Nie mehr
Ich will das nie mehr
Dieser Schmerz, die Wunden
Dein Blick, der mehr als Worte sagt
Ich will das nie mehr
Ich will das nie mehr
Die Tränen, zahllose Gedanken
Die Sorgen, schlaflose Nächte
Ich will das nie mehr
Ich will das nie mehr
Die harten Worte, Verletzungen
Verwirrung, Enttäuschung
Ich will das nie mehr
Ich will das nie mehr
Gefühl schuld zu sein
Total versagt zu haben
Ich will das nie mehr
Ich will das nie mehr
Das hin und her, ruhelos sein
Ich will endlich Frieden
Mehr will ich nicht.
Nie mehr
-
bluish-grey
- Kerberos
- Beiträge: 1
- Registriert: 01.02.2006, 17:23
Nie mehr
Ein Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln:
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
Erstens: Durch Nachdenken - das ist der edelste.
Zweitens: Durch Nachahmen - das ist der leichteste.
Drittens: Durch Erfahrung - das ist der bitterste.
Re: Nie mehr
Hallo bluish-grey,
herzlich willkommen im Forum.
Meine Kritik fällt vergleichsweise kurz aus:
Positiv: Dein Gedicht hat eine Struktur und setzt jeweils in der ersten und letzten Zeile auf die Wiederholung eines Satzes. Ersteres ist eine notwendige handwerkliche Voraussetzung und Letzteres ist ein Stilmittel, welches ich gerne mag. Ich werde gleich mal ein schönes Gedicht von Kästner in den „Club der toten Dichter“ einstellen, wo dieses Stilmittel in der jeweils letzten Zeile angewandt wird.
Negativ:
Du bleibst im Allgemeinen, Abstrakten stecken. Du erzählst deinem Leser keine Geschichte, sondern die Auswirkungen einer Geschichte (Schmerz, Wunden etc.), von der du ihm sonst nichts mitteilst. Das Lyrische Du bleibt völlig blass, so das ich als Leser mir nicht denken kann, was das Lyrische Ich so sehr verletzt hat.
Nach meinem Geschmack verwendest du in deinem Gedicht auch zu viele Allgemeinplätze, die sich schon in vielen anderen Gedichten finden. („Verletzungen, Verwirrung, Enttäuschung“ etc.) Was bei mir dafür sorgt, dass durch dein Gedicht keine Bilder in mir lebendig werden.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Ham
herzlich willkommen im Forum.
Meine Kritik fällt vergleichsweise kurz aus:
Positiv: Dein Gedicht hat eine Struktur und setzt jeweils in der ersten und letzten Zeile auf die Wiederholung eines Satzes. Ersteres ist eine notwendige handwerkliche Voraussetzung und Letzteres ist ein Stilmittel, welches ich gerne mag. Ich werde gleich mal ein schönes Gedicht von Kästner in den „Club der toten Dichter“ einstellen, wo dieses Stilmittel in der jeweils letzten Zeile angewandt wird.
Negativ:
Du bleibst im Allgemeinen, Abstrakten stecken. Du erzählst deinem Leser keine Geschichte, sondern die Auswirkungen einer Geschichte (Schmerz, Wunden etc.), von der du ihm sonst nichts mitteilst. Das Lyrische Du bleibt völlig blass, so das ich als Leser mir nicht denken kann, was das Lyrische Ich so sehr verletzt hat.
Nach meinem Geschmack verwendest du in deinem Gedicht auch zu viele Allgemeinplätze, die sich schon in vielen anderen Gedichten finden. („Verletzungen, Verwirrung, Enttäuschung“ etc.) Was bei mir dafür sorgt, dass durch dein Gedicht keine Bilder in mir lebendig werden.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Ham
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