Guten Tag! Heute will ich euch von meinem gestrigen Besuch des Feinschmecker-Restaurants MacDonalds berichten. Alles fing damit an das sich nach sieben Stunden Mittagsschlaf ein flaues Gefühl in meinem Magen ausbreitete. Ich zog mir also meine am Boden liegenden Klamotten an, entsorgte die im ganzen Raum verteilten Wichslappen und schritt in die Küche. Bei dem Versuch die Kühlschranktür zu öffnen riss ich versehentlich den Türgriff ab. Ich warf den Griff in die Ecke. Nach zwei Minuten gelang es mir schließlich den Kühlschrank auch ohne Griff zu öffnen. Ich machte mich auf die Suche nach etwas Essbarem. Alles was ich vorfand war jedoch Brot, Obst, Wurst, Käse, Jogurt, Schokolade, Kartoffeln, Reis, Gemüse, Nudeln, Eier, Fisch und ähnliche biologische Abfallprodukte die es nicht würdig sind im Magen eines Feinschmeckers, wie ich es bin, zu landen. Ich beschloss also in die hiesige MacDonalds-Filiale zu fahren. Auf dem Weg dahin überfuhr ich drei rote Ampeln, rammte einen Fahrradfahrer und fuhr mitten durch eine Gruppe japanischer Senioren, die wohl gerade die Stadt besichtigten. Drei von ihnen überlebten. Aber Hey - Fehler macht Jeder.
Nach zehn Minuten Abenteuerfahrt durch die Innenstadt war ich an meinem Zielort angekommen. Mit 50 km/h schlitterte ich auf den MacDonalds-Parkplatz. Bei gleicherbleibender Geschwindigkeit überfuhr ich den Asphalthügel, der kurz vor Zufahrt zum MacDrive angebracht war. Die Achse meines Autos brach, ich überschlug mich drei mal und landete kopfüber im Gebüsch. Alles was mir durch den Kopf ging war: Ach du heilige Scheiße Gottes, jetzt muss ich mein Abendbrot hier zu mir nehmen.
Ich kletterte aus dem Auto und ging durch die Eingangstür. Wie es sich für einen anständigen Bürger gehört stellte ich mich brav am Ende der Schlange an. Die Schlange war ca. drei Meter lang, an der Theke wurden die Kunden von einem asiatischen Jugendlichen bedient, der nur gebrochen Deutsch sprach und direkt vor mir stand eine ca. 130 Kilo schwere Dame, die mit kurzen Hosen und einem ärmellosen Top bekleidet war. Ihre Achselhöhlen wurden von einem überdimensionalen Braunbären bewohnt, aus dessen Mund im fünf Sekunden Takt Speichel auf den Boden tropfte. Der Schweißgeruch den sie in meine Richtung ejakulierte war bestialisch. Nach 30 sec hatte meine Nase jeglichen Geruchssinn verloren. Ich kann von Glück reden das ich es mir angewöhnt habe solchen Situationen mit einer geballten Ladung sarkastischem Humor entgegen zu treten. Die meisten Leute hätten an meiner Stelle wohl schlagartig die Flucht ergriffen, ich jedoch blieb hinter der Frau stehen und grinste vor mich hin. Wenige Sekunden später begannen meine kaputten Hirnwindungen auch schon damit kranke Fantasien auszuspucken. Ich stellte mir die Frau beispielsweise beim Verrichten ihrer Notdurft vor und fragte mich ob sie in der Lage ist, nachdem sie ihr Geschäft verrichtet hat, ihre Rosette mit ihrer eigenen, überschüssigen Haut abzuwischen. Die Fantasien in meinem Kopf wollten nicht abreisen und fühlte mich plötzlich zu der Frau hingezogen. Ich war bereits leicht Erregt und begann damit meinen Penis an ihrem Hinterteil zu reiben. Die Frau hatte scheinbar etwas dagegen und stieß mich weg. Dieses asoziale Verhalten konnte ich nicht akzeptieren und ich begann damit sie mit Sprüchen wie "Wegen solchen Mutanten wie dir sind unsre Krankenkassen pleite" oder "Dein Körper ist genauso ästhetisch wie dein Mageninhalt" zu beschimpfen. Meine anfängliche Erregung war verschwunden und Klaustrophobie machte sich in mir breit. Gott sei Dank war die Schlange mittlerweile gewaltig geschrumpft und das Nilpferd war als nächstes an der Reihe. Sie bestellte sich 3 BigMacs, 2 Cheeseburger, 4 Portionen Pommes und 3 große Packungen ChickenMacNuggets. Zum trinken bestellte sie sich lediglich eine kleine Cola light, mit der Begründung das sie gerade auf Diät sei.
Dann war ich endlich damit dran meine Bestellung aufzugeben. Ich bestellte mir ein Royal-TS-Menü. Ich setzte mich an einen freien Tisch und begann damit mein Essen zu betrachten. Der Appetit war mir irgendwie vergangen. Ich stocherte in den Pommes rum und betatschte meinen Royal-TS. Irgendwann fiel mein Blick zufälliger Weise auf meine Finger. Ich erschrak. An meinen Fingern haftete eine klebrige, weiße Substanz, die aussah wie das Zeug in den Wichslappen, die ich zu Beginn der Geschichte entsorgt hatte. Verschämt blickte ich mich im Raum um und als ich mich für einen Moment lang unbeobachtet fühlte öffnete ich blitzschnell meinen Hosenschlitz, um zu sehen ob sich versehentlich ein Schuss aus meiner Schrotflinte gelöst hatte. Doch alles war trocken. Verwundert blickte ich mich wieder im Raum um, ich konnte mir nicht erklären wie das Ejakulat an meine Fingerlein gekommen war. Plötzlich erregte der Royal-TS, der immer noch vor mir auf dem Teller lag, meine Aufmerksamkeit. Die selbe Sperma ähnliche Substanz die auf meiner Haut haftete lief aus meinem Abendessen heraus. Ich hob die eine Hälfte des Royal-TS an und fing laut an zu lachen. Kein Wunder das das Zeug so gut schmeckt, das Geheimnis des Royal-TS war entlüftet. Anstatt mit Ketchup oder irgend einer Soße wird die Frikadelle mit Liebesnektar verfeinert. Ich konnte mich vor lachen kaum auf dem Stuhl halten, die Leute fingen schon an blöde zu kucken. Dann verzog ich mich erst mal kurz auf die Toilette um aus dieser peinlichen Situation zu entfliehen. Auf dem Klo angekommen machte ich mich kurz frisch und spülte meinen Gaumen mit Natursekt aus. Dabei kam mir eine geniale Idee.
Ich ging zurück in die Fresskammer, schnappte mir meinen Royal-TS und ging zu dem asiatischen Jugendlichen an der Theke. Er fragte mich ob etwas mit meinem Essen nicht in Ordnung ist. Ich sagte "nein, es is alles OK, ich möchte nur noch etwas Sperma auf meine Frikadelle, da mir das Fleisch zu trocken ist". Der Junge schaute mich verunsichert an und fragte dann "Was ist Sperlma, ich nix gut deutsch". Ich öffnete erneut den Royal-TS, zeigte auf die weiße Soße und sagte "Das mein Junge, das ist Sperma". Der Junge grinste mich an und sagte "Ah - ich verlstehe, gut, du wolle mehr Sperlma, ich mache dir mehr Sperlma". Ich musste mich zusammenreisen um mir vor lachen nicht meine Hose einzusauen. Ich setzte mich wieder auf meinen Platz und beobachtete das Treiben an der Theke. Von nun an fragte der asiatische Junge jeden Kunden, der sich einen Royal-TS bestellte ob er eine doppelte Portion Sperma auf die Frikadelle wolle. Die meisten Kunden verließen daraufhin empört den Fresstempel. Vor lauter lachen begannen an meinem Hintern schon die ersten Hämorriden zu platzen, aber geil war ich auch, wie der asiatische Junge das Wort "Sper(l)ma" aussprach war für mich sehr erregend.
Kurz bevor ich auf die Toilette verschwinden wollte, damit mein Vulkan die brodelnde Lava ausspucken kann, kam der Filialleiter hereingestürmt und fragte den Jungen wieso die ganzen Gäste verschwunden sind. Der Junge sagte, das er lediglich freundlich gefragt hat ob jemand mehr Sperma als üblich auf seinen Burger will. Der Filialleiter lief rot an vor Wut und brüllte den Jungen an ob er noch alle Latten am Zaun hätte. Der Junge war völlig verstört und konnte sich nicht erklären was er falsch gemacht hatte. Dann zeigte er auf mich und sagte ich hätte von ihm verlangt meinem Royal-TS eine extra Portion Sperma zu verpassen. Der Filialleiter stürmte auf mich zu, packte mich am Kragen und setzte mich vor die Tür. Ich beschwerte mich und sagte das ich für mein Essen bezahlt habe und ich eben dieses auch verzehren will. Er brüllte mir mit lauter Stimme ein "Leck mich am Arsch du Bastard" ins Gesicht. Wenn er wüsste wer vor ihm steht hätte er seine Wortwahl schätzungsweise noch mal überdacht. Als er mir den Rücken kehrte und zurück ins Restaurant lief stürzte ich mich auf ihn, brachte ihn zu Fall, zerrte ihm seine Hose herunter und begann mit meinem Fleischfetzen seine Rosette zu bearbeiten. Vor Geilheit lief mein Kanonerohr Gefahr zu platzen, wenig später war ich auch schon in den Mann eingedrungen. Er wehrte sich nach Leibeskräften, doch ein wildes Tier das von seinen Trieben gesteuert wird, schüttelt man nicht so leicht ab. Wie ein Terrier machte ich mich an ihm zu schaffen und wir waren bereits so in einander verhakt das ich, selbst wenn ich gewollt hätte, nicht mehr so einfach von ihm hätte ablassen können.
Diese Tatsache wurde mir zum Verhängnis, den einige Sekunden später kam auch schon ein Streifenwagen auf dem MacDonalds Parkplatz an. Irgend ein Idiot muss wohl die Bullenschweine herbestellt haben und ich tippe stark auf den reisfressenden Schweissfußindianer. Die zwei Polizisten hatte zwar ziemliche Schwierigkeiten mich von der Gesäßvertiefung des Filialleiters loszureißen, schafften es dann aber schließlich doch. Zu meiner Erleichterung stellte ich fest das es sich bei den Polizisten um zwei Freunde von mir handelte. Sie rüttelten mich ordentlich durch und sagten das das das (!!!) letzte mal sei wo sie ein Auge für mich zudrücken könnten. Es war nämlich nicht das erste mal das ich in eine solche Situation geraten war. Sie fuhren mich nach Hause und ließen mich mit einem Bußgeld von 10 Euro davon kommen, was günstiger als das Taxi war, das ich mir hätte nehmen müssen.
Der Filialleiter blieb übrigens regungslos auf dem Parkplatz liegen.
-=Ende=-
M(a)c Donalds!
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Arsch im Raum der Zeit
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- Registriert: 30.07.2003, 02:25
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M(a)c Donalds!
Das Leben ist ein Hund, mal schwarz, mal weiß, mal kunterbunt. Es bellt und beißt, es frißt und scheißt und manchmal reibt sich's an deim Bein.
Re: M(a)c Donalds!
du überraschst mich immerwieder mit deiner feinfühligen, subtilen gesellschaftskritischen art, rubi!
Dies ist mal wieder ein beweis dafür, dass die deutsche literatur selbst heute, in der globalisierten/amerikanisierten welt, noch einige höhepunkte aufweisen kann! Hut ab! von so einem könnt ihr euch all oa scheibm oabschneidn!

Dies ist mal wieder ein beweis dafür, dass die deutsche literatur selbst heute, in der globalisierten/amerikanisierten welt, noch einige höhepunkte aufweisen kann! Hut ab! von so einem könnt ihr euch all oa scheibm oabschneidn!
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