Frederick und Sally gehen Arm in Arm die Straße entlang. Die Vögel fliegen um sie herum und sie geben sie einen langen Kuss. Da erblickt Frederick in einem Straßencafe eine Frau in einem edlen Kleid und einem großen Hut auf dem Kopf: Lady Helen Mered, die gerade ihren Kaffee genießt. „Schau mal da vorne: Lady Helen.“ Frederick nimmt Geschwindigkeit auf und Sally versucht ihn noch am Arm festzuhalten. „Warte! Du kannst doch nicht einfach so stören.“ Aber Frederick wischt ihre Worte weg: „ Ach was. Die Gräfin und ich sind doch alte Freunde. Sie würde es mir nie verzeihen, wenn ich sie nicht begrüßen...“ In diesem Augenblick stolpert er über eine Wurzel und stürzt genau gegen Lady Helen, die ihren Kaffee auf dem Kleid verschüttet und vom Stuhl fällt. Sally hat sich das alles aus einigen Meter Entfernung angesehen und schlägt die Hände vor die Augen. „Ich kann gar nicht hinsehen. Es ist mir einfach zu peinlich.“ Sie läuft zum Cafe hin. „Andererseits, was ist, wenn die Gräfin verletzt ist?“ Frederick und Helen stehen inzwischen wieder auf ihren Beinen und schauen sich an. „Alles in Ordnung, Gräfin?“ - „Sicher, Frederick-Herzchen.“ Frederick lächelt. „Das war ja mal wieder eine echt stürmische Begrüßung, oder?“ Auch Helen lächelt und streicht eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Tja, Fredy, du warst schon immer ein Trampel... und zwar der größte, den ich kenne.“ – „Da könntest du Recht haben.“, antwortete Frederick und reicht ihr ihren Hut. „Aber ein netter Trampel. Dann bis die Tage, Herzchen.“ Frederick dreht sich um und Sally bleibt neben Helen stehen. „Es tut mir so leid...“ Sie wird aber von der Gräfin gleich unterbrochen. „Dann machen Sie einen Kurs bei meinem Freundin Judith. Da werden Sie lernen, Fredy hinzubiegen...“ Plötzlich wird Ihre Stimme etwas lauter: „... denn wenn er so weitermacht, legt er die Stadt in Schutt und Asche!“ Sally schluckt laut und läuft hinter Frederick her.
Am nächsten Morgen sitzt Sally mit ihren beiden Freundinnen Kate und Anna in einem gemütlich eingerichteten Zimmer und schauen gespannt auf Judith; eine sehr gut gekleidete Frau. „Guten Morgen, ich bin Judith. Bei mir lernen Sie, Ihrem Liebsten die übelsten Eigenarten abzugewöhnen. Beginnen wir mit einer genauen Betrachtung unseres Problems: dem männlichen Wesen. Er kommt in folgenden Typen vor: Der fanatische Fußballfan [Es wird ein Mann gezeigt, der mit Shorts und Unterhemd auf dem Sofa sitzt, aufspringt und laut „Tor“ schreit]; der fanatische Fitnessfan [Ein Ehepaar sind auf einer Bergtour. Die Frau kann nicht mehr, doch er winkt ab und ruft „Kopf hoch, in einer Stunde sind wir oben.“]; der eher Lässige [Es wird ein Straßenpenner gezeigt: Schmutzige Kleidung und Stoppelbart]; der Fan wilder Actionfilmen [Beide sitzen im Kino und schauen sich einen Actionfilm an. Er: „Jau! Gibt’s ihm! Mach ihn fertig! Ich will Blut sehen!“]; oder der Vergessliche [Er steht vor seiner Freundin und stottert „Geburtstag? Was? Heute? Das habe ich völlig vergessen.“].“ Judith wird von Kate unterbrochen: „Fehlen noch der chronische Zu-spät-Kommer, der Faulenzer; und der Tölpel.“ Alle Frauen lachen und Judith spricht weiter. „Ich sehe schon, Sie haben die wichtigsten Typen bereits. Doch das Motto unseres Kurses lautet, kurieren ist besser als kritisieren. Sie werden gleich verstehen, was ich meine.“ Judith verschwindet in einem Nebenraum. Anna wendet sich an ihre beiden Freundinnen. „Echt starke Frau, diese Judith.“ Sally lacht laut. „Ja! Die weiß, was sie will.“ Die drei quatschen einige Minuten, bis sich die Tür wieder öffnet. „Na, wie sehe ich aus?“, fragt Judith in die Runde. „Ehrlich gesagt, furchtbar.“, sprudelt es aus drei Kehlen gleichzeitig. Judith hatte sich komplett verändert: Die Haare mit Lockenwicklern überschwemmt, Putzeimer und Aufwischer in den Händen, eine alte Jeans, Shirt, und einen Kittel. „Na wunderbar. Genauso soll es auch sein. Und wissen Sie auch, weshalb?“ Alle drei schauen sie fragend an. „Keine Ahnung.“, antwortet Sally. Mit einem Lächeln setzt sich Judith auf einen Stuhl. „Weil Sie immer den Fehler machen, perfekt sein zu wollen. Doch für wen?“
Es ist am frühen Abend, und Frederick steht mit einem großen Blumestrauß vor der Haustür von Sally. „Ausnahmsweise bin ich heute sogar mal nicht zu spät. Sally wird ein Gesicht machen, als ob...“ In diesem Augenblick öffnet sich die Tür und Frederick macht einen Sprung zurück. Vor ihm steht Sally in dem gleichen Aufzug wie Judith bei ihrer Vorführung; nur hat sie sich noch einen dicke Gesichtmaske gemacht hat. „Hallo, Süßer. Gib Küsschen!“ Frederick ist vollkommend geschockt, stottert und berührt vorsichtig ihr Gesicht. „Nicht solange du diese Spachtelmasse im Gesicht hast.“ Sally lächelt und dreht sich um. „Tja, dann ruf in Zukunft an, bevor du mich besuchst.“ Frederic folgt ihr immer noch leicht verstört. „Was? Wie? Hast du etwa vergessen, dass wir verabredet sind?“ Sally lässt den Eimer fallen. „Oh, tatsächlich? Dann warte! Ich ziehe mich nur kurz um.“ Mit diesen Worten verschwindet sie im Schlafzimmer und Frederic bleibt alleine Wohnzimmer zurück. Er schaltet den Fernsehen ein, wo gerade ein Baseballspiel läuft. Als nach 1 Stunde Sally wieder aus dem Schlafzimmer auftaucht, ist Frederick auf dem Sofa eingeschlafen. Sally rüttelt ihn und flüstert ihm in’s Ohr „Bin schon fertig, Liebster.“ Frederick öffnet langsam die Augen, erblickt Sally und springt von Sofa auf. „Was hast du denn an?“ Vor ihm steht Sally in einem knallroten Batikkleid mit blauen Kreisen, einer großen gelben Kette um den Hals und einer großen Packung Popcorn. „Oh, das habe ich vom Flohmarkt. Ist irre bequem. Welchen Actionfilm sehen wir uns heute an?“ Frederick beruhigt sich wieder einigermaßen, obwohl er immer noch geschockt ist. „Wozu brauchst du die Riesentüte Popcorn, Sally?“ Die lächelt und geht zur Tür. „Die brauch ich, wenn’s spannend wird.“
Die beiden sitzen im vollen Kinosaal und Sally knabbert ungestört am Popcorn. Man kann jedes Geräusch hören. Und nach wenigen Minuten platzt es dem ersten heraus: „Ruhe bitte! Man kann ja kaum noch das Geballer verstehen.“ Nach einigen weiteren Minuten Popcorn-Terrors, erscheint auch der Platzanweiser. „Können Sie nicht etwas leiser knabbern?“ Sally lächelt ihn nur an, schiebt sich eine Handvoll Popcorn in den Mund an antwortet: „Nö, dann schmeckt’s mir nicht so gut.“ Jetzt wird der Mann etwas lauter und deutlicher. „Aber Sie stören die anderen Zuschauer.“ Ein Chor aus „Ruhe“, „Halt die Klappe, du Öko-Tussi“ und „Schnauze!“ ertönt. „Da hören Sie’s. Her mit dem Popcorn!“ Der Platzanweiser nimmt das Popcorn an sich und geht. Sally dreht sich lächelnd zu Frederic zu und säuselt: „Tut mir leid, Schatz, aber das kann ich nicht auf mich sitzen lassen“ Mit diesen Worten holt sie eine zweite Packung unter ihrem Kleid hervor und fängt von neuen an zu essen.
Sally, Kate, Anne und Judith sitzen zusammen und trinken Kaffee. Sally erzählt von dem gestrigen Abend. „Und dann saßen wir plötzlich ganz allein im Kino.“ Sie lacht und nimmt einen Schluck. „Einmalig! Hat man euch nicht hinausgeworfen?“, fragt Judith. „Nein. Ich habe sogar meine erste Packung Popcorn zurückbekommen. Da wir die einzigen im Saal waren, konnte ich jetzt ungestört weiter essen.“ Die drei anderen klatschen in die Hände. „Bravo, Sally! Und jetzt die anderen.“ Als erstes meldet sich Anne. „Ich war mit Thomas in einer Pizzeria.“ [Man sieht die beiden in einem Lokal sitzen. Anne isst die Pizza mit den Händen und Thomas sitzt daneben und vergräbt seinen Kopf unter der Tischdecke. „Du isst deine Pizza doch sonst auch mit den Fingern.“ Thomas kommt wieder hervor mit hochrotem Kopf. „Schon aber ich...“ Er sieht, wie sich Anne genüsslich die Finger abschleckt. „Du... du kannst doch nicht die Finger ablecken.“ Anne bezahlt die Rechnung und steht auf. „Aber das schmeckt doch am besten.“ Mit diesen Worten verlässt sie das Lokal.] Als nächstes erzählt Kate. „Ich hab meinem Matthew mit einem alt-modischen Kleid überrascht. [Die beiden gehen die Straße entlang und Matthew duckt sich tief in seinen Mantel. Kate geht lächelnd neben ihm... in einem wuchtigen Kleid.] Judith klatscht anerkennend in die Hände. „Wie ich sehe, haben Sie alle kapiert, worum es geht. Vorwürfe fruchten eben nicht. Erst durch ihr schlechtes Beispiel wird sich ihr Liebster ändern.“
Frederick steht mit Billy – einem alten Schulfreund – vor der Haustür von Sally. „Sally wird sich freuen, dich wieder zu sehen, Billy.“ Billy lächelt und lehnt sich an die Wand. „Ja, ich freue mich auch. Sie war die Klassenbeste und hatte immer irre elegante Kleider an.“ Frederick muss sich das Grinsen verkneifen und klingelt. Nach wenigen Sekunden öffnet Sally. Sie trägt eine pinke Latzhose, eine Baseballcap der Yankees und Sandalen. „Tag , Billy! Toll, dass du zum Abendessen kommst. Entschuldige bitte meinen Aufzug, aber zu Hause habe ich es gerne bequem.“ Billy schaut sie mit offenem Mund an und murmelt: „Äh... ist schon in Ordnung.“ Sally ist inzwischen im Wohnzimmer. „Fein! Mit dem Essen dauert es noch ein bis zwei Stunden, Jungs.“ Sie wirft sich in den Sessel. „Da startet nämlich eine neue TV-Serie, und wenn ich die erste Folge verpasse, kapiere ich später nichts mehr.“
[Es folgen zwei kurze Szenen: 1. Frederic steht vor einem Kaufhaus und Sally kommt angelaufen. „Tut mir leid, Freddy. Ich bin im Stau stecken geblieben.“ – „Na prima! Und ich warte hier seit drei Stunden.“ 2. Die beiden sind in einem Restaurant und Sally flutscht ein ganzer Apfel vom Teller. Er fliegt durch das ganze Restaurant und zerstört Teller und Gläser.]
Sally klingelt bei Judith und wundert sich, dass niemand aufmacht. Als sie gerade gehen will, kommt Kate angelaufen. „Seltsam. Warum öffnet sie denn nicht?“, wird sie von Sally gefragt. „Weil sie nicht da ist, Sally. Weiß du es denn noch nicht? Sie macht eine Kreuzfahrt.“ – „Ach, mit ihrem Verlobten?“ – „Tja, dass ist es ja gerade...“ – „Super! Dann hat sie ihn mit Erfolg geändert.“ Kates Stirn liegt sich in Sorgenfalten. „Leider nicht. Sie ist nämlich alleine gefahren. [Man sieht die gleichen Szenen wie bei Sally: Die Gesichtsmaske, ein schlimmer Kinobesuch, ein noch schlimmerer Besuch im Restaurant und das drei Stunden warten vor dem Kaufhaus.] „Tolle Idee. Er wird ihr zu Füßen liegen, wenn sie zurückkommt.“, sagte Sally und lächelte über beide Backen. „Äh, wohl kaum. Er hat sie nämlich verlassen und eine andere Frau gefunden.“ Jetzt realisiert Sally sie Lage und rennt los. „Ich muss los. Ich glaube, ich habe noch einen wichtigen Termin.“
[Man sieht wie Sally sich die Haare machen lässt, und beim Shoppen.]
In einem neuen Anzug steht Frederick am Abend vor der Haustür und atmet noch mal tief durch. „Nur Mut. Ich darf mich nicht von Lockenwicklern, Morgenrock und Schlappen schockieren lassen.“ Als sich dir Tür öffnet, macht er einen erschrockenen Sprung nach hinten, denn mit diesem Anblick hätte er wirklich nicht gerechnet: Ally steht vor ihm, in einem wunderschönen Kleid, was mit kleinen Edlesteinen besetzt ist und in der Abendsonne funkelt. Aber auch sie erschreckt bei dem ungewohnten Anblick von Frederick. „Aber du... du...“, stammeln beide und fallen sich schließlich lachend in die Arme.
In einem der vornehmsten Restaurants New Yorks sitzen die beiden und lachen um die Wette. „Weiß du was?“, fragt Sally. „Irgendwie habe ich mich an das üble Benehmen gewöhnt.“ Frederick führt die Gabel zum Mund und lächelt. „Ja, genau wie ich an meinen Anzug.“ Beide lachen und klopfen mit den Händen auf den Tisch. Am Nebentisch wird das Treiben mit einem Stirnrunzeln registriert. „Ich verstehe nicht, weshalb die so lachen.“, flüstert ein alter Mann seiner Frau zu. Diese lächelt einfach nur. „Vermutlich weil sie einfach nur Spaß haben.“ Am Ende des Essens, bezahlt Frederic die Rechnung. „Hier bitte, der Rest ist für Sie, mein Bester.“ Der Kellner verneigt sich. „Merci, Monsieur. Es wäre uns eine große Ehre, Sie bald wieder bewirten zu dürfen.“ Sally lehnt sich an Frederic. „Verstehst du französisch, Freddy?“ – „Hach! Die Liebe lässt mich alles verstehen, mein Engel.“ Mit diesem Worten gehen die beiden zum Auto. „Und was stellen wir jetzt an?“, fragt Sally und lehnt sich an das Auto. „Gehen wir doch in’s Kino. Heute läuft ein sehr guter Actionfilm an.“ – „Und eine schöne Romanze“, antwortet Sally und wie auf Kommando zieht Frederic vier Karten aus der Jackettasche. „Ich habe Karten für beide Filme gekauft.“
Im Kinosaal hat sich ein kleiner Berg an Taschentüchern gesammelt. Sally kuschelt sich mit Tränen in den Augen an Frederic und seufzt auf. Einige Minuten später sind beide schon lauthals dabei den Actionfilm zu kommentieren. Die logische Schlussfolgerung: Der Platzanweiser kommt an die Sitze der beide – und es ist der gleiche wie beim letzten Mal. „Was? Sie? Oh nein!“ Er läuft schreiend aus dem Saal.
Sally und Frederick sitzen im Park auf einer Bank und beobachten den Sonnenuntergang, der den Himmel in ein feuriges Rot taucht. „Noch ein paar Chips, mein Engel?“, fragt Frederick. Aber Sally beugt sich nur zu ihm rüber und flüstert in sein Ohr: „Nein danke. Sonst schwärme ich zwar dafür, aber im Moment hätte ich lieber was anderes.“ Langsam küssen sie sich.
[Sally aus dem Off:] „Und so endete der wunderbarste Abend, den ich je mit Frederick verbracht hatte. Allerdings wollte mir die arme Judith einfach nicht aus dem Kopf gehen. [Man sieht sie auf dem Schiff am Bug stehen und traurig in die Weite blicken]. Es war falsch von ihr zu glauben, man hätte das Recht einen anderen Menschen nach Belieben zu ändern. Ich hoffe, Judith erkennt das eines Tages auch.“ [Man sieht wie sich zwei Arme um die Hüfte von Judith legen und sie einen Kuss von einem gutaussehenden Mann bekommt; sie lächelt.]
Beautiful Shock
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Chandler Buffay
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Chandler Buffay
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Re: Beautiful Shock
Die Geschichte stammt vom September 2004 und war ein Projekt für Cinegame. Daher der komische Schreibstil, den ich auch schon bei "Dangerous Passions" hatte.
Re: Beautiful Shock
Hi Chandler,
du hast wo anders mal geschrieben, dass alles was du für cinegame geschrieben hast nicht so gut angekommen ist, und bei dem hier ist es wohl auch so. Ich geh den Text mal durch.
Umkreisen die Vögel sie, so wie Geier? Das wirkt auf mich ungewollt komisch.
Sorry, aber da denk ich an ein Schlachtschiff oder an einen Zug. Das wirkt wieder ungewollt komisch.
Chandler, wieviele Gräfinnen kennst du? Also ich bin noch nie einer begegnet. Warum kann es nicht einfach eine respekteinflössende Dame sein? Die Gräfin ist doch völlig unnötig und zerstört nur jedwede Identifikation mit den Figuren.
Also eben latschen die noch auf einer stinknormalen Strasse rum, woher kommt dann auf einmal 'ne Wurzel?
Und dass er genau gegen sie stürzt musst du nicht extra erwähnen, dass wird mit dem nachfolgenden Satz klar.
Die fettgedruckten Sätze sind völlig überflüssig, das ist aus dem Kontext schon klar.
Und die hat sie jetzt wo, so dass man sie nicht sehen konnte versteckt? Das kauf ich dir ehrlich gesagt nicht ab.
Sorry, aber das klingt für mich jetzt nach wie-charakterisiere-ich-Sally-jetzt-noch-unauffällig, und nicht nach dem was ein alter Freund sagen würde.
Das ist wieder so 'ne Stelle, wo ich das Gefühl habe, du versuchst lustig zu sein, erzeugst aber bei mir eher Irritation.
Siehe obrige Bemerkung. Ist für mich eine total übertriebene Reaktion.
:vomit: Sorry, aber das ist einfach derart kitschig und abgedroschen, da fühl ich mich wie in einer viertklassigen Liebesschnulze.
Wieder eine überzogene, realitätsferne Reaktion.
Teilweise hab ich auch einfach das Gefühl du hast dir den Text nicht einmal durchgelesen, was da an Rechtschreib- und Grammatikfehlern drin ist.
Du solltest wirklich versuchen unabhängig von diesem Spiel zu schreiben, deine anderen Texte sind nämlich besser.
Aber hier ist schon das Thema ziemlich abgegriffen und du machst nichts neues daraus. Es wär schon besser, wenn Frederik und Sally die Rollen tauschen würden, das wär wenigstens irgendeine Variation.
Und dann noch diese Moralkeule am Schluss. Dieser ganze Sally-aus-dem-Off-Teil ist total überflüssig. Du bringst im Text für meinen Geschmack ohnehin schon zu deutlich rüber was du aussagen willst, da brauchst du es am Ende nicht noch auszusprechen.
So, ich hoffe das klingt jetzt alles nicht zu gemein, das war nämlich nicht meine Absicht, aber ich finde den Text ziemlich mies.
lg
Khadija
du hast wo anders mal geschrieben, dass alles was du für cinegame geschrieben hast nicht so gut angekommen ist, und bei dem hier ist es wohl auch so. Ich geh den Text mal durch.
Die Vögel fliegen um sie herum
Umkreisen die Vögel sie, so wie Geier? Das wirkt auf mich ungewollt komisch.
Frederick nimmt Geschwindigkeit auf
Sorry, aber da denk ich an ein Schlachtschiff oder an einen Zug. Das wirkt wieder ungewollt komisch.
Die Gräfin und ich sind doch alte Freunde.
Chandler, wieviele Gräfinnen kennst du? Also ich bin noch nie einer begegnet. Warum kann es nicht einfach eine respekteinflössende Dame sein? Die Gräfin ist doch völlig unnötig und zerstört nur jedwede Identifikation mit den Figuren.
In diesem Augenblick stolpert er über eine Wurzel und stürzt genau gegen Lady Helen
Also eben latschen die noch auf einer stinknormalen Strasse rum, woher kommt dann auf einmal 'ne Wurzel?
Und dass er genau gegen sie stürzt musst du nicht extra erwähnen, dass wird mit dem nachfolgenden Satz klar.
der Fan wilder Actionfilmen [Beide sitzen im Kino und schauen sich einen Actionfilm an
„Geburtstag? Was? Heute? Das habe ich völlig vergessen.
Die fettgedruckten Sätze sind völlig überflüssig, das ist aus dem Kontext schon klar.
Mit diesen Worten holt sie eine zweite Packung unter ihrem Kleid hervor und fängt von neuen an zu essen.
Und die hat sie jetzt wo, so dass man sie nicht sehen konnte versteckt? Das kauf ich dir ehrlich gesagt nicht ab.
Sie war die Klassenbeste und hatte immer irre elegante Kleider an.
Sorry, aber das klingt für mich jetzt nach wie-charakterisiere-ich-Sally-jetzt-noch-unauffällig, und nicht nach dem was ein alter Freund sagen würde.
Er fliegt durch das ganze Restaurant und zerstört Teller und Gläser.
Das ist wieder so 'ne Stelle, wo ich das Gefühl habe, du versuchst lustig zu sein, erzeugst aber bei mir eher Irritation.
macht er einen erschrockenen Sprung nach hinten
Siehe obrige Bemerkung. Ist für mich eine total übertriebene Reaktion.
Die Liebe lässt mich alles verstehen, mein Engel.“
:vomit: Sorry, aber das ist einfach derart kitschig und abgedroschen, da fühl ich mich wie in einer viertklassigen Liebesschnulze.
Er läuft schreiend aus dem Saal
Wieder eine überzogene, realitätsferne Reaktion.
Teilweise hab ich auch einfach das Gefühl du hast dir den Text nicht einmal durchgelesen, was da an Rechtschreib- und Grammatikfehlern drin ist.
Du solltest wirklich versuchen unabhängig von diesem Spiel zu schreiben, deine anderen Texte sind nämlich besser.
Aber hier ist schon das Thema ziemlich abgegriffen und du machst nichts neues daraus. Es wär schon besser, wenn Frederik und Sally die Rollen tauschen würden, das wär wenigstens irgendeine Variation.
Und dann noch diese Moralkeule am Schluss. Dieser ganze Sally-aus-dem-Off-Teil ist total überflüssig. Du bringst im Text für meinen Geschmack ohnehin schon zu deutlich rüber was du aussagen willst, da brauchst du es am Ende nicht noch auszusprechen.
So, ich hoffe das klingt jetzt alles nicht zu gemein, das war nämlich nicht meine Absicht, aber ich finde den Text ziemlich mies.
lg
Khadija
...words strain,
Crack and sometimes break, under the burden,
Under the tension, slip, slide, perish,
Decay with imprecision, will not stay in place,
Will not stay still.
Crack and sometimes break, under the burden,
Under the tension, slip, slide, perish,
Decay with imprecision, will not stay in place,
Will not stay still.
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