"Warum Vertrauen?"

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"Warum Vertrauen?"

Beitragvon Neonlait » 04.11.2011, 11:58

Hey,
anbei präsentiere ich euch eins meiner älteren Werke. Bisher wurde es nur von "Laien" bewertet und ich bekam immer angenehme Resonanzen. Umso mehr würde ich mich auf eure Meinung zu diesem kleinen Stück der schönen Worte freuen! :)

LG, Neon



Warum Vertrauen?


Vertrauen kann man vielem,
kann als Freund mit dem Herzen andrer spielen,
kann sich in Liebe verlieren,
kann durch Rückhalt verdienen,
kann Freundschaft zieren.


So sei ein Glas,
hellklar, deutlich zu sehen, von reiner Schönheit.
So sei ein Stein,
hart, fest, von ewiger Dauer.


Doch sei was es gäbe,
aus Glas wird die Scherbe.
Liegt´s in aller selbst Hand,
aus Stein wird der Sand.


Vertrauen kann man vielem,
kann es helfen, schwere Dinge zu begehen,
hilft es, mit einem zweiten Ich ins Dunkle zu sehen,
seit an seit gegen Feinde stehen,
um selben Geistes kein Flehen.


So sei das Vertrauen gegeben,
wird sich gar niemals zeigen,
ist es gar verwegen,
oder wird es gar nie weichen?


Vertrauen kann man dem Vertrauen nicht,
ist ein Wort, das sich selber bricht,
so ist ein Lügner, wer es spricht,
so sei stark, doch vertraue nicht.
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Re: "Warum Vertrauen?"

Beitragvon riemsche » 04.11.2011, 21:33

sieht mir nach ner sehr sehr holprigen übersetzung aus. original englisch? anders kann ich mir die phasenweise recht verquere wortwahl-und stellung nicht erklären. auf gut deutsch solltest du dich vielleicht in deine eigene art von interpretation freischwimmen - nicht klammern (:->))
lGr

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Re: "Warum Vertrauen?"

Beitragvon Neonlait » 07.11.2011, 11:30

Hey, danke für deine Reaktion! :)

Das Gedicht ist original, so wie du es vor dir siehst und orientiert habe ich mich eigentlich an keinem fremden Stil(, da ich schlicht keinen fremden könnte). Kannst du mir ein paar Beispiele nennen, wo dir die "verquerte Wortwahl" besonders auffiel?
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Re: "Warum Vertrauen?"

Beitragvon riemsche » 08.11.2011, 21:45

zit.:
kann durch Rückhalt verdienen,
Doch sei was es gäbe,
Liegt´s in aller selbst Hand,
kann es helfen, schwere Dinge zu begehen,
um selben Geistes kein Flehen.
zitEnd

das wären mal die zeilen, die mir verquer dünken. mit denkwürdigem im detail beschäftige ich mich wegen dem zeitaufwand aus erfahrung erst dann, wenn ich mir _hurra ein lebender autor_ in bezug auf wortung anhand weiterer texte ein schärferes bild machen kann. bis dahin bleiben fragen. sprichst du so, wie du schreibst? wenn nein, warum nicht und umgekehrt. ist es das bestreben, wortwörtliches schriftlich verbessern zu wollen. der versuch, anders als die anderen zu schreiben, eine art von signatur. wenns denn wirklich was neues werden soll, sehe ich leser zwischen sender-empfänger handlungsbedarf wegen verständigungsprobleme. denn im ansatz klingt es zuweilen eigenartig gut und wirklich sO ernst gemeint. aber du ziehst das nicht durch, verzettelst dich gleich um die ecke mit nebensächlichkeiten auf extrem von hinterum. dass du das selbst als kleines stück der schönen worte bezeichnest, kann ich lediglich was bestimmte worte anbelangt leserlich nachvollziehen. denn klein isses nicht (:->)) und in sachen reihenfolge und sinnsuche gäbs gesprächsstoff zur genüge. ich werd dich _weils mich interessiert_ noch ne zeit lang lesen. womit ich auch schon wieder am anfang wäre ...
lGr

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Re: "Warum Vertrauen?"

Beitragvon Neonlait » 09.11.2011, 12:52

hey riemsche,
nein - ich spreche nicht so, wie ich schreibe, da in diesem falle das von dir erwähnte sender-empfänger problem natürlich auftreten würde. nicht jedem menschen, den ich in meinen alltägen begegne, liegt diese art und weise zu kommunizieren. umso mehr freue ich mich, wenn ich mich in gedichten "austoben" kann, da mir so zu dichten sehr gut gefällt.
vielen dank für dein feedback und viel spaß beim lesen meiner anderen, in kürze auch hier verfügbaren gedichte, ich würde mich auch dort über deine beteiligung freuen! :)
lg, bb


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