Siebgedicht

Du schreibst Gedichte? Laß sie nicht in einer Schublade verschimmeln! Menschenbeifall wirst Du hier finden, aber auch Kritik und Rat.
[) i r k
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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 29.11.2007, 22:10

@Swallow
Bei meinem Hinterfragen, warum du so viel zitierst, scheint sich in mir die Ahnung zu bilden, daß du etwas schüchtern bist...

Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.

Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte …

Mich wundert es, wie leichtfertig du über meine Motivation, meinen Fleiß und meine Vorstellungskraft urteilst. Unser relativ bescheidener Wortwechsel bildet wohl kaum eine ausreichende Grundlage für solcherlei Aussagen.

Dein Kommentar wirkt unsachlich und hat gegen Ende einen sehr emotionalen Charakter. Auf dieser Ebene möchte ich das Gespräch nicht fortsetzen. Es muss dir doch möglich sein, deine Kritik nüchtern und ohne verbale Tiefschläge zu formulieren.
Willst aber hoch hinaus... bleib lieber noch etwas bei uns Menschen...

Von einer Art Religion ist es, bei mir zumindest, weit entfernt.
Wobei ich mir noch anschaue, was jemand zitiert und hinterfrage, warum er es zitiert...

Warum nicht die gute Vorarbeit anderer nutzen?

„Ich schüttelte ein Sieb
gefüllt mit den aus dem Topf,
genannt Kopf, gehorteten Worten.“
(Jack Swallow)
Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.

"brocken" oder "scheit"? meiner meinung nach ist diese frage in einem literarischen Text zweitrangig. letztendlich ist es auch eine frage des persönlichen geschmackes bzw. des individuellen stils.
Kann der Tischler aus Unfähigkeit keinen Tisch zimmern, so wird er wahrscheinlich mit seinen Werkzeugen angeben.

und das Baby, das gerade beschnippidit wird, schreit dabei "DAAADDAAA, DAAADDAAA..."
:bang:
Würde mich interessieren wo dein metaphorischer Tisch steht, (ich laß mich gern überraschen...)

„Ich bin du
Nein, du bist ich
Nein, ich bin du und du bist ich
Ähm, wer bist du nochmal?
(Jack Swallow)
Im Übrigen erinnerst du mich, um bei Kafka zu bleiben, an einen Käfig, der auszog einen Vogel zu suchen...

Noch etwas zu meiner Person: Ich möchte mich nicht mit Kafka vergleichen, dennoch habe ich den Anspruch, mit meinen Texten mehr als einen trivialen Sinngehalt zu vermitteln.
Ich hör wohl nicht recht...

Doch, doch...
du verlangst eine genauere Betrachtung? Kannst du nicht selber "genauer betrachten"?

Doch, doch… hat was...
:bang:
Na dann, fang mal bei Dirk an, Dirk...

Interessanten Spruch hast du da, Dirk...
"Man denkt nur so tief wie man sich wühlt".
Anfangen könntest du damit, indem du mal etwas zu meinem Gedicht schreibst, und wenn es geht mit deinen eigenen Worten...

Ich könnte jetzt das gleiche als Antwort hinschreiben, das ich andres schon gegeben habe. Wäre aber langweilig, stimmt's?
Es tut mir leid, Dirk, aber du beeindruckst mich nicht im geringsten. Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte und da man seine "Subjektivität nicht eliminieren kann", mußte wohl damit leben.

Der Inhalt wird wiederholt als banal bezeichnet, leider bleibt es bei dieser einfachen Benennung. Eine Begründung vermisse ich.
Oder wir finden gemeinsam eine andere Art um miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen...

Warum gestehen wir dann nicht auch dieser Parabel weitere Bedeutungsebenen zu? Wie sind diese nun aber zu erschließen? Wir sehen die Handlung an sich einfach als größtenteils allegorisch und versuchen sie zu deuten.
Meinen Teil habe ich nämlich schon gebracht und der ist ganz oben hinter deiner langen Zitatesammlung zu finden, (nur als Hinweis, falls du den Baum vor lauter Wald nicht mehr siehst).

Jemand der eine Frage hat und nach einer Antwort sucht, wird in der Regel eine Antwort gemäß seiner Fragestellung oder Methode, eben seiner Art und Weise der Herangehensweise bekommen. ;-)
Desweiteren solltest du wissen, und dazu muß man kein Freund der Weisheit sein, daß das Ergebnis einer Methode nicht mehr sein kann, als das, was diese Methode zuläßt...
Eben darum, muß man sich mit der obigen Einstellung tunlichst davor hüten, an Fachidiotie zu erkranken...

Wow... entweder hab ich jetzt ein Deja vu
oder du bist Philosoph...

@Andres
Also langsam fängst du an mich an ein Papagei zu erinnern, wenn du verstehst, was ich meine...
Offenbar lernst du dabei sogar etwas, Zitate (besonders die von Nietzsche) passen ja bekanntlich nicht immer. Auch der Bezug deiner Zitate ist beliebig; keine Sorge, das kannst du ja in deiner Zitat-Antwort auf diesen Beitrag üben!

Die Parabel ist so konzipiert, dass die Aussageabsicht interpretierend erschlossen werden muss. Deine Kritik ist größtenteils formaler Natur und bezieht weitere Bedeutungsebenen nicht mit ein.

Form- und Stilkritik ist wichtig und angebracht, wenn dies aber auf Kosten der inhaltlichen Stellungnahme geht, wurde meiner Meinung nach das Ziel verfehlt.
:-p
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

Glaukos
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Re: Siebgedicht

Beitragvon Glaukos » 29.11.2007, 22:32

Sieb
Sibe
Seib
Sebi
Sbie
Sbei

Iseb
Isbe
Esib
Esbi
Bsie
Bsei

... uff, und noch 12 möglichkeiten, die ich hier nichtmehr zusammenkriege ad hoc.

wenn ihr versteht, was ich hier als alternative zu basteln versuche; nach dem konstruktionsplan dieses gedichts.

[) i r k
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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 30.11.2007, 00:10

Gibts dafür auch ein allgemein zugängliches Transkriptionsschema?
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

andres
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Re: Siebgedicht

Beitragvon andres » 30.11.2007, 00:40

@mög:

meine Statements?! Sicher, die Wörter habe ich ursprünglich ausgewählt und syntaktisch geordnet. Ein (inhaltliches) Statement setzt aber einen gewissen Kontext voraus. Überflüssig zu sagen, dass der hier nicht gegeben ist.

Zudem dürfte es für Jack nicht übermäßig schwierig sein, das kleine Versteckspiel zu durchschauen.

Auf der anderen Seite...ganz uninteressant ist es nicht! Auf Dauer jedoch ein wenig ermüdend, da das Prinzip seinen Reiz verliert.

@Dirk:

Wie schon gesagt: Z.T. Interessante literarische Collage, leider ausschließlich rhetorischer Wert. Naja..um nicht ungerecht zu sein: eine frühere Behauptung

Warum nicht die gute Vorarbeit anderer nutzen?

ad absurdum geführt.

Jetzt kommt bestimmt:
"Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967)


O.k., war auch was für die Lachmuskeln dabei, und zwar nicht nur bei Jack :-p :-p :-p .

Versuch abgeschlossen.

Versuch ausgewertet.

Wobei wir (denke ich) bei Glaukos angekommen wären: es entspricht zwar nicht deiner gängigen Antwortform wenn du deine Meinung zu dem Gedicht mit deinen Worten wiedergibst, einen Versuch ist es aber dennoch wert :whip: .
werden.

[) i r k
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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 30.11.2007, 01:39

@Andres

Ein (inhaltliches) Statement setzt aber einen gewissen Kontext voraus. Überflüssig zu sagen, dass der hier nicht gegeben ist.

Eine pragmatische Herangehensweise nach dem Grundsatz: „the simplest solution tends to be the right one“ ist sicherlich oft bequem und nützlich. Ob das in einem literarischen Text aber grundsätzliche angewandt werden sollte, wage ich zu bezweifeln.

Eine zweite Bedeutungsebene in Betracht zu ziehen ist überhaupt nicht außergewöhnlich und auch kein „literarischer Luxus“. Im Gegenteil, einige Werke leben ja gerade von einer Vielschichtigkeit, die sich eben nicht auf den ersten Blick erschließt.
Wie schon gesagt: Z.T. Interessante literarische Collage, leider ausschließlich rhetorischer Wert.

Literatur ist ein wirklich großes Wort, seine Schwester heißt Interpretation. Viele literarische Werke muss mann analytisch-interpretierend erschließen...

Ein weiterer Vorteil dieser Methodik besteht darin, dass wir uns einige Fragen (z.B. die Frage nach einer weiteren Bedeutung) prinzipiell stellen. Unsere subjektiven Werturteile ... führen oft dazu, dass wir nicht weiter forschen und uns einiges verborgen bleibt.

;-) :-p ;-) :-p ;-) :-p ;-)
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

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Re: Siebgedicht

Beitragvon andres » 30.11.2007, 19:42

*gähn*
werden.

mög
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Re: Siebgedicht

Beitragvon mög » 01.12.2007, 18:42

Ich finds immer noch lustig.
Man müsste das System seiner Widersprüche finden, indem man ruhig wird. Wenn man die Gitterstäbe _sähe_, hätte man den Himmel dazwischen gewonnen. (Elias Canetti)

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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 01.12.2007, 19:22

@Andres
*gähn*

Es tut mir leid ... aber du beeindruckst mich nicht im geringsten. Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte und da man seine "Subjektivität nicht eliminieren kann", mußte wohl damit leben.
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Re: Siebgedicht

Beitragvon andres » 01.12.2007, 20:05

*gähn*
werden.

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Re: Siebgedicht

Beitragvon andres » 01.12.2007, 20:20

O.k, ich sehs ein, muss wohl etwas orgineller werden:
*gähn*

*gäähn*

und das ganze kurisv: *gäähn*

Jetzt reichts aber.
werden.

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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 01.12.2007, 20:45

Ist vielleicht ein bißchen banal, aber gar nicht mal so konträr.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)

Jack Swallow
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Re: Siebgedicht

Beitragvon Jack Swallow » 01.12.2007, 21:54

Ach, Philosophenfußball...

@andres:

..., tut mir leid, ich muss jetzt auch mal ein bisschen Weihrauch in deine Richtung pusten und folgendes zu Protokoll geben: Ich bewundere deine Langmut.

@Dirk:

Warum gestehen wir dann nicht auch dieser Parabel weitere Bedeutungsebenen zu? Wie sind diese nun aber zu erschließen? Wir sehen die Handlung an sich einfach als größtenteils allegorisch und versuchen sie zu deuten.

Ich meißle Wörter in den Stein,
die sollen etwas seinseinsein,
die sollen was bedeuten -
und was weiß ich allein.
...

(Dirk)

Aha, Dirk...

...
Wie? Was? Aber neinneinnein!
Jetzt erklär ich euch zerstreuten
Hanswurstlehrertherapeuten
mal allgemein mein Weltbildelfenbein.
(immer noch Dirk)

Warum nicht die gute Vorarbeit anderer nutzen, Dirk? :-&
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)

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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 02.12.2007, 12:21

Aber, aber. Nur weil Dada nicht ganz die Klasse dieses Gedichtes erreicht, muss sich niemand diskriminiert fühlen.
@andres:

..., tut mir leid, ich muss jetzt auch mal ein bisschen Weihrauch in deine Richtung pusten und folgendes zu Protokoll geben: Ich bewundere deine Langmut.

Und das mit der Selbstbeweihräucherung ist ja wohl erstunken und erlogen :-[] ...
@Dirk:
...
(Dirk)

Aha, Dirk...
...
(immer noch Dirk)

*gähn*
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Re: Siebgedicht

Beitragvon Jack Swallow » 02.12.2007, 14:27

Garrit, quidquid in buccum venit...

Multum, Dirk, non multi... :-D

(Der Vollständigkeit halber...
die Geschichte geht nach dem nächsten Beitrag in dem Thread "Bleib wie du bist (des pascht scho)" von Dirk weiter)
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)

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Re: Siebgedicht

Beitragvon [) i r k » 02.12.2007, 15:10

Garrit, quidquid in buccum venit...

Kein Grund den Belesenen-Joker zu ziehen...

Ein kleiner Tipp zum richtigen Zitieren:
Am Ende steht immer ein Punkt. Angabe von Autor und wo man es nachlesen kann, wären auch nicht schlecht.
;-)
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)


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