Wie heißt denn du, wie
schaukle dich in den Armen
drück dich an meinen Busen
mit Armen weich wie der Fluss
aus dem du getrieben kamst
wie heißt denn du, wie
hast mich und ihn verbunden
vor namenlosen Wochen
in Laken mit Monogrammen
die bleicher als helle Nächte sind
wie heißt denn du, wie
wenn draußen der Schnee fällt
hast du mich der Kratzer beraubt
die meine Schlittschuhe zogen
in glänzende Männeraugen
wie heißt denn du, wie
wenn du mir wieder gebracht wirst
am Ende des langen Tages
mit meiner Mutter Gesetze im Ohr
Erinnern bleibt dann ein Wort
Auf die Welt gebracht
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buddhabrot
- Minotauros
- Beiträge: 53
- Registriert: 14.04.2005, 06:23
- Wohnort: Wurzen bei Leipzig
Re: Auf die Welt gebracht
gelesen und gut gefunden,
b.b.
b.b.
Wer nicht überzeugen kann, sollte wenigstens Verwirrung stiften.
Re: Auf die Welt gebracht
was wo fehlt, ist wo zuviel.
das näher auszuführen für den anfang zuviel und ohne ok deinerseits unnötig verwirrend. allerdings den schlußslogan würde ich an deiner stelle -bin ich ja nicht aber stells dir herzlich vor- nochmal in den lyrMixer werfen. den wortcocktail kenn sicher nicht nur ich schon in ermüdend mannigfachen versionen geringfügig anders.
das näher auszuführen für den anfang zuviel und ohne ok deinerseits unnötig verwirrend. allerdings den schlußslogan würde ich an deiner stelle -bin ich ja nicht aber stells dir herzlich vor- nochmal in den lyrMixer werfen. den wortcocktail kenn sicher nicht nur ich schon in ermüdend mannigfachen versionen geringfügig anders.
„To hell with circumstances; I create opportunities.“ – Bruce Lee
Re: Auf die Welt gebracht
danke fürs feedback!
tja, also das fehlen und zuviel hätt ich druchaus gern näher ausgeführt,
wenn du lust hast, kasparov.
tja, also das fehlen und zuviel hätt ich druchaus gern näher ausgeführt,
wenn du lust hast, kasparov.
Re: Auf die Welt gebracht
hab ich, dauert nur noch ein bisserl
vonwegen workoholic und vollerKopf
vonwegen workoholic und vollerKopf
„To hell with circumstances; I create opportunities.“ – Bruce Lee
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Herbert Eiter
- Orpheus
- Beiträge: 267
- Registriert: 04.01.2004, 19:30
Re: Auf die Welt gebracht
Hat mich berührt, das zu lesen. Die Bilder sind eindringlich und überzeugend. Auch die Ehrlichkeit in und zwischen den Zeilen.
and all the lousy little poets coming round ...
Re: Auf die Welt gebracht
Schließe mich Kasparov an, der letzte Satz fällt leicht raus, weil zu... zu... direkt.
Ansonsten aber sehr, sehr schön.
Ansonsten aber sehr, sehr schön.
I would go to the Dark Side in a heartbeat if I thought they had better dialog over there.
- Ursula Vernon
- Ursula Vernon
-
Herbert Eiter
- Orpheus
- Beiträge: 267
- Registriert: 04.01.2004, 19:30
Re: Auf die Welt gebracht
Guten Abend.
Mir ist aufgefallen, dass ich in einem meiner zuletzt hier veröffentlichten Gedichte eine ganz ähnlich-lautende Stelle habe:
Da hat aber bisher niemand gemeckert. Formelle Beschwerde folgt.
Ich finde diesen Schluss okay, so wie er ist. Ich habe das zwar ebenfalls als direkt und dramaturgisch deutlich empfunden, als gewollt anschwellenden Schlussakkord, aber nicht als Slogan oder als abgedroschen. Ich finde es harmoniert auch inhaltlich mit den "Gesetzen im Ohr" im vorangehenden Vers und mir fällt spontan nicht ein, wie man das besser ausdrücken könnte. Für mich ist das der logische Kontrapunkt, nicht ohne eine gewisse Ironie, zu den berührenden Bildern, die vorher auftauchen und die nicht nur "ein Wort" sind.
Besten Gruß,
H. Eiter
allerdings den schlußslogan würde ich an deiner stelle -bin ich ja nicht aber stells dir herzlich vor- nochmal in den lyrMixer werfen. den wortcocktail kenn sicher nicht nur ich schon in ermüdend mannigfachen versionen geringfügig anders.
Mir ist aufgefallen, dass ich in einem meiner zuletzt hier veröffentlichten Gedichte eine ganz ähnlich-lautende Stelle habe:
und liebe ist ein wort
Da hat aber bisher niemand gemeckert. Formelle Beschwerde folgt.
Schließe mich Kasparov an, der letzte Satz fällt leicht raus, weil zu... zu... direkt.
Ich finde diesen Schluss okay, so wie er ist. Ich habe das zwar ebenfalls als direkt und dramaturgisch deutlich empfunden, als gewollt anschwellenden Schlussakkord, aber nicht als Slogan oder als abgedroschen. Ich finde es harmoniert auch inhaltlich mit den "Gesetzen im Ohr" im vorangehenden Vers und mir fällt spontan nicht ein, wie man das besser ausdrücken könnte. Für mich ist das der logische Kontrapunkt, nicht ohne eine gewisse Ironie, zu den berührenden Bildern, die vorher auftauchen und die nicht nur "ein Wort" sind.
Besten Gruß,
H. Eiter
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Re: Auf die Welt gebracht
danke euch für eure rückmeldungen!
zeitlicher vorsprung vermutlich, da war das publikum noch nicht so ermüdet. von den mannigfachen versionen.
ich hab da auch nochmal drüber nachgedacht .. mir ist diese super-kitschige liedzeile aus disneys "bambi" im ohr... "liebe ist mehr als nur ein wort"...
ja doch, die ironie hat einen guten platz hier, es soll ja klar werden, dass das leben und sein fortbestand eben nicht die kitschige feelgood version sein muss, wenn man unbedarft, unvorbereitet hineinstolpert... und gleichsam filmrisse in der eigenen geschichte zeigen. erinnern bleibt ein wort im sinne von: da war doch was. das leben, das mir passiert ist, im spannungsfeld von äußeren zwängen und inneren bedürfnissen.

Da hat aber bisher niemand gemeckert. Formelle Beschwerde folgt.![]()
zeitlicher vorsprung vermutlich, da war das publikum noch nicht so ermüdet. von den mannigfachen versionen.
ich hab da auch nochmal drüber nachgedacht .. mir ist diese super-kitschige liedzeile aus disneys "bambi" im ohr... "liebe ist mehr als nur ein wort"...
ja doch, die ironie hat einen guten platz hier, es soll ja klar werden, dass das leben und sein fortbestand eben nicht die kitschige feelgood version sein muss, wenn man unbedarft, unvorbereitet hineinstolpert... und gleichsam filmrisse in der eigenen geschichte zeigen. erinnern bleibt ein wort im sinne von: da war doch was. das leben, das mir passiert ist, im spannungsfeld von äußeren zwängen und inneren bedürfnissen.
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Herbert Eiter
- Orpheus
- Beiträge: 267
- Registriert: 04.01.2004, 19:30
Re: Auf die Welt gebracht
zeitlicher vorsprung vermutlich, da war das publikum noch nicht so ermüdet. von den mannigfachen versionen.![]()
Wenn's nur so gewesen wäre! Aber da Ihr Gedicht vorher war, konnte sich das Publikum bei meinem nicht mehr beschweren: Ich verhalf ihm endgültig zu seligem Schlummer.
Tzzzzzzzz,
H. Eiter
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