röte, von unten nach oben
für das legale im rotrand,
das biedere des mondes,
wenn die beine brechen,
passagen voller schlunde,
verkohlter scheren im schlamm:
hinken am logenplatz obszön
schwitzend nicht die erbsenzähler,
pennt vor sage, rage &
punkt-punkt-ie differenz zweier,
siedet vorsatz, galgengeier?
röte, von unten nach oben
Re: röte, von unten nach oben
Hallo hginsomnia,
liest sich interessant, wobei du mir hier zuviel bildlich anreißt und nicht weiterführst.
So bilden brechende beine, erbsenzähler und galgengeier zwar eine illustre Gesellschaft,
aber keine verwertbare Aussage. Muss vermutlich nicht sein, aber so verliere man
leider auch schnell das Interesse.
LG
Perry
liest sich interessant, wobei du mir hier zuviel bildlich anreißt und nicht weiterführst.
So bilden brechende beine, erbsenzähler und galgengeier zwar eine illustre Gesellschaft,
aber keine verwertbare Aussage. Muss vermutlich nicht sein, aber so verliere man
leider auch schnell das Interesse.
LG
Perry
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hginsomnia
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- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: röte, von unten nach oben
Hallo Perry,
danke für deine Antwort und deinen ersten Eindruck. Ich kann die Auffassung nicht teilen, dass mein Gedicht keine "verwertbare Aussage" zulässt, jedoch kann ich an deiner Kritik erkennen, dass ich eventuell eine schärfere Akzentuierung der strukturellen Elemente vornehmen muss.
Bildlich reiße ich allerdings kaum etwas an.
So geht es hier um einen Straßenstrich.
Die Prostituierten sind gekennzeichnet durch "brechende Beine" und "verkohlte Scheren".
Freier, Zuhälter und Moralisten sind gleichzeitig beschrieben mit "Erbsenzähler" und "Galgengeier".
Dies alles sind aber keine Bilder im eigentlichen Sinn, sondern Begriffsvariationen auf der Plattform des Bildes der "Rotrandpassage".
Zudem kommen destrukturalisierende Nicht-Wörter wie "punkt-punkt-ie". Diesen destrukturalistischen Charakter, also gerade nicht die Weiterführung von Bildern, muss ich eventuell, dass könnte sein, noch stärker vertiefen.
Danke nochmals für deine schnelle Antwort:
Du scheinst hier vielfach Interesse zu zeigen, was mich an sich schon mal freut. Habe mich heute erst angemeldet, werde aber versuchen, mich so oft ich kann in diesem Forum einzubringen.
lg
hginsomnia
danke für deine Antwort und deinen ersten Eindruck. Ich kann die Auffassung nicht teilen, dass mein Gedicht keine "verwertbare Aussage" zulässt, jedoch kann ich an deiner Kritik erkennen, dass ich eventuell eine schärfere Akzentuierung der strukturellen Elemente vornehmen muss.
Bildlich reiße ich allerdings kaum etwas an.
So geht es hier um einen Straßenstrich.
Die Prostituierten sind gekennzeichnet durch "brechende Beine" und "verkohlte Scheren".
Freier, Zuhälter und Moralisten sind gleichzeitig beschrieben mit "Erbsenzähler" und "Galgengeier".
Dies alles sind aber keine Bilder im eigentlichen Sinn, sondern Begriffsvariationen auf der Plattform des Bildes der "Rotrandpassage".
Zudem kommen destrukturalisierende Nicht-Wörter wie "punkt-punkt-ie". Diesen destrukturalistischen Charakter, also gerade nicht die Weiterführung von Bildern, muss ich eventuell, dass könnte sein, noch stärker vertiefen.
Danke nochmals für deine schnelle Antwort:
Du scheinst hier vielfach Interesse zu zeigen, was mich an sich schon mal freut. Habe mich heute erst angemeldet, werde aber versuchen, mich so oft ich kann in diesem Forum einzubringen.
lg
hginsomnia
Re: röte, von unten nach oben
Hallo hginsomnia,
hier einen engagierten Gesprächspartner zu finden wäre schön.
Dass es um einen Straßenstrich geht, da wäre ich vermutlich nie draufgekommen. Mit dieser Vorgabe liest sich dein Text natürlich schon zielgerichteter. Vielleicht wäre ein kleines "steigt" (wenn röte steigt, von unten nach oben) im Titel eine doppeldeutige Hilfe dazu.
LG
Perry
hier einen engagierten Gesprächspartner zu finden wäre schön.
Dass es um einen Straßenstrich geht, da wäre ich vermutlich nie draufgekommen. Mit dieser Vorgabe liest sich dein Text natürlich schon zielgerichteter. Vielleicht wäre ein kleines "steigt" (wenn röte steigt, von unten nach oben) im Titel eine doppeldeutige Hilfe dazu.
LG
Perry
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hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: röte, von unten nach oben
Hallo Perry,
du hast Recht, der Einstieg würde durch deinen Vorschlag der Abänderung im Titel vereinfacht.
Allerdings habe ich jenen bewusst so gewählt, da er nicht nur, wie du es gezeigt hast, elliptisch gelesen werden kann, mit den unterschiedlichen Bedeutung von "steigender Röte", sondern auch zweiteilig, also:
röte /
von unten nach oben
In diesem Fall soll "von unten nach oben" dem Wunsch der im Dreck Liegenden (im Gedicht: "im Schlamm") nach Aufstieg, impliziert hier auch Ausstieg, Ausdruck verleihen.
Dadurch bekommt der Titel zwei verschiedene Lesarten. Vielleicht will ich damit aber auch einfach zu viel.
lg
hginsomnia
du hast Recht, der Einstieg würde durch deinen Vorschlag der Abänderung im Titel vereinfacht.
Allerdings habe ich jenen bewusst so gewählt, da er nicht nur, wie du es gezeigt hast, elliptisch gelesen werden kann, mit den unterschiedlichen Bedeutung von "steigender Röte", sondern auch zweiteilig, also:
röte /
von unten nach oben
In diesem Fall soll "von unten nach oben" dem Wunsch der im Dreck Liegenden (im Gedicht: "im Schlamm") nach Aufstieg, impliziert hier auch Ausstieg, Ausdruck verleihen.
Dadurch bekommt der Titel zwei verschiedene Lesarten. Vielleicht will ich damit aber auch einfach zu viel.
lg
hginsomnia
Re: röte, von unten nach oben
Hallo hginsomnia,
ich denke auch, dass du hier den Leser überforderst, gerade dieses im Schlamm liegen assoziere ich nicht unbedingt mit dem Rotlichtmilieu, sondern mehr mit Elendsvierteln, wobei sich beides ja nicht ausschließt.
LG
Perry
ich denke auch, dass du hier den Leser überforderst, gerade dieses im Schlamm liegen assoziere ich nicht unbedingt mit dem Rotlichtmilieu, sondern mehr mit Elendsvierteln, wobei sich beides ja nicht ausschließt.
LG
Perry
Re: röte, von unten nach oben
liest sich gut. liest sich vielschichtig. 
allerdings irgendetwas stört mich auch...
... das ich schwer zu fassen vermag.
diese strophe gefällt mir klanglich sehr gut, aber inhaltlich wirkt sie sehr "statisch" auf mich. hier gibt es mit "brechen" nur ein verb. die substantive dominieren und lassen das ganze etwas... (was ist das passende wort?)... träge(?), zäh(?) auf mich wirken... dagegen stelle ich mir ein rotlichtviertel recht lebendig und quirlig vor.
inhaltlich ist mir die position des erzählers/LIs ein bisschen zu eindeutig. oder wiederum: statisch. den tenor von "rotrand", "biedere", "brechen", "schlunde", "verkohlter", "schlamm" empfinde ich persönlich als stark abwertend oder verurteilend. angesichts eines themas wie prostitution ist mir diese eindeutigkeit moralisch zu naheliegend.
mit "obszön", "erbsenzähler", "rage", "galgengeier" verstärkt sich diese verurteilende tendenz im zweiten teil nochmals (nach meinem sprachlichen empfinden).
mit dieser strophe habe ich auch klanglich und rhythmisch so meine schwierigkeiten. sie wirkt etwas zerfetzt und uneins auf mich. so als hättest du hier am ende zu lange nachgedacht, zu oft umgestellt, zu viel in zu wenig raum unterbringen wollen.
plötzlich tauchen am ende des textes reime/aliterationen auf:
dieses kurze hintereinander von "sage" und "rage" stört mich. es sieht aus wie ein reim (gelesen), aber es ist keiner (gesprochen). und auch der abschließende reim "zweier" - "galgengeier" verstört mich eher. warum schließt das gedicht mit einem reim? welchem sprachlichen zweck dient das?
ich kann es schwer festmachen, aber irgendwie fügen sich die worte in dieser letzten strophe für mich nicht zu einem ganzen zusammen. sie disharmonieren. aber vielleicht war ja gerade das deine absicht? schon einen gewissen klanglichen "ekel" zu erzeugen. kann das sein?
ich möchte noch mal betonen, dass ich dieses gedicht anspruchsvoll und vielschichtig finde, meine kritik ist da schon recht "erbsenzählerisch" und subjektiv gefärbt. ich bitte das als mildernden umstand zu berücksichtigen.
freundlichen gruß,
[) i r k

allerdings irgendetwas stört mich auch...
... das ich schwer zu fassen vermag.
hginsomnia hat geschrieben:für das legale im rotrand,
das biedere des mondes,
wenn die beine brechen,
passagen voller schlunde,
verkohlter scheren im schlamm:
diese strophe gefällt mir klanglich sehr gut, aber inhaltlich wirkt sie sehr "statisch" auf mich. hier gibt es mit "brechen" nur ein verb. die substantive dominieren und lassen das ganze etwas... (was ist das passende wort?)... träge(?), zäh(?) auf mich wirken... dagegen stelle ich mir ein rotlichtviertel recht lebendig und quirlig vor.
inhaltlich ist mir die position des erzählers/LIs ein bisschen zu eindeutig. oder wiederum: statisch. den tenor von "rotrand", "biedere", "brechen", "schlunde", "verkohlter", "schlamm" empfinde ich persönlich als stark abwertend oder verurteilend. angesichts eines themas wie prostitution ist mir diese eindeutigkeit moralisch zu naheliegend.
hginsomnia hat geschrieben:hinken am logenplatz obszön
schwitzend nicht die erbsenzähler,
pennt vor sage, rage &
punkt-punkt-ie differenz zweier,
siedet vorsatz, galgengeier?
mit "obszön", "erbsenzähler", "rage", "galgengeier" verstärkt sich diese verurteilende tendenz im zweiten teil nochmals (nach meinem sprachlichen empfinden).
mit dieser strophe habe ich auch klanglich und rhythmisch so meine schwierigkeiten. sie wirkt etwas zerfetzt und uneins auf mich. so als hättest du hier am ende zu lange nachgedacht, zu oft umgestellt, zu viel in zu wenig raum unterbringen wollen.
plötzlich tauchen am ende des textes reime/aliterationen auf:
pennt vor sage, rage &
dieses kurze hintereinander von "sage" und "rage" stört mich. es sieht aus wie ein reim (gelesen), aber es ist keiner (gesprochen). und auch der abschließende reim "zweier" - "galgengeier" verstört mich eher. warum schließt das gedicht mit einem reim? welchem sprachlichen zweck dient das?
ich kann es schwer festmachen, aber irgendwie fügen sich die worte in dieser letzten strophe für mich nicht zu einem ganzen zusammen. sie disharmonieren. aber vielleicht war ja gerade das deine absicht? schon einen gewissen klanglichen "ekel" zu erzeugen. kann das sein?
ich möchte noch mal betonen, dass ich dieses gedicht anspruchsvoll und vielschichtig finde, meine kritik ist da schon recht "erbsenzählerisch" und subjektiv gefärbt. ich bitte das als mildernden umstand zu berücksichtigen.

freundlichen gruß,
[) i r k
"du trittst da fast in die fußstapfen des unseligen dr goebbels und seiner zensur und verdammungsmaschine." (Ralfchen)
-
hginsomnia
- Klio
- Beiträge: 590
- Registriert: 03.09.2009, 05:04
Re: röte, von unten nach oben
Hallo [) i r k,
vielen Dank für deine detaillierte und erhellende Kritik.
Ach, subjektiv gefärbt ist meiner Meinung nach gerade im Bereich Lyrik jede Kritik mehr oder weniger, und als "erbsenzählerisch" empfinde ich deine Kritik ganz und gar nicht, vielmehr als differenziert. Gerade das gefällt mir sehr gut, denn ich erfahre damit sehr viel darüber, ob angedachte Wirkungen erzeugt werden oder nicht.
Gerade weil es sich hier um eine Textwerkstatt handelt, habe ich einen Text ins Forum gestellt, bei dem ich selbst nicht weiß, ob er funktionieren kann.
Genau wie dich stört auch mich etwas an dem Text. Deine Kritik bringt mir sehr viel, da ich mit ihr schon Ansätze geliefert bekomme, an welchen Stellen ich nacharbeiten sollte. Da ich mit der jetzigen Form unzufrieden bin, kann ich auch ruhig einige Erklärungen zum Verständnis liefern (, womit sich die jetzige Textform natürlich von selbst erledigt hat).
Es soll hier um eine Aufzählung gehen, darauf komme ich noch zurück. Ich muss noch überlegen, wie ich die sprachlich etwas auffrischen kann.
Dieser Kritikpunkt ist für mich sehr wichtig, weil er bedeutet, dass mein Text nicht funktioniert. Es soll genau andersherum sein. Das LI soll, und offensichtlich ist das "für" in der ersten Strophe ein zu schwacher Marker, ein Fürsprecher sein und dabei die Abwertungen und Verurteilungen derjenigen aufgreifen, die es in der zweiten Strophe kritisiert; verkürzt und eindeutiger etwa so:
1. Strophe
für das angeblich so dreckige
für alles, was ihr sagt, das es sei
2. Strophe
seid nicht gerade ihr die, die es auflisten, die es von oben herab betrachten und aus der nähe?
seid nicht gerade ihr die, die sich daran nicht sattsehen können?
Daher auch der Ekel erst in der zweiten Strophe.
Es ist genau so, wie du es vermutest: Ich will mit Disharmonie sprachlichen Ekel erzeugen. Daher auch der falsche Reim, das Nicht-Wort ("punkt-punkt-ie") und der Reim in einem nicht reimenden Gedicht.
Hier muss ich sicherlich noch einmal sehr genau die Stilmittel hinsichtlich ihrer Tauglichkeit überprüfen.
Also nochmals vielen, vielen Dank. Deine Kritik ist eine, wie ich sie gerne habe. Ich werde sicherlich noch eine überarbeitete Textfassung ins Forum stellen, kann nur noch nicht sagen, wann das geschehen wird.
lg
hginsomnia
vielen Dank für deine detaillierte und erhellende Kritik.
[) i r k hat geschrieben:meine kritik ist da schon recht "erbsenzählerisch" und subjektiv gefärbt
Ach, subjektiv gefärbt ist meiner Meinung nach gerade im Bereich Lyrik jede Kritik mehr oder weniger, und als "erbsenzählerisch" empfinde ich deine Kritik ganz und gar nicht, vielmehr als differenziert. Gerade das gefällt mir sehr gut, denn ich erfahre damit sehr viel darüber, ob angedachte Wirkungen erzeugt werden oder nicht.
Gerade weil es sich hier um eine Textwerkstatt handelt, habe ich einen Text ins Forum gestellt, bei dem ich selbst nicht weiß, ob er funktionieren kann.
Genau wie dich stört auch mich etwas an dem Text. Deine Kritik bringt mir sehr viel, da ich mit ihr schon Ansätze geliefert bekomme, an welchen Stellen ich nacharbeiten sollte. Da ich mit der jetzigen Form unzufrieden bin, kann ich auch ruhig einige Erklärungen zum Verständnis liefern (, womit sich die jetzige Textform natürlich von selbst erledigt hat).
[) i r k hat geschrieben:diese strophe gefällt mir klanglich sehr gut, aber inhaltlich wirkt sie sehr "statisch" auf mich. hier gibt es mit "brechen" nur ein verb. die substantive dominieren und lassen das ganze etwas... (was ist das passende wort?)... träge(?), zäh(?) auf mich wirken... dagegen stelle ich mir ein rotlichtviertel recht lebendig und quirlig vor.
Es soll hier um eine Aufzählung gehen, darauf komme ich noch zurück. Ich muss noch überlegen, wie ich die sprachlich etwas auffrischen kann.
[) i r k hat geschrieben:inhaltlich ist mir die position des erzählers/LIs ein bisschen zu eindeutig. oder wiederum: statisch. den tenor von "rotrand", "biedere", "brechen", "schlunde", "verkohlter", "schlamm" empfinde ich persönlich als stark abwertend oder verurteilend. angesichts eines themas wie prostitution ist mir diese eindeutigkeit moralisch zu naheliegend.
Dieser Kritikpunkt ist für mich sehr wichtig, weil er bedeutet, dass mein Text nicht funktioniert. Es soll genau andersherum sein. Das LI soll, und offensichtlich ist das "für" in der ersten Strophe ein zu schwacher Marker, ein Fürsprecher sein und dabei die Abwertungen und Verurteilungen derjenigen aufgreifen, die es in der zweiten Strophe kritisiert; verkürzt und eindeutiger etwa so:
1. Strophe
für das angeblich so dreckige
für alles, was ihr sagt, das es sei
2. Strophe
seid nicht gerade ihr die, die es auflisten, die es von oben herab betrachten und aus der nähe?
seid nicht gerade ihr die, die sich daran nicht sattsehen können?
Daher auch der Ekel erst in der zweiten Strophe.
[) i r k hat geschrieben:dieses kurze hintereinander von "sage" und "rage" stört mich. es sieht aus wie ein reim (gelesen), aber es ist keiner (gesprochen). und auch der abschließende reim "zweier" - "galgengeier" verstört mich eher. warum schließt das gedicht mit einem reim? welchem sprachlichen zweck dient das?
ich kann es schwer festmachen, aber irgendwie fügen sich die worte in dieser letzten strophe für mich nicht zu einem ganzen zusammen. sie disharmonieren. aber vielleicht war ja gerade das deine absicht? schon einen gewissen klanglichen "ekel" zu erzeugen. kann das sein?
Es ist genau so, wie du es vermutest: Ich will mit Disharmonie sprachlichen Ekel erzeugen. Daher auch der falsche Reim, das Nicht-Wort ("punkt-punkt-ie") und der Reim in einem nicht reimenden Gedicht.
Hier muss ich sicherlich noch einmal sehr genau die Stilmittel hinsichtlich ihrer Tauglichkeit überprüfen.
Also nochmals vielen, vielen Dank. Deine Kritik ist eine, wie ich sie gerne habe. Ich werde sicherlich noch eine überarbeitete Textfassung ins Forum stellen, kann nur noch nicht sagen, wann das geschehen wird.
lg
hginsomnia
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