lichtlinien

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Perry
Melpomene
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lichtlinien

Beitragvon Perry » 12.08.2011, 17:44

nur noch verhallendes
vorüber die feier abschied
von dem wie es sein könnte
wenn es nicht wäre wie es ist

die reste auf den tellern
gehören den tieren der nacht
die surrend geistern
durchs gleißende gestern

du löst dich vom fenster
kein stern im blendlicht
der laternen zu sehen nur
schneefall des kommenden

hginsomnia
Klio
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Re: lichtlinien

Beitragvon hginsomnia » 17.08.2011, 03:22

vieles würde ich kritisieren, perry, aber ich lasse es ;-)

deswegen nur der satz:

Perry hat geschrieben:die reste auf den tellern
gehören den tieren der nacht


den finde ich gut, weil er eben mehr ist als nur das praktische bild. der nachlauf, das dann doch an kritik, ist dann einfach arg konstruiert.

Perry
Melpomene
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Re: lichtlinien

Beitragvon Perry » 17.08.2011, 20:37

Hallo hginsomnia,

dann will ich mal mit dem "Wenigen" in deiner Kritik anfangen.

"der nachlauf,... , ist dann einfach arg konstruiert.

Ich vermute mal du beziehst dich vordergründig auf die auffällige Alliterition

"die surrend geistern
durchs gleißende gestern."

Lyrik lebt nun mal auch von stilistischen Blüten, was aber m. M. nach nie Selbstzweck sein sollte, sondern mehr Aussage verstärkend. Hier soll das Gestern, das Gewesene verklärt werden.

Dabei will ich es aber belassen, um mich nicht in den Verdacht zu begeben meinen Text verteidigen zu wollen. ;-)

Danke fürs Reinschauen und LG
Perry


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