vom weitersehen
Verfasst: 19.07.2004, 00:59
So, jetzt tu ich was ganz unartiges, ich drängel. Ich bin etwas im stress mit texten die ich einreichen soll und ich weiß bei dem komischen ding nicht wohin oder ob überhaupt. ich hatte es schon mal im JL, aber das hat mir nicht geholfen, deshalb meine angebeteten O livros, verreisst wie ihr wollt mit vergnügen, aber sagt mir wohin mit diesem bösen misttext
vom weitersehen
Hier ist das Blattgrün schöner, wenn ich auf dem Weg zum Strand den Käfern und Kakerlaken ausweiche, ich trage keine Schuhe. Die Berührung mit dem Boden macht mich jünger, ich nehme den Kieselweg so lange ich kann, den Körper aufgerichtet, erträglich. Ich kann das Geräusch zerbrechender Chitinpanzer nicht ertragen, nicht hier in der warmen Luft, die Vorstellung ihres Inneren an meinen Fußsohlen. Die sind zu dünn und ich habe mir die Spitze des großen Zeh abgestoßen, wie auf Asphalt.
Am Wasser ist es sicherer, ich suche ein Horn und Muschelnadeln, zehn habe ich schon und eine Schnur aus meiner Jacke, auf die will ich sie aufziehen damit sie klimpern wenn ich zu rennen versuche am Ufer. Da wo es Flach ist zieht mir die Strömung die Beine nicht weg, Da beginnt die Steilküste und...
Sie hustet. Teppichstaub reizt weiter. Zusammensinken. Atmen.
Ich finde heute letzte Nadeln und die wunden Füße sind geheilt, die Sohlen ledern, schwarz von Schmutz. Mein Horn mit den geschraubten Formen liegt in zwei Felsarmen im Stillen. Algengrün und Seeanemonen, ich warte bis das Wasser hinausgeflossen ist.
Der Ton klingt gerade weich genug und meine Atem reicht lange vom Rennen mit Armbändern, die die Haut über Rippen und Taille aufschürfen. Mit Sand und Holz bohre ich ein Loch in die äußere Spirale, Um den Hals gehängt schneidet es ein, aber es ist Zeit, die Steilküste beginnt da gibt es keine Kakerlaken, aber warme Luft und Blattwerk
Sie holt Luft, den Rücken an die Wand gelehnt.
Vulkanmuscheln schürfen meine Knie und Handballen auf, die Luft wird knapp werden im oberen drittel. Wenigstens sind die Felsen trocken, da. Zur Ablenkung träume ich mich stehen und einen Jagdruf blasen. Ein Schemen vorm Blau, doch die Muschelnadeln stechen meine Seite, das Halsband schneidet ein. Tiefer unten habe ich geübt, meine Finger können sich in Spalten zu zwängen, sich festzukrallen. Ich will die Aussicht genießen, gedrückt auf einen Vorsprung, die Hälfte ist nicht überschritten. Ein Käfer, schnipse ich, das Knacken von Horn auf Horn, dann Horn auf Stein ein Stück.
Ich sehe nicht auf die schwarzen Stellen im Wasser, sondern den Sand entlang.
Dann weiter, höher und die Arme angespannt vom Eigengewicht, Gelenkzerschürft, es wird nicht hinabgesehen. Die Bänder schneiden ein, und um meinen Hals zerriebene Linien. Ich wünsche mir ein Blatt zum zerkauen für die Flüssigkeit, meine Lippen reißen und die Haut meines Rückens blättert. Ich liebe den Abend zu sehr, unbedacht, Kakerlaken sind nachtaktiv.
Auf einem Absatz drücke ich das Gesicht gegen den Stein und fühle Staub in meiner Nase, kaum noch überdeckt von Pflanzenduft der über die Kante auf mich herunterfällt. Eine der Nadeln ist gebrochen, ich schaff es nicht sie ins Wasser zu werfen, höre das Splittern als sie auftrifft. Ich würde gern schlafen, meine Fingerkuppen sind aufgestoßen und Staub in der Nase.
Auf den Teppich gestreckt. Knie angezogen. Atmen.
Über die Kante ziehen, liegen atmen. Und immer noch Staubgeruch, keine Luft für mein Horn. Morgen stelle ich mich and die Kante, blase den Jagdruf, Planerfüllend, im dunkeln, schlafen, vorher und Staubgeruch wie Teppich in der Nase, die Knie angezogen. Atmen. Hatte ich mal gehört, irgendwo haben Kakerlaken Flügel.
vom weitersehen
Hier ist das Blattgrün schöner, wenn ich auf dem Weg zum Strand den Käfern und Kakerlaken ausweiche, ich trage keine Schuhe. Die Berührung mit dem Boden macht mich jünger, ich nehme den Kieselweg so lange ich kann, den Körper aufgerichtet, erträglich. Ich kann das Geräusch zerbrechender Chitinpanzer nicht ertragen, nicht hier in der warmen Luft, die Vorstellung ihres Inneren an meinen Fußsohlen. Die sind zu dünn und ich habe mir die Spitze des großen Zeh abgestoßen, wie auf Asphalt.
Am Wasser ist es sicherer, ich suche ein Horn und Muschelnadeln, zehn habe ich schon und eine Schnur aus meiner Jacke, auf die will ich sie aufziehen damit sie klimpern wenn ich zu rennen versuche am Ufer. Da wo es Flach ist zieht mir die Strömung die Beine nicht weg, Da beginnt die Steilküste und...
Sie hustet. Teppichstaub reizt weiter. Zusammensinken. Atmen.
Ich finde heute letzte Nadeln und die wunden Füße sind geheilt, die Sohlen ledern, schwarz von Schmutz. Mein Horn mit den geschraubten Formen liegt in zwei Felsarmen im Stillen. Algengrün und Seeanemonen, ich warte bis das Wasser hinausgeflossen ist.
Der Ton klingt gerade weich genug und meine Atem reicht lange vom Rennen mit Armbändern, die die Haut über Rippen und Taille aufschürfen. Mit Sand und Holz bohre ich ein Loch in die äußere Spirale, Um den Hals gehängt schneidet es ein, aber es ist Zeit, die Steilküste beginnt da gibt es keine Kakerlaken, aber warme Luft und Blattwerk
Sie holt Luft, den Rücken an die Wand gelehnt.
Vulkanmuscheln schürfen meine Knie und Handballen auf, die Luft wird knapp werden im oberen drittel. Wenigstens sind die Felsen trocken, da. Zur Ablenkung träume ich mich stehen und einen Jagdruf blasen. Ein Schemen vorm Blau, doch die Muschelnadeln stechen meine Seite, das Halsband schneidet ein. Tiefer unten habe ich geübt, meine Finger können sich in Spalten zu zwängen, sich festzukrallen. Ich will die Aussicht genießen, gedrückt auf einen Vorsprung, die Hälfte ist nicht überschritten. Ein Käfer, schnipse ich, das Knacken von Horn auf Horn, dann Horn auf Stein ein Stück.
Ich sehe nicht auf die schwarzen Stellen im Wasser, sondern den Sand entlang.
Dann weiter, höher und die Arme angespannt vom Eigengewicht, Gelenkzerschürft, es wird nicht hinabgesehen. Die Bänder schneiden ein, und um meinen Hals zerriebene Linien. Ich wünsche mir ein Blatt zum zerkauen für die Flüssigkeit, meine Lippen reißen und die Haut meines Rückens blättert. Ich liebe den Abend zu sehr, unbedacht, Kakerlaken sind nachtaktiv.
Auf einem Absatz drücke ich das Gesicht gegen den Stein und fühle Staub in meiner Nase, kaum noch überdeckt von Pflanzenduft der über die Kante auf mich herunterfällt. Eine der Nadeln ist gebrochen, ich schaff es nicht sie ins Wasser zu werfen, höre das Splittern als sie auftrifft. Ich würde gern schlafen, meine Fingerkuppen sind aufgestoßen und Staub in der Nase.
Auf den Teppich gestreckt. Knie angezogen. Atmen.
Über die Kante ziehen, liegen atmen. Und immer noch Staubgeruch, keine Luft für mein Horn. Morgen stelle ich mich and die Kante, blase den Jagdruf, Planerfüllend, im dunkeln, schlafen, vorher und Staubgeruch wie Teppich in der Nase, die Knie angezogen. Atmen. Hatte ich mal gehört, irgendwo haben Kakerlaken Flügel.