gegen die Bettkante, dann das Reiben der Einkaufstüte, später ein Streicheln – auf schlicht und ergreifend jeden äußeren Reiz bildet sich ein Hämatom. Doch damit nicht genug, diese Entwicklung geht weiter und weiter. In fortgeschrittenem Alter, nach meinen Beobachtungen ungefähr ab 40, läuft das ganze folgender Maßen ab: Die Frau sieht eine Tischkante, Entfernung ca. 2 Meter. Sie wird diese Tischkante nicht berühren; sie hat sie ja gesehen. Aber das Auge hat die drohende Gefahr erkannt und reagiert; es bestimmt Höhe, Härtegrad und Spitzwinkeligkeit mit schlafwandlerischer Sicherheit, analysiert die gewonnenen Daten und projeziert an die exakt richtige Stelle des kantenzugewandten Beins ein Hämatom, vollkommen kontaktlos, welches zunächst blau, später schwärzlich und dann grün ist und schließlich, in günstigen Fällen, nach einem fahlen Gelb verschwindet. In manchen Fällen verschwindet es jedoch nie, sondern lauert unter der Haut und scheint zu flüstern: „Ich komme wieder, Baby!“
Haut ist das Problem. Sie hört bei Frauen nicht auf zu wachsen. So dient ab einem bestimmten Zeitpunkt auch das Tragen von Bauchtaschen nicht mehr der Schaffung zusätzlichen Stauraums, sondern der Unterstützung des BHs.
Und mal ehrlich, Sex mit Frauen über 25 ist auch nicht so das Wahre, schon rein verbal. Während bis dahin Worte wie „Ja!“ oder „Oh!“ gehaucht, geflüstert oder gestöhnt wurden, wird jetzt „Aua!“ oder „Autsch“ gebrüllt – nicht ganz das, was man gerade hören will.
Nicht gerade erleichtert wird die Sachlage für uns Männer dadurch, dass sich Frauen spätestens ab 40 weigern, das Problem zur Kenntnis zu nehmen. Dies findet seinen Ausdruck in ihrer Kleiderwahl und insbesondere in der Tatsache, dass sie es ablehnen, im Sommer ihre Füße zu bedecken. Oft überkommt uns Männer angesichts dessen die Furcht, von diesen Krallen gepackt und in den Horst dieser Harpye geschleppt zu werden, um den flaumfedrigen Jungharpyen als Futter zu dienen. Die Sitte, sich die Krallen blutrot zu färben, forciert diese Angst.

All dies kann zu einem Zeitpunkt X in der Entwicklung einer Frau nur zu einer Erkenntnis führen: Ich muß heiraten; heiraten, bevor es zu spät ist. Männer, die dem bislang entronnen sind, sehen hingegen nur einen Ausweg: Schwul werden.

Und solche Erkenntnisse, die man nur unter dem Einfluß von Alkohol erhält, führen unweigerlich zur Beantwortung von Frage Nummer 3.
Royal with cheese.

Chialandra
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Re: Frauen, Schwule, Übelkeit

Beitragvon Chialandra » 08.08.2003, 16:19

LOL na da darf man doch mal Lachen..*gg*
besonders die eine Stelle gefällt mir:

Die Frau sieht eine Tischkante, Entfernung ca. 2 Meter. Sie wird diese Tischkante nicht berühren; sie hat sie ja gesehen. Aber das Auge hat die drohende Gefahr erkannt und reagiert; es bestimmt Höhe, Härtegrad und Spitzwinkeligkeit mit schlafwandlerischer Sicherheit, analysiert die gewonnenen Daten und projeziert an die exakt richtige Stelle des kantenzugewandten Beins ein Hämatom, vollkommen kontaktlos


Du sagtest ja selbst schon er sei nicht ernst gemeint.. was soll ich also sagen.. gefällt mir..:D
Ich hab dann noch vier Jahre.. schnell heiraten.*gg

LG Marina
Intelligenz, behaupten die Intelligenten, ist die Fähigkeit, sich der Situation anzupassen. Wenn du ein Buch verkehrt in die Hand genommen hast, lerne, es verkehrt zu lesen. (Wieslaw Brudzinski)


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