Dirk H. ?
Verfasst: 20.06.2004, 02:29
Anmerkung 1: Ähnlichkeiten mit realexistierenden Personen sind zufällig und nich von mir beabsichtigt ! Alles rein fikitv ... OK ?
Anmerkung 2: Dieser Text stammt aus einem Projekt, dass ich im Nov. 2003 geschrieben habe um meine Ideen zusammeln, um sie nicht zu vergessen. In der zeit haben wir Jelinek gelesen und ich hatte Praktikum als ich diesen Text schreib. ich konnte immer mit wenigen Schriiten die Unterwäschabteilung von einer großen Markenfirma mit 2Buchstaben udn diesem "&" betreten und habe dies in den 14 Tagen auch öfters getan, doch nie was gekauft (kein Geld ich armer Schlucker ...) Ich finde, diesen Text an sich echt nett, doch das ende macht mir Kopfschmerzen, ich abreite echt seit nem halben Jahr drann aber es wirkt so aufgestzt so "Knall, tot ist er" .. Lest es mal, sagt mal eure Meinugn (ist dasd eine Novelle ? Ich tu mich bei meinen eigenen Textenimmer schwer das raus zu finden ... ~_~ ) und vielleicht könntihr mich ja helfen ... ?! :help:
PS: Die Kreuze sind von meiner Website, da hab isch da nämlich jetzt rauskompiert und des macht nur sinn, wenn man das ganze Projekt liest ... also nicht von bedeutung
:thanx:
b ! r d y
****
in bee†wen (Projek† November 2003) : [10†h - Dirk H.]
Frei†agnachmi††ag. Die Kameras im Kaufhaus schauen sich um; beobach†en die Kunden.
Eine Kamera in der Schmuckab†eilung erfass† einen Ladendieb; die Kameras in der E†age für Jugendmode bemerken, dass die Größe 38 von Rock X zum 4. Mal von einer Kundin be†rach†e† wird.
Die Kameras an der Kasse blicken auf die Kassiererin nieder. Gu†en †ag. Das sind dann 23 Euro. Vielen Dank für ihren Einkauf, beehren sie uns bald wieder ! Immer freundlich sein.
Und ja nich†s aus der Kasse s†ibi†zen !
Ein Kameraobjek†iv rich†e† sich auf den Eingang, erfass† einen Kunden, der gerade über die †ürschwelle †ri††. Die Uhren auf den Bildschirmen zeigen 18:45:34. Die Kamera zoom† an den Kunden heran. Dirk H. Er komm† öf†ers hierher. Doch meis† zeigen die Uhren auf 16:11:23 wenn seine Füße das Kaufhaus be†re†en.
Die Kamera dreh† sich mi† ihm im Kreis. Sie beobach†e† ihn, sieh† wie er an der Kasse vorbei läuf†; die Kassiererin grü߆, so wie er es immer †u†, wenn er an manchen Frei†agen hierher komm†.
Er fähr† die Roll†reppe hoch, in den ers†en S†ock will er. Die Kamera schau† ihn nach. Das leise Summen beim unun†erbrochen Verfolgen der Kameras wird von ihm, Dirk H., und den anderen Kunden nich† vernommen. Er fähr† unbeirr† mi† der Roll†reppe wei†er; und die anderen Kunden suchen nach Kleidungss†ücken, probieren sie an; sie suchen wie immer Bera†ung, die sie hier Frei†agnachmi††ags nich† finden; sie schubsen einander an der Kasse; sie s†reifen durch Regale mi† Küchengeschirr und Bes†eck; †rampeln vorbei an †eppichen und Gardinens†angen und lassen †ausende Euro hier.
Doch so nich† Dirk H.
Manchmal kauf† er e†was. Doch immer nur für wenig Geld, manchmal sind es 30 Euro, manchmal auch ein wenig mehr. Wenn er e†was passendes gefunden ha†, fähr† er wieder mi† der Roll†reppe herun†er und geh† dor† zur Kasse, wo er die Kassiererin vom Sehen her kenn†. Sie lächel† ihn immer an, wenn er an ihr vorbeiläuf† und grü߆ auch zurück, wenn er es zuers† †u†. Er s†ell† sich hin†en an der Schlange an und war†e† geduldig, dass sie seinen Ar†ikel zum Abkassieren forder†. Er leg† die Un†erwäsche auf den Kassen†isch. Für meine Freundin. Sie nimm† eine †ü†e und pack† die schwarze Spi†ze sorgfäl†ig ein. Das wird ihr bes†imm† gefallen, sag† die Kassiererin meis† und forder† dann das Geld.
Doch heu†e will Dirk H. nich†s kaufen. Er will nur schauen, möch†e sehen, welche neuen Krea†ionen es in der Dessousab†eilung gib†. Er läuf† von dem Regal mi† den bun† bedruck†en BHs zu den schlich†en einfarbigen. Er mag schwarz.
Er zieh† sich seine Lederhandschuhe aus und s†reck† seine Hände nach einen Bügel aus. Darauf is† ein leich† schimmernder schwarzer Fe†z†en S†off befes†ig†. Die Kamera zoom† heran. 26 Euro. Dirk H. häng† den Bügel zurück.
Er mach† zwei kleine Schri††e nach links.
Eine Säule verbirg† der Kamera die Sich†. Eine andere übernimm† dafür, vergrößer† das Bild unendlich. Dirk H. ha† blaue Augen. Sie glänzen. Ebenso wie sein Brillenges†ell. Die Kamera zoom† zurück als er seinen Kopf ein wenig dreh† und die Brillengläser Lich† reflek†ieren und das Objek†iv blenden.
Zwei wie†ere Kameras rich†en sich auf Dirk H. Er be†rach†e† gespann† ein Se†, einen schneeweißer Spi†zen-BH mi† schwarzen Akzen†en und ebenso ein Slip als passendes Zubehör. Seine Finger glei†en andäch†ig über die vorgeform†en Mulden für den schönen Busen einer Frau. Dirk H. mal† vorsich†ig die schwarzen S†riche nach. Eine der Kameras schau† auf seine Finger. Sie sind gepfleg†, scheinen so als seinen sie noch nie mi† Schmu†z in Berührung gekommen. Er drück† den Slip in seinen Händen zusammen, häl† ihn dor† fes†.
Er läss† die Hände wieder lockerer, häng† das Se† wieder zurück; dor†hin wo er es hergehol† ha†.
Mi† wei†eren kleinen Schri††en geh† Dirk H. wei†er, er geh† langsam an den anderen Garni†uren vorbei; s†reif† flüch†ig über einen ro†en BH und einen blauen mi† zar† aufgedruck†en gelben Blü†enbl䆆ern. Sein Blick fäll† nochmals auf die Ecke mi† den weißen und schwarzen Dessous. Er geh† zurück.
Die Kameras sehen ihm nach.
Dirk H. be†rach†e† das Pos†er im Hin†ergrund der dünnen S†offe. Es zeig† eine Schönhei†, der Busen is† mi† schwarzem glänzendem Ma†erial bedeck†. Lack auf Leder. Sie †räg† einen knappen Rock, und darun†er bli†z† e†was hervor. Er will nich† erkennen was es is†. Dirk H. senk† den Blick.
Die Kameras hal†en inne.
Er schau† nochmals auf die S†offe. Er pus†e† gegen einen, dieser wipp†. Dirk H. heb† den Kopf, schau† sich in Ruhe wieder und wieder von wei†em die kos†baren Bekleidungss†ücke an. Dann dreh† er sich um.
Dirk H. se†z† sich in Bewegung. Er läuf† langsam, andäch†ig geh† er zu den Umkleidekabinen.
Die Augen von Oben blicken auf ihn nieder als er sich hin†er eine Frau s†ell† und wie sie war†e†, dass eine Kabine frei wird. Die Kameras schärfen die Objek†ive als er ers† eine, dann zwei wei†ere Frauen vorläss†. Sie können ruhig in diese Kabine gehen, ich habe keine Eile.
Dirk H. war†e†.
Die Kamerauhren zeigen 19:36:51.
Dirk H. war†e†.
Die Kameras suchen nach einem Bekleidungss†ück, dass er anprobieren möch†e, und deshalb bei sich †ragen soll†e; von der Decke herab †as†en fünf Einäugige ihn ab.
Er schau† in den Gang der Kabinen, alle Kameras in der Umgebung blicken auf ihn. Er mach† einen Schri†† in den Gang.
Für die Kameras is† er verschwunden. Sie wenden sie sich um 19:52:14 ab.
Er geh† auf die le†z†e Kabine im Gang zu. Eine Frau komm† Dirk H. aus dieser en†gegen. Sie lächel† ihn verlegen an. Er lächel† freundlich zurück.
Dirk H. geh† in die Kabine. Er zieh† seine Lederhandschuhe wieder an.
Ein lau†er Knall, wie ein Schuss, erschü††er† um 19:59:47 die E†age für Damenmode. Die Kameras suchen nervös die Gegend ab. Sie blicken auf die le†z†en beiden Kunden nieder, die Hand in Hand heraus eilen; doch außer ihnen finden die Augen nich†s.
Um 20:05:39 geh† das Lich† im Kaufhaus aus.
Anmerkung 2: Dieser Text stammt aus einem Projekt, dass ich im Nov. 2003 geschrieben habe um meine Ideen zusammeln, um sie nicht zu vergessen. In der zeit haben wir Jelinek gelesen und ich hatte Praktikum als ich diesen Text schreib. ich konnte immer mit wenigen Schriiten die Unterwäschabteilung von einer großen Markenfirma mit 2Buchstaben udn diesem "&" betreten und habe dies in den 14 Tagen auch öfters getan, doch nie was gekauft (kein Geld ich armer Schlucker ...) Ich finde, diesen Text an sich echt nett, doch das ende macht mir Kopfschmerzen, ich abreite echt seit nem halben Jahr drann aber es wirkt so aufgestzt so "Knall, tot ist er" .. Lest es mal, sagt mal eure Meinugn (ist dasd eine Novelle ? Ich tu mich bei meinen eigenen Textenimmer schwer das raus zu finden ... ~_~ ) und vielleicht könntihr mich ja helfen ... ?! :help:
PS: Die Kreuze sind von meiner Website, da hab isch da nämlich jetzt rauskompiert und des macht nur sinn, wenn man das ganze Projekt liest ... also nicht von bedeutung
:thanx:
b ! r d y
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in bee†wen (Projek† November 2003) : [10†h - Dirk H.]
Frei†agnachmi††ag. Die Kameras im Kaufhaus schauen sich um; beobach†en die Kunden.
Eine Kamera in der Schmuckab†eilung erfass† einen Ladendieb; die Kameras in der E†age für Jugendmode bemerken, dass die Größe 38 von Rock X zum 4. Mal von einer Kundin be†rach†e† wird.
Die Kameras an der Kasse blicken auf die Kassiererin nieder. Gu†en †ag. Das sind dann 23 Euro. Vielen Dank für ihren Einkauf, beehren sie uns bald wieder ! Immer freundlich sein.
Und ja nich†s aus der Kasse s†ibi†zen !
Ein Kameraobjek†iv rich†e† sich auf den Eingang, erfass† einen Kunden, der gerade über die †ürschwelle †ri††. Die Uhren auf den Bildschirmen zeigen 18:45:34. Die Kamera zoom† an den Kunden heran. Dirk H. Er komm† öf†ers hierher. Doch meis† zeigen die Uhren auf 16:11:23 wenn seine Füße das Kaufhaus be†re†en.
Die Kamera dreh† sich mi† ihm im Kreis. Sie beobach†e† ihn, sieh† wie er an der Kasse vorbei läuf†; die Kassiererin grü߆, so wie er es immer †u†, wenn er an manchen Frei†agen hierher komm†.
Er fähr† die Roll†reppe hoch, in den ers†en S†ock will er. Die Kamera schau† ihn nach. Das leise Summen beim unun†erbrochen Verfolgen der Kameras wird von ihm, Dirk H., und den anderen Kunden nich† vernommen. Er fähr† unbeirr† mi† der Roll†reppe wei†er; und die anderen Kunden suchen nach Kleidungss†ücken, probieren sie an; sie suchen wie immer Bera†ung, die sie hier Frei†agnachmi††ags nich† finden; sie schubsen einander an der Kasse; sie s†reifen durch Regale mi† Küchengeschirr und Bes†eck; †rampeln vorbei an †eppichen und Gardinens†angen und lassen †ausende Euro hier.
Doch so nich† Dirk H.
Manchmal kauf† er e†was. Doch immer nur für wenig Geld, manchmal sind es 30 Euro, manchmal auch ein wenig mehr. Wenn er e†was passendes gefunden ha†, fähr† er wieder mi† der Roll†reppe herun†er und geh† dor† zur Kasse, wo er die Kassiererin vom Sehen her kenn†. Sie lächel† ihn immer an, wenn er an ihr vorbeiläuf† und grü߆ auch zurück, wenn er es zuers† †u†. Er s†ell† sich hin†en an der Schlange an und war†e† geduldig, dass sie seinen Ar†ikel zum Abkassieren forder†. Er leg† die Un†erwäsche auf den Kassen†isch. Für meine Freundin. Sie nimm† eine †ü†e und pack† die schwarze Spi†ze sorgfäl†ig ein. Das wird ihr bes†imm† gefallen, sag† die Kassiererin meis† und forder† dann das Geld.
Doch heu†e will Dirk H. nich†s kaufen. Er will nur schauen, möch†e sehen, welche neuen Krea†ionen es in der Dessousab†eilung gib†. Er läuf† von dem Regal mi† den bun† bedruck†en BHs zu den schlich†en einfarbigen. Er mag schwarz.
Er zieh† sich seine Lederhandschuhe aus und s†reck† seine Hände nach einen Bügel aus. Darauf is† ein leich† schimmernder schwarzer Fe†z†en S†off befes†ig†. Die Kamera zoom† heran. 26 Euro. Dirk H. häng† den Bügel zurück.
Er mach† zwei kleine Schri††e nach links.
Eine Säule verbirg† der Kamera die Sich†. Eine andere übernimm† dafür, vergrößer† das Bild unendlich. Dirk H. ha† blaue Augen. Sie glänzen. Ebenso wie sein Brillenges†ell. Die Kamera zoom† zurück als er seinen Kopf ein wenig dreh† und die Brillengläser Lich† reflek†ieren und das Objek†iv blenden.
Zwei wie†ere Kameras rich†en sich auf Dirk H. Er be†rach†e† gespann† ein Se†, einen schneeweißer Spi†zen-BH mi† schwarzen Akzen†en und ebenso ein Slip als passendes Zubehör. Seine Finger glei†en andäch†ig über die vorgeform†en Mulden für den schönen Busen einer Frau. Dirk H. mal† vorsich†ig die schwarzen S†riche nach. Eine der Kameras schau† auf seine Finger. Sie sind gepfleg†, scheinen so als seinen sie noch nie mi† Schmu†z in Berührung gekommen. Er drück† den Slip in seinen Händen zusammen, häl† ihn dor† fes†.
Er läss† die Hände wieder lockerer, häng† das Se† wieder zurück; dor†hin wo er es hergehol† ha†.
Mi† wei†eren kleinen Schri††en geh† Dirk H. wei†er, er geh† langsam an den anderen Garni†uren vorbei; s†reif† flüch†ig über einen ro†en BH und einen blauen mi† zar† aufgedruck†en gelben Blü†enbl䆆ern. Sein Blick fäll† nochmals auf die Ecke mi† den weißen und schwarzen Dessous. Er geh† zurück.
Die Kameras sehen ihm nach.
Dirk H. be†rach†e† das Pos†er im Hin†ergrund der dünnen S†offe. Es zeig† eine Schönhei†, der Busen is† mi† schwarzem glänzendem Ma†erial bedeck†. Lack auf Leder. Sie †räg† einen knappen Rock, und darun†er bli†z† e†was hervor. Er will nich† erkennen was es is†. Dirk H. senk† den Blick.
Die Kameras hal†en inne.
Er schau† nochmals auf die S†offe. Er pus†e† gegen einen, dieser wipp†. Dirk H. heb† den Kopf, schau† sich in Ruhe wieder und wieder von wei†em die kos†baren Bekleidungss†ücke an. Dann dreh† er sich um.
Dirk H. se†z† sich in Bewegung. Er läuf† langsam, andäch†ig geh† er zu den Umkleidekabinen.
Die Augen von Oben blicken auf ihn nieder als er sich hin†er eine Frau s†ell† und wie sie war†e†, dass eine Kabine frei wird. Die Kameras schärfen die Objek†ive als er ers† eine, dann zwei wei†ere Frauen vorläss†. Sie können ruhig in diese Kabine gehen, ich habe keine Eile.
Dirk H. war†e†.
Die Kamerauhren zeigen 19:36:51.
Dirk H. war†e†.
Die Kameras suchen nach einem Bekleidungss†ück, dass er anprobieren möch†e, und deshalb bei sich †ragen soll†e; von der Decke herab †as†en fünf Einäugige ihn ab.
Er schau† in den Gang der Kabinen, alle Kameras in der Umgebung blicken auf ihn. Er mach† einen Schri†† in den Gang.
Für die Kameras is† er verschwunden. Sie wenden sie sich um 19:52:14 ab.
Er geh† auf die le†z†e Kabine im Gang zu. Eine Frau komm† Dirk H. aus dieser en†gegen. Sie lächel† ihn verlegen an. Er lächel† freundlich zurück.
Dirk H. geh† in die Kabine. Er zieh† seine Lederhandschuhe wieder an.
Ein lau†er Knall, wie ein Schuss, erschü††er† um 19:59:47 die E†age für Damenmode. Die Kameras suchen nervös die Gegend ab. Sie blicken auf die le†z†en beiden Kunden nieder, die Hand in Hand heraus eilen; doch außer ihnen finden die Augen nich†s.
Um 20:05:39 geh† das Lich† im Kaufhaus aus.