Die Entführung des Stofftieres

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Pentzw
Klio
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Die Entführung des Stofftieres

Beitragvon Pentzw » 21.02.2019, 17:25

Kapitel I - Der Engel der Versuchung

Teil I – Begegnungen am Klo und Frühstück mit Ei

„Siehst, was ich so im Fernsehen sehe“, im Sinne: „Nicht, was ich alles sehe“ und dann „mache“. Knuddeln, Streicheln war erlaubt, ohne Erotik und Sexualität! Wie die Glotze propagierte, predigte und indoktrinierte.
Keine Sexualität!
Der Fernseher war der Sexkiller der Nation! Er dirigierte, bestimmte und führte das Geschehen der Ereignisse seiner Paare im Bett des ganzen Landes. Dagegen war kein Kraut gewachsen, höchstens Ausschalten. Aber mach das mal deiner Frau, Freundin, Gespielin verständlich? Fernsehen gehört zur Frau wie ehemals Stricken, wer weiß, was stumpfsinniger ist?
Die Wirkung des Fernsehens war fataler, nachhaltiger und eindringlicher als nur Stricken.
Denn das ging so...
Es gebe auch a-sexuelle Gruppen. Der Leiter überwacht eine bis zu 25 Personen-Gruppe daraufhin, dass die Streichel-, Knuddel- und Massage-Gruppen-Dynamik nicht in den Tabu-Bezirk der Sexualität abdriftet. – „Ich bin auch schon a-sexuell, merkst Du es?“
„Ja, ich merke es!“
Nach zwei Stunden, auf der ich mich horizontal, senkrecht und diagonal auf ihr, an ihr, über ihr abarbeitete, sagte sie schlussendlich.
„Ich hasse Sex.“
Und mit diesen Worten stieß sie mich von sich herunter.
Etwas erschöpft, wenngleich nicht wirklich, aber mich abgearbeitet, wenn auch ohne Ergebnis, schlief ich ein.
Alle Verdrängung rächt sich früher oder später, bei mir früher, nämlich gleich noch in der selben Nacht.
Aus einem Alptraum erwachte ich. Ich rieb mir die Augen, ich kratzte mir den Hals, die Kopfhaut, mich juckte es überall, leider aber konnte ich mich nicht mehr an den Inhalt dieses Alptraums erinnern. Nur ein fader Geschmack war übriggeblieben, in Form eines bitteren Geschmackes auf den Lippen, der nach Gift schmeckte, als wäre ich mit chemischen Substanzen in Berührung gekommen. Es war aber wahrscheinlich nur die Rücklage von etwas Speichel. Und in der Tat, gegen jede Vernunft fühlte ich mich intoxiert, vergiftet, mißerabel einfach.
Schnell aufs Klo.
Ich saß dort auf der Schüssel, Augen geschlossen, zwischen Noch-Schlaf und Schon-Wach und jemand klopfte an die Klotür.
„Ich muss auch einmal.“ „Kein Problem.“
Ich erhob mich, öffnete die Tür.
„Entschuldigung!“ Gina war schon dabei, die Wendeltreppe in den Parterre hinunter aufs andere Klo zu gehen, als sie mich aber noch rechtzeitig gehört hatte. Sie schwebte mit einem Dutt hochgesteckter Haare über langsam die Treppe wieder hoch, bis dann eine Gestalt in ihrer ganzen Größe erschien. Dann flog ein Engel in dünnseidigem, rosafarbenem Nachthemd auf mich zu. Ich meinte, gar Flügel an ihr zu sehen.
„Ist gut!“, hauchte es in hohen Tönen zu mir her, der ich geblendet erstarrt war und mich nicht mehr vom Fleck rühren konnte, um in sein Zimmer zu verschwinden. „Blöde Situation, gell!“, stammelte ich verdutzt noch, ergriff die Türklinge und drückte sie nach unten. Doch war ich noch zu hypnotisiert, um sie aufzumachen. Ich war jetzt auf ihre wohlproportionierten Körperpartien-, wölbungen und den überirdischen Busen fixiert.
„Ja, leider, aber es geht schon!“
Engel sehen immer das Positive an einer ungünstigen Situation, nicht wahr!
„Macht nichts!“, sagte sie noch einmal.
Und als sie an mir vorbeizog, schlich wahrhaftig keine Schlange, sondern eine lange Schleppe ihres Nachthemdes über meinen bloßen Fuß.
Sie verschwand wie im Traum hinter der Klotür.
Berührt, verzaubert und nachdenklich ging ich langsam ins Zimmer hinein, legte mich neben Loulou zu Bett und lag noch einige Minuten wach.

Am Morgen traf ich in der Küche mit ihr zusammen, jeder für sich machte sich das Frühstück. Überschneidung und Anknüpfpunkte, um ins Gespräch zu kommen, gab es, als ich gerade ein gekochtes Ei geköpft hatte.
„Oh, das Ei ist zu schlapprig“, äußerte sie bedauernd. „Ich mache Dir ein richtiges!“
„Aber ich liebe es gerade so.“
„Ja, dann ist es gut.“
„Ja, optimal!“
„Ich habe heute nacht einen Engel im Negligé durch den Flur schweben sehen.“
„Danke für das Kompliment.“
Ich hatte, als ich morgens aufwachte, gedacht, ob du dich mal gehen lassen könntest, weil du unter solchem sexuellen Druck mit Loulous neuerlichen Mode von wegen a-sexeller Körperkontakt stehst. Und da stand sie wieder, dieser Engel der Versuchung, den Rücken dir zugekehrt und im Nachtgewand - während ich mein schlappriges Ei mit einem kleinen Löffel bearbeitete und das Innere herausstocherte.
Hatte ich nicht vorhin gedacht, als ich auf die Küche zuging, heute nacht, als du Gina im Flur begegnet bist, hattest Du solch einen Sex-Stich gespürt, dass Du sie am liebsten gefragt hättest, ob sie Dich ließe, aber nicht getraut. Wenn du sie just jetzt in der Küche alleine siehst, dann sprichst: “Mensch, Loulou hält mich so kurz, lässt mich kaum ran – was soll ich nur machen?“
Und nun, inzwischen saß sie mir überraschend am Tisch in der Küche gegenüber, aber Du bringst kein Wort über die Lippen hervor, nur freundliches Gelaber. „Gehst du noch in das Tierheim?“ „Ja, aber ich bin derzeit zu krank.“ Sie hustete. „Ich habe Temperatur.“ „Wie viel?“ „38,8 Grad Celsius.“ Ich dachte, das kann doch so schlimm nicht sein. „Übrigens, heute nacht habe ich das Thermostat voll Entsetzen angeschaut, als es 40 Grad angezeigt hat. Das muss man doch vor Gebrauch schütteln, nicht?“ „Ja!“ „Ach, deshalb. Ich fiel fast aus dem Bett vor Angst.“
Sie keuchte, hustete und schniefte, so dass mir die Lust verging darüber zu reden, worüber ich reden musste. Alle Krankheit ist Schrei nach Liebe und mein Mitleid hätte sich gut mit meinem Begehren gepaart, sodaß ich mich fragen musste: „Denk mal nach, wie kommst du am besten an sie heran? Dein Fehler ist, du denkst da stets an oralen Kontakt. Wenn sie verschnupft ist, ist sie deshalb wenig attraktiv für Dich. Du darfst Dir in diesem Zusammenhang nur so etwas wie primäre Berührung vorstellen, solche der Begegnung der nur primären Geschlechtsmerkmale, wie bei den Massai in Kenia, Afrika, wo der Mann das Küssen, Streicheln, Knuddeln verabscheut, sprich Hautkontakt so wenig wie möglich - am besten du nimmst diese Frau nur von hinten.“
Ich ärgerte mich im Nachhinein über dieses Waterloo. Dieses war nur durch meine sexuelle Sozialisation entstanden, das wusste ich. Hatte es nicht stets geheißen und das Gebot gegeben, dass das Vorspiel das Salz der Erde ist und darauf unbedingt Wert gelegt werden musste?
Hiermit wurden meine Vorstellungen und Gewohnheiten auf den Kopf gestellt!
Aber noch war es so, dass ich, wenn ich mir so etwas vornehme wie mit einer Frau in körperlichen Kontakt zu treten, ohne Zuneigung keinen richtig hochkriege oder, wie in diesem Fall, falls er schon aufrecht steht, er sofort abflacht nur bei dem vagsten Gedanken an das obskure Objekt der Begierde.
Ich musste mich umstellen!
Gut, erschwerend war hinzugekommen, dass sie kränkelte und verschnupft war!
Doch bloß Selbsttäuschung?
Aber wie oft schon habe ich es auch schon bei Älteren versucht, die sich so anboten. Es baut sich plötzlich eine schwindelerregende Schranke auf, es geht nicht und ich bin blockiert. Zwar nehme ich noch so viel Ansatz, renne von zwanzig Meter auf die Schranke zu, aber ich schaffe es nicht einmal bis zum Absprung. Ich bin total paralysiert, gelähmt, wer weiß warum? Wie auch hier.
Der Mut sank mir schließlich bis in den Keller.
Plötzlich sah ich Andrew vor mir. Andrew, der zu den Amis nach Bolivien mit seiner Frau gegangen war. Amis war eine fundamentalistische Christengemeinschaft, die naturverbunden und gänzlich ohne Elektronik lebte. Sie machten so viele Kinder wie es nur ging, weil sie natürlich auch Verhütungsmittel ablehnten, nach dem Motto „Der Mensch denkt, Gott lenkt!“
Verflixt, warum sollte nicht auch Gott meine Geschicke lenken, gehörte ich nicht auch zu seinen Kindern?
Meine Freundin, die von den Amis-Brüdern nach Hause zurückgekehrt war, hatte erzählt, dass sie ihre Schwester, Andrews Frau, und den glücklichen, mehrfachen Familienvater Andrew bei ihren Religionsbrüdern besucht hatte und dass, wenn seine Frau ihre Monatsblutung hatte, er sie, die Schwester, begehren durfte. Dafür bekam sie die Einwilligung der ehelichen Schwester.
Das war doch ganz natürlich!
Mensch, und ich, ich könnte doch jetzt, da Loulou ihre Anwandlungen von A-Sexualität hat, als Ersatz Gina bekommen? Das ist doch auch ganz natürlich!
Okay, nicht ohne direkte Einwilligung von Loulou, oder doch ohne sie?
Der Herr entscheidet letztlich, wie immer, wie bei allem, verflixt!
Wie immer habe ich die Rechnung ohne den Herrn gemacht. Er wollte mich bislang schon nicht unterstützen. Aber irgendwie, darauf hoffte ich, würde er nicht umhinkommen und durch Mutter Natur, durch meine Sexualität zu mir sprechen. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche!


Teil II – Gruppensex


Aber dann geschah etwas, womit ich am wenigsten gerechnet habe, eine Situation trat ein, wo Loulou und Gina gleichzeitig bereit waren für mich. Jeder Logiker wird sagen: optimal, zwei Fliegen mit einer Klappe, da kommst du doppelt auf deine Kosten, Mann, einmalige Chance, 1 Million im Lotto zu gewinnen oder so.

Loulou hat mich zu sich gerufen. Es ist zu kalt geworden, um außer Haus zu essen, weil sie am Telefon gemeint hatte, sie wolle dies tun. Zudem fühlte sie sich jetzt, wo ich vor ihr stand, mit einenmal unwohl und wollte sich früh niederlegen. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Wieder so eine mißerable Situation: sie ruft mich und sowie ich komme, ist sie praktisch wieder müde, lustlos und schlafensgeneigt.
Ihr Rücken tat ihr auch ach so weh!
Sie zog sich aus und kletterte auf ihr Bett. Der Abend war gelaufen, wieder einmal eine vage Hoffnung den Bach hinuntergegangen, ich würde auch heute nicht zum Abschuss kommen. Es war eine Plage!
Aber da klopfte es plötzlich an der Tür. Gina schwankte rein. Loulou lieh Gina immer ein Ohr, wenn sie betrunken war und diese klagte, ach, ich weiß, ich weiß, ich habe wieder gesündigt, aber ich werde morgen kämpfen.
Die übliche Litanei.
Ich kann dem ganzen Gelaber kaum folgen, griff zur Gitarre und klimperte vor mich hin.
Gina begann plötzlich zu singen und ich begleitete sie: „We shall overcome“, ja, „Wir werden siegen“, sangen wir da, gefühlsduselige, kämpferische und hoffnungsträchtige Lieder aus den Sechzigern.
„Abendstille senkt sich nieder wie ein weißer Baldachin“, immerhin so etwas wie ein eigener Text, jedenfalls mir unbekannt. Das war noch ganz nett.
„Die Weißen kamen und töteten die roten Männer usw.“ Die Mitleids-Story der zu Bemitleidenden für zu Bemitleidende...
Ich ging vors Haus, um eine Zigarette zu rauchen.
Als ich zurückkam, ist Gina im Bett Loulous gesessen und gekniet, betrunken zwar, aber Loulou den Rücken massierend, die sich vor Lust und Wohlbehaben in den Federn wand und räkelte.
Ich legte mich auf die Couch, um einen Roman zu lesen.
„Leg Dich doch zu uns?“ Das hat Gina gesagt, aber Loulou hat nur gegrinst und nicht widersprochen. Ich wollte nicht. Oder ich konnte nicht.
Ich richtete mich zwar auf, saß an der Kante der Couch, als Alibi das Buch vor meiner Nase, um vorzugeben zu lesen, schweigend.
Gina roch zu stark nach Alkohol, wie hätte ich mich zu ihnen ins Bett legen und gesellen können?
Andererseits, mit Alkohol lässt sich so vieles entschuldigen!
Hatte sich Loulou mittlerweile an den starken Alkoholgeruch von Gina gewöhnt? Zu Anfang, als sie hier eingezogen war, hatte sie sich doch noch über den beizenden Dunst im Klo beschwert. Wahrscheinlich gewöhnt man sich doch auch daran.
Gina roch zu sehr– ich konnte nicht.
Zwar konnte ich beide nicht unter den weiten, dicken Bettdecken erkennen, worunter sie steckten, wobei sich sich in umarmender Zuneigung befinden mussten, da nur ein einziger Pulk sichtbar war, aber ich roch einen beizenden Geruch von dorther– womit mir alle Lust verging.
Ich stand auf, ging runter, setzte mich auf die Schwelle vors Haus und rauchte meine zweite Zigarette in der Dunkelheit. Es war wirklich sehr düster in dieser Nacht, obwohl doch die öffentliche Beleuchtung die gleiche war wie jeden Tag. Hin und wieder fuhren Autos auf der Straße vorbei, allerdings ließen sich nur die gelben Scheinwerfer erkennen. Der Nebel stand so dicht und der Mond war so verdeckt, dass man kaum fünf Meter weit sehen konnte, sodaß die Autos wie flitzende Gespenster durch die graue Wand der Nacht rasten.
Als ich wieder nach oben ging, gerade hineintrat ins Zimmer mit der Hoffnung, dass in diesen Räumen hier oben wenigstens der Spuk beendet war, luden mich beide zu meinem Erschrecken erneut ein, sich zu ihnen zu gesellen und zu legen.
Ich winkte ab, lachte sehr laut, eindeutiges Zeichen und setzte mich wieder aufs Sofa, um so zu tun, als würde ich weiterlesen. Allerdings konnte ich es nicht und wartete nur inständig darauf, dass Gina endlich das Bett und das Zimmer verlassen würde. Tatsächlich stand sie auf, um auf ihr Zimmer zu gehen, wie sie verkündete, aber sie tat das nur unter einem umständlichen Ritual. Sie umarmte mich noch mal, beküsste mich auf beide Schultern, fuhr mit ihren Händen liebevoll über diese und meinte: „Borstig wie ein Wildschwein.“
„Gefällt Dir?“
„Ohja, ich liebe Wildschweine.“
(Zu Erklärung: Wildschweine stehen in unserem Kulturkreis für quasi hemmungslose Tiere, zu allem bereit und schamlos und geil.)
Direkter konnte man es kaum sagen.
Aber ich war nicht bereit, ich konnte nicht, war zu verschämt, sie neben Loulou im Bett liegend zu nehmen, zudem noch Loulou mitmachte, dieser ansonsten reinsten Moralapostelin und keuschesten Jungfrau in Person - nein, ich hoffte auf einen Zwischenfall im Klo, einer Begegnung nachts im Flur, des wahrscheinlichen Zufalls.
Als sie endlich aus dem Raum verschwunden war, legte ich mich zu Loulou zum Schlafen nieder ins Bett. Aber müde war ich noch lange nicht.
Ich hob meinen Kopf und drehte ihn zur Seite Loulous. Diese lag mir zugewandt da.
„Was soll ich machen, wenn sich Gina einfach in mein Bett legt?“
„Ich fand Ginas Verhalten sehr abstoßend und riechst Du ihre Alkoholausdünstung nicht mehr? Ich finde das widerlich.“
„Nein, das macht mir gar nicht mehr so viel aus.“ Offensichtlich war meine Freundin von dem Geruch schon abgestumpft, nahm ihn nicht mehr wahr, hatte sie daran gewöhnt. Gäste wie ich aber nicht.
So unschuldig wie sie tat, ist Loulou auch wieder nicht, schließlich hat sie Rückenschmerzen geäußert und somit Gina zu ihr ins Bett gelockt. Zudem, als sie das Massieren beendet hatten, hatte sie gesagt: „Das war gut.“
„Kann eigentlich Gina so gut massieren? Äh. Besser als ich?“
„Gina kann einfach gut massieren“. Den Vergleich scheute sie.
„Bist du womöglich ein bisschen lesbisch?“
„I wo!“ Diesen Vorwurf ließ sie gar nicht aufkommen und selbstsicher abblitzen.
Was sollte ich machen? Schlafen natürlich erst mal.
Aber das ging so leicht nicht, denn dann richtete ich meine Fragen auf mich selbst.
„Was war das nun? Du bekommst das Gewünschte auf dem Silbertablett serviert und was machst du? Du hättest die Gelegenheit ergreifen sollen, zumal Alkohol im Spiel war, zumindest bei Gina und da hätte Loulou Dir später nicht wirklich Vorwürfe machen können, zumal sie Dich schier auch ins Bett hereingewunken, zumindest keinen Widerspruch geäußert hat.“
Mit Alkohol lässt sich so Vieles entschuldigen! Aber ohne?
Diese ihre Alkoholausdünstung stößt dich so ab! Hm.
Doch musst du darüber hinwegsehen können, lernen es zu können, um an dein Ziel zu gelangen! Die sexuelle Unbefriedigkeit, die eine solche Qual darstellt, galt es zu überwinden!
Arbeite an Dir, verflixt!“


Teil III – Der Eindringling mit Mundschutz


Noch in der selben Nacht wachte ich auf – mit einem riesigen Ständer, was wunder. Ich spürte, wie meine Eierblase prall gefüllt von quirligen, Tausenden Spermien war, die gegen die Haut pochten und sich ihr Köpfe gegen die Blase einrannten.
Wehmütig dachte ich an meine letzte Freundin, die es als frauliche Entwürdigung und Kränkung ihrer Selbstverständnisses empfunden hatte, wenn sie mich, den Mann, nicht befriedigen konnte: „Du musst die Frau entschuldigen, dass sie dir nicht zu Willen sein kann.“ So berührt, eingeschüchtert, traurig war sie, dass sie nicht einmal den Grund auszusprechen wagte: „Ich stecke voll im Klimakterium.“
Oje, war das eine Freude, eine Frau, die es als ihre dringlichste Aufgabe sah, wenn sie denn einen Mann in die Kiste gelockt hatte, es ihm gehörig zu geben, ihn zu befriedigen.
Ja, bei dieser früheren Freundin, Bauernstochter, da wusstest du, was du an ihr hattest: allzeit außer halt während ihrer Tage bereit, Nägel mit Köpfen zu machen; das Heu vor Einbruch des Winters vom Feld zu holen; wenn der Mann reif war, musste er geerdet werden sozusagen;, musste die Schleuse geöffnet werden und diese war ganz natürlich die sich öffnende Vagina.
Mir verwirrte sich nur der Kopf und ich spürte IHN wieder, wie er vibrierte, ausschlug, sich reckte und rang, als wollte er durch den Wolkenhimmel stoßen.
Es war wie eine Plage. Sich entledigen, entweder sofort hier im Bett neben der tief wie ein Murmeltier schlafenden Geliebten oder es im Klo zu machen in der vagen Hoffnung, Gina dort vorzufinden, wenn sie sich über das Spülbecken beugte, um sich zu waschen, im dünn-seidigen, ihre Körperproportionen betonenden rosafarbenen Nachthemd und mich dann von hinten an sie heranzumachen, vielleicht zufällig, vortäuschend, ich sei gestolpert oder beim plötzlichen Hereinplatzen auf sie geprallt, irgendetwas in der Richtung, es würde sich schon etwas ergeben.
Jetzt musste ich aufs Klo, ein starker Funken Hoffnung trieb mich an.
Als ich die Klotür öffnete, merkte ich, dass kein Licht brannte, hätte denn eines gebrannt, wäre Gina darin gewesen, denn die Mädchen hatten vereinbart, die Tür offen zu lassen, damit auch eine Mitbewohnerin hineinkonnte, wenn sich zum Beispiel eine andere gerade duschte.
Unbeschreiblich geil war ich und die Enttäuschung war entsprechend groß. Ich musste jetzt aufs Ganze gehen, es war so entwürdigend, es einfach wagen und hoch in Ginas Zimmer schleichen, mich in ihr Bett legen, vorgebend, ich hätte mich geirrt, eine kleine Ausrede, die mir dann die Gelegenheit bot, nichtsdestotrotz sich über sie herzumachen, wogegen sie im Grunde ja nichts hatte.
Ja, es musste jetzt geschehen! Denn die Zeit lief mir auch davon! Loulou erwähnte immer öfter, Gina setzte mittlerweile immer wieder ein paar Tage aus mit dem Trinken. Würde sie nüchtern werden, Mensch, dann wäre der General-Entschuldiger, der Alkohol - alles liegt nur ihm - vom Tisch, vom Bett, vom Tablett.
Ich sah schon die Felle davonschwimmen, Mann!
ANDREWS Stimme: Mann, Junge. Wie willst Du das den anderen verklickern, he? Rührst selbst keinen Tropfen Alkohol an.
Lächeln erschien auf meinem Mund: Mensch, Andrew. Denk mal nach! Alles was Gina sagen wird danach, von wegen, ich sei über sie herab- und aufgestiegen, was ist das Wert aus dem Munde einer Alkoholikerin? Darum geht es. Selbst wenn ich jetzt zu Ginas Zimmer hochklettern würde, wir in ihrem Bett ertappt werden würden, könnte ich ein Märchen erzählen, von wegen sie hat mich aus dem Klo nach oben verschleppt oder wer weiß es schon? Und wahrscheinlich würde sie es selbst gar nicht mehr wissen, was wahr und Lüge war, ha!
ANDREW. Ich muss doch sehr bitten!
Ich: Na, ihr seid gut, ihr Religiösen, ihr könnt alles begründen mit eurem Glauben, wir aber.
ANDREW. Ihr habt Euren Alkohol!
ICH: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. – Aber jetzt lass mich in Frieden. Denn diese Jux-Idee mit Ginas Zimmer ist gar nicht so schlecht.
Los!
Das Flurlicht drehte ich ab, so dass es gar nicht so leicht wurde, bis zur Schwelle der Treppe zu Ginas Zimmer zu gelangen, so dass ich die zwei Meter hohe Holzstiege hinaufkrabbeln begann, ja krabbelte, nicht ging, so aufgeregt war ich und machte leise die Tür auf, sah, das kein Licht brannte in ihrem Gemach, stattdessen völlige Dunkelheit herrschte. Konnte nicht der blöde Mond durchs Fenster scheinen? Anscheinend hatte er sich hinter einem Wolkenvorhang, nur nicht hinter Ginas dicken Gardinen versteckt. Schritt für Schritt tapste ich geisterhaft durchs Zimmer, ganz zielführend!
Ich hatte dieses noch niemals gesehen, wusste also hierdrinnen nicht Bescheid, aber das Bett befand sich vermutlich in einer Ecke des Raumes, so dass ich mich nur in es hineinfallen lassen musste, hoffentlich nicht zuvor etwas umschmiss, ein Nachttischschränkchen etwa, so dass ich mein Ziel verfehlte und vor allem bevor ich meine fingierte Entschuldigung würde murmeln können.
Und es klappte, ich stieß gegen keinen Gegenstand, ich ging in die Knie, ich befühlte zunächst das Bettlaken, es war noch Platz da, Gina musste weiter hinten liegen, es war ein Doppelbett. Ich stieg darauf, mit den Knien voran und hutsche weiter hinter.
Zunächst bekam ich einen ziemlich großen, weichen, nachgiebigen Körper zu fassen. Gina hatte einen Riesenbusen, Rollmöse gleich, bestimmt dicke Fettpölsterchen um den Bauch, aber nein, es musste sich um eine riesiges Stofftier handeln. Angewidert stopfte ich es unter mein Knie und stieg darüber hinweg, weiter mit den Knien hutschend, etwas riss unter mir, aber egal, weiter, bis ich anstatt Ginas Schrei oder Gestöhne meinen eigenen Schreilaut vernahm, denn auweh, ich stieß mit dem Kopf gegen die Wand – und anstatt mich auf einen warmen empfangsbereiten Körper plumpsen zu lassen, verspürte ich auf meiner Stirn einen dumpfen Schmerz und an den Händen eine kahle, leere Wand.
Schnell kam ich zur Besinnung.
Gina war nicht hier! Wo war sie?
Natürlich, sie hatte Hunger gekriegt, sich in die Küche hinunter begeben, um sich etwas zum Essen zu machen und saß nun dort unten die halbe Nacht, vor sich hingrübelnd noch den letzen Flachmann flach zu machen.
Aber sie konnte natürlich auch jeder Zeit, sofort, gerade jetzt hochkommen.
Das bedeutete, dass ich in Erklärungsnöten geriete, würde ich beim die Stiege-Hinuntergehen oder gar jetzt hier entdeckt und gestellt werden, die Entschuldigung würde dünn ausfallen und unglaubhafter erscheinen als im Eifer des Gefechtes gestammelt, denn dann wäre das Kind schon in den Brunnen gefallen gewesen sein, da wäre die Echtheit meiner Aussage gar nicht mehr hinterfragt werden.
Mensch, Mann, du musst sofort wieder zurück!
Aber es war zu spät. Gleich würde sie die Treppe heraufkommen, um in ihr Zimmer zu gehen und mich in ihrem Bett vorfinden.
Aus Angst drückte ich jeden den dicken, gepolsterten Bären, Hasen oder was immer das war, worüber ich gekrochen bin, in meine Arme und presste ihn mir gegen die Brust.
Unterm Bett mich verstecken! Die banalste, klischeehafteste Art des Versteckens, neben dem im Schrank – wie tief war ich gesunken?
Ich zerrte wütend an dem dicken überdimensionalen Kopf des Stofftieres.
Da es aber weder einen Schrank, noch einen Freiraum unterm Bett gab, musste ich halt mit einem Tisch Vorlieb nehmen! Über den ein aber ein großes Tischtuch hängen musste. Sofern es einen gab. Denn ob, wusste ich nicht, kaum konnte ich in dieser Düsternis etwas erkennen. Vielleicht dort nahe der Tür, das schien mir ein Tisch zu sein.
Ich meiner Angespanntheit zerrte ich so sehr am Stofftierkopf, dass er jetzt einen Riss bekam und abhing, an einem recht dünnen Faden. Entsetzt über mein Verhalten sprang ich auf und lief zum vermeintlichen Tisch hin, neben dem ein Sessel stand. Zwar war tatsächlich über den Tisch eine Decke gespannt, aber meine Hände, die darunter den Raum abschätzten und abtasten, sagten mir, dass der Platz zu klein war, um mich verbergen zu könne.
Wenn sie mich nun hier vorfand?
Was würde sie denken, was fragen, nämlich, was machst du hier und was sollte ich Gina erklären?
Auf dem Tisch stand ein voller Flachmann.
Genau, die Lösung!
Ich nahm ihn mir, drehte den Schraubenverschluss auf und nahm einen großen Schluck hinter die Binsen.
Voilá!
Wie heißt es so unschön. Alkohol ist der Generalschlüssel für alle Probleme. Vor allem wie so Witzfiguren wie mich, die unterm Bett sich verstecken wollten oder in den Schrank!
„Weißt Gina, ich habe plötzlich so einen Durst, so einen Druck verspürt und da habe ich gedacht, ich versuch’s mal bei Dir oben, ob Du mich mal einen trinken lässt.“
„Ich wusste gar nicht, dass Du auch trinkst?“
„Ja, leider. Bislang habe ich es verheimlichen, vertuschen, verschweigen können, aber jetzt ist es wohl ans Tageslicht gekommen.“
Ach, auch auf der Ebene von Lug und Trug bin ich herabgesunken!
Und ich machte einen erneuten, großen Schluck!
Ob Gina diese fadenscheinige Erklärung schlucken würde?
Ach was, die schluckte alles, hundertprozentig.
Einen weiteren Schluck genehmigte ich mir.
Allmählich übernahm Angst und Panik mein Bewusstsein, trotz Alkohol, dem man eine beruhigende Wirkung zuschrieb. Aber wohl nicht in meinem Fall!
Sie hätte eigentlich doch schon längst hier oben sein müssen.
Vielleicht suchte sie gerade das Klo auf, so dass ich hintergehen konnte, zur Küche, warten, bis sie in ihrem Zimmer war und dann hochgehen in meins, vielmehr Loulous.
Ich nahm noch einmal einen Schluck, wobei ich den Rest austrank. Ich hatte einen ganzen schönen Durst, musste daraus geschlossen werden. Bald würde nicht mal mehr ein Flachmann reichen, den ich sage und schreibe in einer Minute geleert hatte. Würde ich bald auch einen halben Liter Hochprozentigen pro Tag brauchen wie Gina? Das sind cirka sieben bis acht Flaschen Bier pro Tag. Quantitativ eine enorme Leistung – nur in die falsche Richtung.
Mir dämmerte, worin die Wahrheit liegt, die durch folgendes Wort ausgedrückt ist: Frauen und Alkohol, das ist wie Pech und Schwefel.
Nein, Gina würde nicht so schnell heraufkommen.
Mein Blick fiel auf das, was ich in den Armen hielt.
Nun hatte ich ein weiteres Problem, ein eigenverschuldetes, hausgemachtes, ein überflüssiges. Das geköpfte Stofftier.
Was sollte ich mich ihm tun, wohin mit ihm?
Liegen lassen konnte ich es nicht. Die Besitzerin würde bei diesem Anblick ein Total-Schock, ein Herzschlag ereilen, wenn sie eines ihrer geliebten Kuscheltiere zerfetzt, geköpft und verunstaltet in ihrem Bett vorfand.
Nein, das konnte, das durfte man keiner Frau, keiner Alkoholikern von mir aus, keiner labilen Person zumuten. Wahrscheinlich würde dies zu Folgestörungen ungeahnten Ausmaßen führen, Das verstieß eindeutig gegen die Würde des Menschen, solch eine Tat.
Ich musste mich dem entledigen, es entsorgen.
Ich rappelte mich auf und tastete mich durchs Zimmer, das noch immer dunkel und undurchdringlich war, da vom Gang aus hier herein kein Licht fiel. Ich beeilte mich sehr, hoffte nicht jetzt gegen etwas zu stoßen, was mich verraten hätte, wenn etwas zu Bruch gegangen oder nur umgefallen wäre. Aber ich hatte schon etwas kaputt gemacht, Mensch.
Ich zog die Jalousie hoch, öffnete das Fenster, vergewisserte mich zunächst, dass kein Passant auf der Straße zu sehen war, zu dieser Uhrzeit glücklicherweise nicht und warf das Stoffmonster hinunter.
Der Wind, der ging, oder der Fahrtwind der hier schnell vorbeirasenden Autos würde das Tier sonst wohin befördern, das sollte mir kein Problem sein, dass es am nächsten Tag vor dem Haus auf dem Trottoir zu finden wäre.
Ich schloss das Fenster, zog die Hängematte, die als Jalousie diente, herunter.
Nun war es wieder sehr düster hierdrinnen.
Es wurde Zeit, den Rückzug zu starten, den Rückweg zu beginnen und ich bewegte mich durchs Zimmer gen Tür zu, die Hände voraus, sicherheitshalber. Denn ich sah wenig, sehr wenig.
Vom Gang fiel nur spärlich Licht hier herein. Ich tanzte quasi wie eine Ballerina auf Zehenspitzen, achtsam, nicht jetzt gegen etwas zu stoßen, das mich verraten hätte, zum Schluss, dass nicht etwas zu Bruch ging oder nur umgefallen wäre, gar am Ende meiner Exkursion.
Ich öffnete den Spaltbreit Tür noch um wenige Zentimeter und lauschte die Treppe hinunter und fuhr zurück, da ich in diesem Moment unten Türenquietschen hörte. Aha, Gina war im unteren Parterre-Klo gewesen und kam nun zurück. Nur, dass sie bitte noch einmal in die Küche ging, damit ich Zeit und Raum hatte, in meiner Freundin Zimmer unterzutauchen. Tatsächlich, das Licht im Flur ging aus. jetzt deine Chance!
Ich rutschte auf dem Hosenboden so schnell es ging die Holzschwellen hinunter, gehen können hätte ich vielleicht auch, aber es war stockdunkel und fallen wollte ich unter keinen Umständen, ausrutschen und die Schwellen hinter schliddern. Mein Quälgeist hatte seine Aufrichtigkeit längst aufgegeben, was gut war zum einen, weil er mich nicht bei meinem Unterfangen, die Stufen hinterzuhutschen, Schwelle für Schwelle, behinderte und zum anderen, weil ich mit diesem entwürdigenden, sehr seltsamen Verhalten nun tatsächlich erwischt wurde – von meiner Freundin allerdings.
Hätte ich doch noch eine Beule im Schlafanzug gehabt, dann wäre sowohl Ginas gegenüber ein vage Ausflucht und fadenscheinige Ausrede nur entlarvend, peinlich und entwaffnend gewesen, Metapher, „begossener Pudel“ – schwer auszuhalten, unerträglich und sehr, sehr peinlich diese Vorstellung, als auch meiner Freundin gegenüber, was noch schwerer gewogen hätte. Zunächst dachte ich noch beim Herunterhutschen, was machst du dir noch für einen Kopf, die Gefahr war vorüber, du musst nichts vortäuschen, Gina war nicht im Flur des Ersten Stockes und saß stattdessen wie der „Trinker beim kleinen Prinz“ in der Küche vor ihrem Getränk und du hast freie Bahn, musst nur noch ins Klo über den Flur gelangen.
Am Fuße des Geländer jedoch angekommen, sah ich von unten nach oben in das verschlafene, verstörte und sich fragende Gesicht meiner Freundin.
„Was machst du hier?“
Ich zögerte keine Sekunde, worauf ich im Nachhinein stolz bin, sondern handelte sofort, unüberlegt, aber richtig, nämlich instinktiv.
„Ah, sag ich Dir morgen. Ich muss unbedingt ins Klo! Geh schlafen!“ und ich drängte sie quasi körperlich in ihr Zimmer zurück, also ich schob sie, na ja, meine Hände auf ihre Schultern gelegt, keine Ruhmestat, kein Fair-Play, streng genommen, aber effektiv, da sich die Klotür genau gegenüber ihrer Zimmertür und nur in einem Abstand von eineinhalb Metern befand, was mich die Rechtfertigung für diese Tat verschaffte.
An eine Erleichterung war nicht mehr zu denken, mir war die Lust erstorben.
Immerhin erleichterte ich mich anderweitig, schaltete das Licht aus, öffnete die Klotür, die ich ja als Mann versperrt hatte, hatte versperren müssen, anders hätte es verdächtig gewirkt und ich wollte mich ja nur zufällig so über Gina hermachen, die Pein der schamlosen Situation ihr und mich ersparend.
Schwer atmend legte ich mich ins Bett und lag dort eine ganze Weile, bis ich wieder Andrew hörte: „Na, großer Eroberer! Bist Du zu Deiner Erleichterung gekommen?“
Ich wälzte meinen Kopf hin und her, offenbar mich vor einer eindeutigen Antwort drückend.
„Äh. Wie Du das wieder meinst, Du Sexbestie, natürlich nicht. Sex ist nicht alles und spielt jetzt keine Rolle mehr.“
Ein beinahe dröhnendes Lachen erscholl.
„Das ist das Neueste in der Menschheitsgeschichte. Wirklich weit habt ihr es gebracht mit Euerer Zivilisation, Eueren Medien, dem Fernseher, dem Radio, hahaha!“
Ich dachte mir, was mir gegenüber diesem Sexprotz allerdings niemals über die Lippen gekommen wäre: `Zu einer natürlichen Erleichterung bin ich nicht gekommen, ja. Andererseits fühle ich mich doch erleichtert, weil Hauptsache, mir blieb in der anderen Sache, der mit einer peinlichen Enthüllung meiner zweifelhaften Absicht, erspart.`
So, dann drehte ich mich um, auf dem Bauch, wandte sozusagen dem großen Andrew meinen Allerwertesten hin und versuchte auf der Stelle und in diesem Moment einzuschlafen. Natürlich war ich mir meiner Unzulänglichkeit nur zu bewusst, des jämmerliches Bildes, das ich abgab, im Gesicht und Blickwinkel eines Andrews, eines Naturburschens per excellance.
Was hatte ich beabsichtigt, aber was war letztlich und im Endeffekt dabei herauskommen?...
Ich schlief ein, irgendwann.


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