Der Djinn

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Fitnat
Prometheus
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Der Djinn

Beitragvon Fitnat » 03.06.2005, 09:18

Der Djinn

Weit ist die Nacht
Unterhalb des Lichtes
Herrscht die Leere
Schattentänze
Berauschen die Seele der Wüste
Gedanken fliehen
Hinaus ans Meer
Dort, wo die Gelüste tobt,
Schlägt der Mondstunde.

Der blauhäutige Djinn
Kämmt seine Haare ins schwärze
Seine Mandelaugen
Sind wohl beschminkt
Er streckt seine vielseitig begabte Hände,
Aus dem Atem der Dunkelheit hinaus
Ein Hauch über die Grenzen
Dort, wo die Luft nach Leidenschaft duftet.


Die Wüste lebt
Durch seine Tänze...
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"

Flocke
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Re: Der Djinn

Beitragvon Flocke » 03.06.2005, 10:28

Guten Morgen, meine Liebe.

Erlaube mir erstmal ein paar wenige Korrekturen:

Der Djinn

Weit ist die Nacht
Unterhalb des Lichtes
Herrscht die Leere
Schattentänze
Berauschen die Seele der Wüste
Gedanken fliehen
Hinaus ans Meer
Dort, wo die Gelüste toben,
Schlägt die Mondstunde.

Der blauhäutige Djinn
Kämmt seine Haare ins Schwarze
Seine Mandelaugen
Sind wohl beschminkt
Er streckt seine vielseitig begabten Hände
Aus dem Atem der Dunkelheit hinaus
Ein Hauch über die Grenzen
Dort, wo die Luft nach Leidenschaft duftet.


Die Wüste lebt
Durch seine Tänze...


Mein erster Eindruck ist auf jeden Fall positiv, ist einmal mehr sehr mystisch und verträumt... Ich laß es mir jetzt mal auf der Zunge zergehen. :-))

Lieber Gruß
Flocke
...Der den Wind kennt / besser als alle Bücher / den Baum / frag nach Wahrheit...

Glaukos
Pegasos
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Re: Der Djinn

Beitragvon Glaukos » 03.06.2005, 11:12

Salut Fitnat,

ich liebe ja die Mystik, deshalb mag ich auch dies Gedicht sehr. Und es kommt "Atem" vor, find ich auch fein und malerisch, du weißt warum ;-)
Aber hier eine kleine Anmerkung. Die Zeilen:


Aus dem Atem der Dunkelheit hinaus
Ein Hauch über die Grenzen
Dort, wo die Luft nach Leidenschaft duftet.

Ich finde das mit dem Hauch und den Grenzen auch noch gut, aber die Zeile mit Luft, die nach Leidenschaft duftet, ist mir dann zuviel. Es ist pathetisch in meinen Ohren, zu rund und zu glatt. Ich will da nichts Schrilles oder Buntes, aber mir kommt das zu einfach vor mit der Leidenschaft.

Grüße von Tolya
und dem Stelzvogel,
der in seinem Hintergarten
singt

Fitnat
Prometheus
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Re: Der Djinn

Beitragvon Fitnat » 03.06.2005, 11:36

Erstmal Danke Flocke für deine Überarbeitung. Ich wuste es das es "die Mondstunde" heisst, habe aber es dann im letzten Momend geändert. Ich Depp, ich :-D und auch die schwärze hatte ich am Anfang Schwarze geschrieben aber es kamm mir so falsch vor. Na,ja mindestens bin ich Positiv überrascht das ich nicht mehr so viele Fehler mache wie früher.

Tolya; ich grüße dich und dem Stelzvogel,
der in deinem Hintergarten singt zurück. :-) Ja du hast recht mit der Luft, ursprünglich habe ich es wie die Erste Strophe;
"Aus dem Atem der Dunkelheit hinaus
Ein Hauch über die Grenzen
Dort, wo die Gelüste tobt" geschrieben, aber dann habe ich es genau so wie meine falsche Rechtschreibfehlern anders überlegt :-|

Hier ist jetzt Dank Eure Hilfe vollendete Version.

Der Djinn

Weit ist die Nacht
Unterhalb des Lichtes
Herrscht die Leere
Schattentänze
Berauschen die Seele der Wüste
Gedanken fliehen
Hinaus ans Meer
Dort, wo die Gelüste toben,
Schlägt die Mondstunde.

Der blauhäutige Djinn
Kämmt seine Haare ins Schwarze
Seine Mandelaugen
Sind wohl beschminkt
Er streckt seine vielseitig begabten Hände
Aus dem Atem der Dunkelheit hinaus
Ein Hauch über die Grenzen
Dort, wo die Gelüste toben.


Die Wüste lebt
Durch seine Tänze...


Selâmunaleykûm

:thanx:

Fitnat
Wenn ich mein Schatten auf dem Asphalt sehe,
denke ich, "Du Armer Poet, bist schon wieder auf dem Boden!"

F.A. "Tanz des Todes"


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