Reisswasser-Alarm

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Arsch im Raum der Zeit
Erinye
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Reisswasser-Alarm

Beitragvon Arsch im Raum der Zeit » 01.08.2003, 03:21

Hier is mal eine weitere Geschichte. Sie ist literarisch nicht besonders anspruchsvoll, darüber bin ich mir im klaren. Aber die Handlung ist gut, oder?

Auf Absätze und sonstigen Schnickschnack habe ich bewusst verzichtet, da diese nur die Handlung der Geschichte stören würden.


Guten Tag! Heute will ich euch von meinem gestrigen Abenteuerurlaub in einer alten, gammeligen Bahnhofstoilette berichten. Alles fing damit an das ich nach 2 Stunden Zugfahrt plötzlich das Gefühl verspührte als würde mir jeden Moment der Dickdarm platzen. Ich stand vor der Entscheidung mich auf die Zugtoilette, die sich unmittelbar in meiner Nähe aufhielt zu verdrücken oder tapfer bis zum Bahnhof meines Zielortes durchzuhalten, wie ein richtiger Mann. Wenn ihr euch jetzt fragen solltet wie man nur so blöd seien kann sich direkt neben das Scheisshaus der Bahn zu setzen, sei euch folgendes gesagt: Ich liebe Zugtoiletten, ich liebe es wenn der intensive Geruch der halb verwesten Exkremente meine Nasenschleimheute kitzeln, dieser Mischduft aus Fäkalien und wohlriechenden chemikalischen Substanzen gibt mir ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit in dieser stinkenden, von Gott verlassenen Welt. Da ich wusste das es maximal noch fünf Minuten bis zum Bahnhof sind und ich meine Kackgewohnheiten kannte wie kein andrer Mensch, wusste ich auch das mir die fünf Minuten unter keinen Umständen zum verrichten meiner Notdurft ausreichen würden. Selbst wenn ich auf das Abwischen verzichten würde, wäre es ein Ding der Unmöglichkeit. Die fünf Minuten Warterei kamen mir vor wie eine halbe Ewigkeit, ich rutschte unruhig auf meinem Sitz hin und her, stampfte mit den Füssen im Takt von "Time to say Godbye" auf den Boden und begann Stossgebete in Richtung Himmel auszustoßen, der Tatsache das ich eigentlich Atheist bin schenkte ich keine Beachtung. Etwa eine Minute vor Erreichen des Bahnhofs, meine Rosette hatte sich mittlerweile auf den Umfang eines Schwimmringes aufgebläht, konnte ich meinem inneren Druck nicht mehr standhalten und feuerte einen Analhuster erster Güteklasse in Richtung eines 16 jährigen Hip Hopers ab, dem es daraufhin seine Baseball-Mütze vom Kopf wehte. Der Junge war sichtlich verängstig und verunsichert und reagierte wahrscheinlich aus Gründen des Selbstschutzes, auf meine Stinkbombe in dem er mir mit lauter Stimme ein "Hey Alter suchst du Stress oder was, fick deine Mutter, du scheiss Nigger" an den Kopf warf. Normalerweise hätte mich eine derartige Beschimpfung völlig kalt gelassen, doch weil ich mich in einer Stresssituation befand und mir bereits eine Art dünnflüssige, braune Soße die Oberschenkel runter lief, sprang ich aus meinem Sitz auf und schnappte mir die dreckige Stinksocke am Kragen. Ich brüllte ihm so laut ich konnte "Pass mal auf du dreckiger Natursektduscher, wenn du mir noch einmal dumm kommst pack ich dich an deiner Arschbehaarung, häng dich Kopfüber an die Zugdecke und verpass dir mit meinem Reisswasser (das mir mittlerweile schon in die Schuhe gelaufen war) einen Einlauf den du in deinem Leben nicht mehr vergessen wirst. Deine Rosette wird hinter aussehen wie eine explodierte Nilpferdvotze, das versprech ich dir." Nach dieser verbalen Entgleisung setzte sich der Junge in ein anderes Zugabteil.
Nassgeschwitzt und mit voll angespanntem Schließmuskel bemerkte ich schließlich das der Zug endlich angekommen war. Wie von der Tarantel gestoche rannte ich auf die Bahnhofstoilette. (den Weg von den Gleisen bis zum Klo kannte ich bereits besser als meine eigene Westentasche) Ruckartig riss ich den Türgriff, welcher mit einer übelriechenden, dickflüssigen, gelblichen Substanz beschichtet war nach unten und stürmte direkt in die erste Kotablasskabine. Ich ließ mich erleichtert auf die Klobrille herabfallen und entspannte meinen inzwischen regelrecht verspannten Schließmuskel. Wie aus einem Panzer der polnischen Berufsarmee sprudelte das Reisswasser aus meinem Rektum heraus und hinterließ ein Geräusch das so ähnlich wie das Pletschern der Niagara-Fälle klang. Doch irgendetwas an der Geräuschkulisse fehlte, meine Ohren konnten gar keinen hochspritzendes Toilettewasser warnehmen. Ich erstarrte für einige Sekunden und senkte dann langsam meinen Kopf, der mir vor Erleichterung in meinen Nacken gefallen war, nach unten. Ich konnte es nicht fassen, ich hatte tatsächlich vergessen mir vor dem Abdrücken meine Hose herunterzuziehen. Der flüssige Quirlkot hatte sich schon längst in meiner gesammten Hose ausgebreitet, doch dadurch das mein gesammter Körper sich auf ca. 50° erhitzt hatte, konnte ich ihn nichtmahl spühren. Doch herauslaufen sah ich ihn, meine weißen Sneakers hatten sich bereits oliv-braun verfährt. Oha - was für Missgeschick, dachte ich mir. Ich zog so schnell ich konnte meine vollgekackte Hose aus und begann damit mir zu allererst mal meinen Hintern abzuwischen. Die Fäkalien waren inzwischen schon leicht angetrocknet, wodurch sich das Abwischen zur körperliche Schwerstarbeit entwickelte. Da meine Arme schon sehr schwer waren und ich absolut keine Kraft mehr hatte, ging ich einfach dazu über den Kot mit meinen Fingernägeln, die ich seit über 3 Wochen nicht mehr geschnitten hatte, abzukratzen. Das tat zwar ziemlich weh und mein Hintern war hinter wund wie ein frisch geschältes Kleinkind, aber die Exkremente waren größtenteils weg. An meinem Hintern mein ich, meine Beine waren nach wie vor von oben bis unten mit Scheisse beschmiert. Plötzlich hörte ich das sich die Toilettentür öffnete, ich wurde nervös und mir war die ganze Situation ja doch etwas unangenehm. Ich beschloss mich ganz ruhig zu verhalten und zu hoffen das mich Niemand bemerkt. Fehlanzeige - der Griff von meiner Kabine bewegte sich ruckartig nach unten, zum Glück hatte ich nicht vergessen die Tür abzusperren. Ich konnte eine tiefe Stimme mit den Worten "Hey wie lange brauchst'n du noch? Ich muss kacken" wahrnehmen. Verschüchtert entgegnete ich ihm mit den Worten "bei mir kann's noch etwas dauern". Angespannt harrte ich der Reaktion des Mannes.
Zu meiner Erleichterung konnte ich nur einen leichten Seufzer wahrnehmen und hörte wie der Mann das Klo verließ. So dringend war sein Bedürfnis anscheinend doch nicht gewesen, anders konnte ich mir sein Verhalten nicht erklären. Ich stand aber nach wie vor, vor dem Problem das die gesammte Oberfläche meiner Beine, die sich dadurch übrigens nicht nur genauso geschmeidig anfühlten wie die einer Gazelle, sondern auch noch den richtigen Farbton hatten, mit meinem Reiswasser beschichtet waren. Ich kann euch nicht erklären wieso, aber irgendwie erregte mich diese Tatsache. Ich spührte wie das Blut aus meinem Hirn zur mitte meines Körpers schoss. Wenige Sekunden später war mein Penis aufgepumt wie Dolly Busters Milchbehälter. Ich wehrte mich mit Leibeskräften, doch ich konnte meinen Trieben nicht die Stirn bieten. Ich umschlung meine Lustmoskete mir meinen Händen (ja! - mit beiden!) und begann damit meine Arme auf und ab zu bewegen, diesmal im Takte von "Blitzkrieg Bop". Etwa 20 sek. später spritze mein Liebesnektar auch schon mit 300 km/h auf die gegenüberliegende Wand. Ich fühlte mich wiedermal erleichtert und entspannte mich. Ich entschloss mich dazu erstmal eine Zigarette zu rauchen und meine Beine einfach nur Beine seien zu lasse, nun kam es eh nicht mehr auf die Zeit drauf an, die braune Kruste war inzwischen härter als getrockneter Tapetenkleister. Nachdem ich meine Zigarette fertig geraucht hatte und wieder etwas klar im Kopf war, begann ich damit mich vor mir selbst zu ekeln. Was bin ich nur für eine perverse Drecksau, die auf einer Bahnhofstoilette onaniert und sich dabei ihre mit fäkalien bespritzen Beide anschaut. Ich musste mich übergeben. Das Problem bei der Sache war folgendes: Auf der war Toilette kaum mehr Platz. Direkt vor mir befand sich eine müffelnde Kotpfütze, etwas dahinter lag meine vollgekackte Hose und meine verfärbten Sneakers und an der Wand hing mein Sperma. Ich öffnete also den Kasten in dem sich das Klopapier befand und entleerte meinen Mageninhalt. Erneut machte sich ein erleichterndes Gefühl in meinem Körper breit. Mittlerweile hatte ich aber die Gedult verloren und wollte endlich nach Hause, immerhin befand ich mich mittlerweile seit über 4,5 Stunden auf dem Scheisshaus. Ich beschloss das Sperma von der Wand zu kratzen und meine Läuferchen damit einzucremen. Gesagt - Getan. Nachdem das Sperma getrocknet war faste ich mir ein Herz und riss mir die ganze Kruste in einem Zug von der Haut. Dieser eine Zug genügte mir, da meine Beine selbst verständlich zusammengeklebt waren. Diese Aktion brachte allerdings eine kleine Nebenwirkung mit sich. Das Gemisch aus Sperma und Dünnpfiff war nicht das einzige das sich dabei von meinen Beinen löste, nein, meine gesammte Beinbehaarung ging dabei flöten. Da ich auf rassierte Beine stehe fand ich das aber geil. Eine kostenlose Alternative zur klassischen Beinenthaarung war geboren. Nach dieser gelungenen Befreiungsaktion schlüfpfte ich in meine Hose und zog meine stinkenden Turnschuhe an. Bevor ich diese biologische Müllhalte verließ urinierte ich noch auf die geschlossene Toilette um meine Sammlung an Körperflüssigkeiten zu vervollständigen. Fall's ihr euch jetzt fragt wo das Blut bei der ganzen Sache geblieben ist, sei euch gesagt das mir beim kacken meine gesammten Hämoriden aufgeplatzt waren, es war also Blut im Überfluss im Raum verteilt. Ich entfernte mich aus der Toilette und rannte so schnell ich konnte nach Hause. Ohne zu duschen ging ich in mein Bett und spielte die ganze nacht an mir selber rum.
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Re: Reisswasser-Alarm

Beitragvon ruuchrinden » 01.08.2003, 03:49

Ja also abgesehen davon dass ich die ganzen Beschreibungen etwas billig fand, schleicht sich bei mir der Verdacht ein, dass Du evtl. den Roman von Irving Welsh "Drecksau" kennst. Mit dem kleinen Unterschied, dass die Geschichte nicht nur eine Aufzählung von Körperflüssigkeiten und durchgeknallten Fantasien ist, sondern eine echte beängstigende Handlung hat.
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Re: Reisswasser-Alarm

Beitragvon Arsch im Raum der Zeit » 01.08.2003, 17:45

Tut mir Leid, von diesem Roman hab ich noch nichts gehört. Aber ich werd mich bei Gelegenheit mal drüber schlau machen, deiner Beschreibung nach zu urteilen, könnte er mir gefallen. ;=)
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Re: Reisswasser-Alarm

Beitragvon wizorocks » 06.08.2003, 04:11

rubi, habe ich dir eigentlich schon gesagt, wie sehr ich deine geschichten liebe? du überraschst mich jedesmal aufs neue, ich bin entzückt.
ein literat der extraklasse!

die welt braucht nen meister knecht ruprecht so heisster! (hier im forum arschimraumderzeit)


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