Sonne
peter war langweilig, weshalb er in sein auto stieg und ans meer fuhr.
dort angekommen traf er einen mann.dieser war fein gekleidet mit anzug als ein flugzeug vorbeiflog und wunk.
der mann mit anzug schämte sich offensichtlich,da er verschwand.
peter war es egal, denn die sonne schien, also über die dünen.dort trat er in eine scherbe,die scharf genug war, seinen fuss zu schneiden.er blutetedoch die sonne schien immernoch, weshalb er fröhlich weiter seines weges ging.
am strand lagen trotz des guten wetters nur wenige personen: eine grose,fette, hässliche frau mit blonden fettigen haaren,die pizza verspeiste,ein altes ehepaar beim picknicken und ein geschäftsmann, der seinen schreibtisch mitgebracht hatte.
dieser grüsste frühlich,peter begab sich zu ihm, fragend, wieso jener nicht im büro seie.
antwort,weil die stadt so schmutzig wäre und die frische luft, die natur an einem solchen tag so schön.
als er dies sagte verschrieb er sich wohl, denn das blatt auf das er schrieb landete zerknüllt im sand.macht nichts, sagte den geschäftsmann, denn er habe gute laune wegen sonne.
peter erhob sich um weitergehen und platzaufschlagen.
als er sich auf sein tuch setzte heulte ein mann auf.er war vergraben unter peters platz!dies war geschehen aus angst vor den räudigen
rudelkrabben, die zu tausenden das meer verliessen.
mann hatte angst davor, vergrub sich also.weshalb die räudigen rudelkrabbennicht mehr das meer bewohnen, unbekannt.aber die sonne schien und peter setzte sich woanders hin.als er sich gerade umziehen wollte kam ein alter schmutziger lieferwagen vorbei, wollte eis und pizza verkaufen.
die fette frau,die mittlerweilevor einem leeren pizzakarton sass,kaufte also eine neue,da auf der schachtel ein lustiger fetter mann abgebildet war.ausserdem schien die sonne und auch die frau hatte gute laune.
peter zog seine badehose a, ging gen wasser.doch dann explodierte das flugzeug, die erde brach,dass wasser floss ins innere und peter sass auf dem trockenen!
die sonne scheint.
---ende---
was haltet ihr davon?
Sonne scheint
Re: Sonne scheint
Hm. ich weiß nicht so. irgendwie hat es ja was, d.h es ist zumindest nicht vollkommener Standart und das ist ja auch schon ein Lob.
Allerdings wirkt es auf mich nicht.
Es wirkt fast beliebig auf mich, die zusammengezogenen Worte, sind das Tippfehler? Sind die Fehlenden Lehrzeichen hinter Satzzeichen Absicht? Ich kann kein Muster erkennen...
Das ist auch Geschmackskrittelei, aber mir fehlen hier Charaktere. Etwas das mir diese Surreale Ablauf nahebringt, etwas das mich nach dem Einbrechen der Erde mehr als: Na und? denken lässt.
und "wunk" ? das klingt ja seltsam, heißt das wirklich so? Nee ne?
naja, das mag nicht gerade sehr hilfreich sein, aber vielicht ja hilfreicher als gar kein ANtwort, auf jeden Fall :welcome: in unserem geliebten Forum
lg
edekire the marsoigel
Allerdings wirkt es auf mich nicht.
Es wirkt fast beliebig auf mich, die zusammengezogenen Worte, sind das Tippfehler? Sind die Fehlenden Lehrzeichen hinter Satzzeichen Absicht? Ich kann kein Muster erkennen...
Das ist auch Geschmackskrittelei, aber mir fehlen hier Charaktere. Etwas das mir diese Surreale Ablauf nahebringt, etwas das mich nach dem Einbrechen der Erde mehr als: Na und? denken lässt.
und "wunk" ? das klingt ja seltsam, heißt das wirklich so? Nee ne?
naja, das mag nicht gerade sehr hilfreich sein, aber vielicht ja hilfreicher als gar kein ANtwort, auf jeden Fall :welcome: in unserem geliebten Forum
lg
edekire the marsoigel
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
sarah kane
sarah kane
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Surjaninov
- Klio
- Beiträge: 542
- Registriert: 20.12.2003, 21:06
Re: Sonne scheint
Selten so gelacht. Ehrlich! Nur den letzten Satz "die sonne scheint" würde ich wegnehmen.
Als letzten Abklatsch muss man das hier dem Leser nicht ab die Nase binden.
Ich denke schon, daß alle Fehler hier mehr oder weniger Absicht sind. Denn übersehen kann man die alle nicht.
Bei den "Rudelkrabben" ist aber zu dick aufgetragen. Das passt nicht ganz rein, finde ich.
Aber das Davor + der Rest sind ja wohl grandios kolossal.
lg
Surja.
Als letzten Abklatsch muss man das hier dem Leser nicht ab die Nase binden.
Ich denke schon, daß alle Fehler hier mehr oder weniger Absicht sind. Denn übersehen kann man die alle nicht.
Bei den "Rudelkrabben" ist aber zu dick aufgetragen. Das passt nicht ganz rein, finde ich.
Aber das Davor + der Rest sind ja wohl grandios kolossal.
lg
Surja.
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bahamutzero
- Kerberos
- Beiträge: 3
- Registriert: 02.04.2005, 14:43
Re: Sonne scheint
danke für den empfang und die kommentare erstmal!
au wenn des alles ziemlich komisch klingt hab ich mir bei der geschichte sogar was gedacht.ja richtig ich will damit was sagen.
und die fehler sind grösstenteils absicht.
ich glaub nämlich au net dass es wunk heisst aber damit will ich meine position zur sprache zum ausdruck bringen
au wenn des alles ziemlich komisch klingt hab ich mir bei der geschichte sogar was gedacht.ja richtig ich will damit was sagen.
und die fehler sind grösstenteils absicht.
ich glaub nämlich au net dass es wunk heisst aber damit will ich meine position zur sprache zum ausdruck bringen
Re: Sonne scheint
Hi Bahamutzero, ein fröhliches :welcome: auch von mir.
Dann allerdings endet es bei mir schon mit der Fröhlichkeit. Denn im Gegensatz zu Edekire finde ich etwas nicht nur aus dem Grunde lobenswert, dass es nicht dem Standard entspricht. Nichts ist einfacher und billiger , als etwas nur deshalb und so zu schreiben, dass es nicht dem Standard entspricht (ich meine NICHT, dass Du das gemacht hast, ich erkläre nur, warum ich das nicht per se lobenswert finde).
Und dann hast Du - was mich betrifft - gleich zwei entscheidende Fehler gemacht:
Ich finde es schrecklich, wenn eine Geschichte (nur) geschrieben wurde, um etwas zu sagen. Es ist mir völlig egal, was der Autor sagen will. Ich will einen guten Text lesen. Wenn er unbedingt was sagen möchte, dann möchte ich das nebenbei mitbekommen. Die erste Intention hat die Geschichte an sich zu sein.
Aber keine Sorge, mit der Meinung bin ich hier ziemlich alleine. Nicht ganz, aber doch ziemlich.
Die Sprache, Bahamutzero, ist Dein Werkzeug. Sie zu vergewaltigen ist - siehe oben - einfach, das kann jeder. Es ist viel einfacher, als sie richtig zu benutzen. Wenn Du Dein Werkzeug verändern willst - gut. Aber dazu solltest Du es a) beherrschen und b) die Veränderung sollte nachvollziehbar sein, gerade, wenn Du damit eine Position verdeutlichen willst. Du ziehst aber mal hier mal da Worte und Satzzeichen zusammen, vergewaltigst hin und wieder die Grammatik und schreibst ansonsten durchgängig klein. Außer "Sprache ist mir scheißegal" sehe ich da weder ein Muster, noch eine Position. Und wem Sprache scheißegal ist, dem würde ich persönlich nicht unbedingt das Texten empfehlen. Wozu sich selbst foltern? Zeichnen ist doch auch schön und anspruchsvoll.
Aber - wohlgemerkt - ICH sehe da kein anderes Muster und keine andere Position. Es mag durchaus sein, dass sie da sind, und ich nur zu blöd bin, sie zu erkennen!
Zum Text selbst:
Du zeichnest teilweise sehr gute Bilder und die Atmosphärenschilderung gelingt Dir ebenfalls gut. Ich fand das jetzt nicht so urkomisch wie Surja, aber dennoch ganz stimmig und interessant. Was mir allerdings fehlte war - das sehe ich wie Frl. Ede - irgendein Charakter. Außerdem wäre ich für einen Gesamtzusammenhang ganz dankbar gewesen. Du reihst nur viele - wie gesagt, teilweise sehr gute - Bilder aneinander, das reicht mir nicht.
Alles in allem überwiegen für mich die negativen Eigenschaften des Textes, ich halte ihn für misslungen. Aber nach Kritikern steht es jetzt 2:1 für Dich, Du bist also noch auf der Gewinnerseite
Dann allerdings endet es bei mir schon mit der Fröhlichkeit. Denn im Gegensatz zu Edekire finde ich etwas nicht nur aus dem Grunde lobenswert, dass es nicht dem Standard entspricht. Nichts ist einfacher und billiger , als etwas nur deshalb und so zu schreiben, dass es nicht dem Standard entspricht (ich meine NICHT, dass Du das gemacht hast, ich erkläre nur, warum ich das nicht per se lobenswert finde).
Und dann hast Du - was mich betrifft - gleich zwei entscheidende Fehler gemacht:
ja richtig ich will damit was sagen.
Ich finde es schrecklich, wenn eine Geschichte (nur) geschrieben wurde, um etwas zu sagen. Es ist mir völlig egal, was der Autor sagen will. Ich will einen guten Text lesen. Wenn er unbedingt was sagen möchte, dann möchte ich das nebenbei mitbekommen. Die erste Intention hat die Geschichte an sich zu sein.
Aber keine Sorge, mit der Meinung bin ich hier ziemlich alleine. Nicht ganz, aber doch ziemlich.
und die fehler sind grösstenteils absicht.
ich glaub nämlich au net dass es wunk heisst aber damit will ich meine position zur sprache zum ausdruck bringen
Die Sprache, Bahamutzero, ist Dein Werkzeug. Sie zu vergewaltigen ist - siehe oben - einfach, das kann jeder. Es ist viel einfacher, als sie richtig zu benutzen. Wenn Du Dein Werkzeug verändern willst - gut. Aber dazu solltest Du es a) beherrschen und b) die Veränderung sollte nachvollziehbar sein, gerade, wenn Du damit eine Position verdeutlichen willst. Du ziehst aber mal hier mal da Worte und Satzzeichen zusammen, vergewaltigst hin und wieder die Grammatik und schreibst ansonsten durchgängig klein. Außer "Sprache ist mir scheißegal" sehe ich da weder ein Muster, noch eine Position. Und wem Sprache scheißegal ist, dem würde ich persönlich nicht unbedingt das Texten empfehlen. Wozu sich selbst foltern? Zeichnen ist doch auch schön und anspruchsvoll.
Aber - wohlgemerkt - ICH sehe da kein anderes Muster und keine andere Position. Es mag durchaus sein, dass sie da sind, und ich nur zu blöd bin, sie zu erkennen!
Zum Text selbst:
Du zeichnest teilweise sehr gute Bilder und die Atmosphärenschilderung gelingt Dir ebenfalls gut. Ich fand das jetzt nicht so urkomisch wie Surja, aber dennoch ganz stimmig und interessant. Was mir allerdings fehlte war - das sehe ich wie Frl. Ede - irgendein Charakter. Außerdem wäre ich für einen Gesamtzusammenhang ganz dankbar gewesen. Du reihst nur viele - wie gesagt, teilweise sehr gute - Bilder aneinander, das reicht mir nicht.
Alles in allem überwiegen für mich die negativen Eigenschaften des Textes, ich halte ihn für misslungen. Aber nach Kritikern steht es jetzt 2:1 für Dich, Du bist also noch auf der Gewinnerseite
O You who turn the wheel and look to windward,
Consider Phlebas, who was once handsome and tall as You
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Re: Sonne scheint
2:2!
Der Text ist inkonsistent, da schließe ich mich an. Er ist albern.
Bahamutzero,
ein Lektüretipp: Lies Carl Einstein, "Bebuquin". Der Text von den "Dilettanten des Wunders" dürfte nun 100 Jahre alt sein. Er ist Richtschnur für jeden, der Dada nachmachen will.
Gruß
Tolya
Der Text ist inkonsistent, da schließe ich mich an. Er ist albern.
Bahamutzero,
ein Lektüretipp: Lies Carl Einstein, "Bebuquin". Der Text von den "Dilettanten des Wunders" dürfte nun 100 Jahre alt sein. Er ist Richtschnur für jeden, der Dada nachmachen will.
Gruß
Tolya
Re: Sonne scheint
Erstmal auch von mir herzlich willkommen im Forum bahamutzero,
also insgesamt steht es jetzt 2:3! Ich kann weder eine besondere Lehre aus dem Text ziehen noch mit der Geschichte an sich viel anfangen.
Dabei fand ich gerade die Stelle mit den "Ruddelkrabben" gut. Das war für mich das schönste, das skurrilste Bild. Ansonnsten fand ich den Text eher belanglos-beliebig. Er hätte meiner Ansicht nach das Potenzial für eine gute Satire auf ewig glücksstrahlende Menschen gehabt, aber sonst? Ich weiß nicht, es gibt in dem Text keinen Identifikationspunkt, nichts was mich reizen würde mich damit näher zu beschäftigen.
Zwei Anmerkungen noch:
1.
Was heißt denn hier größtenteils? Also wenn du deine Position zur Sprache zum Ausdruck bringen willst, wenn schon die Sprache selbst Thema deines Textes ist, dann stelle ich auch einen überdurchschnittlichen Anspruch an dich dein Handwerkszeug perfekt zu beherrschen. Ich möchte ja ungern raten müssen bei welchem Fehler du dir was gedacht hast und welcher Fehler unabsichtlich geschah...
2. Ich muss Surja in gewissem Sinne recht geben. Lustig fand ich die Geschichte auch. Aber eben belanglos-witzig. Häppchen hier und Häppchen da, über die ich kurz lache weil sie mir skurril erscheinen, aber die ich ohne einen Zusammenhang herstellen zu können all zu schnell verdaut und damit auch vergessen habe.
Liebe Grüße,
Ham
also insgesamt steht es jetzt 2:3! Ich kann weder eine besondere Lehre aus dem Text ziehen noch mit der Geschichte an sich viel anfangen.
Dabei fand ich gerade die Stelle mit den "Ruddelkrabben" gut. Das war für mich das schönste, das skurrilste Bild. Ansonnsten fand ich den Text eher belanglos-beliebig. Er hätte meiner Ansicht nach das Potenzial für eine gute Satire auf ewig glücksstrahlende Menschen gehabt, aber sonst? Ich weiß nicht, es gibt in dem Text keinen Identifikationspunkt, nichts was mich reizen würde mich damit näher zu beschäftigen.
Zwei Anmerkungen noch:
1.
und die fehler sind grösstenteils absicht.
ich glaub nämlich au net dass es wunk heisst aber damit will ich meine position zur sprache zum ausdruck bringen
Was heißt denn hier größtenteils? Also wenn du deine Position zur Sprache zum Ausdruck bringen willst, wenn schon die Sprache selbst Thema deines Textes ist, dann stelle ich auch einen überdurchschnittlichen Anspruch an dich dein Handwerkszeug perfekt zu beherrschen. Ich möchte ja ungern raten müssen bei welchem Fehler du dir was gedacht hast und welcher Fehler unabsichtlich geschah...
2. Ich muss Surja in gewissem Sinne recht geben. Lustig fand ich die Geschichte auch. Aber eben belanglos-witzig. Häppchen hier und Häppchen da, über die ich kurz lache weil sie mir skurril erscheinen, aber die ich ohne einen Zusammenhang herstellen zu können all zu schnell verdaut und damit auch vergessen habe.
Liebe Grüße,
Ham
"If it's a hit? - Yeah, that's me! If it's a miss? - Yeah, that's me!" (Robert Palmer)
Re: Sonne scheint
Äh zu 1
Also wirklich, findet ihr jemand der "Na und?" zu einem Text schreibt lobt ihn? oder ist beliebeig ein Lob?
?-(
Also wirklich, findet ihr jemand der "Na und?" zu einem Text schreibt lobt ihn? oder ist beliebeig ein Lob?
?-(
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
sarah kane
sarah kane
Re: Sonne scheint
Na ja, Du hast gelobt und kritisiert. Und ich wollte in dubio pro ... gelten lassen. Also 1:4 ?
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Re: Sonne scheint
naja, an dem lob hin aber schon ein ganz schön großes aber...eiegtnlich ist das aber noch viel größer, denn wenn das lustig gemeint ist, dann hat es für mich noch viel weniger funktioniert. Ich bin auf die idee nämlich gar nicht gekommen. 
ich wünschte ich hätte musik, doch ich habe nur worte
sarah kane
sarah kane
Re: Sonne scheint
Ähm, wenn's im Zweifel pro gilt, dann steht es 2:4.
Auch wenn's bös klingt, aber beim ersten Lesen dacht ich, dass sowas bei meinem zehnjährigen Bruder noch besser klingt. Dass gute Bilder drin sind, ist mir erst beim dritten Lesen überhaupt aufgefallen und da isses dann doch ein bissi zu spät.
Denn a) haben sich die, die Großschreibung, Grammatik und Interpunktation erfunden haben, schon was dabei gedacht. Das zu ignorieren scheint mir mindestens so innovativ und bringt soviel persönliche Position zum Ausdruck, wie bei rot über die Ampel zu gehen - "es is mir wurscht".
Allerdings- ich lass mich überzeugen: erklär bitte deine Position zur Sprache, vielleicht hab ich's einfach nicht gecheckt!
Und b) hab ich ganz gerne die schönen Bilder noch mit ein bisschen Sinn und Handlung zu einem unterhaltsamen Ganzen gebunden. Wenn dem nicht so ist, dann hilft mir aller Inhalt nicht, weil das
unterschreibe ich zu hundert Prozent. Du kannst die Aussagen von Freud, Gandhi und Nitsche zusammen in eine Geschichte packen, wenn sie mich Stilmäßig nicht überzeugt, les ich trotzdem lieber eine ordinäre Geschichte, in der's um, wahlloses Beispiel, Metzgereien in U-Bahnen geht, die dafür aber spannend erzählt und sprachlich schön ist. (Wobei Aussage eine wirklich hervorragende draufgabe ist - aber alleine bringt sie's nicht [für mich, zumindest])
Sorry, Silentium
Auch wenn's bös klingt, aber beim ersten Lesen dacht ich, dass sowas bei meinem zehnjährigen Bruder noch besser klingt. Dass gute Bilder drin sind, ist mir erst beim dritten Lesen überhaupt aufgefallen und da isses dann doch ein bissi zu spät.
Denn a) haben sich die, die Großschreibung, Grammatik und Interpunktation erfunden haben, schon was dabei gedacht. Das zu ignorieren scheint mir mindestens so innovativ und bringt soviel persönliche Position zum Ausdruck, wie bei rot über die Ampel zu gehen - "es is mir wurscht".
Allerdings- ich lass mich überzeugen: erklär bitte deine Position zur Sprache, vielleicht hab ich's einfach nicht gecheckt!
Und b) hab ich ganz gerne die schönen Bilder noch mit ein bisschen Sinn und Handlung zu einem unterhaltsamen Ganzen gebunden. Wenn dem nicht so ist, dann hilft mir aller Inhalt nicht, weil das
Ich will einen guten Text lesen. Wenn er unbedingt was sagen möchte, dann möchte ich das nebenbei mitbekommen. Die erste Intention hat die Geschichte an sich zu sein.
unterschreibe ich zu hundert Prozent. Du kannst die Aussagen von Freud, Gandhi und Nitsche zusammen in eine Geschichte packen, wenn sie mich Stilmäßig nicht überzeugt, les ich trotzdem lieber eine ordinäre Geschichte, in der's um, wahlloses Beispiel, Metzgereien in U-Bahnen geht, die dafür aber spannend erzählt und sprachlich schön ist. (Wobei Aussage eine wirklich hervorragende draufgabe ist - aber alleine bringt sie's nicht [für mich, zumindest])
Sorry, Silentium
I would go to the Dark Side in a heartbeat if I thought they had better dialog over there.
- Ursula Vernon
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bahamutzero
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Re: Sonne scheint
nun ja was die ausssage zu den fehlern betrifft lagt ihr alle garnicht so falsch!
sprache ist mir wirklich in gewisser hinsicht sch**ssegal!
ich bin ein strikter gegner von bürokratie und regeln, ohne die man streng genommen auch auskommen würde.
für mich ist sprache ein medium, das funktioniert sobald man seine botschaft verstehen kann.und da ihr zumindest mal die bilder grösstenteils ganz okay findet habt ihr sie wohl verstanden.damit ist die aufgabe der rechtschreibung für mich erfüllt.
desweiteren wollte ich mit der geschichte auf das thema umweltverschmutzung anspielen.so repräsentiert zum beispiel das explodierende flugzeug das scheitern unserer technologie wenn unser planet mal nicht mehr bewohnbar ist...
sprache ist mir wirklich in gewisser hinsicht sch**ssegal!
ich bin ein strikter gegner von bürokratie und regeln, ohne die man streng genommen auch auskommen würde.
für mich ist sprache ein medium, das funktioniert sobald man seine botschaft verstehen kann.und da ihr zumindest mal die bilder grösstenteils ganz okay findet habt ihr sie wohl verstanden.damit ist die aufgabe der rechtschreibung für mich erfüllt.
desweiteren wollte ich mit der geschichte auf das thema umweltverschmutzung anspielen.so repräsentiert zum beispiel das explodierende flugzeug das scheitern unserer technologie wenn unser planet mal nicht mehr bewohnbar ist...
Re: Sonne scheint
Hmmm, also deine Position zur Sprache kommt mir, sorry, reichlich unreflektiert vor. Du schreibst...
...und ich behaupte das glatte Gegenteil. Ich finde diesen Regelbegriff, der Regeln als reine Einengung begreift, reichlich hanebüchen. Regeln sind z.B. auch da um Verständlichkeit zu erzielen, zum Beispiel grammatikalische Regeln. Gäbe es sie nicht, wäre nur die Rechtschreibung wichtig und der Rest jedem sein eigener Kappes, so wären der Literaturgeschichte zig wunderschöne Werke durch die Lappen gegangen, die Lesern Freude bereiteten GERADE WEIL in einem gewissen Rahmen (nämlich der Regeln) ein individuelles Meisterwerk geschaffen wurde, dass nicht 20.000 grammatikalische Stolperstellen auf 300 Seiten beinhaltete.
Dann schreibst du...
...und da kann ich mich dann wieder nur wundern. Also ICH habe deine Botschaft nicht verstanden. ICH habe nicht gemerkt, dass es um Umweltverschmutzung gehen sollte. Ich habe ein zusammenhangloses Konstrukt von ganz netten Bildern vorgefunden - weiter nichts! Und in eine ähnliche Richtung gingen auch andere Kommentare. Die Aufgabe der Rechtschreibung ist also insofern erfüllt, dass man die einzelnen Bilder nachvollziehen konnte (obwohl dies wiederum einen Widerspruch zu deiner vorherigen Behauptung, die Rechtschreibfehler seien größtenteils Absicht, darstellt) - aber das wars auch schon. Gut, wenn du das unter "Botschaft verstehen" verstehen willst, dann passt es natürlich - aber was ist das für eine Botschaft bitte, die mir zusammenhanglos und ohne Konturen erscheint?
Jetzt kannst du sagen, ich hätte besser interpretieren, mich mehr auseinandersetzen müssen mit der Geschichte, aber weißt du, da schliest sich dann wieder der Kreis, denn da mir deine Geschichte ein bisschen hingeschludert vorkam habe ich das wiederum nicht getan. Dazu fehlte mir dann die Motivation. Dir schien da übrigens nicht nur die Sprache, sondern auch solche elementaren Dinge wie Handlung/Charaktere/Identifikationspunkte egal zu sein. Nicht das das alles vorkommen muss, aber wenn nichts davon da ist, dann langweilt es halt.
Besonders bei so weit hergeholten Intentionen...
...die am Ende mal schnell husch husch in ein paar Sätzen angedeutet werden sollen und mir sehr weit hergeholt scheinen.
Ach übrigens, dass es im wahren Leben nicht so ganz ohne Regeln geht (du hörtest dich da sehr generell an), diese Erkenntnis ist auch hier im Forum versteckt. Ihr ist auch widersprochen worden. Aber ich bin da im Notfall lieber ein spießiger Regelfetischist.
Regeln sind - nicht nur in der Literatur - auch ein gemeinsamer Konsens. Gäbe es sie nicht wäre die Alternative das Faustrecht wieder einzuführen oder aber sein Leben lang unproduktiv herumzuhängen. Denn ganz sicher: Gäbe es keine Normen, die dir einen verlässlichen Rahmen bieten (natürlich jeweils kontextabhängig) - du würdest in vielen Bereichen deines Lebens ganz schnell jegliche Handlungsmotivation verlieren.
Anarchie ist (für mich) eine Illusion. Nichts weiter! Und so sehr ich manche Norm auch falsch finde, ohne Normen leben möchte ich auch nicht. Und das hat seine guten Gründe, aber dies wäre eher ein Thema für eine soziologische Debatte.
Im Übrigen solltest du deine Position zur Sprache mal etwas ausführlicher und zugespitzt erläutert im "Kunst-und-Handwerk-Forum" zur Sprache bringen.
Würde eine interessante Diskussion geben.
Es grüßt dich lieb,
der Ham
ich bin ein strikter gegner von bürokratie und regeln, ohne die man streng genommen auch auskommen würde.
...und ich behaupte das glatte Gegenteil. Ich finde diesen Regelbegriff, der Regeln als reine Einengung begreift, reichlich hanebüchen. Regeln sind z.B. auch da um Verständlichkeit zu erzielen, zum Beispiel grammatikalische Regeln. Gäbe es sie nicht, wäre nur die Rechtschreibung wichtig und der Rest jedem sein eigener Kappes, so wären der Literaturgeschichte zig wunderschöne Werke durch die Lappen gegangen, die Lesern Freude bereiteten GERADE WEIL in einem gewissen Rahmen (nämlich der Regeln) ein individuelles Meisterwerk geschaffen wurde, dass nicht 20.000 grammatikalische Stolperstellen auf 300 Seiten beinhaltete.
Dann schreibst du...
für mich ist sprache ein medium, das funktioniert sobald man seine botschaft verstehen kann.und da ihr zumindest mal die bilder grösstenteils ganz okay findet habt ihr sie wohl verstanden.damit ist die aufgabe der rechtschreibung für mich erfüllt.
...und da kann ich mich dann wieder nur wundern. Also ICH habe deine Botschaft nicht verstanden. ICH habe nicht gemerkt, dass es um Umweltverschmutzung gehen sollte. Ich habe ein zusammenhangloses Konstrukt von ganz netten Bildern vorgefunden - weiter nichts! Und in eine ähnliche Richtung gingen auch andere Kommentare. Die Aufgabe der Rechtschreibung ist also insofern erfüllt, dass man die einzelnen Bilder nachvollziehen konnte (obwohl dies wiederum einen Widerspruch zu deiner vorherigen Behauptung, die Rechtschreibfehler seien größtenteils Absicht, darstellt) - aber das wars auch schon. Gut, wenn du das unter "Botschaft verstehen" verstehen willst, dann passt es natürlich - aber was ist das für eine Botschaft bitte, die mir zusammenhanglos und ohne Konturen erscheint?
Jetzt kannst du sagen, ich hätte besser interpretieren, mich mehr auseinandersetzen müssen mit der Geschichte, aber weißt du, da schliest sich dann wieder der Kreis, denn da mir deine Geschichte ein bisschen hingeschludert vorkam habe ich das wiederum nicht getan. Dazu fehlte mir dann die Motivation. Dir schien da übrigens nicht nur die Sprache, sondern auch solche elementaren Dinge wie Handlung/Charaktere/Identifikationspunkte egal zu sein. Nicht das das alles vorkommen muss, aber wenn nichts davon da ist, dann langweilt es halt.
Besonders bei so weit hergeholten Intentionen...
desweiteren wollte ich mit der geschichte auf das thema umweltverschmutzung anspielen.so repräsentiert zum beispiel das explodierende flugzeug das scheitern unserer technologie wenn unser planet mal nicht mehr bewohnbar ist...
...die am Ende mal schnell husch husch in ein paar Sätzen angedeutet werden sollen und mir sehr weit hergeholt scheinen.
Ach übrigens, dass es im wahren Leben nicht so ganz ohne Regeln geht (du hörtest dich da sehr generell an), diese Erkenntnis ist auch hier im Forum versteckt. Ihr ist auch widersprochen worden. Aber ich bin da im Notfall lieber ein spießiger Regelfetischist.
Regeln sind - nicht nur in der Literatur - auch ein gemeinsamer Konsens. Gäbe es sie nicht wäre die Alternative das Faustrecht wieder einzuführen oder aber sein Leben lang unproduktiv herumzuhängen. Denn ganz sicher: Gäbe es keine Normen, die dir einen verlässlichen Rahmen bieten (natürlich jeweils kontextabhängig) - du würdest in vielen Bereichen deines Lebens ganz schnell jegliche Handlungsmotivation verlieren.
Anarchie ist (für mich) eine Illusion. Nichts weiter! Und so sehr ich manche Norm auch falsch finde, ohne Normen leben möchte ich auch nicht. Und das hat seine guten Gründe, aber dies wäre eher ein Thema für eine soziologische Debatte.
Im Übrigen solltest du deine Position zur Sprache mal etwas ausführlicher und zugespitzt erläutert im "Kunst-und-Handwerk-Forum" zur Sprache bringen.
Würde eine interessante Diskussion geben.
Es grüßt dich lieb,
der Ham
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Re: Sonne scheint
WIKIPEDIA:
Der Begriff Anarchie leitet sich aus dem Griechischen (αναρχία "Führerlosigkeit") ab und bedeutet eigentlich Abwesenheit von Herrschaft durch einzelne ("Führer").
Oft wird Anarchie verwechselt bzw. (meist von ihren Gegnern) bewußt verfälschend gleichgesetzt mit Anomie (=Gesetzlosigkeit) bzw. Chaos.
warum, ham, verwendest du den begriff anarchie im kontext von regel-/gesetzlosigkeit?
fragt sich charis
Re: Sonne scheint
warum, ham, verwendest du den begriff anarchie im kontext von regel-/gesetzlosigkeit?
Weil ich eine andere Definition habe. Sowohl mein soziologisches Wörterbuch als auch mein Fremdwörterbuch bezeichnen Anarchie als "Zustand der Herrschafts-, und Gesetzlosigkeit".
So antwortet Ham und fragt sich ferner wie Regeln/Gesetze ohne Führung durchgesetzt werden sollen. Denn auch eine repräsentative Demokratie beispielsweise hat ihre Führer. Daher halte ich den Unterschied zwischen Anomie und Anarchie für einen formalen Unterschied, da das Eine zum Anderen führt.
Wenn es nämlich keine herrschende(n) Gruppe(n) in einer Gesellschaft gibt die Normen (und solches sind Gesetze) durchsetzen können, dann verlieren diese viel (ich würde sagen: sie verlieren alles) von ihrer bindenden Kraft. Eine Norm, auf die keine Sanktion folgen kann, da sich die Gesellschaft im Zustand der Herrschaftslosigkeit befindet, ist eine hohle, sinnlose Phrase. Aus diesem (idealen) Zustand der Herrschaftslosigkeit leitet sich der Zustand der Gesetzeslosigkeit ab, selbst wenn faktisch noch Gesetze bestünden. Und genau deshalb empfinde ich Anarchie auch als Illusion: Weil Herrschaftslosigkeit zur Gesetzlosigkeit führt, da es keine sanktionierenden Kräfte mehr gibt. Denn aus welcher Quelle sollte dieses Recht (das Recht zu sanktionieren) irgendwer in einer anarchischen Gesellschaft ableiten?
Natürlich kann man darüber diskutieren wie legitimiert die Akteure sind, die Sanktionsgewalt besitzen. Du kannst anzweifeln, dass der Staat und seine physische Gewaltsamkeit legitimiert sind Sanktionen durchzusetzen, beispielsweise in Form eines Ausflusses der Staatsmacht wie der Polizei. Aber du kannst niemals ohne eine irgendwie geartete Sanktionsgewalt auskommen, wenn du nicht beim Faustrecht und damit einhergehend in einem faktisch gesetzlosen Zustand landen willst.
Außerdem (aber das ist mein privates Empfinden) bin ich mit Wikipedia nicht so ganz firm, da jeder der möchte dort Beiträge verfassen kann. Das scheint mir für Definitionen dann eine eher zweifelhafte Quelle zum sein obwohl ich da auch schon sehr gute Sachen gefunden habe.
Interessant was bahamutzero, da so alles ausgelöst hat.
Na ja, das jedenfalls waren denn die kleinen soziologischen Überzeugungen zur Morgenstund`
Liebe Grüße,
der Ham
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