Yo, super, im Bereich "Klassische Literatur" finden sich zwei Einträge. Zu Tolstois "Krieg und Frieden" hat ein Mensch einen Absatz zustandegebracht. Interessant ist aber die Anwort, die einzige, die es darauf gegeben hat:
Da gibt es ungefähr noch 40 bis 50 andere von dieser Sorte: Proust, Joyce, Jahnn, Berlioz, Pessoa, Mann usw. Bezeichnenderweise können dagegen Gegenwartsautor(innen) fast getrost im Regal stehen bleiben, sie vergiften nur den Geschmack, der ja geschult sein will.
1.) Um das Pensum zu bewältigen, verordne ich jedem/r Leser(in) für diese große Arbeit mindestens 3 Jahre ununterbrochene Erwerbslosigkeit.
2.) Desweiteren fordere ich die Fließbandverkaufsmaschine amazon auf, ihre Pforten endlich zu schließen, um die ergänzende und unverwechselbare Aura der kleinen Buchläden um die Ecke zu erhalten und damit eine vergessene Lesekultur wieder salonfähig zu machen.
3.) Das Internet vergiftet die Sprache in einer bislang ungeahnt raschen und verhehrenden Weise und muss ab sofort und endgültig dem Museum zugeführt und in Formaldehyd als Mahnung nachstehender Generationen ersäuft werden.
4.) Wer liest oder schreibt oder wer Lesungen hält oder Schreibstunden erteilt, wird mit einer Geldleistung von monatlich nicht unter 1500 EUR belohnt. Denn wer dieser Zunft nachgeht, hat keine Zeit Kriege zu führen, Autos zu fahren, Kinder zu vergewaltigen, falsche Politik zu verkrauten und nicht zuletzt: verquere Manifeste zu verfassen.
Das finde ich dann wirklich diskussionwürdig!

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