Klostertage

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Mancini
Erinye
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Klostertage

Beitragvon Mancini » 06.05.2003, 11:01

EIN EXZERP AUS MEINEM NEUEN WERK


KLOSTERTAGE

Die Tür des Klassenzimmers der Quarta wurde aufgerissen, und in wehender Kutte stürmte Pater Quintus herein. Drohend baute er sich vor seinem Pult auf. Wie ein heranbrausendes Sturmtief streiften seine zusammengekniffenen Augen über die Schüler. Instinktiv zogen sie ihre Köpfe ein. „Anselmo!“ Die Stimme durchschnitt den Raum wie ein Peitschenschlag. Der Angesprochene sprang von seinem Stuhl auf. Vor Quintus stand eine sommersprossige, stupsnasige Mohrrübe mit struppigen, rostroten Haaren und frechem Blick. „Das Maß ist voll. Melde dich sofort im Präfektorium. Der Prior erwartet dich.“

Ohne eine Miene zu verziehen verließ Anselmo den Raum. Er hatte geahnt, dass er Ärger bekommen würde. Sein Weg führte ihn durch den Kreuzgang der Klosterschule, vorbei am Refektorium. Gleich nach dem kleinen Andachtsraum wendete er sich nach links und gelangte in den schmalen Gewölbegang. Er fröstelte. Noch die fünf ausgetretenen Granitstufen, dann stand er vor Pater Sevranos Zimmer. Er atmete tief durch, fasste sich ein Herz und klopfte an.
„Herein!“
Anselmo zählte leise bis drei, dann betrat er die geräumige Kemenate.
„Laudetur Jesus Christus“, schmetterte er dem Abt entgegen und stellte sich artig vor dessen wuchtigen Schreibtisch.
„In Ewigkeit Amen“, erwiderte der Monsignore leise, der gleich einem erhabenen Monolith in seinem mächtigen Stuhl saß und in Papieren blätterte. Wie festgewachsen wartete Anselmo darauf, dass der Prior eine Regung zeigte. Die Stille legte sich schmerzhaft auf seine Seele und machte ihm ein wenig Angst. Nach einer unendlichen Pause blickte Monsignore Sevrano auf, blickte ihm mit unbeweglicher Miene in die Augen und schwieg. Dann räusperte er sich. „Nun Anselmo, vermutlich kannst du dir denken, weshalb ich dich habe rufen lassen.“
Anselmo zuckte mit den Schultern und presste die Lippen zusammen.
„Deine Leistungen und deine unglaubliche Respektlosigkeit. Pater Quintus hat mir deine letzte Mathematikarbeit vorgelegt und das Diktat vorgestern setzt dem Ganzen die Krone auf. Wenn du glaubst, Gottvertrauen reiche aus, um dein Pensum zu erfüllen, dann hast du dich geirrt. Gott gibt die Nüsse, er knackt sie nicht!“
„Wir nehmen dafür Nussknacker zu Hause.“
„Ich sehe schon, es hat wenig Sinn, dir mit einem Gleichnis die Dinge klar zu machen. Was willst du eigentlich später von Beruf werden?“
„Schriftsteller,“ erwiderte Anselmo fest.
„Ausgerechnet! Tja mein Lieber, das wird ein frommer Wunsch bleiben. Ich glaube nicht, dass du mit deiner Muttersprache jemals Freundschaft schließen wirst. Nicht jeder, der Worte vom linken Blattrand bis zum Rechten in gerader Linie zu schreiben vermag, taugt automatisch zu einem Publizisten oder Autor.“
Anselmo hasste den Kerl. „Das habe ich schon immer werden wollen. Und wenn ich mir etwas vorgenommen habe, dann mache ich das auch!“
Sevrano wiegte bedächtig den Kopf. „Dazu benötigt man Phantasie und Kreativität. Immerhin, deine Wortschöpfungen sind grandios. Aber leider würde kaum jemand begreifen, was sie bedeuten sollen, sollte man sie je lesen müssen.“
„Im Aufsatz habe ich immer gute Noten“, protestierte der Kleine wütend und verschränkte beleidigt die Arme.
„Mag ja sein“, höhnte der Abt. „Aber deine verhunzte Orthographie steht dir im Wege.“
„Trotzdem...! Ich schreibe später Bücher.“
„Versuchen kannst du es ja. Wenn man bedenkt, dass Verlage sogar Vollidioten zu Schriftgelehrten aufpumpen, nur weil man mit ihnen das schnelle Geld verdienen kann, hast selbst du eine realistische Chance. Aber dein letzter Beitrag in Religionskunde kommt eher einer Hiob’schen Heimsuchung gleich, als einer ernsthaften Interpretation.“
„Ich weiß nicht, was sie meinen!“ Anselmo konnte sich partout an nichts erinnern. Und außerdem, was gab es in Religion schon zu interpretieren, wenn ohnehin schon alles in der Bibel stand?
„Ich meinte unser wöchentliches Glaubens-Thema: Die Versuchung im Garten Eden.“
Mist! Das blöde Thema hatte er völlig vergessen. Es schien ihm klüger, den Mund zu halten. Aber Sevrano hatte bereits sein Schreibheft aus einem Stapel hervorgezogen und blätterte kopfschüttelnd in den Seiten.
„Wenn Du in der Vergangenheit nicht immer ordentliche Leistungen erbracht hättest, würde ich vermuten, du kannst es nicht besser. Aber lass dir gesagt sein mein lieber, der Garten Eden liegt nicht in Sizilien und schon gar nicht am Fuße des Ätna. Immerhin – und das ist lobenswert - immerhin ist dir bekannt, dass der Berg ein tätiger Vulkan ist. Aber er hatte niemals, auch nicht vor vielen tausend Jahren, eine gewaltige Erektion! Das Wort heißt Eruption. Im übrigen hat Adam Eva nicht ins Gebüsch gezerrt und ihr dort schon gar nicht in die Äpfel gebissen. Keineswegs sind sie wegen dieser Schweinerei aus dem Paradies geflogen! Adam wurde durch den Apfel verführt und sie mussten das Paradies verlassen!“
„Aber im Unterricht haben sie selbst gesagt, Adam hat reingebissen,“ begehrte Anselmo auf.
„Eva hat ihm den Apfel vom Baum gereicht und Adam davon kosten lassen, soweit ist das richtig. Der Apfel symbolisiert die Sünde. Deine Darstellung ist degoutant!“ Sevrano fixierte den Kleinen strafend.
„Weshalb hat der Herr im Himmel den Apfel überhaupt erschaffen?“
„Stell nicht so dumme Fragen. Wir sprechen über dein ekelhaftes Elaborat und nicht über das Warum. Hier zum Beispiel!“ Monsigniore deutete vorwurfsvoll mit dem Finger auf eine Passage, die über und über mit roter Tinte markiert war. „Adam hat die Schlange nicht massakriert und gleich auf der nächsten Seite lese ich...“ Sevrano blätterte weiter und verdrehte seine Augen in Richtung Zimmerdecke, als würde er von dort Hilfe erwarten. „Kain hat seinem Bruder Abel keine reingehauen, wie du dich ausdrücktest, er hat ihn erschlagen. Mein Gott, was hat dieser Bursche nur für eine Sprache! Was sagst du dazu?“
„Ich find‘, erschlagen ist viel schlimmer!“
„Das finde ich auch, und dennoch..., du kannst nicht einfach Dinge erfinden, wie hier!“ Erneut deutete Sevranos Zeigefinger auf eine Textstelle, hinter der Anselmo ein dickes, rotes Ausrufezeichen erkennen konnte. „Das seh‘ sich einer an!“
„Ich habe mehr als zwei Seiten geschrieben.“
„Das habe ich wohlwollend zur Kenntnis genommen. Aber nicht die Ausführlichkeit, sondern der Inhalt hat mich erschüttert. Moses war nicht Chef der Carabinieri und Kain wurde auch nicht von ihm verhaftet. Deine blühende Phantasie wird dir eines Tages zum Verhängnis. Manchmal frage ich mich, ob du durchtrieben oder dumm bist.“
„Ich bin nicht dumm! Mein Vater sagt, ich sei für mein Alter klüger als alle anderen.“
„So, sagt er das? Und ich sage dir, Dummheit ist eine natürliche Begabung. Manche haben diesbezüglich ein bemerkenswertes Talent. Allerdings kann man dafür niemanden bestrafen. Durchtriebenheit jedoch ist ein Charaktermerkmal, und das muss man Burschen wie dir austreiben.“
„Ich bin nicht durchtrieben.“
„Du kannst deinem Charakter nicht einfach ein sauberes Hemd überziehen. So harmlos, wie du tust, bist du nicht. Ich frage ich mich, weshalb du dir diesen himmelschreienden Unsinn ausdenkst. Wo lernt du so etwas? In deinem Elternhaus etwa?“
„Nein.“
„Wo sonst? Hier bei uns jedenfalls nicht. Wie sagt der Herr. Gesegnet sei einer, der ohne Schuld. Aber du scheinst dich nicht einmal darum zu bemühen.“
„Mein Vater sagt, es gäbe keinen ohne Schuld. Noch nicht einmal in Rom.“
„Interessante These. Wie meint er das?“
„Er sagt, man wäre nur unschuldig, solange man schläft. Das wüsste er ganz genau. Kaum würde er morgens aufwachen, schon erwarten ihn die schlimmsten Verlockungen, die ihn auf die Probe stellen.“
„Tatsächlich? Auf welche Probe denn?“ Sevranos Augen hatten einen tückischen Glanz angenommen und er richtete voller Interesse seinen Körper auf.
„Ob er morgens aufstehen oder nicht besser im Bett bleiben soll.“
„Solche Tage kenne ich auch,“ erwiderte Monsignore seufzend und sackte wieder in sich zusammen. „Aber sicher weißt du genau, wie wir mit Versuchungen umgehen müssen.“
„Wir müssen ihnen widerstehen. Aber mein Vater sagt.....“
„Was sagt er?“
„Manchen Versuchungen müsste man nachgeben, weil man nicht weiß, wann sie wiederkämen.“
„Schöne Einstellung! Wenn ich darüber nachdenke, dann wundere ich mich nicht mehr über deinen Aufsatz. Mir scheint, ich werde mit ihm ein ernstes Wort reden müssen. So geht das nicht weiter.“ Sevrano schien zu überlegen. „Dein Mathematiklehrer hat sich ebenfalls bei mir über dich beschwert. Was ist nur in dich gefahren! Deine mathematische Logik ist bemerkenswert.“ In Monsignores Stimme lag triumphierender Pathos. Dir ist sicherlich bewusst, wie man das Endergebnis einer Summe nennt.“
„Das was herauskommt.“
„Normalerweise heißt es Resultat. Bei dir allerdings ist das anders. Theorie und Praxis sind so weit voneinander entfernt, dass deine Lösungen einem Wunder gleichen. Ich zitiere deinen ersten Lösungsansatz! Sevrano schlug Anselmos Mathematikheft auf und las vor: „Wenn drei Personen in einem Raum sind und vier hinausgehen, muss deiner Meinung nach erst einer wieder hinein gehen, damit niemand mehr drin ist!“
Anselmo grinste unsicher.
„Gibt es etwas zu lachen? Oder darf ich deinen Gesichtsausdruck als Zuversicht verstehen, dass du bei restlichen Aufgaben besser abgeschnitten hast. Wenn ja, hast du dich geschnitten. Deine definitorische Antwort der zweiten Aufgabe schlägt bei Weitem alles, was ich in dieser Hinsicht je gesehen habe: Ein Kreis ist ein rundes Quadrat!“ Sevrano starrte Anselmo mit giftigen Augen an. „Bist du noch bei Sinnen?“
„Ich habe Dreisatz geübt! Pater Quintus hat selbst angekündigt, in der nächsten Arbeit kommt der Dreisatz dran. Wenn er aber etwas ganz anderes fragt...“
„....Dann ist er an deinem innovativen Lösungsansatz schuld? Wolltest du das sagen?“
Anselmo stammelte ein paar undeutliche Worte, die wie eine Bestätigung klingen sollten. Das „va fan cullo“ hörte der Abt nicht.
„Selbst bei deinen Übungen im Dreisatz scheinst du nicht erfolgreich gewesen zu sein, sonst könnten wir beide der Jungfrau Maria danken! Nehmen wir die Aufgabe neun! Wenn zehn Maurer zum Bau eines Hauses hundert Tage brauchen, dann brauchen hundert Maurer für dieselbe Arbeit nicht tausend, sondern nur zehn Tage. Im Nenner und im Zähler wird jeweils eine Null gestrichen. Habt ihr das nicht gelernt?“
„Doch!“
„Tatsächlich? Dann entwickle mir ein Beispiel nach dem selben Prinzip! Wollen wir doch einmal sehen, ob du das Prinzip verstanden hast!“
Anselmo blickte zur Decke und überlegte. Er hätte dem Kerl Gift geben können. Seit einer halben Stunde hackte er auf ihm herum. Und jetzt sollte er auch noch aus dem Stegreich eine Aufgabe im Kopf lösen.
„Wird’s heute noch etwas? Wir haben nicht ewig Zeit.“
„Wenn ein Schiff von Neapel nach New York zehn Tage braucht“, begann er mit fester Stimme, „dann brauchen zehn Schiffe einen Tag!“
„Jetzt schlägt's dreizehn! Willst du mich veräppeln?“ Der Abt war fassungslos von seinem Stuhl aufgesprungen.
Anselmo verneinte ohne eine Miene zu verziehen. Monsignore Sevrano nagelte den kleinen Frechdachs mit strengem Blick fest und trat auf ihn zu. „Du willst mich zum Narren machen, nicht wahr? Du abgefeimter Bursche, du!“
„Nein,“ murmelte die Mohrrübe, konnte sich aber ein Grinsen nicht verkneifen.
„Von dir lasse ich mich nicht provozieren! Mit deinen Frechheiten hat es nun ein Ende! Ich werde mit deinen Lehrern im consilium abiundi abstimmen, ob du bei uns im Kloster bleiben darfst. Geh zurück in dein Klassenzimmer!“

Der Prior hatte mit solch erregten Gesten deklamiert, dass er mit dem Ärmel seiner Kutte einen Stapel Papier vom Schreibtisch fegte. Notizen, Briefe und Unterlagen flatterten direkt vor seine Füße. Obenauf jene Fotos, die er und seine Klassenkameraden den Padres unbemerkt in die Toilette gelegt hatten. Und nun lagen sie vor ihm auf Monsignores Fußboden. Noch ehe der Prior reagieren konnte hob er sie auf und warf einen Blick darauf. Zwei nackte Frauen mit dicken Brüsten und prallen Schenkeln posierten auf einer Wiese und lächelten ihn an. Eine mit verheißungsvollem Blick, die andere ihm einen Kussmund zuhauchend. Mit einer Schnelligkeit, die dem Abt niemand zugetraut hätte, stand er vor Anselmo und entriss ihm die Bilder „Was betrachtest du dir Dinge, die dich nichts angehen,“ herrschte er ihn wütend an.
„Ich habe fast nicht hingeguckt.“
„Lüg’ nicht so unverfroren. Das hast sehr wohl hingesehen! Noch bin ich nicht blind. Die Abbildungen sind schmutzig und unrein. Sie sind Teufelswerk! Verbanne sie aus deinem Gedächtnis! Hörst du?“
„Ich konnte das Teufelswerk gar nicht genau zu sehen, Padre. Ich schwör's...“
Pater Sevrano starrte Anselmo prüfend in die Augen als wolle er die Wahrheit ergründen. Jetzt nur nicht lachen oder Schadenfreude zeigen, dachte Anselmo und kämpfte mit seinen Gesichtszügen.
„Geh! Und geh mit Gott.“ Sevrano fixierte ihn misstrauisch.
„Laudetur Jesus Christus“ murmelte er, wandte sich um und verließ das Präfektorium.
„In Ewigkeit Amen,“ erwiderte Monsignore nachdenklich.
„Yep“, zischte Anselmo, als er die Tür hinter sich geschlossen hatte und ballte die Faust. Der Herr im Himmel hatte gerade noch zur rechten Zeit eingegriffen.

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Re: Klostertage

Beitragvon Hamburger » 27.06.2003, 13:40

Hallo Mancini!

Nach einer halben Ewigkeit reagiere ich dann doch noch auf diesen Auszug aus deinem neuesten Werk, weil dieser nicht einfach so untergehen sollte.

Mir hat der Dialog gefallen und ich fand ihn vor allem recht originell und witzig. Ausserde habe ich mich gefragt, inwieweit sich in dem Wunsch Schriftsteller zu werden und gegen Mauern anzulaufen etwas von deiner Persönlichkeit
widerspiegelt.

Der Text zeigt ausserdem das es wirklich einfach ist einen leidenschaftlichen Bibelfanatiker in Schwierigkeiten zu bringen.

Nur der Schluss hat mir überhaupt nicht gefallen. Diese Doppelmoral des Abtes war nun wirklich leider allzu vorhersehbar. Auch das der Herr im Himmel eingreift ist kein überraschender, sondern eher langweiliger Schluss.

Aber ich will nicht zu viel meckern. Hauptsächlich stand der Dialog im Vordergrund und der geriet, wie ich schon sagte, recht ansehnlich. Insbesondere meine eigenen mathematischen Schwächen habe ich wieder erkannt :-D

MFG,

Hamburger
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Re: Klostertage

Beitragvon CharlieChaplin » 18.09.2003, 21:21

Noch einmal "Hallo, Mancini!"

Gratuliere!

Geht mir zwar in denselben zwei Punkten ähnlich wie Hamburger, aber vielleicht hat das nur die Wirkung, weil es ein Auszug aus einem größeren Ganzen ist. Bekommen Charakter des Padre oder Kirche oder Institution eine Wiederholung, Ergänzung in der Beschreibung durch das Gesamtwerk und wird im weiteren auch ein persönlicher, individueller Gottesbezug Anselms und seines Weges deutlich, können beide Punkte im Ganzen doch aufgehen.

Ansonsten kann ich nur sagen:

Das macht verdammt Laune, sich das Dein ganzes Werk mal anzuschauen.

Wie ich schon einmal sagte: Schreiben kannst Du! ;-)

Charlie grüßt


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