Bei meinem Hinterfragen, warum du so viel zitierst, scheint sich in mir die Ahnung zu bilden, daß du etwas schüchtern bist...
Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.
Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte …
Mich wundert es, wie leichtfertig du über meine Motivation, meinen Fleiß und meine Vorstellungskraft urteilst. Unser relativ bescheidener Wortwechsel bildet wohl kaum eine ausreichende Grundlage für solcherlei Aussagen.
Dein Kommentar wirkt unsachlich und hat gegen Ende einen sehr emotionalen Charakter. Auf dieser Ebene möchte ich das Gespräch nicht fortsetzen. Es muss dir doch möglich sein, deine Kritik nüchtern und ohne verbale Tiefschläge zu formulieren.
Willst aber hoch hinaus... bleib lieber noch etwas bei uns Menschen...
Von einer Art Religion ist es, bei mir zumindest, weit entfernt.
Wobei ich mir noch anschaue, was jemand zitiert und hinterfrage, warum er es zitiert...
Warum nicht die gute Vorarbeit anderer nutzen?
„Ich schüttelte ein Sieb
gefüllt mit den aus dem Topf,
genannt Kopf, gehorteten Worten.“
(Jack Swallow)
Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.
"brocken" oder "scheit"? meiner meinung nach ist diese frage in einem literarischen Text zweitrangig. letztendlich ist es auch eine frage des persönlichen geschmackes bzw. des individuellen stils.
Kann der Tischler aus Unfähigkeit keinen Tisch zimmern, so wird er wahrscheinlich mit seinen Werkzeugen angeben.
und das Baby, das gerade beschnippidit wird, schreit dabei "DAAADDAAA, DAAADDAAA..."
:bang:
Würde mich interessieren wo dein metaphorischer Tisch steht, (ich laß mich gern überraschen...)
„Ich bin du
Nein, du bist ich
Nein, ich bin du und du bist ich
Ähm, wer bist du nochmal? “
(Jack Swallow)
Im Übrigen erinnerst du mich, um bei Kafka zu bleiben, an einen Käfig, der auszog einen Vogel zu suchen...
Noch etwas zu meiner Person: Ich möchte mich nicht mit Kafka vergleichen, dennoch habe ich den Anspruch, mit meinen Texten mehr als einen trivialen Sinngehalt zu vermitteln.
Ich hör wohl nicht recht...
Doch, doch...
du verlangst eine genauere Betrachtung? Kannst du nicht selber "genauer betrachten"?
Doch, doch… hat was...
:bang:
Na dann, fang mal bei Dirk an, Dirk...
Interessanten Spruch hast du da, Dirk...
"Man denkt nur so tief wie man sich wühlt".
Anfangen könntest du damit, indem du mal etwas zu meinem Gedicht schreibst, und wenn es geht mit deinen eigenen Worten...
Ich könnte jetzt das gleiche als Antwort hinschreiben, das ich andres schon gegeben habe. Wäre aber langweilig, stimmt's?
Es tut mir leid, Dirk, aber du beeindruckst mich nicht im geringsten. Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte und da man seine "Subjektivität nicht eliminieren kann", mußte wohl damit leben.
Der Inhalt wird wiederholt als banal bezeichnet, leider bleibt es bei dieser einfachen Benennung. Eine Begründung vermisse ich.
Oder wir finden gemeinsam eine andere Art um miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen...
Warum gestehen wir dann nicht auch dieser Parabel weitere Bedeutungsebenen zu? Wie sind diese nun aber zu erschließen? Wir sehen die Handlung an sich einfach als größtenteils allegorisch und versuchen sie zu deuten.
Meinen Teil habe ich nämlich schon gebracht und der ist ganz oben hinter deiner langen Zitatesammlung zu finden, (nur als Hinweis, falls du den Baum vor lauter Wald nicht mehr siehst).
Jemand der eine Frage hat und nach einer Antwort sucht, wird in der Regel eine Antwort gemäß seiner Fragestellung oder Methode, eben seiner Art und Weise der Herangehensweise bekommen.
Desweiteren solltest du wissen, und dazu muß man kein Freund der Weisheit sein, daß das Ergebnis einer Methode nicht mehr sein kann, als das, was diese Methode zuläßt...
Eben darum, muß man sich mit der obigen Einstellung tunlichst davor hüten, an Fachidiotie zu erkranken...
Wow... entweder hab ich jetzt ein Deja vu
oder du bist Philosoph...
@Andres
Also langsam fängst du an mich an ein Papagei zu erinnern, wenn du verstehst, was ich meine...
Offenbar lernst du dabei sogar etwas, Zitate (besonders die von Nietzsche) passen ja bekanntlich nicht immer. Auch der Bezug deiner Zitate ist beliebig; keine Sorge, das kannst du ja in deiner Zitat-Antwort auf diesen Beitrag üben!
Die Parabel ist so konzipiert, dass die Aussageabsicht interpretierend erschlossen werden muss. Deine Kritik ist größtenteils formaler Natur und bezieht weitere Bedeutungsebenen nicht mit ein.
Form- und Stilkritik ist wichtig und angebracht, wenn dies aber auf Kosten der inhaltlichen Stellungnahme geht, wurde meiner Meinung nach das Ziel verfehlt.
:-p