Nach Hause
Verfasst: 04.09.2004, 02:40
Ich habe mich sogar bemüht die fehler rauszumachen. falls noch welche drin sind bitte nicht als ignoranz auslegen: das ist die pure unfähigkeit!
Nach Hause
ich habe sie zum zug gebracht, schlußendlich. den ersten, geplanten, aus zögern verpasst und dann gewartet eine stunde lang.
„komm dehnen wir das nicht auch, gehen wir eine runde, nur so, kein abschiedsspaziergang“ ihr vorschlag.
ich mache den ausrufer und die abfahrtszeiten zu meinen wendepunkten, und zerdenke mich im bodenlinienspiel. Beim dritten weg versuch ich zu zählen.
für mich hat sich dann eine blase um uns gebildet aber das strassenlaternenlicht hat es trotzdem hinein geschafft.
ich wollte ihr dann erzählen, das die schatten auf einer gerade entlanggleiten, wenn man an einer lampe vorbei geht, nur die geschwindigkeit lässt den anschein einer biegung entstehen, aber sie: „erzähl mir was“
nicht mal das hat die blase zum springen gebracht, obwohl sie ja weißt wie ich das hasse.
heute: ein lange-nicht-mehr-spiel, deshalb zieh ich zurück „sag das nicht, das streicht doch mein hirn leer!“
sie lacht mich darum immer aus, und ich hab es ihr dann trotzdem erzählt, das mit dem schatten.
auf halber strecke ist ein lampe und ich überlege wie ich das beweisen könnte, während meine projektion an mir vorbeihuscht.
am ende sind wir dann doch gerannt, wie sie es gewollt hatte, denke ich.
Bahnsteig, ich musste sie schnell losgelassen, ich wollte nicht spüren, dass sie sich freimacht und wir waren ja auch spät. den koffer habe ich hineingereicht zu ihr, gewunken. hinter den getönten scheiben sah ich ihre antwortbewegung nur schemengleich. noch ein paar meter bin ich mitgelaufen um dann umzukehren, treppab, treppauf.
s-bahn fährt ein
beim einsteigen schallt mir entgegen
„kommst du schnupsi?“
wenn ich sie so nennen würde! brech ich ab und such mir einen fensterplatz.
auf der hinfahrt zeigte die gegend ihre betonnacktheit, dunkel ist dankbarer, zeigt die fenster nur und sogar die fahrtverwischt. Und bahnhöfe, „Nächster halt“ mechanikstimme. Mir fehlen nur die landmarken wie “ist das ein wasserturm“ hat sie gefragt.
umsteigen, u-bahn, ich muss ein bisschen rennen, das weiß ich. ohnehin ist nichts zu sehn und der geruch hat mich schon lange eingedeckt. es auch nicht weit, sie wollte auch deshalb die wohnung, gute verkehrsanbindung und so, und ich klimper aus gewohnheit mit den schlüsseln.
ich lass dann die jacke im flur liegen, heute nur. noch spiegelt der geruch im wohnzimmer noch mehr als mich, ich will jetzt nicht fernsehn, sie hat immer die musster auf dem sofabezug nachgezogen „sie sind schrecklich“ aber ich mochte das so und darin fand sie mich komisch.
ihr lachen hängt wie ein streifen in der luft, ich würde gerne meinen finger einhaken, ein stück als schaal um den hals wickeln, riecht nach ihr.
vielleicht sollte ich schlafen gehen. ich fahre mit den fingerspitzen das regalbrett entlang. anlage, sie hat cd’s liegen lassen, lächel ich, sie will mich wohl immer noch missionieren. das flirren mit dem der player die cd einliest, für den abend, für mich.
Nach Hause
ich habe sie zum zug gebracht, schlußendlich. den ersten, geplanten, aus zögern verpasst und dann gewartet eine stunde lang.
„komm dehnen wir das nicht auch, gehen wir eine runde, nur so, kein abschiedsspaziergang“ ihr vorschlag.
ich mache den ausrufer und die abfahrtszeiten zu meinen wendepunkten, und zerdenke mich im bodenlinienspiel. Beim dritten weg versuch ich zu zählen.
für mich hat sich dann eine blase um uns gebildet aber das strassenlaternenlicht hat es trotzdem hinein geschafft.
ich wollte ihr dann erzählen, das die schatten auf einer gerade entlanggleiten, wenn man an einer lampe vorbei geht, nur die geschwindigkeit lässt den anschein einer biegung entstehen, aber sie: „erzähl mir was“
nicht mal das hat die blase zum springen gebracht, obwohl sie ja weißt wie ich das hasse.
heute: ein lange-nicht-mehr-spiel, deshalb zieh ich zurück „sag das nicht, das streicht doch mein hirn leer!“
sie lacht mich darum immer aus, und ich hab es ihr dann trotzdem erzählt, das mit dem schatten.
auf halber strecke ist ein lampe und ich überlege wie ich das beweisen könnte, während meine projektion an mir vorbeihuscht.
am ende sind wir dann doch gerannt, wie sie es gewollt hatte, denke ich.
Bahnsteig, ich musste sie schnell losgelassen, ich wollte nicht spüren, dass sie sich freimacht und wir waren ja auch spät. den koffer habe ich hineingereicht zu ihr, gewunken. hinter den getönten scheiben sah ich ihre antwortbewegung nur schemengleich. noch ein paar meter bin ich mitgelaufen um dann umzukehren, treppab, treppauf.
s-bahn fährt ein
beim einsteigen schallt mir entgegen
„kommst du schnupsi?“
wenn ich sie so nennen würde! brech ich ab und such mir einen fensterplatz.
auf der hinfahrt zeigte die gegend ihre betonnacktheit, dunkel ist dankbarer, zeigt die fenster nur und sogar die fahrtverwischt. Und bahnhöfe, „Nächster halt“ mechanikstimme. Mir fehlen nur die landmarken wie “ist das ein wasserturm“ hat sie gefragt.
umsteigen, u-bahn, ich muss ein bisschen rennen, das weiß ich. ohnehin ist nichts zu sehn und der geruch hat mich schon lange eingedeckt. es auch nicht weit, sie wollte auch deshalb die wohnung, gute verkehrsanbindung und so, und ich klimper aus gewohnheit mit den schlüsseln.
ich lass dann die jacke im flur liegen, heute nur. noch spiegelt der geruch im wohnzimmer noch mehr als mich, ich will jetzt nicht fernsehn, sie hat immer die musster auf dem sofabezug nachgezogen „sie sind schrecklich“ aber ich mochte das so und darin fand sie mich komisch.
ihr lachen hängt wie ein streifen in der luft, ich würde gerne meinen finger einhaken, ein stück als schaal um den hals wickeln, riecht nach ihr.
vielleicht sollte ich schlafen gehen. ich fahre mit den fingerspitzen das regalbrett entlang. anlage, sie hat cd’s liegen lassen, lächel ich, sie will mich wohl immer noch missionieren. das flirren mit dem der player die cd einliest, für den abend, für mich.