Ich schüttelte ein Sieb
gefüllt mit den aus dem Topf,
genannt Kopf, gehorteten Worten.
Vielleicht gelänge es mir,
dachte ich hier,
aus all den Sorten von Worten,
das eine, reine zu finden.
Ich müßte dazu nur die übriggebliebenen
Buchstaben richtig zusammenbinden.
So fuhr ich fort
und freute mich wie ein Dieb.
Heraus kam das Wort,
es lautete "Sieb".
Siebgedicht
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Jack Swallow
- Sphinx
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Siebgedicht
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
Re: Siebgedicht
Die Wirkung deines Gedichtes auf mich möchte ich mal so beschreiben: sieht spannend aus, weckt also Neugierde, sog. "lyrische Begehrlichkeiten", zieht dann aber einen deutlichen Schlussstrich. Die unbefriedigte Neugierde meckert, will mehr als nur unverständig staunen. Nur wie?
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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Jack Swallow
- Sphinx
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Re: Siebgedicht
Wow... entweder hab ich jetzt ein Deja vu
oder du bist Philosoph...
Ein kleiner Tipp zum richtigen Zitieren:
Am Ende steht immer ein Punkt. Angabe von Autor und wo man es nachlesen kann, wären auch nicht schlecht.
Ich könnte jetzt das gleiche als Antwort hinschreiben, das ich andres schon gegeben habe. Wäre aber langweilig, stimmt's?
Deswegen zitiere ich mal den großen Meister Balu den Bären: "Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967).
oder du bist Philosoph...
Ein kleiner Tipp zum richtigen Zitieren:
Am Ende steht immer ein Punkt. Angabe von Autor und wo man es nachlesen kann, wären auch nicht schlecht.
Ich könnte jetzt das gleiche als Antwort hinschreiben, das ich andres schon gegeben habe. Wäre aber langweilig, stimmt's?
Deswegen zitiere ich mal den großen Meister Balu den Bären: "Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967).
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
Re: Siebgedicht
Gibts da vielleicht einen Bezug zu einem anderen Text?
„Die mässigeren Empfindungen erscheinen dagegen schaal; man will, wie es scheint, die heftigere Unlust immer noch lieber als die matte Lust.“ (F. Nietzsche in Menschliches, Allzumenschliches)
Deswegen zitiere ich mal den großen Meister Balu den Bären: "Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967).
„Die mässigeren Empfindungen erscheinen dagegen schaal; man will, wie es scheint, die heftigere Unlust immer noch lieber als die matte Lust.“ (F. Nietzsche in Menschliches, Allzumenschliches)
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
Re: Siebgedicht
"Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967)
werden.
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Jack Swallow
- Sphinx
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Re: Siebgedicht
Irgendwie find ich euch beide sympathisch...
Zu dem Bezug, Dirk... in der Regel beziehe ich meine Texte nicht. Mir genügt es, wenn meine Bettwäsche bezogen ist.
@Dirk:
Na ja, zu deinem Zitat von Nietzsche...
Wenn ich wählen dürfte zwischen der Syphilis und der Beschäftigung mit Literatur, würde ich Kleingeist mich wahrscheinlich für die "matte Lust" entscheiden, du etwa nicht?
Also langsam fängst du an mich an ein Papagei zu erinnern, wenn du verstehst, was ich meine...(die Beherrschen das Nachplappern auch ziemlich gut.)
Zu den großen Zitatenkanonen, die hier abgefeuert werden, möchte ich auch mal etwas abfeuern, wenn's erlaubt ist.
"Wer große Kanonen braucht, dem fehlen meist die eigenen Worte" (Jack Swallow Jetzt).
Zu dem Bezug, Dirk... in der Regel beziehe ich meine Texte nicht. Mir genügt es, wenn meine Bettwäsche bezogen ist.
@Dirk:
Na ja, zu deinem Zitat von Nietzsche...
Wenn ich wählen dürfte zwischen der Syphilis und der Beschäftigung mit Literatur, würde ich Kleingeist mich wahrscheinlich für die "matte Lust" entscheiden, du etwa nicht?
Also langsam fängst du an mich an ein Papagei zu erinnern, wenn du verstehst, was ich meine...(die Beherrschen das Nachplappern auch ziemlich gut.)
Zu den großen Zitatenkanonen, die hier abgefeuert werden, möchte ich auch mal etwas abfeuern, wenn's erlaubt ist.
"Wer große Kanonen braucht, dem fehlen meist die eigenen Worte" (Jack Swallow Jetzt).
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
Re: Siebgedicht
Um Nietzsche zu zitieren, brauchts Mut. Diese Kanone kann schneller als gedacht nach hinten losgehen, dieser Mann hat sich selbst als "Dynamit" beschrieben, warum nur? ...
Re: Siebgedicht
Vielleicht gelänge es mir,
dachte ich hier,
aus all den Sorten von Worten,
das eine, reine zu finden.
das isn schöner vierzeiler, wie ich finde.
rhythmisch überzeugend, inhaltlich tragend ... ein bisschen altertümelnd, aber nicht zu sehr.
die anderen teile des gedichts sind aber irgendwie deutlich konträr - und darauf kann ich mir keinen reim machen.
"ich müsste dazu nur ..."
das klingt wie prosa innem gedicht ... haut mich nicht vom hocker, ganz ehrlich.
dachte ich hier,
aus all den Sorten von Worten,
das eine, reine zu finden.
das isn schöner vierzeiler, wie ich finde.
rhythmisch überzeugend, inhaltlich tragend ... ein bisschen altertümelnd, aber nicht zu sehr.
die anderen teile des gedichts sind aber irgendwie deutlich konträr - und darauf kann ich mir keinen reim machen.
"ich müsste dazu nur ..."
das klingt wie prosa innem gedicht ... haut mich nicht vom hocker, ganz ehrlich.
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Jack Swallow
- Sphinx
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- Registriert: 18.11.2007, 14:15
Re: Siebgedicht
Herzlichen Dank für deine Einschätzung..., Glaukos.
Zum Inhalt:
Jemand der eine Frage hat und nach einer Antwort sucht, wird in der Regel eine Antwort gemäß seiner Fragestellung oder Methode, eben seiner Art und Weise der Herangehensweise bekommen.
Ist vielleicht ein bißchen banal, aber gar nicht mal so konträr.
Die Sache mit der Prosa im Gedicht, der dich nicht vom Hocker haut, interessiert mich umso mehr.
Ist vielleicht eine kleine Meta-Allegorie, nicht im Inhalt, sondern mehr in der Form, die ausdrücken soll, daß unser Alltag mehr der Prosa gleicht, doch als Gedicht angenehmer wäre.
Insofern sollten wir uns gelegentlich doch ein paar Reime in unserem prosaischen Leben machen...
Denke, daß das ungefähr meine Intention war...
Grüße
Zum Inhalt:
Jemand der eine Frage hat und nach einer Antwort sucht, wird in der Regel eine Antwort gemäß seiner Fragestellung oder Methode, eben seiner Art und Weise der Herangehensweise bekommen.
Ist vielleicht ein bißchen banal, aber gar nicht mal so konträr.
Die Sache mit der Prosa im Gedicht, der dich nicht vom Hocker haut, interessiert mich umso mehr.
Ist vielleicht eine kleine Meta-Allegorie, nicht im Inhalt, sondern mehr in der Form, die ausdrücken soll, daß unser Alltag mehr der Prosa gleicht, doch als Gedicht angenehmer wäre.
Insofern sollten wir uns gelegentlich doch ein paar Reime in unserem prosaischen Leben machen...
Denke, daß das ungefähr meine Intention war...
Grüße
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
Re: Siebgedicht
Zum Gedicht: Alchemist treibt Poesie... in Anbetracht der letzen Zeile wohl erfolglos?!?
Noch was zu den "mässigeren Empfindungen": Die dionysische Anschauung ist wohl der lauen apollinischen Verklärung vorzuziehen. Somit ist der Satz innerhalb der Terminologie Nietzsches gerechtfertigt. Den Bezug zu diesem Thema hier, kann uns Dirk wohl am Besten erklären...
Nebenbei, Nietzsche hat beides gewählt, die Syphilis und die Beschäftigung mit Literatur.
Aber davon verstehst du KLEINgeist ja nichts
.
Noch was zu den "mässigeren Empfindungen": Die dionysische Anschauung ist wohl der lauen apollinischen Verklärung vorzuziehen. Somit ist der Satz innerhalb der Terminologie Nietzsches gerechtfertigt. Den Bezug zu diesem Thema hier, kann uns Dirk wohl am Besten erklären...
Nebenbei, Nietzsche hat beides gewählt, die Syphilis und die Beschäftigung mit Literatur.
Aber davon verstehst du KLEINgeist ja nichts
werden.
Re: Siebgedicht
@Andres
Generell freue ich mich, wenn gebildete Personen auf meine Beiträge antworten und es dann zu einem Meinungsaustausch kommt. Leider (oder zum Glück?) habe ich keine Möglichkeit, den tatsächlichen Bildungsstand meines Gegenübers zu überprüfen (Jeder könnte sein Profil mit schönen Namen schmücken, ohne je ein Werk von dem Autor gelesen zu haben). Also bleibt mir als zuverlässiger Indikator nur das hier geschriebene Wort. Auf dieser Basis schätze ich meinen Gesprächspartner ein.
Im Umgang mit Texten gibt es eine Art standardisierte Herangehensweise, die in ihren Grundzügen schon Schülern der 10. Klasse bekannt ist. Der Vorteil hierbei ist, dass wir mit dieser Methodik die Werke unbekannter Autoren sowie große Meisterwerke der Literatur gleichermaßen effektiv behandeln und verstehen können. Ein wichtiger Teil dieser Methodik ist die Untersuchung eventueller weiterer Bedeutungen.
Diese Grundregeln sind in einem Literatur-Forum natürlich bekannt, weshalb ich sie hier nicht „auszutreten“ brauche.
Aus diesem Grund kann ich meiner Meinung nach auch eine genauere Betrachtung verlangen.
:bang:
Im konkreten Fall konvertieren wir zur Konvention, ist wohl sicherer für uns ängstlichen Wesen. Nichtsdestotrotz belebt ein bißchen Dialeckmich den Bereich zwischen Aspektfaschismus und Gefühlswirrwar,... ist zumindest meine Meinung.
Ich glaube es nicht. Beweise es mir und ich glaub's immer noch nicht.
@Swallow
Im Allgemeinen ist es unmöglich die eigene Subjektivität zu eliminieren.
So ein schönes Gedicht ist doch selten reine (bewusste) Kopfgeburt.
Sicherlich keine leichte Frage. Die alte Kante würde wahrscheinlich mit der Unterteilung des Menschen in ein empirisches (den Naturgesetzen unterworfenes) und transzendentes ( freies) Wesen argumentieren.
Aus einer kleinen Geschichte lässt sich sehr viel herausholen, was Kafka eindrucksvoll demonstriert hat.
Von anderen Autoren (z.B. Kafka) wissen wir aber, dass ein Text nicht notwendig auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen muss.
Na ja, kommt darauf an welchen Maßstab man anlegt. Dann kommt es darauf an, wer diesen Maßstab gesetzt hat und warum.
Und dann kommt es noch darauf an, ob ich diesen Maßstab überhaupt verwenden will.
Und desweiteren kommt es darauf an, warum ich jetzt diesen Maßstab verwenden will oder nicht.
Mein Handwerkszeug ist kein Selbstzweck, sondern es soll mir bei der Produktion helfen bzw. die Produktion ermöglichen. Ein Tischler möchte einen Tisch produzieren, also gebraucht er sein Werkzeug. Der Tisch wird nicht produziert, um die Werkzeuge zu gebrauchen. Natürlich sind die Werkzeuge sehr wichtig, denn ohne Werkzeug gibt’s keinen Tisch! Sind deshalb aber die Werkzeuge wichtiger als der Tisch?
@Glaukos
Ich dachte schon, daß man hier vor lauter Sinnsuche, keinen Blick mehr für ein wenig Unsinn hat.
gott zum gruße.
"Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit..." (Balu der Bär 1967)
Generell freue ich mich, wenn gebildete Personen auf meine Beiträge antworten und es dann zu einem Meinungsaustausch kommt. Leider (oder zum Glück?) habe ich keine Möglichkeit, den tatsächlichen Bildungsstand meines Gegenübers zu überprüfen (Jeder könnte sein Profil mit schönen Namen schmücken, ohne je ein Werk von dem Autor gelesen zu haben). Also bleibt mir als zuverlässiger Indikator nur das hier geschriebene Wort. Auf dieser Basis schätze ich meinen Gesprächspartner ein.
Zum Gedicht: Alchemist treibt Poesie... in Anbetracht der letzen Zeile wohl erfolglos?!?
Im Umgang mit Texten gibt es eine Art standardisierte Herangehensweise, die in ihren Grundzügen schon Schülern der 10. Klasse bekannt ist. Der Vorteil hierbei ist, dass wir mit dieser Methodik die Werke unbekannter Autoren sowie große Meisterwerke der Literatur gleichermaßen effektiv behandeln und verstehen können. Ein wichtiger Teil dieser Methodik ist die Untersuchung eventueller weiterer Bedeutungen.
Diese Grundregeln sind in einem Literatur-Forum natürlich bekannt, weshalb ich sie hier nicht „auszutreten“ brauche.
Aus diesem Grund kann ich meiner Meinung nach auch eine genauere Betrachtung verlangen.
:bang:
Noch was zu den "mässigeren Empfindungen": Die dionysische Anschauung ist wohl der lauen apollinischen Verklärung vorzuziehen. Somit ist der Satz innerhalb der Terminologie Nietzsches gerechtfertigt. Den Bezug zu diesem Thema hier, kann uns Dirk wohl am Besten erklären...
Im konkreten Fall konvertieren wir zur Konvention, ist wohl sicherer für uns ängstlichen Wesen. Nichtsdestotrotz belebt ein bißchen Dialeckmich den Bereich zwischen Aspektfaschismus und Gefühlswirrwar,... ist zumindest meine Meinung.
Nebenbei, Nietzsche hat beides gewählt, die Syphilis und die Beschäftigung mit Literatur.
Ich glaube es nicht. Beweise es mir und ich glaub's immer noch nicht.
@Swallow
Zu dem Bezug, Dirk... in der Regel beziehe ich meine Texte nicht. Mir genügt es, wenn meine Bettwäsche bezogen ist.
Im Allgemeinen ist es unmöglich die eigene Subjektivität zu eliminieren.
So ein schönes Gedicht ist doch selten reine (bewusste) Kopfgeburt.
Wenn ich wählen dürfte zwischen der Syphilis und der Beschäftigung mit Literatur, würde ich Kleingeist mich wahrscheinlich für die "matte Lust" entscheiden, du etwa nicht?
Sicherlich keine leichte Frage. Die alte Kante würde wahrscheinlich mit der Unterteilung des Menschen in ein empirisches (den Naturgesetzen unterworfenes) und transzendentes ( freies) Wesen argumentieren.
Ist vielleicht eine kleine Meta-Allegorie, nicht im Inhalt, sondern mehr in der Form, die ausdrücken soll, daß unser Alltag mehr der Prosa gleicht, doch als Gedicht angenehmer wäre.
Insofern sollten wir uns gelegentlich doch ein paar Reime in unserem prosaischen Leben machen...
Aus einer kleinen Geschichte lässt sich sehr viel herausholen, was Kafka eindrucksvoll demonstriert hat.
Denke, daß das ungefähr meine Intention war...
Von anderen Autoren (z.B. Kafka) wissen wir aber, dass ein Text nicht notwendig auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen muss.
"Wer große Kanonen braucht, dem fehlen meist die eigenen Worte" (Jack Swallow Jetzt).
Na ja, kommt darauf an welchen Maßstab man anlegt. Dann kommt es darauf an, wer diesen Maßstab gesetzt hat und warum.
Und dann kommt es noch darauf an, ob ich diesen Maßstab überhaupt verwenden will.
Und desweiteren kommt es darauf an, warum ich jetzt diesen Maßstab verwenden will oder nicht.
Also langsam fängst du an mich an ein Papagei zu erinnern, wenn du verstehst, was ich meine...(die Beherrschen das Nachplappern auch ziemlich gut.)
Mein Handwerkszeug ist kein Selbstzweck, sondern es soll mir bei der Produktion helfen bzw. die Produktion ermöglichen. Ein Tischler möchte einen Tisch produzieren, also gebraucht er sein Werkzeug. Der Tisch wird nicht produziert, um die Werkzeuge zu gebrauchen. Natürlich sind die Werkzeuge sehr wichtig, denn ohne Werkzeug gibt’s keinen Tisch! Sind deshalb aber die Werkzeuge wichtiger als der Tisch?
@Glaukos
Um Nietzsche zu zitieren, brauchts Mut. Diese Kanone kann schneller als gedacht nach hinten losgehen, dieser Mann hat sich selbst als "Dynamit" beschrieben, warum nur? ...
Ich dachte schon, daß man hier vor lauter Sinnsuche, keinen Blick mehr für ein wenig Unsinn hat.
gott zum gruße.
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
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Jack Swallow
- Sphinx
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- Registriert: 18.11.2007, 14:15
Re: Siebgedicht
@ Dirk:
Mach ich so ähnlich..., Dirk.
Wobei ich mir noch anschaue, was jemand zitiert und hinterfrage, warum er es zitiert...
Nächstes Zitat:
Bei meinem Hinterfragen, warum du so viel zitierst, scheint sich in mir die Ahnung zu bilden, daß du etwas schüchtern bist...
Desweiteren solltest du wissen, und dazu muß man kein Freund der Weisheit sein, daß das Ergebnis einer Methode nicht mehr sein kann, als das, was diese Methode zuläßt...
Eben darum, muß man sich mit der obigen Einstellung tunlichst davor hüten, an Fachidiotie zu erkranken...
Nächstes Zitat:
Ich hör wohl nicht recht...
du verlangst eine genauere Betrachtung? Kannst du nicht selber "genauer betrachten"? Na dann, fang mal bei Dirk an, Dirk...
Nächstes Zitat:
Bringst mich zum Schmunzeln, Dirk...
Trotzdem ein kleiner taoistischer Einwand... in manchen fernöstlichen Theorien ist genau das das Ziel.
Mit einem Lebenslauf von mir kann ich dir nicht dienen. Mußt dich leider mit dem Begnügen, was du von mir bekommst...
Nächstes Zitat:
Hierzu zitier ich dich einfach mal:
Wobei ich jetzt mal davon ausgehe, daß du mit "transzendentes" wohl eher "transzendentale Freiheit" meinst,(Wollen ja nicht, daß sich der alte Sack im Grabe umdreht.)
Nächstes Zitat:
Im Nachhinein kann das jeder behaupten...
Im Übrigen erinnerst du mich, um bei Kafka zu bleiben, an einen Käfig, der auszog einen Vogel zu suchen...
Nächstes Zitat:
Hierzu zitiere ich jetzt mal mich:
Nächstes Zitat:
Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.
Ziel des Tischlers ist es, wie du schon richtig angemerkt hast, ein Tisch zu zimmern, (um bei dieser Metapher zu bleiben...)
Kann der Tischler aus Unfähigkeit keinen Tisch zimmern, so wird er wahrscheinlich mit seinen Werkzeugen angeben. Würde mich interessieren wo dein metaphorischer Tisch steht, (ich laß mich gern überraschen...)
Ist er etwa bei dem Wurm mit dem Joint im Arsch zu finden?
Oder in der Kinderstube von andres, die deiner Meinung nach "saubergemacht" wurde?
Es tut mir leid, Dirk, aber du beeindruckst mich nicht im geringsten. Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte und da man seine "Subjektivität nicht eliminieren kann", mußte wohl damit leben. Oder wir finden gemeinsam eine andere Art um miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen...
Anfangen könntest du damit, indem du mal etwas zu meinem Gedicht schreibst, und wenn es geht mit deinen eigenen Worten...
Meinen Teil habe ich nämlich schon gebracht und der ist ganz oben hinter deiner langen Zitatesammlung zu finden, (nur als Hinweis, falls du den Baum vor lauter Wald nicht mehr siehst).
Zu guter Letzt eine abschließende Bemerkung zu diesem Zitat.
Willst aber hoch hinaus... bleib lieber noch etwas bei uns Menschen...
Generell freue ich mich, wenn gebildete Personen auf meine Beiträge antworten und es dann zu einem Meinungsaustausch kommt. Leider (oder zum Glück?) habe ich keine Möglichkeit, den tatsächlichen Bildungsstand meines Gegenübers zu überprüfen (Jeder könnte sein Profil mit schönen Namen schmücken, ohne je ein Werk von dem Autor gelesen zu haben). Also bleibt mir als zuverlässiger Indikator nur das hier geschriebene Wort. Auf dieser Basis schätze ich meinen Gesprächspartner ein.
Mach ich so ähnlich..., Dirk.
Wobei ich mir noch anschaue, was jemand zitiert und hinterfrage, warum er es zitiert...
Nächstes Zitat:
Im Umgang mit Texten gibt es eine Art standardisierte Herangehensweise, die in ihren Grundzügen schon Schülern der 10. Klasse bekannt ist. Der Vorteil hierbei ist, dass wir mit dieser Methodik die Werke unbekannter Autoren sowie große Meisterwerke der Literatur gleichermaßen effektiv behandeln und verstehen können. Ein wichtiger Teil dieser Methodik ist die Untersuchung eventueller weiterer Bedeutungen.
Diese Grundregeln sind in einem Literatur-Forum natürlich bekannt, weshalb ich sie hier nicht „auszutreten“ brauche.
Aus diesem Grund kann ich meiner Meinung nach auch eine genauere Betrachtung verlangen.
Bei meinem Hinterfragen, warum du so viel zitierst, scheint sich in mir die Ahnung zu bilden, daß du etwas schüchtern bist...
Desweiteren solltest du wissen, und dazu muß man kein Freund der Weisheit sein, daß das Ergebnis einer Methode nicht mehr sein kann, als das, was diese Methode zuläßt...
Eben darum, muß man sich mit der obigen Einstellung tunlichst davor hüten, an Fachidiotie zu erkranken...
Nächstes Zitat:
Aus diesem Grund kann ich meiner Meinung nach auch eine genauere Betrachtung verlangen.
Ich hör wohl nicht recht...
du verlangst eine genauere Betrachtung? Kannst du nicht selber "genauer betrachten"? Na dann, fang mal bei Dirk an, Dirk...
Nächstes Zitat:
Im Allgemeinen ist es unmöglich die eigene Subjektivität zu eliminieren.
So ein schönes Gedicht ist doch selten reine (bewusste) Kopfgeburt.
Bringst mich zum Schmunzeln, Dirk...
Trotzdem ein kleiner taoistischer Einwand... in manchen fernöstlichen Theorien ist genau das das Ziel.
Mit einem Lebenslauf von mir kann ich dir nicht dienen. Mußt dich leider mit dem Begnügen, was du von mir bekommst...
Nächstes Zitat:
Sicherlich keine leichte Frage. Die alte Kante würde wahrscheinlich mit der Unterteilung des Menschen in ein empirisches (den Naturgesetzen unterworfenes) und transzendentes ( freies) Wesen argumentieren.
Hierzu zitier ich dich einfach mal:
standardisierte Herangehensweise, die in ihren Grundzügen schon Schülern der 10. Klasse bekannt ist.
Wobei ich jetzt mal davon ausgehe, daß du mit "transzendentes" wohl eher "transzendentale Freiheit" meinst,(Wollen ja nicht, daß sich der alte Sack im Grabe umdreht.)
Nächstes Zitat:
Aus einer kleinen Geschichte lässt sich sehr viel herausholen, was Kafka eindrucksvoll demonstriert hat.
Im Nachhinein kann das jeder behaupten...
Im Übrigen erinnerst du mich, um bei Kafka zu bleiben, an einen Käfig, der auszog einen Vogel zu suchen...
Nächstes Zitat:
Von anderen Autoren (z.B. Kafka) wissen wir aber, dass ein Text nicht notwendig auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen muss.
Hierzu zitiere ich jetzt mal mich:
Ich dachte schon, daß man hier vor lauter Sinnsuche, keinen Blick mehr für ein wenig Unsinn hat.
Nächstes Zitat:
Mein Handwerkszeug ist kein Selbstzweck, sondern es soll mir bei der Produktion helfen bzw. die Produktion ermöglichen. Ein Tischler möchte einen Tisch produzieren, also gebraucht er sein Werkzeug. Der Tisch wird nicht produziert, um die Werkzeuge zu gebrauchen. Natürlich sind die Werkzeuge sehr wichtig, denn ohne Werkzeug gibt’s keinen Tisch! Sind deshalb aber die Werkzeuge wichtiger als der Tisch?
Das beste Handwerkszeug hilft dem engagiertesten Tischler nur leider nicht, wenn er inkompetent ist.
Ziel des Tischlers ist es, wie du schon richtig angemerkt hast, ein Tisch zu zimmern, (um bei dieser Metapher zu bleiben...)
Kann der Tischler aus Unfähigkeit keinen Tisch zimmern, so wird er wahrscheinlich mit seinen Werkzeugen angeben. Würde mich interessieren wo dein metaphorischer Tisch steht, (ich laß mich gern überraschen...)
Ist er etwa bei dem Wurm mit dem Joint im Arsch zu finden?
Oder in der Kinderstube von andres, die deiner Meinung nach "saubergemacht" wurde?
Es tut mir leid, Dirk, aber du beeindruckst mich nicht im geringsten. Dir fehlt die nötige Eloquenz, die in deiner Persönlichkeit begründet sein müßte und da man seine "Subjektivität nicht eliminieren kann", mußte wohl damit leben. Oder wir finden gemeinsam eine andere Art um miteinander zu kommunizieren und voneinander zu lernen...
Anfangen könntest du damit, indem du mal etwas zu meinem Gedicht schreibst, und wenn es geht mit deinen eigenen Worten...
Meinen Teil habe ich nämlich schon gebracht und der ist ganz oben hinter deiner langen Zitatesammlung zu finden, (nur als Hinweis, falls du den Baum vor lauter Wald nicht mehr siehst).
Zu guter Letzt eine abschließende Bemerkung zu diesem Zitat.
gott zum gruße.
Willst aber hoch hinaus... bleib lieber noch etwas bei uns Menschen...
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
Re: Siebgedicht
@ Dirk:
Enorm, so viel geballte Kompetenz auf einem Fleck...(ich zieh den Hut!)
Mit folgendem Zitat zu erwidern, wäre wohl nicht der Gipfel der Kreativität:
Nettes Zitatspielchen, dem du dich da verschreiben hast. (Ich habe eigene Worte benutzt, bin ich jetzt draußen?) Offenbar lernst du dabei sogar etwas, Zitate (besonders die von Nietzsche) passen ja bekanntlich nicht immer. Auch der Bezug deiner Zitate ist beliebig; keine Sorge, das kannst du ja in deiner Zitat-Antwort auf diesen Beitrag üben!
@ Jack:
Nicht traurig sein, der will nur spielen. :comfort:
Enorm, so viel geballte Kompetenz auf einem Fleck...(ich zieh den Hut!)
Mit folgendem Zitat zu erwidern, wäre wohl nicht der Gipfel der Kreativität:
Möchtest du mir etwas sagen, (...)? Nun, vielleicht probierst du es mit deinen eigenen Worten.
Nettes Zitatspielchen, dem du dich da verschreiben hast. (Ich habe eigene Worte benutzt, bin ich jetzt draußen?) Offenbar lernst du dabei sogar etwas, Zitate (besonders die von Nietzsche) passen ja bekanntlich nicht immer. Auch der Bezug deiner Zitate ist beliebig; keine Sorge, das kannst du ja in deiner Zitat-Antwort auf diesen Beitrag üben!
@ Jack:
Nicht traurig sein, der will nur spielen. :comfort:
werden.
Re: Siebgedicht
Ähm, Andres, mich würde jetzt schon irgendwie interessieren, was du dazu sagst, was Jack zu deinen Statements sagt, wenn er glaubt, es wären welche von Dirk...
Doch, doch, ich finde das ist schon eine recht interessante Versuchsanordnung.
Ganz schön spannend, was so rauskommt, wenn man manche Zitate kennzeichnet und manche nicht...
Doch, doch, ich finde das ist schon eine recht interessante Versuchsanordnung.
Ganz schön spannend, was so rauskommt, wenn man manche Zitate kennzeichnet und manche nicht...
Man müsste das System seiner Widersprüche finden, indem man ruhig wird. Wenn man die Gitterstäbe _sähe_, hätte man den Himmel dazwischen gewonnen. (Elias Canetti)
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Jack Swallow
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- Registriert: 18.11.2007, 14:15
Re: Siebgedicht
Gesundheit..., mög.
Gute Besserung.
Gute Besserung.
"Dem schauenden Auge das Wort lassen" (Edmund Husserl)
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