Ein friedloser Ozean
Gehe hinaus und schlafe, ruhigen Atems
Zwischen den Sonnenblumen
Im kühlen Schattenspiel deiner Knochenfinger
Begleitet von sorglosen Glockenklängen
Denkbar, dass sich dort ein Maikäfer erbarmt
Versucht dich zu kitzeln und vertreibt dein Sterben
Für einen Moment, indem du wieder zu lächeln vermagst
Tief graben sich in deine zerbrochene Stirn Neonaugen
Und deine Träume sind
Wie das Pech, das unter steinernen Sonne schwitzt
Deine fruchtlosen Halblaute und Masken sind ohne Geschlecht
Sie können nichts fühlen
- Bevor die Tage enden, die Stimmen aufhören laut zu atmen -
Innenversunken sind
Meine Gedanken, sind nur Gespinste
Auf den der Tau eines Sommers verdunstet
Ein Vogel erhebt sich über das verwaiste Feld
Tränkt sein Glutgefieder mit meinen Tränen
Trocknet sie in einem unbekannten Schwarz
- Bevor die Tage kommen, die das Stimmlose preisen -
Zieh hinaus und schlafe, ruhigen Atems
Der Wintermorgen ist da
Die Flüsse sind zu Eis verglüht
Irgendwo heult ein Wolf am Kreuz
Berufen um den Himmel zu fruchten
Immer noch bist du ein Monster
Für das furchtsame Kind
Das sich in schlafenden Bäumen vor dir versteckt
Weil es dich versteht...
Ein friedloser Ozean
Re: Ein friedloser Ozean
servus trillo -
versuche deine allerseelen-bilder auf meine art zu interpretieren. wobei ich mit den metaphern "knochenfinger" und "neonaugen" noch nicht ganz klar komme. das eine zielt mit zu sehr in die gruselecke, das andere richtung autosalon oder tec-speach. gibts dafür alternativen? im titel selbst irritiert mich das wort "ozean", da mir dafür im werk selbst der bezug fehlt.
die bei dir trotz sonst blumiger sprache immer wieder auftauchenden sachlichkeiten mit bewegung zu ersetzen ist möglicherweise auch eine option. hab den text nach solchen optionen durchforstet, sätze ein biz umsortiert und zwei drei grammatikteufelchen eliminiert.
ach was - lies das ganze einfach mal durch und sag mir, ob du überhaupt bock hast, dich auf der basis mit denkich-schreibich-members wie meinereiner ergebnisorientiert zu beschäftigen. übrigens - den wolf, der da heult kenne ich - schau mal unter club der toten dichter nach, dürfte ein verwandter sein.
Ein friedloser Ozean
gehe hinaus und schlafe, atme ruhig
zwischen den Sonnenblumen
wo Knochenfinger mit kühlen Schatten spielen
begleitet von sorglosem Glockengebimmel
möglich, dass sich deiner dort ein Maikäfer erbarmt
dich zu kitzeln versucht und dein Sterben vertreibt
für den einen Moment, der dich wieder lächeln lässt
Neonaugen graben sich tief in deine gebrochene Stirn
und deine Träume sind
wie das Pech, das unter steinernen Sonnen schwitzt
deine steinkalte Lautschrift, deine Masken sind geschlechtslos
sie fühlen nichts
- bevor die Tage enden und jene mit Stimme aufhören, laut zu atmen -
in mich versunken, sind Gedanken nur das Gespinst
auf dem der Tau eines Sommers verdunstet
über dem verwaisten Feld erhebt sich ein Vogel
tränkt die Glut im Gefieder mit meinen Tränen
trocknet sie im Tiefschwarz da oben
- bevor der Tag kommt, den Stumme preisen -
zieh hinaus und schlafe, atme ruhig
der Winter hat ein Morgen
das Eis der Flüsse beginnt zu glühen
ein Wolf heult irgendwo am Kreuz
Berufener und in himmlischer Hörweite
immer noch bist du das Monster
für ein furchtsames Kind
das sich in verschlafenen Bäumen vor dir versteckt
weil es dich versteht...
versuche deine allerseelen-bilder auf meine art zu interpretieren. wobei ich mit den metaphern "knochenfinger" und "neonaugen" noch nicht ganz klar komme. das eine zielt mit zu sehr in die gruselecke, das andere richtung autosalon oder tec-speach. gibts dafür alternativen? im titel selbst irritiert mich das wort "ozean", da mir dafür im werk selbst der bezug fehlt.
die bei dir trotz sonst blumiger sprache immer wieder auftauchenden sachlichkeiten mit bewegung zu ersetzen ist möglicherweise auch eine option. hab den text nach solchen optionen durchforstet, sätze ein biz umsortiert und zwei drei grammatikteufelchen eliminiert.
ach was - lies das ganze einfach mal durch und sag mir, ob du überhaupt bock hast, dich auf der basis mit denkich-schreibich-members wie meinereiner ergebnisorientiert zu beschäftigen. übrigens - den wolf, der da heult kenne ich - schau mal unter club der toten dichter nach, dürfte ein verwandter sein.
Ein friedloser Ozean
gehe hinaus und schlafe, atme ruhig
zwischen den Sonnenblumen
wo Knochenfinger mit kühlen Schatten spielen
begleitet von sorglosem Glockengebimmel
möglich, dass sich deiner dort ein Maikäfer erbarmt
dich zu kitzeln versucht und dein Sterben vertreibt
für den einen Moment, der dich wieder lächeln lässt
Neonaugen graben sich tief in deine gebrochene Stirn
und deine Träume sind
wie das Pech, das unter steinernen Sonnen schwitzt
deine steinkalte Lautschrift, deine Masken sind geschlechtslos
sie fühlen nichts
- bevor die Tage enden und jene mit Stimme aufhören, laut zu atmen -
in mich versunken, sind Gedanken nur das Gespinst
auf dem der Tau eines Sommers verdunstet
über dem verwaisten Feld erhebt sich ein Vogel
tränkt die Glut im Gefieder mit meinen Tränen
trocknet sie im Tiefschwarz da oben
- bevor der Tag kommt, den Stumme preisen -
zieh hinaus und schlafe, atme ruhig
der Winter hat ein Morgen
das Eis der Flüsse beginnt zu glühen
ein Wolf heult irgendwo am Kreuz
Berufener und in himmlischer Hörweite
immer noch bist du das Monster
für ein furchtsames Kind
das sich in verschlafenen Bäumen vor dir versteckt
weil es dich versteht...
„To hell with circumstances; I create opportunities.“ – Bruce Lee
Re: Ein friedloser Ozean
allo kasparov. Du musst mir schon einige Fragen beantworten, ich interessiere mich für den Menschen, der du bist, da mir einfach die Vorstellung fehlt von einem Solchen, der Irgendwo im Zimmer sitzt auf seiner Tastatur klappert und Solches wie deine Kommentare und diesen Vorschlag unterbreitet – also: Wie lange stehst du vor dem Spiegel? Ich meine, ich bin ein Bauer, bucklig und auf einem Auge blind, ja, ein Krüppel, eine entstellte Kreatur, ich vermag gar nicht am Höheren zu rühren, (du schon, alleine wegen der Position auf dem hohen Roß, da vermag man einiges, man ist ja dem Himmel näher) also, vielleicht kannst du mir die Frage beantworten – Warum ist in jedem Witz auch eine Wahrheit?
wie z.B. in diesem:
Und Gott sprach: Es werde Licht!
Und Kasparov antwortete: Mach ich!
wie z.B. in diesem:
Und Gott sprach: Es werde Licht!
Und Kasparov antwortete: Mach ich!
Re: Ein friedloser Ozean
Du hast es hier mit einem Weltliterarten zu tun, Trillo, der sogar die Jelinek abschätzig behandelt, Du befindest Dich also in guter Gesellschaft.
Wenn der Himmel so blau ist, warum wird es dann finster?
Re: Ein friedloser Ozean
hier ein paar antworten:
der witz ist blasphemie
jede wahrheit birgt den witz in sich
arbeitstitel fallen nicht unter höheres, sonst schreib bitte endfassung oder kasparov-kommentare unerwünscht hin und ich halte (aber nur vielleicht) die klappe
ergebnisorientiert heisst, dass ich mir dummerweise einen trillo-eigenen gegenvorschlag erwartete und keine laue psychonummer mit gefälschtem behindertenausweis
und hilbi - ich hab das bestellte hörbuch immer noch nicht.
der witz ist blasphemie
jede wahrheit birgt den witz in sich
arbeitstitel fallen nicht unter höheres, sonst schreib bitte endfassung oder kasparov-kommentare unerwünscht hin und ich halte (aber nur vielleicht) die klappe
ergebnisorientiert heisst, dass ich mir dummerweise einen trillo-eigenen gegenvorschlag erwartete und keine laue psychonummer mit gefälschtem behindertenausweis
und hilbi - ich hab das bestellte hörbuch immer noch nicht.
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