wellen im wind
sind gebogene
bilder sind gelieh'ne wörter
wie frühtau
du machst dir ja keinen kopf
im wind
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
tränen im wind
sind verschwommene
bilder sind entlehnte wörter
wie frühtau
du würdest frühtau niemals sagen
du findest vergleiche bescheuert
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
frühtau
Re: frühtau
weil ich gespannt wie´n flitzebogen bin, was mir in metrik noch so fehlt. (:->)) ja im ernst. ein frecher versuch. kann doch nicht sein, dass sprachmelodie sich so unter die fuchtel nehmen lässt
ich finds aber auch in der bestehenden form eine gelungene portraitaufnahme. frisur_berge. B52 amyStyle oder steife dauerwelle?
im wind wellen
sind gebogene
bilder sind gelieh'ne wörter
wie frühtau
ja mach dir keinen kopf
im wind
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
im wind tränen
sind verschwommene
bilder sind entlehnte wörter
wie frühtau
niemals würdest du frühtau sagen
findest vergleiche bescheuert
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
____
lGriemsche
ich finds aber auch in der bestehenden form eine gelungene portraitaufnahme. frisur_berge. B52 amyStyle oder steife dauerwelle? im wind wellen
sind gebogene
bilder sind gelieh'ne wörter
wie frühtau
ja mach dir keinen kopf
im wind
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
im wind tränen
sind verschwommene
bilder sind entlehnte wörter
wie frühtau
niemals würdest du frühtau sagen
findest vergleiche bescheuert
dein haar schaukelt
wie ein ruderboot
____
lGriemsche
Re: frühtau
hallo hginsomnia,
ich hab folgendendes gedacht:
ich mag das gedicht.
wie ein irgendwie trotzigtraurigliebenswürdige beschreibung von jemandem der einfach so unverschämt pragmatisch ist. die vergleiche machen lustige bilder in meinem kopf kommen mir irgendwie etwas schief, so gebogen halt und überdreht vor, aber weil sie ja eigentlich den betrachter beschreiben, passend.
das einzige
ich empfinde diese wendung einfach als umgangsprachlich und da ich die letzte strophe mit dem ruppigen bescheuert als kontrast zum rest sehe, finde ich das etwas ungünstig (und auch irgendwie unrhytmisch)
das einzige was ich noch nicht so ganz einordnen kann ist das wort frühtau, vielleicht die bindung an den morgend und situion ich sehe zwei leute an einem steg stehen, oder hmm
erstmal ein gedankenabriss (oder anriss)
schöne grüße
edekire
ich hab folgendendes gedacht:
ich mag das gedicht.
wie ein irgendwie trotzigtraurigliebenswürdige beschreibung von jemandem der einfach so unverschämt pragmatisch ist. die vergleiche machen lustige bilder in meinem kopf kommen mir irgendwie etwas schief, so gebogen halt und überdreht vor, aber weil sie ja eigentlich den betrachter beschreiben, passend.
das einzige
du machst dir ja keinen kopf
ich empfinde diese wendung einfach als umgangsprachlich und da ich die letzte strophe mit dem ruppigen bescheuert als kontrast zum rest sehe, finde ich das etwas ungünstig (und auch irgendwie unrhytmisch)
das einzige was ich noch nicht so ganz einordnen kann ist das wort frühtau, vielleicht die bindung an den morgend und situion ich sehe zwei leute an einem steg stehen, oder hmm
erstmal ein gedankenabriss (oder anriss)
schöne grüße
edekire
Re: frühtau
ich finds an sich auch super.
hätte mir allerdings mehr variation gewünscht
die beständige wiederholung von wind und frühtau stört mich noch irgendwo..
allerdings nur kleine abstriche
hätte mir allerdings mehr variation gewünscht
die beständige wiederholung von wind und frühtau stört mich noch irgendwo..
allerdings nur kleine abstriche

-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: frühtau
hallo zusammen,
etwas verspätet habe ich mich mal eurer kommentare angenommen.
@ riemsche
sorry, aber ich finde deinen umstellungen ziemlich schrecklich, gerade bei im wind wellen und im wind tränen. das holpert doch sehr arg durch die beiden betonten silben aufeinander.
das vorweg: ich habe kein metrum konstant durchgezogen.
ich habe in strophe 1 und 3 den trochäus, der in der vierten zeile auf den jambus stößt, gedacht als an ihm abprallend, von ihm abgewürgt werdend.
strophe 2 und 4 kann man nicht mit einem einheitlichen metrum beschreiben. es kam mir da auf die sprachmelodik an.
@ edekire
den bruch, den du erkennst, wollte ich allerdings zwischen geraden und ungeraden strophen herstellen, von daher war die umgangssprache in 2 und 4 so beabsichtigt. sie sollte dem trotzkopf den sprachlichen ausdruck verleihen. strophe 1 und 3 als romantische, melancholische, leicht kitschige wahrnehmung, strophe 2 und 4 als wahrnehmung eines wesen (ld), welches darauf eben nichts gibt.
der rhythmus sollte sich da auch etwas stoßen, aber das schaue ich mir nochmal an.
@ shuya
danke. ja, die variation ist hier nicht gegeben. es ist vielleicht etwas zu statisch, sollte auch z.T. so sein, aber vielleicht ist das auch einfach zu wenig, was ich hier darstelle.
lg
hginsomnia
etwas verspätet habe ich mich mal eurer kommentare angenommen.
@ riemsche
sorry, aber ich finde deinen umstellungen ziemlich schrecklich, gerade bei im wind wellen und im wind tränen. das holpert doch sehr arg durch die beiden betonten silben aufeinander.
das vorweg: ich habe kein metrum konstant durchgezogen.
ich habe in strophe 1 und 3 den trochäus, der in der vierten zeile auf den jambus stößt, gedacht als an ihm abprallend, von ihm abgewürgt werdend.
strophe 2 und 4 kann man nicht mit einem einheitlichen metrum beschreiben. es kam mir da auf die sprachmelodik an.
@ edekire
den bruch, den du erkennst, wollte ich allerdings zwischen geraden und ungeraden strophen herstellen, von daher war die umgangssprache in 2 und 4 so beabsichtigt. sie sollte dem trotzkopf den sprachlichen ausdruck verleihen. strophe 1 und 3 als romantische, melancholische, leicht kitschige wahrnehmung, strophe 2 und 4 als wahrnehmung eines wesen (ld), welches darauf eben nichts gibt.
der rhythmus sollte sich da auch etwas stoßen, aber das schaue ich mir nochmal an.
@ shuya
danke. ja, die variation ist hier nicht gegeben. es ist vielleicht etwas zu statisch, sollte auch z.T. so sein, aber vielleicht ist das auch einfach zu wenig, was ich hier darstelle.
lg
hginsomnia
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